Selbsttest: Ist der Studiengang «Sozialpädagoge / Sozialpädagogin HF» der Richtige für mich?

Schritt 1: Analyse der Funktionen und Tätigkeiten von dipl. Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen

Selbsttest

Wie sieht der Berufsalltag von Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen HF aus?

Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen HF arbeiten in Einrichtungen wie Schulen, Heimen, Werkstätten, Tageskliniken, Notschlafstellen oder Gefängnissen. Dort betreuen sie z.B. Kinder aus schwierigen sozialen Verhältnissen, Asylbewerber/innen, Menschen mit Suchtproblemen, Behinderungen oder psychischen Erkrankungen oder Straftäter/innen. Sie sind verantwortlich für die gemeinsame Strukturierung und Gestaltung des Tagesablaufs und unterstützen ihre Klienten und Klientinnen bei der Bewältigung von Alltagsaktivitäten wie Kochen, Haushaltbetreuung, Lernen oder soziale Aktivitäten. Im ambulanten Bereich arbeiten Sie z.B. an Schulen mit Integrationsprojekten, in der Familienbegleitung oder in Kriseninterventionsstellen. Ihr Ziel ist die Förderung der psychischen Stabilisierung und persönlichen Entwicklung ihrer Klienten sowie die Wiedereingliederung in ihr gewohntes soziales Umfeld. Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen sind Teil eines interdisziplinären Versorgungsnetzes und arbeiten eng mit den weiteren Fachpersonen und Fachstellen zusammen. Sie führen Gespräche mit Familienangehörigen und gesetzlichen Vertretern, koordinieren die Aktivitäten von Ämtern, Behörden Schulen und Institutionen. In Einzel- und Gruppengesprächen reflektieren sie Entwicklungen, vereinbaren Ziele oder besprechen Konflikte.

 

Im Detail verteilen sich die einzelnen Aufgaben ungefähr so:

Betreuung, Förderung, Beratung, Begleitung der zu betreuenden Personen. Gestaltung und der Beziehungen, des Alltags, des Lebensraumes und Unterstützung in der Konfliktbewältigung.

ca. 60% der Zeit    
Interdisziplinäre Zusammenarbeit, Interventionsplanung, Bezugsperson für Eltern, Behörden, interne und externe Fachpersonen ca. 25% der Zeit    
Fallführung, Prozessbegleitung, Führen der Dokumentation ca. 15% der Zeit

 

Für eine Anstellung als Sozialpädagogin / Sozialpädagoge werden in Stelleninseraten z.B. folgende Punkte verlangt:

  • Abgeschlossene Ausbildung in Sozialpädagogik (HF oder FH) oder als Pflegefachperson der entsprechenden Fachrichtung
  • Einige Jahre Berufserfahrung im Umfeld
  • Belastbare, kommunikative, humorvolle Persönlichkeit
  • Teamfähigkeit, Belastbarkeit und Durchsetzungsvermögen
  • Fähigkeit zum vernetzten Denken und Handeln
  • Methodenkompetenz, Fähigkeit zur Lösungsorientierung
  • Wertschätzende und ressourcenorientierte Grundhaltung
  • Fähigkeit zur konstruktiven Kommunikations-, Konflikt- und Kritikgestaltung
  • Bereitschaft zu unregelmässigen Arbeitszeiten (evtl. Pikettdienst)

Frage Schritt 1: Entsprechen die Tätigkeiten von Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen HF meinen Wünschen und Vorstellungen? Bitte markieren Sie Ihre Antwort; die kostenlose Auswertung erscheint direkt anschliessend.

Ja, wenn Ihnen die wichtigsten Tätigkeiten gefallen, können Sie davon ausgehen, dass Sie thematisch richtig liegen. Im Weiteren geht es dann um die Frage, ob diese Ausbildung Ihren Möglichkeiten und Bedürfnissen entspricht.

Falls Sie „Teilweise“ markiert haben sollten Sie sich einige Stellenprofile anschauen und zu beurteilen versuchen, wie grundlegend die Aufgaben sind, die Ihnen nicht gefallen. Wenn Sie z.B. nicht mit Kindern arbeiten möchten, gibt es ausreichend andere Einsatzbereiche, die für Sie in Frage kommen könnten.

Wenn es jedoch grundlegende Bestandteile der sozialpädagogischen Arbeit sind, die Ihnen nicht gefallen, dann sollten Sie sich über andere Ausbildungsmöglichkeiten im sozialen, pädagogischen, psychologischen oder beraterisch-betreuenden Bereich informieren.

Und wenn Sie hier "Nein" markiert haben, sollten Sie sich über andere Ausbildungen und Berufsbilder informieren.

Mögliche Alternativen zu einer Ausbildung als Sozialpädagogin / Sozialpädagoge (in alphabetischer Reihenfolge):

»
Anbieter des Lehrgangs «Sozialpädagoge / Sozialpädagogin (HF)» anzeigen und Infos anfordern

Schritt 2: Für wen eignet sich der Studiengang «Sozialpädagoge / Sozialpädagogin HF»

Zielgruppe

  • Junge Berufsleute aus dem Sozialbereich mit einem Lehrabschluss als Fachperson Betreuung FABE resp. in einem betreuenden Beruf (Kinder, Behinderte, Betagte)
  • Quereinsteiger und Quereinsteigerinnen, die aus anderen Berufsfeldern kommen und in den Bereich Soziales / Kindererziehung wechseln möchten

Lehrgangsbeschreibung

Hier sind weitere wichtige Eckpunkte des Lehrgangs «Sozialpädagoge / Sozialpädagogin HF» beschrieben: » Lehrgangsbeschreibung Sozialpädagoge / Sozialpädagogin (HF)

 

Frage Schritt 2: Interessiert Sie dieser Studiengang mit dem praxisintegrierten Ausbildungsmodell grundsätzlich? Bitte markieren Sie Ihre Antwort; die kostenlose Auswertung erscheint direkt anschliessend.

Wenn Sie Frage 1 auch schon mit "Ja" beantwortet haben, dann scheint diese Ausbildung grundsätzlich zu Ihren Vorstellungen und Zielen zu passen.

Wenn Sie zwar an diesem Lehrgang interessiert sind, aber bei Frage 1 mit "teilweise" oder "Nein" geantwortet haben, sollten Sie noch einmal überprüfen, ob es noch andere Arten von Jobs gibt, die Sie mit dieser Ausbildung machen könnten und die Ihnen besser gefallen würden. Oder informieren Sie sich über ähnlich gelagerte Ausbildungen im sozialen und sozialtherapeutischen Bereich, wie z.B. diese:

Wenn Ihnen die Tätigkeitsbeschreibung unter Frage 1 gefällt und Sie hier „Nein“ markiert haben, gibt es zwei Möglichkeiten, die Sie prüfen können:

a) Informieren Sie sich über andere Berufsbilder und Tätigkeiten im Sozialen und Sozialpädagogischen Bereich wie z.B. diese (Aufzählung in alphabetischer Reihenfolge):

b) Informieren Sie sich über soziale und sozialpädagogische Ausbildungen auf anderen Bildungsstufen und mit anderen Ausbildungsmodellen wie z. B. diese (Aufzählung in alphabetischer Reihenfolge):

Wenn Ihnen weder das Tätigkeitsprofil eines Sozialpädagogen / einer Sozialpädagogin noch die Lehrgangsbeschreibung zusagen, sollten Sie sich über andere Weiterbildungs- oder Studienmöglichkeiten informieren.

Schritt 3: Voraussetzungen für eine Aufnahme in den Studiengang:

Für eine Aufnahme in den Studiengang an einer höheren Fachschule für Sozialpädagogik gelten folgende Bedingungen:

  • Eidg. Fähigkeitszeugnis oder anerkannter Mittelschulabschluss
  • Nachweis von mind. 800 Std. Praktikum im sozialpädagogischen Bereich
  • Anstellung von mindestens 50% als Sozialpädagoge / Sozialpädagogin in Ausbildung in einer Institution die qualifizierte Praxisausbildung gewährleistet
  • Bestandene Eignungsabklärung resp. Aufnahmeverfahren

Für die Zulassung zum Aufnahmeverfahren müssen folgende formalen Kriterien erfüllt werden:

  • Eidg. Fähigkeitszeugnis oder anerkannter Mittelschulabschluss*
  • Praxisempfehlung der Institution, in der das Vorpraktikum absolviert wurde**. Es ist im Einzelfall möglich, diese Praxisempfehlung schon etwas vor Ablauf der gesamten 800 Stunden zu erhalten, wenn es für die Einhaltung der Anmeldefristen notwendig ist.
  • Unterschriebener Vertrag für eine Anstellung als Sozialpädagoge / Sozialpädagogin in Ausbildung (wer noch keinen Vertrag hat, kommt möglicherweise auf die Warteliste für einen Studienplatz)

*Ohne eidg. Lehrabschluss oder Mittelschulabschluss ist eine Zulassung zum HF-Studium über eine Gleichwertigkeitsprüfung möglich. Weitere Informationen dazu finden Sie hier: https://www.agogis.ch/Dokumente/Diplomausbildungen-HF/Sozialpaedagogik-HF-Basel-in-4-Jahren/Infoblatt_Aquivalenzgesuch.pdf
**Institutionen, die Praktikumsplätze oder Ausbildungsplätze anbieten lassen sich z.B. über folgende Stellenbörsen finden, indem Sie den Suchfilter für Praktikums- und Ausbildungsplätze benutzen:

Frage Schritt 3: Erfülle ich die Voraussetzungen für die Zulassung zum Studiengang resp. zum Aufnahmeverfahren? Bitte markieren Sie Ihre Antwort; die kostenlose Auswertung erscheint direkt anschliessend.

Wenn Sie die Voraussetzungen erfüllen, können Sie zum nächsten Schritt übergehen.

Wenn Sie keinen eidgenössisch anerkannten Lehrabschluss oder Mittelschulabschluss haben, können Sie über das so genannte Äquivalenzgesuch abklären lassen, ob Ihre Ausbildung und Berufspraxis als gleichwertig anerkannt wird.

Wenn Sie zwar einen Lehrabschluss oder Mittelschulabschluss haben, aber noch kein Vorpraktikum, dann müssen Sie sich in jedem Fall als erstes um einen Praktikumsplatz bemühen. Die Institution, in der Sie das Vorpraktikum machen, muss Ihnen eine Praxisempfehlung ausstellen, damit Sie sich zum Aufnahmeverfahren anmelden können. Praktikumsplätze finden Sie z.B. in Stellenbörsen, die für Ausbildungs- und Praktikumsplätze einen eigenen Suchfilter haben. Beispiele: http://sozialberufe.ch, http://sozialinfo-stellen.ch, https://www.sozjobs.ch

Wenn Sie einen Lehrabschluss und das Vorpraktikum, aber noch keine Anstellung haben, besprechen Sie Ihre Möglichkeiten mit der Schulleitung. Je nach dem, wie viel Zeit bis zum Ablauf der aktuellen Anmeldefrist noch bleibt, können Sie trotzdem schon auf eine Warteliste kommen. Aber erst mit dem Anstellungsvertrag können Sie darauf hoffen, einen Studienplatz zugesichert zu bekommen.

Schritt 4: Finanzierung der Weiterbildung

Das Semestergeld ist abhängig von der Schule und von Ihrem Wohnsitzkanton. Im Allgemeinen bezahlt Ihr Wohnsitzkanton einen erheblichen Beitrag (=Kantonsbeitrag) an die Semestergebühren. Dann beträgt das Schulgeld pro Schuljahr ja nach Ausbildungsmodell und Schule zwischen Fr. 1´600.- und Fr. 4´500.-. Weitere Nebenkosten können pro Schuljahr zwischen Fr. 300.- und Fr. 500.- betragen.

Das Schulgeld wird semesterweise oder jährlich in Rechnung gestellt und ist vor dem Schulbeginn zu bezahlen.

Frage Schritt 4: Sind Sie in der Lage, während zwei bis vier Jahren zwischen Fr. 2´000.- und Fr. 5´000.- selber aufzubringen, während Sie mit einem reduzierten Einkommen als Sozialpädagoge in Ausbildung rechnen müssen? Bitte markieren Sie Ihre Antwort; die kostenlose Auswertung erscheint direkt anschliessend.

Falls Sie "Ja" markiert haben scheint dies ein guter Zeitpunkt für Sie zu sein, um dieses Studium ins Auge zu fassen.

Falls Sie nicht sicher sind, informieren Sie sich als Erstes darüber, ob Sie Kantonsbeiträge erhalten würden und wie viel dann effektiv zu bezahlen bleibt. Und wenn Sie auch das nicht aufbringen können, fragen Sie Ihren Arbeitgeber noch einmal, unter welchen Bedingungen er einen Beitrag leisten würde. Oder versuchen Sie, in Ihrem privaten Umfeld jemanden zu finden, der diese Weiterbildung mit einem Darlehen unterstützen könnte. Ansonsten gibt es Banken und Kreditinstitute, welche Bildungskredite gewähren. Beispiel: cashgateCAREER

»
Anbieter des Lehrgangs «Sozialpädagoge / Sozialpädagogin (HF)» anzeigen und Infos anfordern

Schritt 5: Aufwand Präsenzunterricht und Hausaufgaben

Das praxisbegleitende Studium umfasst insgesamt 5400 Lernstunden, die je nach Studienmodell innerhalb von drei bis vier Jahren absolviert werden. (Gelernte FABE können einen verkürzten Lehrgang besuchen). Die Lernstunden bestehen zu ca. einem Drittel aus Präsenzunterricht in der Schule, einem Drittel Selbststudium und Projektarbeit sowie einem Drittel Ausbildungsstunden an der Arbeitsstelle. Der schulische Präsenzunterricht besteht aus ca. 75 Schultagen pro Jahr, die entweder in Blockwochen oder an jeweils einem oder zwei Schultagen pro Wochen während einem Teil der Ausbildungszeit besucht werden. Das Selbststudium beansprucht durchschnittlich 8 Stunden pro Woche.

Im dreijährigen Vollzeitstudium beinhaltet das erste und dritte Ausbildungsjahr den schulischen Unterricht und die Praxisstunden werden in zwei 6monatigen Vollzeitpraktika während des zweiten Ausbildungsjahres erworben.

Frage Schritt 5: Ist das Unterrichtspensum und der Lernaufwand für das Selbststudium für mich neben der Praxisanstellung und den privaten Verpflichtungen zu bewältigen? Bitte markieren Sie Ihre Antwort; die kostenlose Auswertung erscheint direkt anschliessend.

Wenn Sie diese Frage mit Ja beantwortet haben, scheinen Sie ihrem Ziel schon wieder einen Schritt näher zu kommen.

Wenn Sie bedenken haben, sollten Sie sich etwas Zeit dafür nehmen, genauer anzuschauen, wie viel Zeit Sie effektiv für das Studium zur Verfügung haben. Im berufsbegleitenden Modell wird eine Anstellung von 60-80% empfohlen. Das vorgeschriebene Minimum liegt bei 50%. Wenn Sie es sich finanziell leisten können, während der Ausbildungsdauer lediglich 50% zu arbeiten, könnten Sie damit mehr Zeit für anderes gewinnen. Oder gibt es andere Verpflichtungen, die Sie während dieser Zeit abgeben oder delegieren können, um etwas mehr Zeit für Ihr Studium zu haben?

Schritt 6: Abschluss

Schaffe ich die Ausbildung und den Abschluss?

Während der gesamten Ausbildungsdauer sind sowohl an der Schule als auch in der Praxisausbildung laufend Leistungsnachweise zu erbringen. Diese bilden einen Teil der Abschlussqualifikation.

Weitere Bestandteile sind Projektarbeiten, das Studienportfolio und die Qualifikation durch die Praxisausbildungsinstitution.

Am Ende ist eine zweiteilige Diplomprüfung abzulegen:

1. Abgabe eines Projektberichts, Präsentation der Projektarbeit und Prüfungsgespräch über das Projekt

2. Abgabe des Studienportfolio, Präsentation des Portfolios und Prüfungsgespräch dazu

Bedingungen für die Erteilung des Diploms:

  • Durchschnittsnote von mindestens 4.0 aller Leistungsnachweise
  • Praxisqualifikation, welche die Promotionsvoraussetzungen erfüllt
  • Durchschnittsnote von mindestens 4.0 aus allen Bewertungen zur Diplomarbeit
  • Durchschnittsnote von mindestens 4.0 aus allen Bewertungen zum Studienportfolio
  • maximale Anzahl Absenzen nicht überschritten

Frage Schritt 6: Traue ich mir zu, alle Leistungsnachweise zu erbringen, die Praxisqualifikation zu erreichen und die Diplomprüfungen zu bestehen ? Bitte markieren Sie Ihre Antwort; die kostenlose Auswertung erscheint direkt anschliessend.

Wenn Sie sich das Bestehen dieses Abschlusses zutrauen, können Sie höchstens noch überlegen, ob Sie mit geeigneten Lern- und Arbeitsmethoden noch bessere Resultate oder die gleichen Resultate mit weniger Aufwand erzielen möchten.

Falls Sie „Unsicher“ oder „Nein“ markiert haben, weil Sie in einem der Ausbildungsfächer Schwächen haben, sollten Sie mit einem Ausbildungsverantwortlichen abklären, wie gravierend das für den gesamten Ausbildungsverlauf ist. Je nach dem können Sie Ihre Lücken mit Vorkursen oder Nachhilfeunterricht beheben und das geforderte Niveau erreichen. Falls Sie eher unsicher sind, weil Sie unter Prüfungsangst leiden sollten Sie unter Umständen externe Hilfe in Anspruch nehmen.

Falls sich Ihre Unsicherheit auf die praktischen Anteile der Ausbildung bezieht, sollten Sie unbedingt eine Informationsveranstaltung besuchen, und falls Sie noch nie im Bereich der Sozialpädagogik tätig waren, als erstes ein Praktikum absolvieren. Wenn Sie danach immer noch unsicher sind, besprechen Sie sich mit Ihrer Ausbildungsperson und lassen Sie Ihre Eignung für diesen Beruf abklären.

Schritt 7: Nutzen des Lehrgangs

Was bringt der Lehrgang aus Sicht von Absolventen?

» Lehrgangsrating Sozialpädagoge / Sozialpädagogin (HF)

Frage Schritt 7: Sind Sie vom Nutzen des Lehrgangs «Sozialpädagoge / Sozialpädagogin HF» überzeugt?

Wenn Sie "Ja" angekreuzt haben, können wir Ihnen nur noch gratulieren und viel Erfolg bei der Umsetzung Ihrer beruflichen Karrierepläne wünschen.

Falls Sie „Teilweise“ oder „Nein“ angekreuzt haben analysieren Sie zum Vergleich die Kurs- und Lehrgangsbewertungen von verwandten Lehrgängen wie ...

  • Aktivierungsfachmann/-frau HF
  • Arbeitsagogin / Arbeitsagoge (HFP)
  • Berater/in im psychosozialen Bereich (HFP)
  • Berufsbildner/in im Gesundheits- und Sozialbereich
  • Betriebliche Mentorin / Betrieblicher Mentor (BP)
  • Erwachsenenbildner/in HF
  • Fachmann/-frau Betreuung EFZ
  • Fachmann/-frau für Justizvollzug (BP)
  • Gemeindeanimator/in HF
  • Gerontologe / Gerontologin
  • Institutionsleiter/in im sozialen / sozialmedizinischen Bereich (HFP)
  • Kindererziehung HF
  • Migrationsfachmann/-frau (BP)
  • Reha-Spezialist/in sehbehinderte/blinde Menschen (HFP)
  • Soziale Arbeit Bachelor FH
  • Sozialbegleitung (BP)
  • Sozialdiakon/in
  • Sozialpädagogik Bachelor FH
  • Sozialpädagogische/r Werkstattleiter/in HF
  • Soziokulturelle Animation Bachelor FH
  • Teamleiter/in in sozialen/sozialmedizinischen Institutionen (BP)

... unter http://www.ausbildung-weiterbildung.ch/Lehrgangsrating.aspx

»
Anbieter des Lehrgangs «Sozialpädagoge / Sozialpädagogin (HF)» anzeigen und Infos anfordern

Schritt 8: Sofort Kurs- oder Lehrgangsunterlagen von passenden Schulen erhalten

Unter Sozialpädagoge / Sozialpädagogin (HF) finden Sie eine Übersicht über Schulen, welche den Lehrgang «Sozialpädagoge / Sozialpädagogin HF» anbieten. Mit einem Klick können Sie detaillierte Unterlagen anfordern und erhalten diese in der Regel direkt per E-Mail zugesandt. Zudem erhalten Sie mit der Umkreissuche die Anbieter in Ihrer unmittelbaren Nähe.

Bildungsinteressenten, welche über Ausbildung-Weiterbildung.ch Kursunterlagen bei Schulen anfordern, erhalten auf Wunsch thematisch passende Stellenangebote. Darunter sind auch Stellenangebote, welche sich speziell an Personen richten, die sich noch in einer Aus- oder Weiterbildung befinden und diese noch gar nicht abgeschlossen haben. Dieser Service ist in der Schweiz einzigartig und bietet den Kurs- und Lehrgangsteilnehmenden zusätzliche Karriere-Chancen.

Fazit:

Bevor Sie den Lehrgang «Sozialpädagoge / Sozialpädagogin HF» absolvieren möchten, sollten Sie davon überzeugt sein, dass Ihnen ein ständiger naher Kontakt mit Menschen, die in schwierigen Situationen stecken, wirklich liegt. Auch die Mischung auf betreuerischen, fürsorgerischen und erzieherischen Aufgaben und die oft unregelmässigen Arbeitszeiten müssen für Sie gut machbar sein. Wenn Sie zu diesen Überlegungen klar „Ja“ sagen können, macht es Sinn, wenn Sie sich weiter mit diesem Lehrgang auseinandersetzen. Wenn Sie bei diesen Fragen unsicher sind sollten Sie sich überlegen, welche anderen Weiterbildungen für Sie auch noch in Frage kommen.

Wenn Sie die Zulassungsvoraussetzungen nicht erfüllen, weil Ihnen noch einer der Bestandteile fehlt, dann besuchen Sie eine Informationsveranstaltung einer Schule und informieren Sie sich direkt über das beste weitere Vorgehen.

Wenn Ihnen aber alle Zulassungsbedingungen fehlen, dann sollten Sie vielleicht noch einmal überlegen, ob dieses Berufsfeld für Sie wirklich das Richtige ist. Und wenn Sie zum Schluss kommen, dass Sie wirklich in diesem Bereich tätig werden wollen, sollten Sie sich noch einmal persönlich beraten lassen, ob es vielleicht für Sie noch andere Ausbildungswege gibt, die kürzer wären.

Die Einkommenseinbusse während einer Weiterbildung ist nicht immer einfach zu verkraften. Verteilt auf 3-4 Jahre müssen unter Umständen mehrere tausend Franken zusätzlich aufgebracht werden. Falls es Ihnen nicht möglich ist, diese alleine zu beschaffen, könnten Sie versuchen, im privaten Umfeld ein Darlehen zu erhalten. Banken und Kreditinstitute bieten teilweise auch Bildungskredite an (Beispiel cashgateCAREER). Ein gutes Argument für die Finanzierung einer Weiterbildung ist die relativ schnelle Amortisation der Kosten durch Lohnerhöhungen. Gemäss unseren Kurs- und Lehrgangsbewertungen (siehe http://www.ausbildung-weiterbildung.ch/Lehrgangsrating.aspx) erhält die Mehrheit der Absolventen von Lehrgängen mit einem eidg. Abschluss innert 1-2 Jahren eine Lohnerhöhung. Machen Sie die folgende Rechnung: Wie viel würde eine Lohnerhöhung von 10% pro Jahr ausmachen? Wie viele Jahre brauchen Sie, um die Kosten für den Lehrgang wieder einzuspielen? Wie viel verdienen Sie aufgrund dieser Lohnerhöhung bezogen auf das gesamte Berufsleben mehr? Meistens ist das ein sechsstelliger Betrag was bestätigt, dass die Aus- oder Weiterbildung die beste persönliche Investition ist die es gibt.

Der zeitliche Aufwand für eine Aus- oder Weiterbildung ist nicht zu unterschätzen. Da bleiben Ausgang, Ferien und spontane Wellness-Weekends des öfteren auf der Strecke. Allerdings geht diese Zeit meistens relativ schnell vorbei. Die Aussicht auf besser Job-Chancen und mehr Lohn sollte Motivation genug sein, diese Zeit durchzustehen. Oft hilft es, sich in Lerngruppen zu organisieren. Sinnvoll ist es auch, von Anfang an dabei zu bleiben und fixe Lernzeiten einzuplanen. Gute Lerneffekte können durch das Erstellen von Zusammenfassungen und Mindmaps erzielt werden. Lernkartensysteme helfen beim Auswendiglernen. Es gibt viele Tools und Ideen, um das Lernen zu vereinfachen. Den Ratgeber „Die persönliche Lernstrategie“ erhalten Sie kostenlos, wenn Sie sich über Ausbildung-Weiterbildung.ch bei einer Schule anmelden.

Wenn Sie zweifeln, ob Sie die Diplomprüfungen bestehen, so können Sie damit rechnen, dass jede Schule ein Interesse daran hat, möglichst alle Ihrer Schülerinnen und Schüler bei den Abschlussprüfungen durchzubringen. Sprechen Sie mit Ihrem Schulleiter oder Lehrgangsverantwortlichen und fragen Sie nach Unterstützungsmöglichkeiten. Aber wenn Sie über die grundlegenden Fähigkeiten verfügen, ist es mit einer guten Motivation, Durchhaltewillen und Fleiss grundsätzlich möglich, diese Prüfungen zu bestehen. Wenn Sie an Prüfungsangst leiden so helfen eine gute Vorbereitung, verschiedene Praxis-Tipps, therapeutische Behandlungen oder in schlimmen Fällen sogar Medikamente. Den Ratgeber „Prüfungsangst überwinden“ erhalten Sie, wenn Sie sich über Ausbildung-Weiterbildung.ch bei einer Schule anmelden.

Der Nutzen einer Weiterbildung wird üblicherweise an einem höheren Lohn, anspruchsvolleren Aufgaben oder Beförderungen gemessen. Das setzt voraus, dass Sie sich um entsprechende Veränderungen Ihrer beruflichen Position bemühen und wenn nötig, Ihre Forderungen auch durchsetzen können. Falls Sie schon die Erfahrung gemacht haben, dass Ihnen das nicht immer so leicht fällt, könnten Sie auch prüfen, ob ein persönliches Job-Coaching Ihnen zusätzlich zur Weiterbildung von Nutzen sein könnte.

So, nun liegt der Entscheid bei Ihnen. Im Zweifelsfalle nehmen Sie eine persönliche Beratung bei einer Schule oder externen Beratungsstelle in Anspruch. Wenn Sie über www.ausbildung-weiterbildung.ch eine Schule bezüglich Kurs- oder Lehrgangsunterlagen anfragen erhalten Sie auf Wunsch eine kostenlose Bildungs- oder Schulberatung im Wert von Fr. 150.00.

Eine Liste von Anbietern finden Sie hier: Sozialpädagoge / Sozialpädagogin (HF)

Wir wünschen Ihnen beruflich und privat alles Gute und eine schöne und spannende Zukunft!

Das Team von Ausbildung-Weiterbildung.ch