Welche Inhalte vermittelt eine Diplomausbildung zum Tierhomöopath / zur Tierhomöopathin?
Welche Inhalte vermittelt eine Diplomausbildung zum Tierhomöopath / zur Tierhomöopathin?
Eine Ausbildung in der Tierhomöopathie ist bisher noch nicht eidgenössisch anerkannt, sodass es keinen festgelegten, also reglementierten Lehrplan gibt. Das bedeutet, dass jede Schule ihre eigenen Schwerpunkte setzt und diese auf ihre Art unterrichtet.
In der Regel gliedert sich die Ausbildung in folgende Bereiche:
- Grundlagen der klassischen Homöopathie (also bspw. Geschichte und Philosophie, Prinzipien, Arzneimittellehre, Dosierungslehre, Potenzenwahl)
- Tiermedizinisches Basiswissen (u.a. Anatomie und Physiologie, Pathologie, Verhaltensbiologie & tierartspezifische Besonderheiten, Notfälle erkennen, Hygiene, Infektionslehre, Impfungen)
- Tierartspezifische Homöopathie (so zum Beispiel Besonderheiten in der Anwendung bei verschiedenen Tierarten, Verhaltenstherapeutische Aspekte in der Homöopathie, Kommunikation mit den Tierhaltern)
- Anamnese sowie Fallaufnahme bei Tieren
- Repertorium und Materia Medica
- Berufskunde, Ethik und Recht (z.B. Rechtliche Grundlagen für Tiertherapeuten/-innen in der Schweiz, Abgrenzung zur Veterinärmedizin, Werbung, Aufklärungspflicht, Dokumentation)
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