SVEB-Zertifikatsprüfung Ausbilderin/Ausbilder: Beurteilungskriterien

Welche Beurteilungskriterien werden bei der SVEB-Zertifikatsprüfung zur Ausbilderin bzw. zum Ausbilder (ehem. Kursleiterin resp. Kursleiter) angewendet?

Bei der SVEB-Zertifikatsprüfung zur Ausbilderin oder zum Ausbilder (ehem. Kursleiterin resp. Kursleiter) werden verschiedene Kompetenzbereiche beurteilt, die das professionelle Handeln in der Erwachsenenbildung widerspiegeln. Die Bewertung erfolgt nach einem klar definierten Beurteilungsmassstab, der soziale, personale, didaktische und reflexive Fähigkeiten umfasst. Damit wird sichergestellt, dass Teilnehmende ihre Rolle als Kursleitende oder Praxisbildner/innen ganzheitlich wahrnehmen können.

Folgende Kriterien fliessen in die Beurteilung ein:

  • Soziale Kompetenz
    • Gruppenwahrnehmung
    • Leitung und Moderation
  • Personale Kompetenz
    • Auftreten, Wirkung und Ausstrahlung
    • Sprachlicher Ausdruck
  • Didaktisches und methodisches Vorgehen
    • Lernzielformulierung
    • Inhaltsvermittlung und Rollengestaltung beim Lehren und Moderieren
    • Adressatengerechte Stoffauswahl
    • Methoden- und Medienwahl sowie Einsatz von Visualisierungsformen
    • Einhaltung des zeitlichen Rahmens
  • Reflexionsfähigkeit (Dokumentation und Selbstauswertung)
    • Planung und Vorüberlegungen
    • Selbstbeurteilung, Interpretation des Feedbacks und das Ziehen von Schlussfolgerungen

Diese Beurteilungskriterien stellen sicher, dass Absolventinnen und Absolventen des SVEB-Zertifikatskurses zur Ausbilderin oder zum Ausbilder sowohl fachlich als auch pädagogisch überzeugend auftreten und ihre Lehrpraxis kontinuierlich weiterentwickeln können.

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