Selbsttest: Ist der Lehrgang «Sozialversicherungsfachmann/-frau (BP)» der Richtige für mich?

Schritt 1: Analyse der Tätigkeiten von Sozialversicherungsfachleuten

Selbsttest

Wie sieht der Berufsalltag von Sozialversicherungsfachleuten aus?

Sozialversicherungsfachleute arbeiten bei Sozialversicherungen, Pensionskassen, der SUVA, Unfallversicherungen, sozialen Institutionen, Beratungsstellen oder im Personalwesen, Treuhandbereich und in der Saläradministration. Sie sind mit allen Fragen zu AHV und IV, Unfallversicherung, Pensionskassenleistungen, Mutterschaftsentschädigung, Familienzulagen, Arbeitslosenversicherung oder Ergänzungsleistungen konfrontiert. Dank ihres Fachwissens können sie kompetent Auskunft geben und betroffene Personen beraten.

Wenn ein Ereignis eintritt klären die Sozialversicherungsfachleute die Situation ab, holen Gutachten und Expertenmeinungen ein, überprüfen, welche Leistungsansprüche bestehen und kommunizieren dies an die Betroffenen. Dabei achten sie darauf, alle Fristen einzuhalten und die gesetzlichen Regelungen korrekt und fair anzuwenden. Je nach Arbeitsgebiet arbeiten sie mit weiteren Experten, Arbeitgebern, Personalvermittlern oder Sozialarbeitern zusammen, um offene Fragen weiter abzuklären oder Massnahmen zu definieren.

 

Gemäss Stellenanzeigen verteilen sich die Aufgaben ungefähr so:

Schadenfälle führen: Leistungspflicht der Versicherung abklären, Versicherungsleistungen festsetzen, Kostengutsprachen erteilen oder ablehnen, Rechnungen prüfen, Auszahlung der Leistungen veranlassen ca. 55% der Zeit
Zusammenarbeit mit Vertrauensärzten, Fachspezialisten, Juristen, Case Managern, Spitälern, Behörden ca. 15% der Zeit
Beratung und Betreuung der Versicherten und Arbeitgeber, Administration und Korrespondenz, Erteilen von Auskünften ca. 15% der Zeit
Teamführung, Schulung von Mitarbeitenden, Erarbeitung von Informationskonzepten, Mitarbeit in Projekten ca. 15% der Zeit

Die Aufteilung der Aufgaben kann je nach Stellenprofil und Art des Unternehmens stark variieren.

 

Was wird in Stelleninseraten für Sozialversicherungsfachleute üblicherweise verlangt:

  • Abgeschlossene kaufmännische oder paramedizinische Ausbildung
  • Weiterbildung als Fachfrau/Fachmann Sozialversicherung oder Personalvorsorge mit eidgenössischem Fachausweis
  • Mehrjährige Erfahrung und fundierte Branchenkenntnisse in einem Sozialversicherungsbereich
  • Gutes Zahlenflair und exakte, zuverlässige Arbeitsweise
  • Deutsche Muttersprache oder stilsichere Deutschkenntnisse in Wort und Schrift
  • Je nach Stelle sind gute Französisch- und Englischkenntnisse (mündlich und schriftlich), weitere Sprachkenntnisse erwünscht
  • Schnelle Auffassungsgabe
  • Analytisches und konzeptionelles Denkvermögen
  • Lösungsorientiertes sowie vernetztes Denken und Handeln
  • Teamfähige, flexible und belastbare Persönlichkeit
  • Gute PC-Anwenderkenntnisse der Microsoft Office Programme

Frage Schritt 1: Möchte ich als Sozialversicherungsfachmann / Sozialversicherungsfachfrau arbeiten? Bitte markieren Sie Ihre Antwort; die kostenlose Auswertung erscheint direkt anschliessend.

Ja, wenn Ihnen diese Tätigkeit gefällt, können Sie davon ausgehen, dass Sie thematisch richtigliegen. Im Weiteren geht es dann um die Frage, welche Art von Ausbildung für Sie die Passende ist, um die entsprechenden Kompetenzen zu erwerben.

Falls Ihnen die Tätigkeit einigermassen gefällt oder einzelne Teile davon, könnten Sie sich überlegen, was Sie am meisten interessiert. Und dann bei folgenden Weiterbildungen schauen, ob es darunter eine gibt, die Sie noch stärker anspricht:

  • Fachmann/-frau für Personalvorsorge (BP)
  • Krankenversicherungs-Fachmann/-frau (BP)
  • Medizinische/r Kodierer/in (BP)

 

Falls Ihnen die Tätigkeit gesamthaft nicht zusagt, schauen Sie sich vielleicht besser andere Weiterbildungen an.

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Anbieter des Lehrgangs «Sozialversicherungsfachmann/frau (BP)» anzeigen und Infos anfordern

Schritt 2: Für wen eignet sich der Lehrgang «Sozialversicherungsfachmann/-frau (BP)»?

Zielgruppe:

  • Personen mit einer kaufmännischen Grundbildung im Sozialversicherungsbereich, die sich fachlich weiterbilden möchten
  • Berufsleute aus dem Sozialversicherungsbereich privater Unternehmen, öffentlicher Verwaltungen, Versicherungen oder Pensionskassen
  • Quereinsteiger/innen mit praktischer Erfahrung im Versicherungsbereich von Personalwesen, Lohn- und Treuhand, in der Rechtsberatung oder im Sozialbereich

Persönliche Voraussetzungen:

Für eine erfolgreiche Tätigkeit als Sozialversicherungsfachmann / Sozialversicherungsfachfrau werden folgende Eigenschaften genannt:

  • Gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift (Niveau B2)
  • Fingerspitzengefühl für den Umgang mit Menschen in schwierigen Lebenssituationen
  • Interesse an medizinischen Zusammenhängen und rechtlichen Fragestellungen
  • Analytisches Denken, Genauigkeit und Einsatzbereitschaft

Lehrgangsbeschreibung:

Hier sind weitere wichtige Eckpunkte des Lehrgangs «Sozialversicherungsfachmann/-frau (BP)» beschrieben:
» Lehrgangsbeschreibung Sozialversicherungsfachmann/frau (BP)

Frage Schritt 2: Interessiert Sie diese Weiterbildung grundsätzlich? Bitte markieren Sie Ihre Antwort; die kostenlose Auswertung erscheint direkt anschliessend.

Wenn Ihnen die Ausbildung zusagt und Sie auch schon die Frage 1 mit "Ja" beantwortet haben, dann scheint dieser Weg grundsätzlich zu Ihren Vorstellungen zu passen.


Wenn Ihnen die Ausbildung gefallen würde, bestimmte Teile der Tätigkeit in Frage 1 aber nicht, könnten Sie zunächst Stelleninserate daraufhin studieren, ob es Stellenprofile gibt, die Ihnen besser entsprechen.

Wenn Ihnen die Tätigkeitsbeschreibung unter Frage 1 zwar gefallen hat, aber die Beschreibung der Ausbildung nicht, können Sie unter folgenden Weiterbildungsmöglichkeiten auf anderen Niveaustufen schauen, ob Sie etwas finden, das Ihnen besser entspricht:

 

Wenn Ihnen weder die Tätigkeitsbeschreibung zusagt, noch die Ausbildung, dann sollten Sie vielleicht eine andere Weiterbildung suchen, die besser zu Ihnen passt.

Schritt 3: Zulassung zu den Prüfungen

Für die Zulassung zur eidgenössischen Abschlussprüfung gelten folgende Bedingungen:

  • Lehrabschluss mit eidg. Fähigkeitszeugnis EFZ oder eine gleichwertige höhere Ausbildung und mind. 3 Jahre Berufspraxis im Sozialversicherungsbereich
  • Oder ein Maturitätszeugnis und mind. 3 Jahre Berufspraxis im Sozialversicherungsbereich
  • Oder Lehrabschluss mit eidg. Berufsattest EBA und mind. 5 Jahre Berufspraxis im Sozialversicherungsbereich

 

Frage Schritt 3: Erfülle ich die Voraussetzungen? Bitte markieren Sie Ihre Antwort; die kostenlose Auswertung erscheint direkt anschliessend.

Wenn Sie die Voraussetzungen erfüllen, können Sie zum nächstmöglichen Termin mit der Ausbildung beginnen.

Wenn Sie keinen eidgenössisch anerkannten Lehrabschluss haben, wenden Sie sich bitte direkt an die Trägerschaft der Prüfung, um sich über Ihre Möglichkeiten beraten zu lassen: http://feas.ch/de/pruefungen/


Falls Ihnen die verlangte Berufserfahrung fehlt, können Sie mit Hilfe von professionellen Stellenbörsen nach Jobs für Quereinsteiger/innen suchen oder erkundigen Sie sich bei Stellenanbietern nach den Bedingungen für eine Anstellung. Oft ist es hilfreich, zuerst eine Weiterbildung auf Sachbearbeitungsstufe zu absolvieren, um damit eine Stelle im Bereich zu finden. Hier finden Sie Kursanbieter dazu: Sachbearbeiter/in Sozialversicherung (Zert.)

Schritt 4: Finanzierung der Weiterbildung

Die Kursgebühren für den Lehrgang «Sozialversicherungsfachmann/-frau (BP)» sind entweder zu Beginn der Ausbildung oder semesterweise zu bezahlen. Es gibt jedoch im Einzelfall auch die Möglichkeit, individuelle Ratenzahlungen zu vereinbaren.

Seit 1.1.2018 werden die Vorbereitungskurse auf eidgenössische Berufsprüfungen vom Bund finanziell unterstützt. Absolvierende dieser Lehrgänge können deshalb nach Ablegen der eidgenössischen Prüfung bis zu 50% der bezahlten Kurskosten zurückerstattet bekommen. Weitere Informationen erhalten Sie hier: www.sbfi.admin.ch

Frage Schritt 4: Sind Sie in der Lage, je nach Anbieter und weiteren Rahmenbedingungen zwischen Fr. 5´500.- und Fr. 8'900.- für die Kursgebühr vorzufinanzieren, bis Sie nach Ablegen der Abschlussprüfung die Bundesbeiträge zurückerstattet bekommen? Bitte markieren Sie Ihre Antwort; die kostenlose Auswertung erscheint direkt anschliessend.

Falls Sie "Ja" markiert haben und sogar in der Lage wären, den gesamten Betrag im Voraus zu bezahlen, bekommen Sie bei vielen Schulen noch etwas zusätzlichen Rabatt.

Falls Sie „Teilweise“ oder „Nein“ markiert haben: Schauen Sie sich noch einmal die ganaue Zusammenstellung der Kosten und die Möglichkeit von Bundesbeiträgen in der Lehrgangsbeschreibung in Frage 2 an. Und dann erkundigen Sie sich bei den Schulen nach den genauen Kosten, mit denen Sie zu rechnen hätten. Und erkundigen Sie sich bei Ihrem Arbeitgeber nach einer Kostenbeteiligung. Und dann fragen Sie bei Ihrer Schule nach einer Möglichkeit für individuelle Ratenzahlungen. Oder versuchen Sie, im privaten sozialen Umfeld jemanden zu finden, der Ihr konkretes Weiterbildungsprojekt mit einem Darlehen unterstützt. Ansonsten gibt es Banken und Kreditinstitute, welche Bildungskredite gewähren. Beispiel: cashgateCAREER

Falls Sie die Bedingungen für die Anwendung der Härtefallklausel erfüllen, können Sie beim Bund beantragen, einen Teil der Rückerstattung schon im Voraus ausbezahlt zu bekommen. Weitere Informationen dazu finden Sie hier: www.sbfi.admin.ch

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Anbieter des Lehrgangs «Sozialversicherungsfachmann/frau (BP)» anzeigen und Infos anfordern

Schritt 5: Aufwand Präsenzunterricht und Lernaufwand (Hausaufgaben)

Die Ausbildung enthält zwischen 320 und 380 Unterrichtsstunden, die je nach Lehrgang auf zwei, drei oder vier Semester verteilt sein können. Das ergibt je nach Lehrgangsdauer pro Woche 7 oder 4,5 oder 3,5 Unterrichtsstunden. Dazu ist noch einmal gleichviel Zeit für Lernen, Üben und Prüfungsvorbereitungen einzuplanen.

Frage Schritt 5: Ist der Aufwand für den Präsenzunterricht und für die Hausaufgaben für mich zu bewältigen? Bitte markieren Sie Ihre Antwort; die kostenlose Auswertung erscheint direkt anschliessend.

Wenn der Aufwand für Sie sogar sehr problemlos zu bewältigen ist, könnten Sie prüfen, ob es in Ihrer Region einjährige Intensivkurse gibt. Damit könnten Sie die gleiche Ausbildung in kürzerer Zeit absolvieren, wenn Sie in der Lage sind, dafür eine noch etwas höhere zeitliche Belastung in Kauf zu nehmen.

Wenn Sie über wenig Zeit verfügen, suchen Sie nach Lehrgängen, die sich über einen längeren Zeitraum erstrecken und dafür weniger Unterrichtsstunden und Zeit für Hausaufgaben pro Woche verlangen. Und wenn es damit immer noch nicht reicht, sollten Sie prüfen, ob Sie sich auf eine andere Art mehr Freiraum verschaffen können. Vielleicht kann jemand aus Ihrem Umfeld für die befristete Zeit der Ausbildung gewisse Aufgaben für Sie übernehmen?

Schritt 6: Abschluss

Schaffe ich den Abschluss?

Die eidgenössische Prüfung besteht aus 10 schriftlichen und zwei mündlichen Prüfungen. Die schriftlichen Prüfungen finden in zwei Teilen statt: zwei Tage im Frühling und zwei Tage im Herbst. Die Einladung zu den mündlichen Prüfungen folgt innerhalb von drei Wochen nach Abschluss der schriftlichen Prüfungen. Aufteilung der Prüfungsthemen:

Tag 1:

  • Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV), 80 Minuten
  • Invalidenversicherung (IV), 80 Minuten
  • Unfallversicherung (UV), 80 Minuten

Tag 2:

  • Krankenversicherung (KV), 80 Minuten
  • Berufliche Vorsorge (BV), 80 Minuten

Tag 3:

  • Soziale Sicherheit, 60 Minuten
  • Arbeitslosenversicherung und Insolvenzentschädigung (ALV), 80 Minuten
  • Erwerbsersatzordnung (EO), Mutterschaftsentschädigung (MSE) und Familienzulagen (FZ), 40 Minuten
  • Militärversicherung (MV), 40 Minuten

Tag 4:

  • Recht, 40 Minuten
  • Koordination, 40 Minuten
  • Ergänzungsleistungen, 60 Minuten

Mündliche Prüfung:

  • Soziale Sicherheit, 20 Minuten
  • Sozialhilfe (SH), 20 Minuten

Die Erfolgsquote an den eidgenössischen Prüfungen betrug in 2014 74%, in 2015 68%, in 2016 74%. Daraus lässt sich schliessen, dass mit einer engagierten Teilnahme am Unterricht und seriöser Vorbereitung auf die Prüfungen gute Chancen auf einen erfolgreichen Abschluss bestehen.

Weitere, allgemeine Erfolgsfaktoren zum erfolgreichen Absolvieren einer Ausbildung sind:

  • Interesse am Thema
  • regelmässiges Vor- und Nachbereiten des Unterrichtsstoffes zuhause
  • engagierte Mitarbeit bei Gruppenarbeiten, Fallstudien etc.
  • Teilnahme an Lerngruppen für regelmässigen Austausch

Frage Schritt 6: Traue ich mir zu, die Abschlussprüfungen zu bestehen? Bitte markieren Sie Ihre Antwort; die kostenlose Auswertung erscheint direkt anschliessend.

Wenn Sie sich das Bestehen dieses Abschlusses zutrauen, können Sie höchstens noch überlegen, ob Sie mit geeigneten Lern- und Arbeitsmethoden noch bessere Resultate oder die gleichen Resultate mit weniger Aufwand erzielen möchten.

Falls Sie „Unsicher“ oder „Nein“ markiert haben, empfehlen wir Ihnen, eine Informationsveranstaltung zu diesem Kurs zu besuchen und sich von der Schulleitung über Unterstützungsmöglichkeiten informieren zu lassen. Und zusätzlich kann auch externe Hilfe von Lerntherapeuten, Kinesiologen, Anbietern von autogenem Training oder Anbietern von mentalem Training überlegt werden.

Schritt 7: Nutzen des Lehrgangs

Was bringt der Lehrgang aus Sicht von Absolventen?
» Lehrgangsrating Sozialversicherungsfachmann/frau (BP)

Frage Schritt 7: Sind Sie vom Nutzen des Lehrgangs «Sozialversicherungsfachmann/-frau (BP)» überzeugt?

Wenn Sie "Ja" angekreuzt haben, können wir Ihnen nur noch gratulieren und viel Erfolg bei der Umsetzung Ihrer beruflichen Karrierepläne wünschen.

Falls Sie „Teilweise“ oder „Nein“ angekreuzt haben analysieren Sie zum Vergleich die Kurs- und Lehrgangsbewertungen von verwandten Lehrgängen wie ...

  • Fachmann/-frau für Personalvorsorge (BP)
  • HR-Fachmann/-frau
  • Krankenversicherungs-Fachmann/-frau (BP)
  • Medizinische/r Kodierer/in
  • Pensionskassenleiter/in (HFP)
  • Pensionsversicherungsexperte/-expertin (HFP)
  • Spitalfachmann/-frau (BP)
  • Versicherungsfachmann/-frau (BP)
  • Versicherungswirtschafter/in HF
  • Sachbearbeiter/in Sozialversicherung (Zert.)
  • Versicherungswirtschafter/in HF
  • Bachelor in Betriebsökonomie mit Vertiefung in Risk & Insurance (FH)
  • CAS Berufliche Vorsorge (Uni)
  • CAS Grundlagen der BVG-Vorsorge (FH)
  • CAS Sozialversicherungsrecht für die Unternehmenspraxis (FH)
  • CAS Swiss Social Security, Insurances and Financial Planning (FH)
  • MAS Insurance Management (FH)
  • MBA Unternehmerische Steuerung von Pensionskassen (FH)

... unter http://www.ausbildung-weiterbildung.ch/Lehrgangsrating.aspx

»
Anbieter des Lehrgangs «Sozialversicherungsfachmann/frau (BP)» anzeigen und Infos anfordern

Schritt 8: Sofort Kurs- oder Lehrgangsunterlagen von passenden Schulen erhalten

Unter Sozialversicherungsfachmann/frau (BP) finden Sie eine Übersicht über Schulen, welche den Lehrgang «Sozialversicherungsfachmann/-frau (BP)» anbieten. Mit einem Klick können Sie detaillierte Unterlagen anfordern und erhalten diese in der Regel direkt per E-Mail zugesandt. Zudem erhalten Sie mit der Umkreissuche die Anbieter in Ihrer unmittelbaren Nähe.


Bildungsinteressenten, welche über Ausbildung-Weiterbildung.ch Kursunterlagen bei Schulen anfordern, erhalten auf Wunsch thematisch passende Stellenangebote. Darunter sind auch Stellenangebote, welche sich speziell an Personen richten, die sich noch in einer Aus- oder Weiterbildung befinden und diese noch gar nicht abgeschlossen haben. Dieser Service ist in der Schweiz einzigartig und bietet den Kurs- und Lehrgangsteilnehmenden zusätzliche Karriere-Chancen.

Fazit:

Bevor Sie den Lehrgang «Sozialversicherungsfachmann/-frau (BP)» absolvieren möchten, sollten Sie davon überzeugt sein, dass Ihnen eine administrative und koordinierende Tätigkeit im Sozialversicherungswesen wirklich gefällt. Zudem sollte Ihnen die Lehrgangsbeschreibung zusagen. Wenn Sie diese ersten beiden Fragen mit einem klaren „Ja“ beantwortet haben können Sie sich weiter mit diesem Lehrgang auseinandersetzen. Wenn Sie bei diesen Fragen unsicher sind sollten Sie sich überlegen, welche anderen Weiterbildungen für Sie auch noch in Frage kommen.

Die Finanzierung einer Weiterbildung ist nicht immer einfach. Verteilt auf 1-2 Jahre müssen mehrere tausend Franken bezahlt werden. Viele Schulen bieten im Einzelfall die Möglichkeit von semesterweisen oder sogar individuellen monatlichen Ratenzahlungen an, so dass nicht der ganze Betrag auf einmal bezahlt werden muss. Ausserdem ist es bei den berufsbegleitenden Lehrgängen hilfreich, dass die Teilnehmenden während der Weiterbildung weiterarbeiten und dadurch während der gesamten Ausbildungsdauer verdienen. Falls das nicht genügt, um die Weiterbildung alleine zu finanzieren, ist es manchmal möglich, im privaten Umfeld ein Darlehen zu erhalten. Banken und Kreditinstitute bieten teilweise auch Bildungskredite an (Beispiel cashgateCAREER). Ein gutes Argument für die Finanzierung einer Weiterbildung ist die relativ schnelle Amortisation der Kosten durch Lohnerhöhungen. Gemäss unseren Kurs- und Lehrgangsbewertungen (siehe http://www.ausbildung-weiterbildung.ch/Lehrgangsrating.aspx) erhält die Mehrheit der Absolventen von Lehrgängen mit einem eidg. Abschluss innert 1-2 Jahren eine Lohnerhöhung. Machen Sie die folgende Rechnung: Wie viel würde eine Lohnerhöhung von 10% pro Jahr ausmachen? Wie viele Jahre brauchen Sie, um die Kosten für den Lehrgang wieder einzuspielen? Wie viel verdienen Sie aufgrund dieser Lohnerhöhung bezogen auf das gesamte Berufsleben mehr? Meistens ist das ein sechsstelliger Betrag was bestätigt, dass die Aus- oder Weiterbildung die beste persönliche Investition ist die es gibt.

Der zeitliche Aufwand für eine Aus- oder Weiterbildung ist nicht zu unterschätzen. Da bleiben Ausgang, Ferien und spontane Wellness-Weekends des Öfteren auf der Strecke. Allerdings geht diese Zeit meistens relativ schnell vorbei. Die Aussicht auf besser Job-Chancen und mehr Lohn sollte Motivation genug sein, diese Zeit durchzustehen. Oft hilft es, sich in Lerngruppen zu organisieren. Sinnvoll ist es auch, von Anfang an dabei zu bleiben und fixe Lernzeiten einzuplanen. Gute Lerneffekte können durch das Erstellen von Zusammenfassungen und Mindmaps erzielt werden. Lernkartensysteme helfen beim Auswendiglernen. Es gibt viele Tools und Ideen, um das Lernen zu vereinfachen. Den Ratgeber „Die persönliche Lernstrategie“ erhalten Sie kostenlos, wenn Sie sich über Ausbildung-Weiterbildung.ch bei einer Schule anmelden.

Wenn Sie zweifeln, ob Sie die Abschlussprüfung bestehen, so können Sie damit rechnen, dass jede Schule ein Interesse daran hat, möglichst viele Ihrer Schülerinnen und Schüler bei den Abschlussprüfungen durchzubringen. Sprechen Sie mit Ihrem Schulleiter oder Lehrgangsverantwortlichen und fragen Sie nach Unterstützungsmöglichkeiten. Aber mit einer guten Motivation, Durchhaltewillen und Fleiss ist es grundsätzlich möglich, diese Prüfungen zu bestehen. Wenn Sie an Prüfungsangst leiden so helfen eine gute Vorbereitung, verschiedene Praxis-Tipps, therapeutische Behandlungen oder in schlimmen Fällen sogar Medikamente. Den Ratgeber „Prüfungsangst überwinden“ erhalten Sie, wenn Sie sich über Ausbildung-Weiterbildung.ch bei einer Schule anmelden.

Der Nutzen einer Weiterbildung wird üblicherweise an einem höheren Lohn, anspruchsvolleren Aufgaben oder Beförderungen gemessen. Das setzt voraus, dass Sie sich um entsprechende Veränderungen Ihrer beruflichen Position bemühen und wenn nötig, Ihre Forderungen auch durchsetzen können. Falls Sie schon die Erfahrung gemacht haben, dass Ihnen das nicht immer so leichtfällt, könnten Sie auch prüfen, ob ein persönliches Job-Coaching Ihnen zusätzlich zur Weiterbildung von Nutzen sein könnte.

So, nun liegt der Entscheid bei Ihnen. Im Zweifelsfalle nehmen Sie eine persönliche Beratung bei einer Schule oder externen Beratungsstelle in Anspruch. Wenn Sie über Ausbildung-Weiterbildung.ch eine Schule bezüglich Kurs- oder Lehrgangsunterlagen anfragen erhalten Sie auf Wunsch eine kostenlose Bildungs- oder Schulberatung im Wert von Fr. 150.00.

Eine Liste von Anbietern finden Sie hier: Sozialversicherungsfachmann/frau (BP) oder Landingpage-Link

Wir wünschen Ihnen beruflich und privat alles Gute und eine schöne und spannende Zukunft!

Das Team von Ausbildung-Weiterbildung.ch