Kunsttherapie: Übersicht Schulen, Tipps, Ratgeber – 35 Anbieter

Kunsttherapeut / Kunsttherapeutin: Die kreativen Therapeuten mit viel Gestaltungstalent

Die Lehrgänge in Kunsttherapie richten sich einerseits an künstlerisch tätige Personen, die sich für eine therapeutische Tätigkeit interessieren und anderseits an Berufsleute aus dem Gesundheits- und Sozialwesen oder der Pädagogik, die ihre künstlerisch-gestalterische Begabung ausbilden und in einem therapeutischen Kontext anwenden möchten. Die berufsbegleitenden Lehrgänge führen in ca. 5 Jahren zum eidgenössisch anerkannten Abschluss und ermöglichen die Aufnahme ins EMR-Register der Krankenkassen. Neben der Präsenzausbildung gehört ein Praktikum, Supervisionsstunden und eine eigene Lehrtherapie zum Ausbildungsumfang. Der Abschluss ermöglicht je nach Vorbildung die selbständige Tätigkeit als Kunsttherapeut/in oder eine Anstellung in einer sozialpädagogischen, psychologisch-psychiatrischen oder medizinisch-therapeutischen Einrichtung.

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Tipps zum Lehrgang „Kunsttherapeut/in (HFP)

  1. Ist Kunsttherapie wirklich meine Berufung?
    » Selbsttest Berufung für Kunsttherapie
  2. Was können Absolventen nach Abschluss des Lehrgangs „Kunsttherapeut / Kunsttherapeutin“?
    » Fähigkeiten Kunsttherapeut/innen
  3. Ist der Lehrgang „Kunsttherapeut / Kunsttherapeutin (HFP)“ für mich der Richtige?
    » Selbsttest Kunsttherapeut / Kunsttherapeutin
  4. Welches sind die Vorteile des Lehrgangs?
    » Vorteile Kunsttherapie

 

4 Schritte zur richtigen Weiterbildung

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Häufige Fragen zu Kunsttherapie: Übersicht Schulen, Tipps, Ratgeber

Welche Ausbildungsmöglichkeiten gibt es im Bereich der Kunsttherapie?

Innerhalb dieser einzelnen Teildisziplinen der Kunsttherapie gibt es eine ganze Reihe von interessanten Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten in der Schweiz, sowohl in Form von kurzen, mehrtägigen Seminaren, intensiven Basis- oder Ausbaulehrgängen oder vollumfänglichen Lehrgängen zur Höheren Fachprüfung. So können Personen, die sich nicht sicher sind, ob eine Ausbildung zur Kunsttherapeutin oder zum Kunsttherapeuten tatsächlich die richtige Entscheidung ist, sich beispielsweise zu erst einmal in einem Einführungskurs oder einem Basiskurs ein Bild davon verschaffen, ob dieses Berufsfeld überhaupt den eigenen Interessen und Neigungen entspricht. Personen, die sich bereits sicher sind, dass sie eine berufliche Tätigkeit im pädagogischen oder sozialen Bereich anstreben möchten, bzw. ihre derzeitige Tätigkeit in diesen Bereichen weiter ausbauen möchten, haben unter anderem die Möglichkeit, sich in einer Grundausbildung, etwa als Maltherapeut oder Maltherapeutin, in Körperorientierter Musik oder etwa in der Bewegungstherapie ausbilden zu lassen. Bei solchen Ausbildungen handelt es sich um Grundausbildungen, die sich etwa über einen Zeitraum von zwei bis drei Jahren erstrecken und den Teilnehmern das Wissen vermitteln, das sie benötigen, um in einer Institution oder einem eigenen Malatelier kunsttherapeutisch tätig zu werden. Anschliessend ist es möglich, sich mit einer weiterführenden Ausbildung in diesem Fachbereich weiterzubilden und eine Anerkennung eines der Berufsverbände (GPK, FIAC, SVAKT, VDT, ARAET, APSAT, BTK) zu erhalten, die dazu befähigen, von den Krankenkassen anerkannt zu werden. Dies kann eine entsprechende Weiterbildung mit Berufserfahrung sein, oder aber eine Höhere Fachprüfung mit entsprechender Fachrichtung.

Welche Teilbereiche gibt es innerhalb der Kunsttherapie?

Unter die Bezeichnung Kunsttherapie fallen verschiedene künstlerische Formen der Therapie aus den Fachrichtungen:
  • Gestaltungs- und Maltherapie
  • Musiktherapie
  • Intermediale Therapie
  • Tanz- und Bewegungstherapie
  • Drama- und Sprachtherapie

Welche Inhalte vermittelt ein Studium zur Höheren Fachprüfung für Kunsttherapeuten / Kunsttherapeutinnen?

Um die Höhere Fachprüfung in Kunsttherapie antreten zu können, muss ein Nachweis über das Bestehen von acht Modulen erbracht werden. Diese Module bestehen aus folgenden Inhalten:
  • Medizinische Grundlagen (Modul 1)
  • Biologie und Soziologie (Modul 2)
  • Grundlagen der Psychologie (Modul 2)
  • Psychohygiene und Salutogenese (Modul 2)
  • Pädagogik, Sozialpädagogik und Sonderpädagogik (Modul 2)
  • Nothilfekurs (Modul 3)
  • Künstlerische Fähigkeiten (Modul 4)
  • Diagnostik, Anamnese, Dokumentation (Modul 5)
  • Intervention, Konzepte, Methodik (Modul 5)
  • Lehrtherapie, Selbsterfahrung, Methodenerweiterung (Modul 5)
  • Therapeutische Grundlagen und Berufsethik (Modul 5)
  • Praktikum (Modul 6)
  • Projekt (Modul 7)
  • Gesprächsführung und Kommunikation (Modul 8)
  • Öffentlichkeitsarbeit (Modul 8)
  • Sozial- und Gesundheitswesen (Modul 8)
  • Qualitätssicherung und Standards (Modul 8)
  • Betriebsführung und Organisation (Modul 8)

Ausbildung-Weiterbildung.ch: Kunsttherapie - Ratgeber für Interessenten und Studenten

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Kunsttherapie: Mit der professionellen Ausbildung richtig praktizieren

Künstlicher Ausdrucksprozess und Kreativität gelten als zentrale Mittel der Kunsttherapie. Im Beruf Kunsttherapeut / Kunsttherapeutin geht es darum, das erlangte Know-how über Kreativitätsprozesse dazu zu verwenden, eine optimale Begleitung vom Klienten zu gewährleisten und sie beim Prozess der Gestaltung und beim Handhaben des künstlerischen Materials optimal zu begleiten.

 

Die Kunsttherapie erfreut sich wachsender Beliebtheit. Deshalb wählen immer mehr Personen diesen Beruf und lassen sich in Kursen und Lehrgängen zum Kunsttherapeut / Kunsttherapeutin ausbilden. Seit dem Jahr 2011 besteht ausserdem die Möglichkeit, die eidgenössisch anerkannte Höhere Fachprüfung für Kunsttherapie zu absolvieren. Damit erhält die Kunsttherapie in der Berufslandschaft der therapeutischen Berufe den ihr gebührenden Platz!

 

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