Selbsttest: Ist der Lehrgang «Pflegefachmann / Pflegefachfrau (HF)» für mich jetzt der Richtige?

Schritt 1: Analyse der Funktionen und Tätigkeiten von dipl. Pflegefachleuten

Selbsttest

Wie sieht der Berufsalltag von Pflegefachleuten HF aus?

Gelernte Pflegefachleute HF arbeiten in einer Institution des Gesundheits- oder Sozialwesens wie z.B. Spitäler, Alters- und Pflegeheime, Ambulatorien oder für die Spitex, wo sie sich um die medizinische Pflege und Betreuung der Menschen kümmern.
Am Anfang des Pflegeverhältnisses steht die Anamnese, d.h. es wird eine Bestandesaufnahme der Vorgeschichte gemacht. Dann wird der aktuelle Zustand erhoben und daraus ein Pflegeplan abgeleitet. Die Pflegefachfrau, der Pflegefachmann ist verantwortlich für die Durchführung der pflegerischen Massnahmen, die Ausführung von ärztlichen verordneten Massnahmen, die Überwachung des Krankheits- oder Genesungsverlaufs und eine allfällige Anpassung des Pflegeplans.
Die Pflegefachleute stehen in einem ständigen Kontakt mit ihren Patienten/Patientinnen und deren Familien, mit Ärzten und weiteren Fachpersonen und häufig sind sie Teil eines Pflegeteams, welches die Betreuung rund um die Uhr sicherstellt.

 

Im Detail verteilen sich die einzelnen Aufgaben ungefähr so:

Pflege und Betreuung von Patienten/Patientinnen resp. Bewohnern/Bewohnerinnen
Durchführen von therapeutischen Massnahmen und Gestaltung der Beziehung zu Patient/in und Angehörigen
ca. 50 % der Zeit
Erstellen der Pflegeplanung
Beobachtung und Dokumentieren von Krankheitsverläufen
Führen der Pflegedokumentation
ca. 15% der Zeit
Organisieren und Koordinieren der interdisziplinären Zusammenarbeit
Administrative Arbeiten
ca. 20% der Zeit
Betreuung und Begleitung von Lernenden und Praktikanten
Begleitung von Studierenden Pflege HF/FH
ca. 15% der Zeit

 

Für eine Anstellung als Pflegfachmann / Pflegefachfrau werden in Stelleninseraten z.B. folgende Punkte verlangt:

  • Abgeschlossene Ausbildung als dipl. Pflegefachperson HF / FH / DNI / DNII / AKP / Psy KP oder FaGe
  • Erfahrungen im entsprechenden Pflegebereich
  • Erfahrungen im Umgang mit der Patientengruppe
  • Verantwortungsbewusstsein, Belastbarkeit und Flexibilität
  • Koordinations- und Organisationsfähigkeiten
  • Fähigkeit zu teamorientiertem Arbeiten
  • Bereitschaft zu flexiblen Arbeitszeiten

 

Frage Schritt 1: Entsprechen die Tätigkeiten von Pflegefachleuten HF meinen Wünschen und Vorstellungen? Bitte markieren Sie Ihre Antwort; die kostenlose Auswertung erscheint direkt anschliessend.

Ja, wenn Ihnen die wichtigsten Tätigkeiten gefallen, können Sie davon ausgehen, dass Sie thematisch richtig liegen. Im Weiteren geht es dann um die Frage, ob diese Ausbildung Ihren Möglichkeiten und Bedürfnissen entspricht.

Falls Sie „Teilweise“ markiert haben sollten Sie sich einige Stellenprofile anschauen und zu beurteilen versuchen, wie grundlegend die Aufgaben sind, die Ihnen nicht gefallen. Wenn Sie z.B. nicht im Notfall, oder nicht mit Kindern, oder nicht in der Hauspflege arbeiten möchten, gibt es ausreichend andere Einsatzbereiche, die für Sie in Frage kommen könnten.

Wenn es jedoch grundlegende Bestandteile der pflegerischen Arbeit sind, die Ihnen nicht gefallen, dann sollten Sie sich über andere Ausbildungsmöglichkeiten im Gesundheitswesen informieren.

Und wenn Sie hier "Nein" markiert haben, sollten Sie sich über Ausbildungen und Berufsbilder in anderen Berufsfeldern informieren.

Mögliche Alternativen zum Lehrgang Pflegfachmann / Pflegefachfrau HF (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Berater/in für Atembehinderungen und Tuberkulose (BP)
  • Fachmann/-frau für neurophysiolog. Diagnostik (BP)
  • Medizinische/r Kodierer/in (BP)
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Anbieter des Lehrgangs «Pflegefachmann / Pflegefachfrau (HF)» anzeigen und Infos anfordern

Schritt 2: Für wen eignet sich der Lehrgang «Pflegfachmann / Pflegefachfrau HF»

Zielgruppe

  • Junge Berufsleute mit einem Lehrabschluss als Fachperson Gesundheit FAGE
  • Fachpersonen des Gesundheitswesens, die Ihre beruflichen Kompetenzen ausbauen möchten
  • Quereinsteiger und Quereinsteigerinnen, die in den Pflegebereich wechseln möchten

 

Persönliche Voraussetzungen

  • Flexible und analytische Denkfähigkeit
  • Schnelligkeit im Auffassen und Verarbeiten von komplexen Sachverhalten
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Kommunikations- und Teamfähigkeit
  • Ausgeprägte Beobachtungsgabe
  • Hohe psychische und physische Belastbarkeit

 

Lehrgangsbeschreibung

Hier sind weitere wichtige Eckpunkte des Lehrgangs «Pflegfachmann / Pflegefachfrau HF» beschrieben:

» Lehrgangsbeschreibung Pflegefachmann / Pflegefachfrau (HF)

 

Frage Schritt 2: Interessiert Sie dieser Studiengang mit dem praxisintegrierten Ausbildungsmodell grundsätzlich? Bitte markieren Sie Ihre Antwort; die kostenlose Auswertung erscheint direkt anschliessend.

Wenn Sie Frage 1 auch schon mit "Ja" beantwortet haben, dann scheint diese Ausbildung grundsätzlich zu Ihren Vorstellungen und Zielen zu passen.

Wenn Sie zwar an diesem Lehrgang interessiert sind, aber bei Frage 1 mit "teilweise" oder "Nein" geantwortet haben, sollten Sie noch einmal überprüfen, ob es noch andere Arten von Jobs gibt, die Sie mit dieser Ausbildung machen könnten und die Ihnen besser gefallen würden.

Wenn Ihnen die Tätigkeitsbeschreibung unter Frage 1 gefällt und Sie hier „Nein“ markiert haben, könnten Sie pflegerische Ausbildungen auf anderen Bildungsstufen anschauen. Diese haben jeweils andere Ausbildungsmodelle. Zum Beispiel:

  • Fachmann/-frau für neurophysiolog. Diagnostik (BP)

Wenn Ihnen weder das Tätigkeitsprofil einer Pflegefachfrau / eines Pflegefachmanns noch die Lehrgangsbeschreibung zusagen, sollten Sie sich über andere Weiterbildungs- oder Studienmöglichkeiten informieren.

Schritt 3: Voraussetzungen für eine Aufnahme in den Studiengang:

  • Eidg. Fähigkeitszeugnis oder anerkannter Mittelschulabschluss
  • Bestandene Eignungsabklärung (Aufnahmeverfahren kann variieren: Bewerbungsschreiben, Eignungstest bzgl. Fach, Methoden- und Selbstkompetenz, Praxiseinblick, Einreichen eines Portfolios, Standortgespräch und ev. Gesundheitsattest) Mit einem Abschluss als Fachmann/frau Gesundheit EFZ kann ein verkürzter Studiengang besucht werden. Die Schulen informieren zur Anrechenbarkeit bereits erbrachter Bildungsleistungen (z. B. SRK-Diplom DN I).
  • Deutsche Muttersprache oder Sprachkompetenz auf dem Niveau C1

 

Die Eignungsabklärung besteht aus vier Schritten:

  • Einreichen der vollständigen Bewerbungsunterlagen
  • Ablegen einer schriftlichen Prüfung, in der die Aspekte Selbstreflexion, Selbstwahrnehmung, Ausdrucksweise, das Erfassen von Inhalten und Zusammenhängen sowie die Rechtschreibung beurteilt werden
  • Praktische Eignungsbeurteilung in einem zweitägigen Praktikum
  • Eignungsgespräch zur Beurteilung der Selbst-, Sozial- und Fachkompetenz sowie der Berufs- und Ausbildungsmotivation

Frage Schritt 3: Erfülle ich die Voraussetzungen für die Zulassung zum Studiengang und traue ich mir zu, die Eignungsabklärung zu bestehen? Bitte markieren Sie Ihre Antwort; die kostenlose Auswertung erscheint direkt anschliessend.

Wenn Sie die Voraussetzungen erfüllen, können Sie zum nächsten Schritt übergehen.

Wenn Sie keinen eidgenössisch anerkannten Lehrabschluss oder Mittelschulabschluss haben, können Sie über das so genannte Äquivalenzgesuch abklären lassen, ob Ihre Ausbildung und Berufspraxis als gleichwertig anerkannt wird.

Falls Sie sich über Ihre Motivation oder Ihre Begabung für diesen Beruf unsicher sind, besuchen Sie Informationsveranstaltungen von Schulen, verschaffen Sie sich in einem Praktikum einen Eindruck des Berufsalltags, oder lassen Sie sich in einer Berufsberatung auf ihre Eignung für diesen Beruf testen.

Schritt 4: Finanzierung der Weiterbildung

Wenn Sie seit mindestens zwei Jahren ununterbrochen im gleichen Kanton gewohnt haben, übernimmt dieser die Ausbildungskosten.

Damit reduziert sich die Summe, die Sie selber aufbringen müssen, auf den Teil der Lebenshaltungskosten, der den Praktikumslohn  übersteigt und die weiteren Kosten für Semestergebühren, Literatur, Diplomprüfung, Exkursionen etc. Die Semestergebühren betragen je nach Schule und Studienmodell zwischen Fr. 400.- und Fr. 1´000.- und die Kosten für Literatur etc. ca. Fr. 2300.- für die gesamte Ausbildung

Frage Schritt 4: Sind Sie in der Lage, während zwei bis vier Jahren mit einem reduzierten Einkommen auszukommen und die zusätzlichen Kosten von total Fr. 4´000.- bis Fr. 8´000.- selber zu finanzieren? Bitte markieren Sie Ihre Antwort; die kostenlose Auswertung erscheint direkt anschliessend.

Falls Sie "Ja" markiert haben scheint dies ein guter Zeitpunkt für Sie zu sein, um dieses Studium ins Auge zu fassen.

Falls Sie nicht sicher sind, informieren Sie sich als Erstes darüber, mit welchen Kosten und welchem konkreten Praktikumslohn Sie tatsächlich rechnen können. Und dann erkundigen Sie sich bei Ihrer kantonalen Stipendienberatungsstelle, ob sie stipendienberechtigt sind. Falls nicht, können Sie versuchen, in Ihrem privaten Umfeld jemanden zu finden, der diese Weiterbildung mit einem Darlehen unterstützen könnte. Ansonsten gibt es Banken und Kreditinstitute, welche Bildungskredite gewähren. Beispiel: cashgateCAREER

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Schritt 5: Aufwand Präsenzunterricht und Hausaufgaben

Das praxisbegleitende Studium umfasst insgesamt 5400 Lernstunden, die je nach Studienmodell innerhalb von drei bis vier Jahren absolviert werden. (Gelernte FAGE können einen verkürzten Lehrgang besuchen). Die Ausbildung findet zu 50% in der Schule und zu 50% in der Praxis statt. Schulphasen wechseln sich mit Praktikumsphasen ab. Der Unterricht an der Schule ist in thematische Blocks von je 4 bis 6 Wochen unterteilt. Die zeitliche Belastung dieses Vollzeit-Studiums beträgt je nach persönlicher Lern- und Arbeitstechnik um 40 bis 42 Stunden pro Woche.

Frage Schritt 5: Ist das Unterrichtspensum und der Lernaufwand für das Selbststudium für mich neben den Praktika und den privaten Verpflichtungen zu bewältigen? Bitte markieren Sie Ihre Antwort; die kostenlose Auswertung erscheint direkt anschliessend.

Wenn Sie diese Frage mit Ja beantwortet haben, scheinen Sie ihrem Ziel schon wieder einen Schritt näher zu kommen.

Wenn Sie bedenken haben, sollten Sie sich etwas Zeit dafür nehmen, genauer anzuschauen, wie viel Zeit Sie effektiv für das Studium zur Verfügung haben. Gibt es Verpflichtungen, die Ihnen auch sonst nicht erlauben würden, eine Vollzeitstelle anzunehmen? Dann sollten Sie sich über Ausbildungsmodelle informieren, bei denen die geforderten Lern- und Praktikumsstunden auf einen längeren Zeitraum verteilt sind. Oder prüfen Sie, welche Aufgaben Sie während dieser Zeit abgeben oder delegieren können, um etwas mehr Zeit für Ihr Studium zu haben.

Schritt 6: Abschluss

Schaffe ich den Abschluss?

Das Qualifikationsverfahren besteht aus drei Teilen:

  • Praxisorientierte Diplomarbeit
  • Praktikumsqualifikation 3. Bildungsjahr
  • Mündliches Prüfungsgespräch

Wenn Sie alle drei Prüfungsteile bestanden haben, wird Ihnen das Diplom zur dipl. Pflegefachperson HF erteilt.

Frage Schritt 6: Traue ich mir zu, alle Diplomarbeit zu erarbeiten, die Praxisqualifikation zu erreichen und die mündliche Prüfung zu bestehen ? Bitte markieren Sie Ihre Antwort; die kostenlose Auswertung erscheint direkt anschliessend.

Wenn Sie sich das Bestehen dieses Abschlusses zutrauen, können Sie höchstens noch überlegen, ob Sie mit geeigneten Lern- und Arbeitsmethoden noch bessere Resultate oder die gleichen Resultate mit weniger Aufwand erzielen möchten.

Falls Sie „Unsicher“ oder „Nein“ markiert haben, weil Sie in einem der Ausbildungsfächer Schwächen haben, sollten Sie mit einem Ausbildungsverantwortlichen abklären, wie gravierend das für den gesamten Ausbildungsverlauf ist. Je nach dem können Sie Ihre Lücken mit Vorkursen oder Nachhilfeunterricht beheben und das geforderte Niveau erreichen. Falls Sie eher unsicher sind, weil Sie unter Prüfungsangst leiden sollten Sie unter Umständen externe Hilfe in Anspruch nehmen.

Wenn sich Ihre Unsicherheit auf die praktischen Anteile der Ausbildung bezieht, sollten Sie unbedingt eine Informationsveranstaltung besuchen, und falls Sie noch nie im Bereich der Pflege tätig waren, als erstes ein Praktikum absolvieren. Wenn Sie danach immer noch unsicher sind, besprechen Sie sich mit Ihrer Ausbildungsperson und lassen Sie Ihre Eignung für diesen Beruf abklären.

Schritt 7: Nutzen des Lehrgangs

Was bringt der Lehrgang aus Sicht von Absolventen?
» Lehrgangsrating Pflegefachmann / Pflegefachfrau (HF)

Frage Schritt 7: Sind Sie vom Nutzen des Lehrgangs «Pflegefachmann / Pflegefachfrau HF» überzeugt?

Wenn Sie "Ja" angekreuzt haben, können wir Ihnen nur noch gratulieren und viel Erfolg bei der Umsetzung Ihrer beruflichen Karrierepläne wünschen.

Falls Sie „Teilweise“ oder „Nein“ angekreuzt haben analysieren Sie zum Vergleich die Kurs- und Lehrgangsbewertungen von verwandten Lehrgängen wie ...

  • Aktivierungsfachmann/frau (HF)
  • Biomedizinische/r Analytiker/in (HF)
  • Dentalhygieniker/in (HF)
  • Fachfrau/Fachmann für Medizinisch-Technische Radiologie (HF)
  • Fachmann/-frau Langzeitpflege und -betreuung (BP)
  • Fachmann/Fachfrau Operationstechnik (HF)
  • Medizinische/r Praxiskoordinator/in (BP)

... unter http://www.ausbildung-weiterbildung.ch/Lehrgangsrating.aspx

 

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Schritt 8: Sofort Kurs- oder Lehrgangsunterlagen von passenden Schulen erhalten

Unter Pflegefachmann / Pflegefachfrau (HF) finden Sie eine Übersicht über Schulen, welche den Lehrgang «Pflegefachmann / Pflegefachfrau HF» anbieten. Mit einem Klick können Sie detaillierte Unterlagen anfordern und erhalten diese in der Regel direkt per E-Mail zugesandt. Zudem erhalten Sie mit der Umkreissuche die Anbieter in Ihrer unmittelbaren Nähe.

Bildungsinteressenten, welche über Ausbildung-Weiterbildung.ch Kursunterlagen bei Schulen anfordern, erhalten auf Wunsch thematisch passende Stellenangebote. Darunter sind auch Stellenangebote, welche sich speziell an Personen richten, die sich noch in einer Aus- oder Weiterbildung befinden und diese noch gar nicht abgeschlossen haben. Dieser Service ist in der Schweiz einzigartig und bietet den Kurs- und Lehrgangsteilnehmenden zusätzliche Karriere-Chancen.

Fazit:

Bevor Sie den Lehrgang «Pflegefachmann / Pflegefachfrau HF» absolvieren möchten, sollten Sie davon überzeugt sein, dass Ihnen eine pflegerische, unterstützende und medizinische betreuende Tätigkeit wirklich liegt. Auch die Mischung aus persönlicher Verantwortung und enger Zusammenarbeit im Team sowie die oft unregelmässigen Arbeitszeiten müssen für Sie gut machbar sein. Wenn Sie zu diesen Überlegungen klar „Ja“ sagen können, macht es Sinn, wenn Sie sich weiter mit diesem Lehrgang auseinandersetzen. Wenn Sie bei diesen Fragen unsicher sind sollten Sie sich überlegen, welche anderen Weiterbildungen für Sie auch noch in Frage kommen.

Wenn Sie die Zulassungsvoraussetzungen nicht erfüllen, weil Ihnen noch einer der Bestandteile fehlt, dann besuchen Sie eine Informationsveranstaltung einer Schule und informieren Sie sich direkt über das beste weitere Vorgehen.

Da im Normalfall kein Schulgeld bezahlt werden muss, ist lediglich eine Einkommensreduktion während 3-4 Jahren zu verkraften. Falls es Ihnen nicht möglich ist, die notwendigen zusätzlichen Mittel alleine zu beschaffen, könnten Sie versuchen, im privaten Umfeld ein Darlehen zu erhalten. Banken und Kreditinstitute bieten teilweise auch Bildungskredite an (Beispiel cashgateCAREER). Ein gutes Argument für die Finanzierung einer Weiterbildung ist die relativ schnelle Amortisation der Kosten durch Lohnerhöhungen. Gemäss unseren Kurs- und Lehrgangsbewertungen (siehe http://www.ausbildung-weiterbildung.ch/Lehrgangsrating.aspx) erhält die Mehrheit der Absolventen von Lehrgängen mit einem eidg. Abschluss innert 1-2 Jahren eine Lohnerhöhung. Machen Sie die folgende Rechnung: Wie viel würde eine Lohnerhöhung von 10% pro Jahr ausmachen? Wie viele Jahre brauchen Sie, um die Kosten für den Lehrgang wieder einzuspielen? Wie viel verdienen Sie aufgrund dieser Lohnerhöhung bezogen auf das gesamte Berufsleben mehr? Meistens ist das ein sechsstelliger Betrag was bestätigt, dass die Aus- oder Weiterbildung die beste persönliche Investition ist die es gibt.

Der zeitliche Aufwand für eine Vollzeitstudium ist nicht zu unterschätzen. Da bleiben Ausgang, Ferien und spontane Wellness-Weekends des öfteren auf der Strecke. Allerdings geht diese Zeit meistens relativ schnell vorbei. Die Aussicht auf besser Job-Chancen und mehr Lohn sollte Motivation genug sein, diese Zeit durchzustehen. Oft hilft es, sich in Lerngruppen zu organisieren. Sinnvoll ist es auch, von Anfang an dabei zu bleiben und fixe Lernzeiten einzuplanen. Gute Lerneffekte können durch das Erstellen von Zusammenfassungen und Mindmaps erzielt werden. Lernkartensysteme helfen beim Auswendiglernen. Es gibt viele Tools und Ideen, um das Lernen zu vereinfachen. Den Ratgeber „Die persönliche Lernstrategie“ erhalten Sie kostenlos, wenn Sie sich über Ausbildung-Weiterbildung.ch bei einer Schule anmelden.

Wenn Sie zweifeln, ob Sie die Diplomprüfungen bestehen, so können Sie damit rechnen, dass jede Schule ein Interesse daran hat, möglichst alle Ihrer Schülerinnen und Schüler bei den Abschlussprüfungen durchzubringen. Sprechen Sie mit Ihrem Schulleiter oder Lehrgangsverantwortlichen und fragen Sie nach Unterstützungsmöglichkeiten. Aber wenn Sie über die grundlegenden Fähigkeiten verfügen, ist es mit einer guten Motivation, Durchhaltewillen und Fleiss grundsätzlich möglich, diese Prüfungen zu bestehen. Wenn Sie an Prüfungsangst leiden so helfen eine gute Vorbereitung, verschiedene Praxis-Tipps, therapeutische Behandlungen oder in schlimmen Fällen sogar Medikamente. Den Ratgeber „Prüfungsangst überwinden“ erhalten Sie, wenn Sie sich über Ausbildung-Weiterbildung.ch bei einer Schule anmelden.

Der Nutzen einer Weiterbildung wird üblicherweise an einem höheren Lohn, anspruchsvolleren Aufgaben oder Beförderungen gemessen. Das setzt voraus, dass Sie sich um entsprechende Veränderungen Ihrer beruflichen Position bemühen und wenn nötig, Ihre Forderungen auch durchsetzen können. Falls Sie schon die Erfahrung gemacht haben, dass Ihnen das nicht immer so leicht fällt, könnten Sie auch prüfen, ob ein persönliches Job-Coaching Ihnen zusätzlich zur Weiterbildung von Nutzen sein könnte.

So, nun liegt der Entscheid bei Ihnen. Im Zweifelsfalle nehmen Sie eine persönliche Beratung bei einer Schule oder externen Beratungsstelle in Anspruch. Wenn Sie über www.ausbildung-weiterbildung.ch eine Schule bezüglich Kurs- oder Lehrgangsunterlagen anfragen erhalten Sie auf Wunsch eine kostenlose Bildungs- oder Schulberatung im Wert von Fr. 150.00.

Eine Liste von Anbietern finden Sie hier: Pflegefachmann / Pflegefachfrau (HF)

Wir wünschen Ihnen beruflich und privat alles Gute und eine schöne und spannende Zukunft!

Das Team von Ausbildung-Weiterbildung.ch