Ausbildung / Weiterbildung Institutionsleiter

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Suchen Sie einen geeigneten Anbieter für Ihre Weiterbildung als Institutionsleiter/in im sozialen und sozialmedizinischen Bereich und die Vorbereitung auf die Höhere Fachprüfung (HFP)? Hier finden Sie interessante Bildungsangebote sowie weitere Informationen und Entscheidungshilfen für die Ausbildungswahl.

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Institutionsleiter/in im sozialen oder sozialmedizinischen Bereich

Der Titel "Institutionsleiter/in im sozialen oder sozialmedizinischen Bereich (HFP)" löst die bisherige Berufsbezeichnung "Heimleiter/in (HFP)" per Ende 2012 ab. Die Höhere Fachprüfung (HFP) ist der letzte Schritt des Ausbildungsmodells für Führungsaufgaben im sozialen und sozialmedizinischen Bereich, welches modular aufgebaut ist und berufsbegleitend absolviert werden kann. Zur Schulung zugelassen wird man nach Vorweisung der Kompetenz-Nachweise der Berufsprüfung in Teamleitung.

 

Institutionsleiter/innen sollten in ihrem Aufgabenbereich die Ansprüche und Bedürfnisse der Betroffenen innerhalb der Institution berücksichtigen wie auch den Anspruchsgruppen und Meinungen, welche auf die Institution von aussen einwirken, gerecht werden. Sie sollten also über fundierte Kompetenzen im Führungsbereich verfügen und dank ihrer ökonomischen Denkweise, ihrem Know-How im Marketing und ihrer Öffentlichkeitssensitivität eine erfolgreiche Institution führen. Dabei muss die Entwicklungsstrategie stets den Personal- und Klientenbedürfnissen angepasst werden.

 

Die ein- bis dreijährigen Ausbildung endet mit einer Überprüfung der im Rahmen der Schulung erworbenen Kompetenzen. Erst danach kann die entsprechende Ausübung dieser anspruchsvollen Führungstätigkeit als Institutionsleiter/in angestrebt werden. Weiterführende Informationen können Sie direkt von den anbietenden Schulen beziehen. Hierzu besuchen Sie am einfachsten das renommierte Bildungsportal Ausbildung-Weiterbildung.ch. Kostenlose und unverbindliche Unterlagen können Sie mittels Anfrageformular bei den Schulen bestellen.

 


Fragen und Antworten

Zugelassen zur Abschlussprüfung wird, wer die notwendigen Modulnachweise oder Gleichwertigkeitsbescheinigungen nachweisen kann, mindestens drei Jahre Führungserfahrung auf Stufe Teamleiter oder höher aufweisen kann und die ganze Leitung eines sozialen, pflegerischen oder sozialmedizinischen Bereiches vorweisen kann. Zudem ist der Nachweis eines Abschlusses auf Tertiärstufe im Sozial- und Gesundheitswesen mit mindestens drei Jahren Berufspraxis im sozialen, pflegerischen oder sozialmedizinischen Bereich nachzuweisen, oder ein anderer Abschluss auf Tertiärstufe mit Berufserfahrung im selben Umfang plus mindestens 20 Kurstage Aus- und Weiterbildung zur Bescheinigung des benötigten Branchenwissens. Sollten Sie ein EFZ im Sozial- und Gesundheitswesen besitzen, so sind fünf Jahre Berufserfahrung in den erwähnten Bereichen zu dokumentieren, bei einem EFZ in einem anderen Bereich zusätzlich 20 Kurstage Aus- und Weiterbildung zur Bescheinigung des benötigten Branchenwissens.

Bei den Lehrgängen an Schulen handelt es sich um Vorbereitungskurse, die Sie auf die eidgenössischen Prüfungen vorbereiten, in diesem Fall auf die zum/zur dipl. Institutionsleiter/in im sozialen und sozialmedizinischen Bereich. Der Weiterbildungslehrgang an sich ist nicht eidgenössisch anerkannt, lediglich der Abschluss, den Sie bei Bestehen der Abschlussprüfung erhalten. Um an der Prüfung teilnehmen zu können, ist es erforderlich, dass Sie die Kompetenznachweise der einzelnen Module nachweisen können, die Sie innerhalb der Weiterbildung absolvieren und ablegen. Daher ist der Lehrgang unabdingbar für die Höhere Fachprüfung (HFP). Erst wenn Sie diese Modulabschlüsse respektive eine Gleichwertigkeitsbescheinigung vorweisen können, sind Sie zur eidg. HFP zugelassen.

Sollten Sie die Abschlussprüfung zum/zur dipl. Institutionsleiter/in im sozialen und sozialmedizinischen Bereich nicht beim ersten Mal bestehen, so haben Sie die Möglichkeit, diese bis zu zweimal zu wiederholen. Widerholt werden müssen jedoch nur die Prüfungsteile, die Sie nicht bestanden haben, nicht die komplette Abschlussprüfung.

Die Kompetenznachweise, die Sie in den Modulen während Ihrer Ausbildung zum dipl. Institutionsleiter/in im sozialen und sozialmedizinischen Bereich erwerben, sind obligatorisch für die Anmeldung zur Abschlussprüfung. Diese sind: Führungsverständnis und Führungsverhalten als Teamleiter/in; Organisation und Qualität der Teamarbeit; Sich und andere führen; Zielorientiertes Führen im Team; Planung, Durchführung und Evaluation von Führungsaufgaben; Grundlagen der Teamentwicklung und Zusammenarbeit; Personal; Finanzen, Normatives und strategisches Management; sowie Organisation.

Seit dem Jahr 2013 existiert die Weiterbildung zum Heimleiter / zur Heimleiterin nicht mehr, sondern läuft seitdem unter der Bezeichnung „dipl. Institutionsleiter/in im sozialen und sozialmedizinischen Bereich“.

Sobald die Ausschreibung für die Höhere Fachprüfung (HFP) „dipl. Institutionsleiter/in im sozialen und sozialmedizinischen Bereich mindestens fünf Monate vor Beginn der Prüfung ausgeschrieben wurde und Sie sich fristgerecht angemeldet haben, wird über Ihre Zulassung entschieden. Sollten Sie zur Prüfung zugelassen werden und die Prüfung durchgeführt werden, erhalten Sie mindestens vier Wochen vor Prüfungsbeginn ein Aufgebot. Die Abschlussprüfung umfasst drei Prüfungsteile. Der erste Teil ist die Diplomarbeit, welche Sie vorgängig schriftlich erstellen und mündlich in einer 50minütigen Präsentation mit anschliessendem Fachgespräch darstellen. Der dritte Teil besteht aus einer Fallstudie, für die Sie eine halbe Stunde Zeit haben, um sich auf die mündliche Präsentation vorzubereiten, die vierzig Minuten in Anspruch nehmen darf.


Infos, Tipps und Tests zu «Institutionsleiter / Institutionsleiterin im sozialen und sozialmedizinischen Bereich (HFP)» (früher: «Heimleiter/in»)

Werde ich zur Weiterbildung «Institutionsleiter/in im sozialen und sozialmedizinischen Bereich» (früher: «Heimleiter/in) zugelassen? Was lerne ich dort? Schaffe ich die Höhere Fachprüfung?
» Selbsttest: Passt diese Weiterbildung zu mir?
Wie kann ich meine Weiterbildung finanzieren? Wie profitiere ich von der Subjektfinanzierung des Bundes?
» SBFI Bundesbeiträge Weiterbildung für Berufsprüfung und Höhere Fachprüfung

Redaktionelle Leitung:

Stefan Schmidlin, Bildungsberatung, Content-Team Modula AG

Quellen

Website des Schweizerischen Sekretariats für Bildung, Forschung und Innovation SBFI , Website www.berufsberatung.ch (offizielles schweizerisches Informationsportal der Studien-, Berufs- und Laufbahnberatung) sowie Websites und anderweitige Informationen der Berufsverbände und Bildungsanbieter.


Erfahrungen, Bewertungen und Meinungen zur Ausbildung / Weiterbildung

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Bildungsberatung für die Wahl der richtigen Ausbildung oder Weiterbildung

Die Wahl der richtigen Ausbildung oder Weiterbildung fällt vielen Bildungsinteressenten nicht leicht. Denn der nächste Schritt in der beruflichen Laufbahn sollte gut überlegt sein. Häufig ist auch ein Zwischenschritt nötig, um das gesteckte Bildungsziel erreichen zu können.

Wer bei der Wahl seiner Ausbildung oder Weiterbildung trotz unserer Informationen und Tipps noch unsicher ist, kann sich von erfahrenen neutralen Bildungsberatenden helfen lassen. Dadurch erhalten Sie von Bildungsprofis konkrete Inputs und relevante Hintergrundinformationen zur Wahl des richtigen Bildungsangebots:

  • Übersicht über die verschiedenen Bildungsarten
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  • Beantwortung Ihrer Fragen zum Schweizer Bildungssystem
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Careum Weiterbildung entstand 2012 aus dem Zusammenschluss von Institutionen, die sich in der Weiterbildung von Berufsleuten im Gesundheits- und Sozialwesen engagieren. Die Trägerschaft umfasst Partner aus dem ganzen Spektrum der Gesundheitsversorgung: Careum Stiftung, WE'G Stiftung, TERTIANUM AG, Stiftung Zukunft Alter – Wohnen und Betreuung, Diakonat Bethesda und Stiftung Diakoniewerk Neumünster – Schweizerische Pflegerinnenschule.
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