4 Schritte zur richtigen Weiterbildung

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Bildungsberatung online

Häufige Fragen zu Sozialbegleitung (BP)

Welche Anforderungen an die Bewerber werden für die Zulassung zur Berufsprüfung in Sozialbegleitung gestellt?

Neben Motivation, Selbst- und Sozialkompetenz, guten Deutschkenntnissen (mindestens B2) sowie guten PC-Kenntnissen erwarten einige Schulen ein Mindestalter von 25 Jahren von den Teilnehmenden sowie eine abgeschlossene Berufslehre oder mindestens 25% Berufserfahrung in der Sozialbegleitung innerhalb des vergangenen Jahres bis zur Anmeldung. Für die Zulassung zur eidgenössischen Berufsprüfung (BP) zur Sozialbegleiterin / zum Sozialbegleiter FA müssen die Kandidaten und Kandidatinnen entweder ein EFZ als Fachfrau / Fachmann Betreuung, Fachfrau / Fachmann Gesundheit oder einen gleichwertigen Abschluss im Sozial- oder Gesundheitsbereich besitzen und innerhalb der letzten zwei Jahre mindestens zu 50% in der Betreuung und Begleitung im sozialen Bereich gearbeitet haben. Bei einem niedrigeren Pensum verlängert sich die geforderte Mindestanzahl an Jahren. Dies gilt auch für Personen, die über einen Sekundarstufe II Abschluss verfügen und mindestens drei Jahre Berufserfahrung zu den oben genannten Konditionen vorweisen müssen.

Welchen Abschluss erlangen Absolventen nach der Sozialbegleitung BP?

Personen, welche die eidgenössische Berufsprüfung im Bereich der Sozialbegleitung erfolgreich bestanden haben, sind berechtigt, den geschützten Titel «Sozialbegleiterin / Sozialbegleiter mit eidgenössischem Fachausweis» zu tragen.

Welche Kompetenzfelder werden in der Ausbildung in der Sozialbegleitung bearbeitet?

Neben Selbstmanagement und der Auseinandersetzung mit der eigenen Persönlichkeit, Stressbewältigung, Menschenrechten und Berufsethik, der Kommunikation und Gesprächsführung inklusive Konfliktmanagement, kommen den Kompetenzbereichen der Handlungsansätze und Methoden in der Sozialbegleitung sowie dem Fachwissen eine tragende Rolle zu. Dabei werden etwa Themen wie Unterstützungsmanagement, Sozialraumorientierung, Teamarbeit, Empowerment, Gruppen-, Familien- und Netzwerkarbeit, Projektmanagement, rechtliche Grundlagen, Kindesschutz und häusliche Gewalt, Sucht, interkulturelle Kompetenzen, Psychopathologie, aufsuchende Altersarbeit sowie physische und kognitive Beeinträchtigung eingehend behandelt.

Mit welchen Kosten ist für die Ausbildung in der Sozialbegleitung zu rechnen?

Die Kosten für eine Ausbildung in der Sozialbegleitung können je nach Schule variieren, belaufen sich jedoch als reine Kurskosten für das Startjahr 2019 auf CHF 17`000.- bis 24`000.-. Hinzu kommen Kosten für obligatorische Aufenthalte und Reisen, Fachliteratur und die externe eidgenössische Berufsprüfung. Jedoch ist es seit Januar 2018 möglich, eine Rückerstattung für die Kurskosten von 50% beim Bund zu beantragen, maximal jedoch CHF 9`500.-. Nähere Informationen dazu finden Sie auf der Internetseite des SBFI.

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Ausbildung-Weiterbildung.ch: Sozialbegleitung - Ratgeber für Interessenten und Studenten

Möchten Sie in naher Zukunft eine Ausbildung im Bereich Sozialbegleitung absolvieren?

Sozialbegleitung: Lernen Sie Menschen kompetent zu begleiten

Menschen in schwierigen Lebenssituationen benötigen häufig eine Person, die sie auf ihrem Weg begleitet, sie unterstützt und berät. Da es nicht immer möglich ist, sich auf jemandem aus dem Familien- oder Freundeskreis verlassen zu können, der einem in dieser Situation beisteht, gibt es ausgebildete Fachkräfte der Sozialbegleitung, die diese Aufgabe professionell und einfühlsam übernehmen.

 

Eine Sozialbegleitung erkennt die Schwierigkeiten, die in einer Familie vorherrschen und ist bemüht, diese in Zusammenarbeit mit allen Beteiligten über einen längeren Zeitraum hinweg zu beseitigen oder zu verbessern. Dazu befasst sich die Fachkraft der Sozialbegleitung eingehend mit den Problemen Ihrer Klienten und begleitet sie im Alltag.

 

Die Arbeit von Menschen in der Sozialbegleitung ist vielfältig und nicht nur auf eine Zielgruppe beschränkt. Für Personen, welche sich für eine Ausbildung in der Sozialbegleitung interessieren, gibt auf Ausbildung-Weiterbildung.ch viele Informationen über Schulen, die diese Ausbildungen anbieten. Kostenlos können auch umfangreiche Schulungsunterlagen angefordert werden.

Kooperationspartner:

Ausbildung / Weiterbildung Sozialbegleitung: 2 Anbieter

Suchen Sie eine passende Schule für Ihre Ausbildung / Weiterbildung in Sozialbegleitung (Zert.)?

Schule für Sozialbegleitung
Die Schule für Sozialbegleitung in Zürich bietet eine dreijährige berufsbegleitende Grundausbildung für Erwachsene im sozialen Bereich an. Studierende, die den Lehrgang und die eidgenössische Berufsprüfung erfolgreich abschliessen, tragen den geschützten Titel "Sozialbegleiterin / Sozialbegleiter mit eidgenössischem Fachausweis". (Für Fachperson Betreuung und Fachperson Gesundheit bieten wir einen verkürzten 2-jährigen Lehrgang an.)
Sozialbegleiterinnen und Sozialbegleiter sind Fachleute für die verlässliche Begleitung von Einzelpersonen, Familien und Gruppen in belasteten Lebenslagen. Sie unterstützen Klientinnen und Klienten in der Bewältigung ihres Alltags.
Region: Zürich
Standorte: Zürich
helidux academy
Helidux academy ist ein Institut mit langjähriger Erfahrung in der Erwachsenenbildung. Unsere Lernkultur basiert auf den Erfahrungen und Ressourcen der Lernenden. Dies ermöglicht, Lernen als ganzheitlichen Prozess zu gestalten: mit Kopf, Herz und Hand. Klare Lernziele und unsere individuelle aktive Unterstützung sind das Fundament dazu. Wir bieten unseren Lernenden eine grosse Methodenvielfalt, Dozenten und Dozentinnen mit Praxisbezug, helle Räumlichkeiten mit moderner Infrastruktur. Wir möchten, dass sich Horizonte öffnen und begleiten Sie mit Begeisterung und Professionalität auf diesem Weg.
Region: Ostschweiz, Zürich
Standorte: Zürich