Berufsmaturität: Übersicht Schulen, Tipps, Ratgeber
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Infos, Tipps & Tests

Berufsmaturität: Beruf + gute Allgemeinbildung = Aussicht auf anspruchsvolle Jobs

Die Berufsmaturität ist ein eidgenössisch anerkannter Abschluss und ermöglicht Berufsleuten mit EFZ ein berufsverwandtes Fachhochschulstudium sowie andere Studienmöglichkeiten. Sie kann während der Berufslehre (BM1) oder danach (BM2) absolviert werden. Für die Vorbereitung auf die Berufsmaturitätsprüfung (BM2) gibt es spezialisierte Kurse.

Mehr zur Berufsmaturität und den Vorbereitungskursen in unseren «Tipps, Tests und Infos».

Die folgende Liste zeigt Ihnen passende Anbieter:

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Tipps, Tests und Infos zur Berufsmaturität

  1. Was ist die Berufsmaturität?
    » Beschreibung Bildungsweg
  2. Führt die Berufsmatura zu einer Lohnerhöhung?
    » Lohninfos Lohnrechner
  3. Was für Fähigkeiten und Kenntnisse erwerbe ich in den Vorbereitungskursen?
    » Fähigkeiten und berufliche Kompetenzen
  4. Was für Möglichkeiten eröffnet mir dieser Lehrgang?
    » Perspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten
  5. Wie beurteilen bisherige Absolventinnen und Absolventen den Nutzen?
    » Bewertungen beruflicher Nutzen
  6. Ist die Berufsmaturität BM2 das Richtige für mich?
    » Selbsttest zum Lehrgang
  7. Erfahrungen: Interview mit einer Absolventin
    » Erfahrungsbericht Diana Pereira
  8. Was sind die Vorteile dieses Abschlusses?
    » 10 Vorteile

Fragen-Antworten

In welchen Richtungen kann die Berufsmaturität abgelegt werden?

Die Berufsmaturität (BM) kann in technischer, gestalterischer, gewerblicher, naturwissenschaftlicher, sowie kaufmännischer, sozialer und gesundheitlicher Richtung erfolgen. Das umfasst die Ausrichtungen „Technik, Architektur und Life Sciences“, „Natur, Landschaft und Lebensmittel“, „Wirtschaft und Dienstleistungen“, „Gestaltung und Kunst“, sowie „Gesundheit und Soziales“.

Wie kann ich die Berufsmaturität erlangen?

Es besteht die Möglichkeit, die Berufsmaturität (BM) auf verschiedenen Wegen zu erlangen. Für Personen, die bereits früh wissen, dass sie die BM anstreben, kann eine Berufslehre mit integrierter BM 1 infrage kommen. In einem solchen Fall besuchen Sie an zwei Tagen in der Woche die Berufsschule und nicht wie üblich, ausschliesslich an einem Tag, und arbeiten in den restlichen drei Tagen in der Woche in Ihrem Lehrbetrieb. Sollten Sie nicht bereits vor Lehrbeginn wissen, dass Sie eine Berufsmatura machen möchten, so können Sie sich auch im Verlauf Ihrer Berufsausbildung  für eine solche entscheiden und eine entsprechende Schule besuchen. Eine weitere Möglichkeit ist die BM2, die Berufs-Maturität auf dem zweiten Bildungsweg. Für diese Variante benötigen Sie ein eidgenössisches Fähigkeitszeugnis EZF und können den Unterricht in Vollzeit oder berufsbegleitend besuchen.

Muss ich die Berufsmaturität in der Richtung wählen, in der ich auch meine Lehre abgeschlossen habe?

Es ist nicht zwingend notwendig, dass Sie die Berufsmaturität in der Fachrichtung beginnen, in der Sie Ihren Lehrabschluss erworben haben. Für die BM2 können Sie die Fachrichtung unabhängig von anderen Vorbildungen individuell auswählen.

Brauche ich für die Berufsmaturität als Nachholbildung unbedingt ein EFZ?

Um an einer Berufsmaturitätsschule zugelassen zu werden und auf dem zweiten Bildungsweg die Berufsmaturität nachzuholen, ist es notwendig, dass Sie über ein eidgenössisches Fähigkeitszeugnis EFZ verfügen. Ohne ein solches können Sie keine BM anstreben.

Ist es auch möglich, dass ich die Berufsmaturität berufsbegleitend nachhole?

Die BM2, die Berufsmaturität auf dem zweiten Bildungsweg, kann sowohl in einem einjährigen Vollzeitkurs, als auch in einer berufsbegleitenden Ausbildung absolviert werden, die es Ihnen erlaubt, auch weiterhin berufstätig zu bleiben und Ihren Lebensunterhalt zu finanzieren. Dazu bieten Berufsmaturitätsschulen unterschiedliche Kursmodelle an, die es Ihnen erlauben, meist etwa 80 Prozent berufstätig zu bleiben.

Kann ich bereits während der Schulzeit die BMS-Aufnahmeprüfung ablegen?

Höchstens ein Jahr im Voraus können Sie die BMS-Aufnahmeprüfung ablegen, also im letzten Sekundarstufe I Schuljahr. Da die Aufnahmeprüfung für die Berufsmaturität nur ein Jahr beträgt, müssen Sie in dieser Zeit nicht nur Ihren Schulabschluss, sondern auch einen gültigen Lehrvertrag vorweisen können.

Beschreibung

Ausbildung-Weiterbildung.ch: Berufsmaturität - Ratgeber für Interessierte und künftige Studierende

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Berufsmaturität: Grundlage für eine Karriere auf Hochschul-Niveau

Mit der Berufsmaturität ist der prüfungsfreie Eintritt in eine Fachhochschule möglich. Für Jugendliche gibt es die Möglichkeit, während der Lehre zusätzlich zum Besuch der Berufsfachschule auch die Berufsmaturitätsschule zu absolvieren. Diese Form wird lehrbegleitende Berufsmatura genannt, oft abgekürzt mit BM1. Bei erfolgreichem Bestehen der Lehrabschlussprüfung und der Berufsmaturitätsprüfung beenden sie die Lehrzeit mit einem doppelten Leistungsnachweis: Einem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis EFZ und einem Berufsmaturitätszeugnis. Diese Kombination öffnet den Zugang zu den meisten Bachelorstudiengängen an Fachhochschulen.

Die Berufsmaturitätsschule kann auch nach Abschluss einer Lehre oder ein paar Jahre später besucht werden. Es gibt Vollzeitkurse, die ungefähr ein Jahr dauern. Und es gibt berufsbegleitende Kurse, die je nach Intensität drei bis vier Semester dauern. Diese Berufsmatura, die erst nach Lehrabschluss erworben wird, wird auch BM2 genannt.

Der Lernstoff der Berufsmaturitätsschule knüpft an den Wissensstand nach Abschluss der dritten Sekundarschule, Niveaustufe A, an. Dieser wird in einer Aufnahmeprüfung getestet. Für Personen, deren Schulzeit schon etwas länger her ist, gibt es Vorbereitungskurse auf diese Aufnahmeprüfung. Damit kann das Schulwissen wieder aufgefrischt und der eigene Wissensstand getestet werden. Auf dem Bildungsportal Ausbildung-Weiterbildung.ch finden Sie Adressen von Schulen, die Kurse zum Erwerb der Berufsmatura anbieten.