Weshalb gewinnen Design Thinking Methoden zunehmender Beliebtheit?

Der Hype um Design Thinking wird wohl vor allem durch die immer schneller werdenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungsprozesse geschürt. Globalisierung, Digitalisierung, digitale Transformation, demografischer Wandel und nicht zuletzt der Klimawandel brechen alte Wirtschaftsformen, Gewohnheiten und Denkmuster auf. Diese «VUCA»-Welt (Volatilität, Ungewissheit, Komplexität, Mehrdeutigkeit) hält Unternehmen und Menschen auf Trab und verlangt nach neuen, agilen Methoden für die Entwicklung und Weiterentwicklung von Services, Produkten und Businessmodellen.

Zugleich haben Unternehmen mit Big Data so viele Informationen über ihre Zielgruppen, wie keine Generation vorher. Allerdings wird es im Rahmen der Informationsüberflutung immer schwieriger, die Aufmerksamkeit und das Vertrauen der Kunden und Kundinnen zu gewinnen. Dies gelingt nur, wenn die Zielgruppen bei ihren Bedürfnissen abgeholt werden – das Erkennen dieser Bedürfnisse ist ein zentraler Aspekt im Design Thinking Prozess bzw. in den Design Thinking Phasen.

Durch ihren offenen Prozess und die iterative Herangehensweise ermöglicht die Design Thinking Methode, rasch neue Ideen zu generieren und Prototypen vorlegen zu können. Die mehrfache Rückkehr zu den einzelnen Phasen ermöglicht eine optimierte Anpassung der Prototypen an die Bedürfnisse der Nutzer/innen innert kurzer Zeit. Ausserdem setzt die Methode auf Team-Diversität, was kreative Lösungen bzw. Ideen verspricht und im Wettbewerb um Aufmerksamkeit ein entscheidender Vorteil ist.

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