Selbsttest «Verkaufsfachmann / Verkaufsfachfrau (BP) mit eidg. Fachausweis»: Ist dieser Lehrgang für mich der Richtige?

Schritt 1: Analyse der Funktionen/Tätigkeiten einer Verkaufsfachfrau / eines Verkaufsfachmannes

Selbsttest

 Wie sieht der Berufsalltag von Verkaufsfachleuten aus? Welche Tätigkeiten werden wie oft ausgeführt?

Verkaufsfachleute sind sowohl im Innen-, als auch im Aussendienst tätig. Dort übernehmen sie verschiedenste Führungsaufgaben sowie das Key Account Management. So sind sie beispielsweise mit der Planung und Koordination diverser Projekte und Tätigkeiten betraut, entwerfen Verkaufsführungs- und Verkaufsplanungskonzepte, entwickeln die passenden Marketinginstrumente und setzen sich für eine erfolgreiche Zielerreichung im Verkauf ein. Dank ihrer betriebswirtschaftlichen und volkswirtschaftlichen Kenntnisse, können sie fundierte Entscheidungen treffen, die zu einem Anstieg des Verkaufsvolumens führen. Verkaufsfachleute, die vorrangig im Aussendienst tätig sind, treiben vor allem den aktiven Verkauf voran, schliessen Verkaufsverhandlungen ab, betreuen Schlüsselkunden und entwerfen Kunden- und Marktbearbeitungsstrategien. Ein Verkaufsfachmann bzw. eine Verkaufsfachfrau mit Vertiefungsrichtung Innendienst sind in der Lage, sämtliche Aufgaben eines Verkaufsinnendienstes zu planen und umzusetzen. Sie sind zudem befähigt, eine Verkaufsinnendienst-Abteilung zu leiten.

Aufgabenbeschreibungen in Stellenausschreibungen für Verkaufsfachleute:

Hauptaufgaben Verkaufsfachmann/ Verkaufsfachfrau AussendienstHäufigkeit in %
Beratung und Betreuung von bestehenden Kunden 50%
Akquisition von Neukunden 30%
Weitere Aufgaben: Angebotsausarbeitung, Auftragsabwicklung, Marktanalysen, Kundenanalysen, Sortimentszusammenstellung, Vor- und Nachbearbeitung 20%

 

Hauptaufgaben Verkaufsfachmann/ Verkaufsfachfrau InnendienstTätigkeit in %
Pflege und Ausbau der Kundenbindung 40%
Mitarbeiterführung, Koordination zwischen Innen- und Aussendienst 30%
Erstellen und durchführen von Verkaufsförderungskonzepten und Marketingmassnahmen 20%
Weitere Aufgaben: Kalkulationen, Budget, Kostenvergleiche, Controlling 10%

Die Gewichtung der einzelnen Aufgabenbereiche kann je nach Einsatzgebiet und Unternehmen stark variieren.

Typische Anforderungen in Stellenausschreibungen:

  • Kaufmännische oder technische Grundausbildung mit Weiterbildung
  • Branchen- und Fachkenntnisse
  • Verkaufserfahrungen
  • MS-Office-Kenntnisse

Frage Schritt 1: Entsprechen die Tätigkeiten der Verkaufsfachleute meinen Vorstellungen? Bitte markieren Sie Ihre Antwort. Die kostenlose Auswertung erscheint unten, sobald Sie die Taste «Auswertung Selbsttest» drücken.

Ja, wenn Ihnen die eigentliche Tätigkeit gefällt, können Sie davon ausgehen, dass Sie thematisch richtig liegen. Im Weiteren geht es dann um die Frage, wie Sie die entsprechenden Kompetenzen erwerben können.

Falls Sie „Teilweise“ oder „Nein“ markiert haben sollten Sie eine andere Tätigkeit innerhalb eines Unternehmens in Betracht ziehen oder prüfen, ob Sie aufgrund Ihrer Vorbildung in eine andere Funktionsstufe passen würden.

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Anbieter des Lehrgangs «Verkaufsfachmann/frau (BP) (ehemals Verkaufskoordinator/in)» anzeigen und Infos anfordern

Schritt 2: Für wen eignet sich der Lehrgang «Verkaufsfachmann / Verkaufsfachfrau (BP) mit eidg. Fachausweis»

Zielgruppe:

  • Assistenten / Assistentinnen der Verkaufsleitung oder Marketingleitung
  • Sachbearbeiter/innen Marketing
  • Mitarbeiter/innen im Verkaufs-Aussendienst
  • Mitarbeiter/innen im Telefon-, Messe- und Ladenverkauf
  • Assistenten und Assistentinnen der PR- oder Werbeleitung
  • Mitarbeiter/innen im Kundendienst
  • Sachbearbeiter/innen Public-Relation oder Werbung

Persönliche Voraussetzungen:

  • Gute Umgangsformen
  • Kommunikationsfähigkeiten
  • Flexibilität
  • Selbständigkeit
  • Verbindlichkeit
  • Eigeninitiative
  • Verhandlungsgeschick
  • Organisationstalent
  • Belastbarkeit

Lehrgangsbeschreibung:

Hier sind weitere wichtige Eckpunkte des Lehrgangs «Verkaufsfachmann / Verkaufsfachfrau mit eidg. Fachausweis» beschrieben:

» Lehrgangsbeschreibung Verkaufsfachmann/frau (BP) (ehemals Verkaufskoordinator/in)

Frage Schritt 2: Interessiert Sie dieser Lehrgang grundsätzlich? Bitte markieren Sie Ihre Antwort. Die kostenlose Auswertung erscheint unten, sobald Sie die Taste «Auswertung Selbsttest» drücken.

Wenn Sie zwar an diesem Lehrgang interessiert sind, aber bei Frage 1 mit "teilweise" oder "Nein" geantwortet haben, sollten Sie herauszufinden versuchen, ob es noch andere Arten von Jobs gibt, die Sie mit dieser Ausbildung machen könnten und die Ihnen besser gefallen als das in Frage 1 beschriebene Tätigkeitsprofil.

Wenn Sie Frage 1 auch schon mit "Ja" beantwortet haben, dann scheint dieser Kurs grundsätzlich zu Ihren Vorstellungen zu passen und können sich auf die Lösung der praktischen Umsetzungsfragen konzentrieren.

Wenn Ihnen die Tätigkeitsbeschreibung unter Frage 1 gefällt und Sie hier „Nein“ markiert haben, sollten Sie versuchen zu analysieren, welche Inhalte des Lehrgangs Ihnen gefallen würden und welche nicht. Und mit dem, was Sie so herausfinden, können Sie unter folgenden Weiterbildungsmöglichkeiten in verwandten Gebieten schauen, ob Sie etwas finden, das Ihren Interessen besser entspricht:

Schritt 3: Voraussetzungen für die Zulassung zur eidg. Abschlussprüfung:

Zulassungsbedingungen bis zur Prüfung 2018:

  • Lehrabschluss mit eidg. Fähigkeitszeugnis oder Diplom einer staatlich anerkannten Handelsmittelschule oder Diplommittelschule oder Maturitätszeugnis oder Abschluss einer staatlich anerkannten höheren Fachschule oder Hochschule oder Diplom einer höheren Fachprüfung für kaufmännische Berufe oder Eidg. Fachausweis für Marketingfachleute, Kommunikationsfachleute oder PR-Fachleute

Und

  • Markom Zertifikatsprüfung oder eine gleichwertige Prüfung*, die innerhalb der letzten 5 Jahre abgelegt wurde

Und

  • Mindestens drei Jahre Berufserfahrung in den Bereichen Marketing, Direct Marketing, Verkauf, Public Relations oder Marketing-Kommunikation / Werbung

Detaillierte Infos: http://www.examen.ch/vfl/de/7645/Verkaufsfachleute.htm

* als gleichwertig gelten folgende Abschlüsse:

  • eidg. Fachausweis «Technische/r Kaufmann/-frau (BP)»
  • dipl. Tourismusfachmann/-frau HF
  • Event- und Marketingkommunikator/in SWIMAC
  • Höheres Wirtschaftsdiplom HWD / VSK

Die Anerkennung von weiteren Abschlüssen kann hier abgeklärt werden: http://www.swissmarketing.ch/bildung/fachpruefungen/markom.html

Änderungen der Zulassungsbedingungen ab Prüfungsjahr 2019:

  • Es wird keine Markom Zertifikatsprüfung mehr verlangt.
  • Die benötigte Berufspraxis wird auf 2 Jahre gesenkt
  • Das MarKom-Grundwissen ist aber nach wie vor Bestandteil des eidg. Prüfungsstoffs. Bei wenig Vorkenntnissen in Marketing/Verkauf oder Rechnungswesen/Buchhaltung wird deshalb empfohlen, einen Vorbereitungskurs: MarKom oder einen Grundlagenkurs Rechnungswesen zu absolvieren.

Frage Schritt 3: Erfülle ich die Voraussetzungen? Bitte markieren Sie Ihre Antwort. Die kostenlose Auswertung erscheint unten, sobald Sie die Taste «Auswertung Selbsttest» drücken.

Wenn Sie die Voraussetzungen erfüllen, können Sie zum nächstmöglichen Termin mit der Ausbildung beginnen.

Falls Sie „Teilweise“ oder „Nein“ markiert haben, sollten Sie Ihre Möglichkeiten zur Erfüllung der Voraussetzungen abklären (weitere Infos in der Schlussauswertung am Ende des Selbsttests) oder einen anderen Lehrgang in Betracht ziehen.

Schritt 4: Finanzierung der Weiterbildung

Die Kosten für den Lehrgang „Verkaufsfachmann / Verkaufsfachfrau mit eidg. Fachausweis“ werden häufig zu Beginn eines jeden Semesters in Rechnung gestellt. Von daher muss bei den meisten Schulen nicht der gesamte Betrag auf einmal bezahlt werden.

Seit 1.1.2018 werden die Vorbereitungskurse auf eidgenössische Berufsprüfungen / höhere Fachprüfungen vom Bund finanziell unterstützt. Absolvierende dieser Lehrgänge können deshalb nach Ablegen der eidgenössischen Prüfung bis zu 50% der bezahlten Kurskosten zurückerstattet bekommen. Weitere Informationen erhalten Sie hier: www.sbfi.admin.ch

Frage Schritt 4: Sind Sie in der Lage, je nach Anbieter und weiteren Rahmenbedingungen zwischen Fr. 10´000.- und Fr. 13´000.- für die Kursgebühr vorzufinanzieren, bis Sie nach Ablegen der Abschlussprüfung die Bundesbeiträge zurückerstattet bekommen? Bitte markieren Sie Ihre Antwort; die kostenlose Auswertung erscheint direkt anschliessend.

Falls Sie "Ja" markiert haben und sogar in der Lage wären, den gesamten Betrag im Voraus zu bezahlen, bekommen Sie bei vielen Schulen noch etwas zusätzlichen Rabatt.

Falls Sie „Teilweise“ oder „Nein“ markiert haben: Viele Schulen bieten im Einzelfall auch Möglichkeiten von Ratenzahlungen an. Zudem ist es mit einem Bildungsvorhaben relativ einfach, eine Beteiligung seitens des Arbeitgebers oder ein Darlehen aus dem sozialen Umfeld zu erhalten. Darüber hinaus gibt es Banken und Kreditinstitute, welche Bildungskredite gewähren. Beispiel: cashgateCAREER

Falls Sie die Bedingungen für die Anwendung der Härtefallklausel erfüllen, können Sie beim Bund beantragen, einen Teil der Rückerstattung schon im Voraus ausbezahlt zu bekommen. Weitere Informationen dazu finden Sie hier: www.sbfi.admin.ch

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Schritt 5: Aufwand Präsenzunterricht und Lernaufwand (Hausaufgaben)

Der Lehrgang dauert berufsbegleitend etwa 2 Semester. Der Aufwand für den Präsenzunterricht beträgt circa 8 Stunden in der Woche (meist an zwei Abenden oder einem ganzen Tag pro Woche).

Der Lernaufwand (Hausaufgaben) beträgt neben dem Schulunterricht circa drei bis vier Stunden in der Woche.

Frage Schritt 5: Ist der Aufwand für den Präsenzunterricht sowie für die Hausaufgaben für mich zu bewältigen? Bitte markieren Sie Ihre Antwort. Die kostenlose Auswertung erscheint unten, sobald Sie die Taste «Auswertung Selbsttest» drücken.

Wenn der Aufwand für Sie sogar sehr problemlos zu bewältigen ist, könnten Sie prüfen, ob es für diese Ausbildung auch Intensivkurse gibt. Damit könnten Sie die gleiche Ausbildung in kürzerer Zeit absolvieren, wenn Sie dafür eine noch etwas höhere zeitliche Belastung in Kauf nehmen möchten.

Wenn Sie über wenig Zeit verfügen, suchen Sie nach Lehrgängen, die sich über einen längeren Zeitraum erstrecken und dafür weniger Unterrichtsstunden und Zeit für Hausaufgaben pro Woche verlangen. Und wenn es damit immer noch nicht reicht, sollten Sie prüfen, ob Sie sich auf eine andere Art mehr Freiraum verschaffen können. Vielleicht kann jemand aus Ihrem Umfeld für die befristete Zeit der Ausbildung gewisse Aufgaben für Sie übernehmen?

Schritt 6: Abschluss

Schaffe ich den Abschluss?

Die Erfolgsquoten lagen bei der eig. Prüfung „Verkaufsfachmann / Verkaufsfachfrau mit eidg. Fachausweis“ im Jahr 2015 bei 68% und in 2016 bei 81%.

Wer sich seriös und gründliche auf die eidg. Abschlussprüfung vorbereitet, hat gute Chancen, die Prüfung zu bestehen.

Weitere Erfolgsfaktoren:

  • Regelmässiger Besuch des Unterrichts
  • Vor- und Nachbearbeitung des Unterrichtsstoffes zu Hause
  • Routine beim Lösen von Fallstudien und Abschluss-Prüfungen der letzten Jahre

Frage Schritt 6: Traue ich mir zu die eidg. Abschlussprüfungen zu bestehen? Bitte markieren Sie Ihre Antwort. Die kostenlose Auswertung erscheint unten, sobald Sie die Taste «Auswertung Selbsttest» drücken.

Wenn Sie sich das Bestehen dieses Abschlusses zutrauen, können Sie höchstens noch überlegen, ob Sie mit geeigneten Lern- und Arbeitsmethoden noch bessere Resultate oder die gleichen Resultate mit weniger Aufwand erzielen möchten.

Falls Sie „Unsicher“ oder „Nein“ markiert haben, könnten Sie z.B. einen Vorkurs für Fächer absolvieren, bei denen Sie Schwächen haben, mit Hilfe von Nachhilfelehrern bestehende Wissenslücken auffüllen oder mit der Schule besprechen ob es die Möglichkeit von Testprüfungen gibt. Bei intensiver Prüfungsangst könnten Sie eine andere Art von Lehrgang suchen, bei dem mehr mit Lernleistungen, Zwischenabschlüssen oder Semester-Arbeiten gearbeitet wird. Und zusätzlich kann auch externe Hilfe von Lerntherapeuten, Kinesiologen, Anbietern von autogenem Training oder Anbietern von mentalem Training überlegt werden.

Schritt 7: Nutzen des Lehrgangs

Was bringt der Lehrgang aus Sicht von Absolventen?

» Lehrgangsrating Verkaufsfachmann/frau (BP) (ehemals Verkaufskoordinator/in)

Frage Schritt 7: Sind Sie vom Nutzen des Lehrgangs «Verkaufsfachmann / Verkaufsfachfrau (BP) mit eidg. Fachausweis» überzeugt?

Wenn Sie "Ja" angekreuzt haben, können wir Ihnen nur noch gratulieren und viel Erfolg bei der Umsetzung Ihrer beruflichen Karrierepläne wünschen.

Falls Sie „Teilweise“ oder „Nein“ angekreuzt haben analysieren Sie die Kurs- und Lehrgangsbewertungen von verwandten Lehrgängen wie ...

  • Aussenhandelsfachmann/-frau (BP)
  • Detailhandelsspezialist/in (BP)
  • Kommunikationsplaner/in (BP)
  • Marketingfachmann/-frau (BP)
  • Marketingmanager/in (HF)
  • Textildetailhandelsspezialist/in (BP)

... unter http://www.ausbildung-weiterbildung.ch/Lehrgangsrating.aspx

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Schritt 8: Sofort Kurs- oder Lehrgangsunterlagen von passenden Schulen erhalten

Unter «Verkaufsfachmann/frau (BP)» finden Sie eine Übersicht über Schulen, welche den Lehrgang „Verkaufsfachmann / Verkaufsfachfrau mit eidg. Fachausweis“ anbieten. Mit einem Klick können Sie detaillierte Unterlagen anfordern und erhalten diese in der Regel direkt per E-Mail zugesandt. Zudem erhalten Sie mit der Umkreissuche die Anbieter in Ihrer unmittelbaren Nähe.

Bildungsinteressenten, welche über Ausbildung-Weiterbildung.ch Kursunterlagen bei Schulen anfordern, erhalten auf Wunsch thematisch passende Stellenangebote. Darunter sind auch Stellenangebote, welche sich speziell an Personen richten, die sich noch in einer Aus- oder Weiterbildung befinden und diese noch gar nicht abgeschlossen haben. Dieser Service ist in der Schweiz einzigartig und bietet den Kurs- und Lehrgangsteilnehmenden zusätzliche Karriere-Chancen.

Fazit:

Bevor Sie den Lehrgang Verkaufsfachmann / Verkaufsfachfrau (BP) mit eidg. Fachausweis absolvieren möchten, sollten Sie davon überzeugt sein, dass Ihnen die Funktion von Verkaufsfachleuten wirklich zusagt. Zudem sollte Ihnen die Lehrgangsbeschreibung zusagen. Wenn Sie diese ersten beiden Fragen mit einem klaren „Ja“ beantwortet haben können Sie sich weiter mit diesem Lehrgang auseinandersetzen. Wenn Sie bei diesen Fragen unsicher sind sollten Sie sich überlegen, welche anderen Bildungsrichtungen für Sie auch noch in Frage kommen. Zum Beispiel gibt es verkaufsorientierte Weiterbildungen in verschiedenen Branchen wie Autogewerbe, Buchhandel, Detailhandel, Einrichtungsberatung, Floristik, Fotohandel, Pharma, Textil etc.

Wenn Sie die persönlichen Voraussetzungen noch nicht erfüllen besteht die Möglichkeit, zunächst einen Vorbereitungskurs auf die Markom-Zertifikatsprüfung zu absolvieren und eine Stelle als Assistent/in, z.B. im Verkaufsinnendienst, zu suchen. Eine weiteren Möglichkeit ist der Einstieg über ein Praktikum. Wichtig zu wissen: Die Voraussetzungen wie beispielsweise die Berufserfahrung müssen erst zum Zeitpunkt der eidg. Abschlussprüfung erfüllt sein. Sie können also mit dem Lehrgang Verkaufsfachmann / Verkaufsfachfrau (BP) mit eidg. Fachausweis beginnen auch wenn Sie die Voraussetzungen noch nicht ganz erfüllen. Natürlich muss absehbar sein, dass Sie die persönlichen Voraussetzungen zum Zeitpunkt der eidg. Abschlussprüfung erfüllen werden.

Die Finanzierung einer Weiterbildung ist nicht immer einfach. Verteilt auf 1-2 Jahre müssen mehrere tausend Franken bezahlt werden. In der Regel bieten die Schulen eine Bezahlung zu Semesterbeginn oder sogar eine Ratenzahlung, so dass nicht der ganze Betrag auf einmal bezahlt werden muss. Dazu kommt bei den berufsbegleitenden Lehrgängen, dass die Teilnehmenden während der Weiterbildung weiter arbeiten und oft die Weiterbildung mit dem eigenen Lohn bezahlen. Meistens ist es für eine Aus- oder Weiterbildung einfacher, im privaten Umfeld ein Darlehen zu erhalten. Banken und Kreditinstitute bieten teilweise auch Bildungskredite an (Beispiel cashgateCAREER). Ein gutes Argument für die Finanzierung einer Weiterbildung ist die relativ schnelle Amortisation der Kosten durch Lohnerhöhungen. Gemäss unseren Kurs- und Lehrgangsbewertungen (siehe » Lehrgangsrating Verkaufsfachmann/frau (BP) (ehemals Verkaufskoordinator/in)) erhält die Mehrheit der Absolventen von Lehrgängen mit einem eidg. Abschluss innert 1-2 Jahren eine Lohnerhöhung. Machen Sie die folgende Rechnung: Wie viel würde eine Lohnerhöhung von 10% pro Jahr ausmachen? Wie viele Jahre brauchen Sie, um die Kosten für den Lehrgang wieder einzuspielen? Wie viel verdienen Sie aufgrund dieser Lohnerhöhung bezogen auf das gesamte Berufsleben mehr? Meistens ist das ein sechsstelliger Betrag was bestätigt, dass die Aus- oder Weiterbildung die beste persönliche Investition ist die es gibt.

Der zeitliche Aufwand für eine Aus- oder Weiterbildung ist nicht zu unterschätzen. Da bleiben Ausgang, Ferien und spontane Wellness-Weekends des öfteren auf der Strecke. Allerdings geht diese Zeit meistens relativ schnell vorbei. Die Aussicht auf besser Job-Chancen und mehr Lohn sollte Motivation genug sein, diese Zeit durchzustehen. Oft hilft es, sich in Lerngruppen zu organisieren. Sinnvoll ist es auch, von Anfang an dabei zu bleiben und fixe Lernzeiten einzuplanen. Gute Lerneffekte können durch das Erstellen von Zusammenfassungen und Mindmaps erzielt werden. Lernkartensysteme helfen beim Auswendiglernen. Es gibt viele Tools und Ideen, um das Lernen zu vereinfachen. Den Ratgeber „Die persönliche Lernstrategie“ erhalten Sie kostenlos, wenn Sie sich über Ausbildung-Weiterbildung.ch bei einer Schule anmelden.

Wenn Sie daran zweifeln, ob Sie die Abschlussprüfung bestehen, so sind die Zahlen der eidg. Abschlussprüfung interessant: Bei den Verkaufsfachleuten bestehen rund 80% die eidg. Abschlussprüfungen. Es ist also davon auszugehen, dass Sie mit Fleiss und einer durchschnittlichen Intelligenz die Abschlussprüfung bestehen. Wenn Sie an Prüfungsangst leiden so helfen eine gute Vorbereitung, verschiedene Praxis-Tipps, therapeutische Behandlungen oder in schlimmen Fällen sogar Medikamente. Den Ratgeber „Prüfungsangst überwinden“ erhalten Sie, wenn Sie sich über Ausbildung-Weiterbildung.ch bei einer Schule anmelden.

Der Nutzen einer Weiterbildung wird üblicherweise an einem höheren Lohn, anspruchsvolleren Aufgaben oder Beförderungen gemessen. Das setzt voraus, dass Sie sich um entsprechende Veränderungen Ihrer beruflichen Position bemühen und wenn nötig, Ihre Forderungen auch durchsetzen können. Falls Sie schon die Erfahrung gemacht haben, dass Ihnen das nicht immer so leicht fällt, könnten Sie auch prüfen, ob ein persönliches Job-Coaching Ihnen zusätzlich zur Weiterbildung von Nutzen sein könnte.

So, nun liegt der Entscheid bei Ihnen. Im Zweifelsfalle nehmen Sie eine persönliche Beratung bei einer Schule oder externen Beratungsstelle in Anspruch. Wenn Sie über www.ausbildung-weiterbildung.ch eine Schule bezüglich Kurs- oder Lehrgangsunterlagen anfragen erhalten Sie auf Wunsch eine kostenlose Bildungs- oder Schulberatung im Wert von Fr. 150.00.

Eine Liste von Anbietern finden Sie hier: «Verkaufsfachmann/frau (BP)»

Wir wünschen Ihnen beruflich und privat alles Gute und eine schöne und spannende Zukunft!

Das Team von Ausbildung-Weiterbildung.ch