Flugverkehr
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Flugverkehr - ein sehr interessantes Tätigkeitsfeld

Suchen Sie nach einer ganz anderen und neuen beruflichen Herausforderung? Möchten Sie beruflich neue Wege gehen und käme auch eine Zweitbildung in Frage? Wenn Sie sich für Flugverkehr interessieren, gibt es verschiedene Bildungsmöglichkeiten.

Die bekanntesten zwei Berufe im Flugverkehr sind seit jeher der Pilot und die Stewardess. Heutzutage erwirbt der Berufspilot seine Fluglizenz zusammen mit dem Abschluss als Pilot HF an einer höheren Fachschule. Die Weiterbildung der Stewardessen, die Ihnen mehr Kompetenzen in der Kabine und Aufstiegsmöglichkeiten eröffnet führt zum eidgenössischen Fachausweis als "Cabin Crew Member (BP)".

Weitere Abschlüsse im Bereich Flugverkehr sind die Studiengänge der Höheren Fachschule für Flugsicherung und für Flugverkehrsleitung. Sie ermöglichen den Einstieg in die anspruchsvolle Tätigkeit am Flughafen oder in einer Flugleitzentrale. Während der spannenden zweijährigen Ausbildung lernen Sie alles über den Flugverkehr und die Tätigkeit als Fluglotse und können schon am Arbeitsplatz eingesetzt werden. Sie regeln den Flugverkehr vom Tower aus und kommunizieren per Funk mit den Piloten, geben ihnen Anweisungen bezüglich Flughöhe, und Mindestabstände zu anderen Flugzeugen. Sie organisieren und überwachen Starts, Landungen und Überflüge im schweizerischen und im delegierten angrenzenden Luftraum.

Oder könnten Sie sich vorstellen, mit einem Bachelor-Studiengang an einer Fachhochschule gleichzeitig einen Ingenieursabschluss in Aviatik und die Lizenz als Pilot zu erwerben? Wenn Sie über eine abgeschlossene Berufslehre und eine Berufsmaturität verfügen oder nach der gymnasialen Matura schon ein Jahr praktische Erfahrung im Berufsleben gesammelt haben, dann steht Ihrem nächsten Ausbildungsschritt nichts mehr entgegen.

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Fragen und Antworten

Nicht nur einen Eignungstest, sondern ein dreistufiges Eignungsverfahren müssen zukünftige dipl. Flugverkehrsleiter/innen HF durchlaufen.  Dies beinhaltet die Abklärung der Kurzzeit-Merkfähigkeit, der Informationsverarbeitung, der Reaktionsgeschwindigkeit, der Raumorientierung und der Informationsaufnahme-Kapazität in einer ersten Stufe. Die zweite Stufe der Eignungsabklärung im Flugverkehr bzw. der Flugsicherung sind berufsspezifische Simulationsübungen, der dritte Teil ein Persönlichkeitstest, welcher die Teamfähigkeit und das Team-Verhalten beobachtet sowie berufsrelevante Eigenschaften in einem Interview überprüft. Auch werden die englischen Sprachfähigkeiten getestet und bei Bestehen aller Tests ein Test zur medizinischen Tauglichkeit durchgeführt. Bei Nichtbestehen kann der Sprachtest wiederholt werden, die übrigen Eignungstests können nur einmalig abgelegt werden.

Im Bereich des Flugverkehrs werden einige sehr verschiedene Ausbildungen und auch Weiterbildungen angeboten, die alle eine ganz unterschiedliche Ausrichtung und auch Dauer haben. So erstreckt sich die Ausbildung der schweizerischen Flugsicherung skyguide zum / zur dipl. Flugsicherungsfachmann HF / dipl. Flugsicherungsfachfrau HF über die Dauer von zwei Jahren, die Ausbildung als dipl. Flugverkehrsleiter/in HF mit international gültiger Lizenz über zweieinhalb Jahre, der Bachelorstudiengang in Aviatik über drei Jahre und eine Ausbildung zum dipl. Piloten HF / zur dipl. Pilotin HF über 18 Monate, alles in Vollzeit.

Um künftig im Flugverkehr und der Flugsicherung als Flugverkehrsleiter/in arbeiten zu können, benötigen Sie eine fundierte Ausbildung an einer Höheren Fachschule. Für die Zulassung zum HF-Studium gelten folgende Voraussetzungen: Gymnasiale Maturität oder eidgenössisches Fähigkeitszeugnis (EFZ); Alter zwischen 18 und 30 Jahren; Schweizer Bürger für die Militärische Ausbildung; Schweizer Bürger, Bürger eines EU-25 / EFTA Staates oder mit Niederlassungsbewilligung C; gute Englischkenntnisse; Muttersprache deutsch oder französisch; Logisches Denkvermögen und Fähigkeit zur Mehrfacharbeit; Physische Belastbarkeit, Teamfähigkeit, hohes Verantwortungsbewusstsein und sehr hohe Zuverlässigkeit.

Im Flugverkehr werden derzeit zwei HF-Ausbildungen angeboten, für angehende dipl. Flugverkehrsleiter/innen HF und dipl. Flugsicherungsfachmänner/-frauen HF. Letztere erstreckt sich über die Dauer von zwei Jahren und erfolgt in einer ersten viermonatigen theoretischen Basisausbildung im Dübendorfer skyguide training center. Dort wird Wissen rund um die Bereiche Flugsicherung, Aviatik, Flugplanbearbeitung, Fachenglisch und des Luftfahrtinformationsdienstes behandelt. Im Flugplandienst und im Helpdesk erfolgt im Anschluss die praktische Ausbildung, in der das Entgegennehmen, Bearbeiten und Verteilen der Flugpläne sowie die Behandlung und Anwendung von Betriebsverfahren und -systemen trainiert werden. Auch andere Betriebszeige werden in dieser Zeit kennen gelernt. Anschliessend legen sich die Auszubildenden auf einen Schwerpunkt fest, der ab dem zweiten Ausbildungsjahr gilt, entweder ATM (Aufbereitung der Flugplandaten und Steuerung des Verkehrsflusses) oder AIM (Bereitstellung luftfahrtbezogener Daten). Das Verfassen einer Diplomarbeit in Aviatik und das Bestehen der Prüfung führt zum Titel „dipl. Flugsicherungsfachmann/-frau HF“.

 


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Redaktionelle Leitung:

Stefan Schmidlin, Bildungsberatung, Content-Team Modula AG

Quellen

Website des Schweizerischen Sekretariats für Bildung, Forschung und Innovation SBFI , Website www.berufsberatung.ch (offizielles schweizerisches Informationsportal der Studien-, Berufs- und Laufbahnberatung) sowie Websites und anderweitige Informationen der Berufsverbände und Bildungsanbieter.


Erfahrungen, Bewertungen und Meinungen zur Ausbildung / Weiterbildung

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Bildungsberatung für die Wahl der richtigen Ausbildung oder Weiterbildung

Die Wahl der richtigen Ausbildung oder Weiterbildung fällt vielen Bildungsinteressenten nicht leicht. Denn der nächste Schritt in der beruflichen Laufbahn sollte gut überlegt sein. Häufig ist auch ein Zwischenschritt nötig, um das gesteckte Bildungsziel erreichen zu können. Wer bei der Wahl seiner Ausbildung oder Weiterbildung trotz unserer Informationen und Tipps noch unsicher ist, kann sich von einem erfahrenen neutralen Bildungsberater helfen lassen. Dadurch erhalten Sie von einem Bildungsprofi konkrete Inputs und relevante Hintergrundinformationen zu Bildungsweg- und Bildungsanbieter-Wahl. Ihre Vorteile dabei sind:

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