4 Schritte zur richtigen Weiterbildung

Bildungsberatung online

Häufige Fragen zu Instandhaltungsleiter / Instandhaltungsleiterin (HFP)

Wie lange dauert der Lehrgang zum Instandhaltungsleiter?

Je nach Bildungseinrichtung dauert die Weiterbildung zum dipl. Instandhaltungsleiter / zur dipl. Instandhaltungsleiterin zwei bis drei Jahre, die berufsbegleitend erfolgt.

Welche Voraussetzungen sind für die Weiterbildung zum Instandhaltungsleiter zu erfüllen?

Zu der Prüfung diplomierte/r Instandhaltungsleiter/in wird zugelassen, wer über den eidgenössischen Fachausweis Instandhaltungsfachmann / Instandhaltungsfachfrau sowie mindestens fünf Jahre Praxiserfahrung in der Instandhaltung verfügt oder aber mit anderer Berufs- oder Höheren Fachprüfung, TS-, HTW-, HWV- oder anderes Hochschul-Diplom und den erforderlichen Praxiserfahrungen von fünf Jahren in der Instandhaltung einen Eintrittstest über Instandhaltungsgrundlagen von fmpro besteht.

Welche Fächer werden bei der HFP zum Instandhaltungsleiter geprüft?

Insgesamt neun Prüfungsteile umfasst die Prüfung zum / zur diplomierten Instandhaltungsleiter / Instandhaltungsleiterin. Diese werden, bis auf die vorgängig erstellte Projektarbeit, die zudem mündlich geprüft wird, alle schriftlich geprüft. Die übrigen Prüfungsteile sind: Instandhaltung; Personalführung; Rechtskunde; Arbeitstechnik; Betriebswirtschaft; Arbeitssicherheit; Betriebsorganisation; sowie Unternehmen und Umwelt.

Welchen Abschluss erlangen Instandhaltungsleiter nach der Prüfung?

Absolventen und Absolventinnen der Höheren Fachprüfung (HFP) sind berechtigt, den geschützten Titel „Diplomierte Instandhaltungsleiterin / Diplomierter Instandhaltungsleiter“ zu führen.

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Ausbildung-Weiterbildung.ch: Der Instandhaltungsleiter / Instandhaltungsleiterin - Ratgeber für Interessenten und Studenten

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Instandhaltungsleiter trifft man in Gewerbe-, Industrie- und Dienstleistungsbetrieben wie bspw. Banken, Spitälern oder Immobilien-Verwaltungen an. Technische Einrichtungen werden immer häufiger eingesetzt. Dazu braucht es eine professionelle Instandhaltung.

 

Instandhaltungsleiter/-innen bringen das notwendige Wissen mit und sind daher auf dem Arbeitsmarkt sehr gefragt. Ihre Aufgabe besteht darin, Instandhaltungsarbeiten zu planen und zu koordinieren. Darüber hinaus formulieren sie Konzepte für die prozessbezogene Organisation der Instandhaltung und setzen diese mit ihrem Team um. Damit dies möglichst effizient geschieht, müssen sie mit den angewandten Produktionsprozessen vertraut sein.

 

Um die Wertschöpfungs- und Sicherheitsziele zu erreichen, leisten sie einen grossen Beitrag, indem sie die Verfügbarkeit, Produktivität und Qualität der Produktions- und Betriebsmittel optimieren. Neben diesen Aufgaben sind Instandhaltungsleiter/-innen dafür zuständig, die ökonomische Seite ihrer Arbeit sowie die Arbeitssicherheit zu berücksichtigen. Ebenfalls kümmern sie sich um das Controlling. Sie planen den Einsatz der Mittel, erstellen Budgets, erarbeiten Massnahmenpläne und bauen Kontrollinstrumente auf. Was den logistischen Teil ihrer Arbeit betrifft, so organisieren sie eine möglichst optimale Bewirtschaftung der Betriebsmittel und Ersatzteillager. Fragen zum Vertragsrecht wie bspw. betreffend Produktehaftpflicht oder Garantieleistungen sind für sie kein Neuland. Sie kennen sich auch im Umweltschutz aus und sorgen für eine reibungslose Adaption im Betrieb.

 

Mit Beendigung dieser Weiterbildung erhalten die Absolventen/-innen den eidg. anerkannten Titel "dipl. Instandhaltungsleiter/in".  

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