Muss mein Chef meine Weiterbildung mitfinanzieren?

Muss mein Chef meine Weiterbildung mitfinanzieren?

Eine Weiterbildung im Aussenhandel wird meist dann von dem Unternehmen, in dem Sie tätig sind, finanziell mitgetragen oder sogar vollumfänglich übernommen, wenn die Initiative für diese vom Unternehmen selbst ausgeht und einen Mehrwert bringt. Möchte Ihr Vorgesetzter, dass Sie sich weiterbilden, sei es um neue Aufgaben bewältigen oder eine höhere Position antreten zu können, so wird in der Regel das Unternehmen die Bildungsmassnahme bezahlen. Haben Sie jedoch selbst den Wunsch, einen Lehrgang zu beginnen und suchen nach der passenden Schule und dem richtigen Kurs, so sollten Sie bedenken, dass Ihr Vorgesetzter nicht gezwungen ist, Ihre Weiterbildung zu finanzieren oder sich an dieser zu beteiligen. Es obliegt Ihnen, diese Bildungsmassnahme in Ihrer Freizeit durchzuführen und selbst zu finanzieren, es sei denn, Sie können Ihr Unternehmen von der Wichtigkeit dieser Weiterbildung für Ihre jetzige oder zukünftige Position im Unternehmen überzeugen. Sollte Ihr Vorgesetzter bereit sein, einen Teil oder die gesamte Weiterbildung zu bezahlen, wird dies wahrscheinlich nicht ohne Bedingungen geschehen. Oftmals müssen sich Angestellte in diesem Fall für weitere 1 bis 5 Jahre verpflichten, was auch vertraglich festgehalten wird. Im Falle einer frühzeitigen Kündigung Ihrerseits müssen Sie dann jedoch einen Teil der Kosten nachzahlen. Sprechen Sie in jedem Fall mit Ihrem Vorgesetzten über Ihre Pläne und überlegen Sie sich bereits im Vorfeld, aus welchen Gründen er oder sie Ihre Weiterbildung bezahlen sollte. Wie profitiert das Unternehmen von dem Kurs in Aussenhandel? Wieso sollte es gerade diese Weiterbildung sein und erwarten Sie nach dieser (finanzierten) Weiterbildung zudem eine Lohnerhöhung? 

Passende Lehrgänge/Kurse/Seminare: