Was versteht man unter Selbstorganisation?
Was versteht man unter Selbstorganisation?
Selbstorganisation wird in vielerlei Kontexten eingesetzt und ist entsprechend vielfältig gestaltet. So versteht man im privaten Umfeld darunter etwa die Organisation des privaten und familiären Lebens, die zeitliche Planung der Aktivitäten, die Organisation der Bankbelege, Rechnungen, Steuerunterlagen, des Medizinschränkchens, der Winter- und Sommerkleidung und aller wichtigen Termine. Immer in Hinblick auf die Optimierung, das Zeitmanagement, das Prioritäten-Setzen, das Minimieren von Störfaktoren, aber auch die persönlichen Ressourcen und Bedürfnisse. Auch im beruflichen Umfeld kommt diese Organisation zum Einsatz, dort jedoch oftmals zur Effizienzsteigerung und gleichzeitiger Burnout-Prävention. Man optimiert sich selbst, ohne sich dabei zu überbeanspruchen. Gerade in Zeiten des Wandels, der Digitalisierung und der Arbeitswelt 4.0 (Homeoffice, flexible Arbeitsmodelle, Work Smart,…) ist eine durchdachte und individuelle Selbstorganisation Grundvoraussetzung für Effizienz. Und auch in Unternehmen steht sie aus betriebswirtschaftlicher Sicht immer öfter im Mittelpunkt von Changemanagement-Prozessen und betriebsinternen Weiterbildungen. Denn sich selbstorganisierende und -führende Mitarbeitende unterstützen und entlasten die Führungskräfte massgeblich.