4 Schritte zur richtigen Weiterbildung

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Industrie 4.0: Ausbildungen, Weiterbildungen und Kurse von renommierten Hochschulen übersichtlich gelistet – 13 Anbieter

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Auf Ausbildung-Weiterbildung.ch finden sie zahlreiche Weiterbildungsgänge zu diesem Thema der zweiten Phase der Digitalisierung:

Häufige Fragen zu Industrie 4.0: Ausbildungen, Weiterbildungen und Kurse von renommierten Hochschulen übersichtlich gelistet

Um was für eine Ausbildung handelt es sich beim MAS in Industrie 4.0?

Bei dem Bildungsangebot zum MAS Industrie 4.0 – Smart Engineering & Process Management handelt es sich um einen Weiterbildungsstudiengang an einer Fachhochschule, genauer gesagt einer Fernfachhochschule. Dieser Studiengang richtet sich an Absolventen und Absolventinnen mit Hochschulabschluss sowie ebenfalls an HF- und HFP-Diplominhaber/innen, die jedoch nur „sur dossier“ aufgenommen werden können. Das MAS-Studium verleiht den Teilnehmenden bei Bestehen den Abschluss „Master of Advanced Studies“ mit 60 ECTS Credits. Das Studium wird zu 80 Prozent im Selbststudium mit der digitalen Lernplattform und zu 20 Prozent im Präsenzunterricht durchgeführt.

Welche Lernziele verfolgt der Zertifikatslehrgang in Industrie 4.0?

Die Ziele dieses CAS umfassen die Vermittlung theoretische Grundlagen und praktischer Kompetenzen, die es für die Vorbereitung auf die „4. industrielle Revolution“ dienen. Dazu werden Inhalte zu Risikomanagement, neuen Fertigungstechnologien und verbundenen Systemen, sowie in neuen Geschäfts- und Servicemodellen, speziell Predictive Maintenance, alles selbstverständlich als Grundlage und im Kontext von Industrie 4.0, an die Teilnehmenden vermittelt.

Gibt es spezielle Zulassungsbedingungen für den MAS in Industrie 4.0?

Für den kompletten MAS in Industrie 4.0 werden ausschliesslich Personen mit Tertiärabschluss zugelassen, zulassungsfrei Absolventen und Absolventinnen mit Hochschulabschluss (Fachhochschulen und Universitäten), sur dossier Inhaber/innen eines Diploms einer Höheren Fachschule (HF) oder Höheren Fachprüfung (HFP). Für den Besuch einzelner CAS kann auch ein eidgenössischer Fachausweis ausreichend sein. Vorkenntnisse in BWL, Ingenieurwesen oder IT werden vorausgesetzt, ebenso wie Englischkenntnisse auf Stufe B2. Eine studienbegleitende Berufstätigkeit wird empfohlen.

Aus welchen CAS besteht der MAS zum Thema Industrie 4.0?

Der Weiterbildungsmaster besteht aus fünf Zertifikatslehrgängen (CAS – Certificate of Advanced Studies) mit jeweils 10 ECTS sowie aus einer Masterthesis. Folgende CAS umfasst der MAS: Digitale Unternehmenstransformation, Advanced Manufacturing, Advanced Engineering, Smart Factory sowie Industrial Business Engineering oder Industrial Computing and Analytics. Inhalte und Aufbau der einzelnen CAS erfragen Sie via Kontaktformular bitte direkt bei der FFHS.

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Industrie 4.0 - die industrielle Digitalisierung

Unter Industrie 4.0 versteht man die industrielle Digitalisierung, ein Organisationsgestaltungskonzept, welches durch folgende Prinzipien gekennzeichnet ist:

- Online-Vernetzung von Anlagen, Maschinen und Menschen in einem Prozess
- Informationstransparenz: Digitale Fabrikmodelle werden mittels modernsten Informationssystemen durch Sensordaten zum Erstellen eines virtuellen Abbildes der Realität eingesetzt
- Technikassistenz: Zusammengeführte, visualisierte und klare Informationen von Assistenzsystemen unterstützen den Menschen bei der Entscheidungsfindung, allfällige Probleme können frühzeitig und schneller erkannt und gelöst werden. Arbeitsschritte, welche Gefahr, Unannehmlichkeit und grosse Anstrengung hervorrufen werden durch Technische Assistenz unterstützt.
- Dezentrale Entscheidungen: Systeme der Cyberphysik treffen selbstständige Entscheidungen und können zahlreiche Arbeiten so weitgehend eigenständig erfüllen. 

Diese Industrierevolution führt dazu, dass Produkte individuell, innovativ und trotzdem kostengünstiger entwickelt und umgesetzt werden können. Industrie 4.0 birgt jedoch auch neue Risiken wie beispielsweise im Bereich der Data Security, der unzulänglichen Standardisierung bei technischen Systemen. Geschäftsprozesse werden durch diese industrielle Digitalisierung stark verändert und erfordern neue Denk- und Vorgehensweisen.

Verschiedene Weiterbildungsstudiengänge beschäftigen sich mit der Entwicklung von Anlagen und Systemen im Zusammenhang mit Industrie 4.0 und der Implementierung von Errungenschaften der Fertigungstechnologie mit verbundenen Objekten zu einer intelligenten Steuerung. Teilnehmer/innen von Lehrgängen zu diesem Thema lernen, wie neue Angebote, Produkte und Businessmodelle als Mehrwert für die Anwender und Verbraucher entworfen werden können und befassen sich auch eingehend mit den möglichen Risikofaktoren und deren Handhabung. Lehrgänge in diesem Bereich vermitteln in der allermeisten Fällen nicht ausschliesslich theoretisches Fachwissen, sondern auch praktisches Können. Solche Weiterbildungsstudiengänge richten sich in erster Linie an Produktons- und Logistikfachleute, an Unternehmensleiter/innen und Chief Technology bzw. Information Officers. Auch Ingenieure und Ingenieurinnen, Softwareentwickler/innen und Marketingfachpersonen können stark von einer Weiterbildung im Bereich der industriellen Digitalisierung profitieren

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