4 Schritte zur richtigen Weiterbildung

Bildungsberatung online

Häufige Fragen zu Institutionsleiter / Institutionsleiterin im sozialen und sozialmedizinischen Bereich (HFP) (ehemals Heimleiter / Heimleiterin (HFP))

Wie läuft die HFP zum Institutionsleiter ab?

Sobald die Ausschreibung für die Höhere Fachprüfung (HFP) „dipl. Institutionsleiter/in im sozialen und sozialmedizinischen Bereich mindestens fünf Monate vor Beginn der Prüfung ausgeschrieben wurde und Sie sich fristgerecht angemeldet haben, wird über Ihre Zulassung entschieden. Sollten Sie zur Prüfung zugelassen werden und die Prüfung durchgeführt werden, erhalten Sie mindestens vier Wochen vor Prüfungsbeginn ein Aufgebot. Die Abschlussprüfung umfasst drei Prüfungsteile. Der erste Teil ist die Diplomarbeit, welche Sie vorgängig schriftlich erstellen und mündlich in einer 50minütigen Präsentation mit anschliessendem Fachgespräch darstellen. Der dritte Teil besteht aus einer Fallstudie, für die Sie eine halbe Stunde Zeit haben, um sich auf die mündliche Präsentation vorzubereiten, die vierzig Minuten in Anspruch nehmen darf.

Gibt es die Weiterbildung zum Heimleiter nicht mehr?

Seit dem Jahr 2013 existiert die Weiterbildung zum Heimleiter / zur Heimleiterin nicht mehr, sondern läuft seitdem unter der Bezeichnung „dipl. Institutionsleiter/in im sozialen und sozialmedizinischen Bereich“.

Kann ich die HFP Institutionsleiter wiederholen?

Sollten Sie die Abschlussprüfung zum/zur dipl. Institutionsleiter/in im sozialen und sozialmedizinischen Bereich nicht beim ersten Mal bestehen, so haben Sie die Möglichkeit, diese bis zu zweimal zu wiederholen. Widerholt werden müssen jedoch nur die Prüfungsteile, die Sie nicht bestanden haben, nicht die komplette Abschlussprüfung.

Welchen Abschluss brauche ich für die Weiterbildung zum Institutionsleiter?

Zugelassen zur Abschlussprüfung wird, wer die notwendigen Modulnachweise oder Gleichwertigkeitsbescheinigungen nachweisen kann, mindestens drei Jahre Führungserfahrung auf Stufe Teamleiter oder höher aufweisen kann und die ganze Leitung eines sozialen, pflegerischen oder sozialmedizinischen Bereiches vorweisen kann. Zudem ist der Nachweis eines Abschlusses auf Tertiärstufe im Sozial- und Gesundheitswesen mit mindestens drei Jahren Berufspraxis im sozialen, pflegerischen oder sozialmedizinischen Bereich nachzuweisen, oder ein anderer Abschluss auf Tertiärstufe mit Berufserfahrung im selben Umfang plus mindestens 20 Kurstage Aus- und Weiterbildung zur Bescheinigung des benötigten Branchenwissens. Sollten Sie ein EFZ im Sozial- und Gesundheitswesen besitzen, so sind fünf Jahre Berufserfahrung in den erwähnten Bereichen zu dokumentieren, bei einem EFZ in einem anderen Bereich zusätzlich 20 Kurstage Aus- und Weiterbildung zur Bescheinigung des benötigten Branchenwissens.

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Institutionsleiter/in im sozialen oder sozialmedizinischen Bereich

Der Titel "Institutionsleiter/in im sozialen oder sozialmedizinischen Bereich (HFP)" löst die bisherige Berufsbezeichnung "Heimleiter/in (HFP)" per Ende 2012 ab. Die Höhere Fachprüfung (HFP) ist der letzte Schritt des Ausbildungsmodells für Führungsaufgaben im sozialen und sozialmedizinischen Bereich, welches modular aufgebaut ist und berufsbegleitend absolviert werden kann. Zur Schulung zugelassen wird man nach Vorweisung der Kompetenz-Nachweise der Berufsprüfung in Teamleitung.

 

Institutionsleiter/innen sollten in ihrem Aufgabenbereich die Ansprüche und Bedürfnisse der Betroffenen innerhalb der Institution berücksichtigen wie auch den Anspruchsgruppen und Meinungen, welche auf die Institution von aussen einwirken, gerecht werden. Sie sollten also über fundierte Kompetenzen im Führungsbereich verfügen und dank ihrer ökonomischen Denkweise, ihrem Know-How im Marketing und ihrer Öffentlichkeitssensitivität eine erfolgreiche Institution führen. Dabei muss die Entwicklungsstrategie stets den Personal- und Klientenbedürfnissen angepasst werden.

 

Die ein- bis dreijährigen Ausbildung endet mit einer Überprüfung der im Rahmen der Schulung erworbenen Kompetenzen. Erst danach kann die entsprechende Ausübung dieser anspruchsvollen Führungstätigkeit als Institutionsleiter/in angestrebt werden. Weiterführende Informationen können Sie direkt von den anbietenden Schulen beziehen. Hierzu besuchen Sie am einfachsten das renommierte Bildungsportal Ausbildung-Weiterbildung.ch. Kostenlose und unverbindliche Unterlagen können Sie mittels Anfrageformular bei den Schulen bestellen.

 

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Testen Sie hier, ob «Institutionsleiter, Institutionsleiterin (ehemals Heimleiter/in)» die richtige Ausbildung für Sie ist:

Interessieren Sie sich für Menschen, Pädagogik, Gesundheit und Soziales? Suchen Sie eine Funktion, in der Sie die Gesamtverantwortung für eine Institution, ein Heim, oder eine Kinderkrippe übernehmen können und ebenso für das Personal wie für die Finanzen oder die praktischen Fragen des Unterhalts und der Logistik zuständig sind? Möchten Sie als Heimleiter/in, Krippenleiter/in oder Spitex-Leiter/in organisieren, dass Menschen, die vorübergehend oder dauerhaft nicht gut für sich selber sorgen können, gut betreut werden? Dann könnte die Weiterbildung zum eidg. Diplom als Institutionsleiter/in einer sozialen oder sozialmedizinischen Einrichtung für Sie richtig sein.

Möchten Sie mehr darüber wissen - dann informieren Sie sich spielerisch mit unserem kostenlosen Selbsttest über die genauen Anforderungen, Lerninhalte, Ausbildungsmodelle und Weiterbildungsmöglichkeiten dieser Ausbildung:

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CURAVIVA Weiterbildung ist Ihr Kompetenzzentrum für praxisnahe, innovative Weiterbildung für Berufsleute aus Heimen und sozialen Institutionen.

Unsere Angebote gliedern wir in fünf Fachbereiche:
- Selbst- und Sozialkompetenz
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- Sozialpädagogik/Kindererziehung
- Pflege und Betreuung
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In unseren Fachkursen bilden sich Mitarbeitende extern gezielt zu einem Thema weiter. In Lehrgängen, Nachdiplomkursen und Nachdiplomstudien eigenen sich Berufsleute vertieftes Wissen und Handlungskompetenz an. Inhouse Schulungen unterstützen die gemeinsame Haltung und das Handeln einer Institution. Beratungen begleiten konzeptionell und bei Entwicklungsaufgaben und coachen fall- und sachbezogen.
Region: Bern, Zentralschweiz
Standorte: Bern, Luzern
Careum Weiterbildung
Careum Weiterbildung bietet eine breite Palette an Weiterbildungen für Fach- und Führungspersonen aus Institutionen im Gesundheits- und Sozialwesen:
Spitäler - Heime - Spitex - Gesundheitszentren.

Careum Weiterbildung entstand 2012 aus dem Zusammenschluss von Institutionen, die sich in der Weiterbildung von Berufsleuten im Gesundheits- und Sozialwesen engagieren. Die Trägerschaft umfasst Partner aus dem ganzen Spektrum der Gesundheitsversorgung: Careum Stiftung, WE'G Stiftung, TERTIANUM AG, Stiftung Zukunft Alter – Wohnen und Betreuung, Diakonat Bethesda und Stiftung Diakoniewerk Neumünster – Schweizerische Pflegerinnenschule.
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Standorte: Aarau