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Aviatik – Interessieren Sie sich für die Luftfahrt und möchten eine Ausbildung in diesem Bereich absolvieren?

Interessieren Sie sich fürs Fliegen oder für die Luftfahrt allgemein? Sind Sie fasziniert von Dokumentarfilmen über die ersten Flugpioniere oder fiebern Sie regelmässig mit den Bergettern im Helikopter mit?

Es gibt viele Möglichkeiten, sich mit der Fliegerei zu befassen oder selber zu fliegen. Für die einen ist es ein Hobby, das mit Gleitschirmfliegen oder Fallschirmspringen beginnen und bis zum Besitz eines eigenen Segelflugzeugs oder eines kleinen Privatjets führen kann. Für die anderen ist es ein Berufswunsch, der schon mit der Pilotenausbildung im Militär gestartet werden kann und bis zur Lizenz als Linienpilot oder Helikopterpilot führt.

Andere interessieren sich eher für die Luftfahrt allgemein, für das berufliche Treiben an einem Flughafen oder für die Dienstleistungen im Hintergrund, die den anderen das sichere Fliegen ermöglichen. 

Wenn Sie sich für eine Tätigkeit in der Aviatik interessieren, in der Sie das Gesamtsystem Luftfahrt tiefer verstehen lernen, dann eigenen sich die Studiengänge an Höheren Fachschulen oder an Fachhochschulen bestens.

Mit der Ausbildung zum Flugverkehrsleiter HF, zur Flugverkehrsleiterin HF erwerben Sie die Fachkompetenz, um an einem Flughafen im Tower tätig zu sein. Die Flugverkehrsleiter oder Fluglotsen, wie sie früher genannt wurden, überwachen den Luftraum und sind mit allen Piloten im ständigen Kontakt. Sie geben den Piloten Anweisungen, erteilen Landeerlaubnis oder Startfreigabe und sorgen dafür, dass alle Flugzeuge im Luftraum stets auf einer sicheren Bahn fliegen können.  

Der Tätigkeitsbereich der Flugsicherungsfachleute HF liegt etwas stärker im Hintergrund. Sie arbeiten im Stillen und überwachen auf ihren Radarschirmen das aktuelle Flugverkehrsaufkommen und die Verkehrsströme in der Luft. Sie sorgen dafür, dass die Luftfahrtstrassen stets optimal ausgelastet sind, aber keine gefährlichen Überlastungen entstehen können. Dafür sind sie in ständigem Kontakt mit den Flugverkehrsleitern und Fluglotsen weltweit und tauschen regelmässig die akuellen Informationen aus.

Wenn Sie darüber hinaus auch noch selber fliegen möchten, dann eignet sich ein Bachelor-Studium in Aviatik. Dieser Studiengang ist so konzipiert, dass die Studierenden parallel zum Fachhochschulstudium die Pilotenlizenz erwerben können und nach Abschluss des Studiums fähig sind, eine Stelle als Linienpilot/in anzunehmen. Gleichzeitig gibt es für Bachelorabsolventinnen und -absolventen der Aviatik vekürzte Ausbildungsmöglichkeiten in den HF-Studiengängen Flugsicherung, Flugverkehrsleitung oder auch Flugzeugtechniker/in.

Interessieren Sie sich für eine berufliche Tätigkeit, in der fachgebietsübergreifendes Verstehen, Teamfähigkeit, Selbständigkeit und verantwortungsvolles Handeln. Flexibilität, Belastbarkeit und die Fähigkeit für strukturiertes Denkennen unabdingbare Voraussetzungen sind? Dann informieren Sie sich über die Ausbildungsmöglichkeiten in der Aviatik und finden Sie auf der Bildungsplattform Ausbildung-Weiterbildung.ch konkrete Bildungsangebote.


Fragen und Antworten

Sie können im Bereich der Luftfahrt verschiedene Ausbildungen absolvieren, etwa eine Ausbildung zum/zur Flugverkehrsleiter/in HF an einer Höheren Fachschule, einen Bachelorstudiengang in Aviatik FH an einer Fachhochschule. Auch Ausbildungen in Flugzeugtechnik HF, zum/zur Pilot/in, Flugsicherungsfachmann/-frau HF, Berufsmilitärpilot/in oder Helikopter-Berufspilot/in fallen in diesen Bereich. Die Dauer der Ausbildung kann dabei variieren. Hier eine kurze Übersicht über einige der Ausbildungsmöglichkeiten:
  • Flugverkehrsleiter/in HF – in Vollzeit 5 Semester (2.5 Jahre)
  • Bachelor Aviatik – berufsbegleitend 6 Semester (3 Jahre)
  • Flugzeugtechnik HF – berufsbegleitend 6 Semester (3 Jahre)
  • Flugsicherungsfachmann/-frau – in Vollzeit 2 Jahre
  • Pilot/in – berufsbegleitend 3 Jahre oder in Vollzeit 18 Monate
  • Helikopter-Berufspilot/in – berufsbegleitend 2 Jahre
  • Berufsmilitärpilot/in – 5 Jahre
Im Bereich der Luftfahrt haben Sie einige interessante Ausbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten auf der Tertiärstufe. So können Sie je nach Ihrer Vorbildung und Ihren Interessen z.B. folgende Lizenzen oder Brevets erwerben:
  • Airportmanager/in
  • Fluglehrer/in
  • Flugplatzleiter/in
  • Flugsicherungstechniker/in
  • Helikopter-Pilot/in
  • Linienpilot/in
  • Segelflugzeug-Pilot/in
Als eidgenössische Berufsprüfungen (BP) werden derzeit folgende Weiterbildungen angeboten:
  • Flugdienstberater/in mit eidg. Fachausweis
  • Cabin Crew Member mit eidg. Fachausweis
  • Luftfahrzeugtechniker/in mit eidg. Fachausweis
Höhere Fachschulen bieten Ihnen Weiterbildungen mit eidgenössichem Diplom in diesen Bereichen an:
  • Dipl. Pilot/in HF
  • Dipl. Flugsicherungsfachmann/-frau HF
  • Dipl. Flugverkehrsleiter/in HF
  • Dipl. Flugzeugtechniker/in HF
Darüber hinaus können Sie an Fachhochschulen einen Bachelor of Science FH in Aviatik erwerben sowie Nachdiplomlehrgänge wie CAS, DAS oder MAS. 

Ratgeber «Die richtige Weiterbildung finden»

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Die richtige Weiterbildung bringt in der Regel nicht nur zusätzliche fachliche und persönliche Kompetenzen, sondern steigert die Chancen auf interessantere Stellen.

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Redaktionelle Leitung:

Stefan Schmidlin, Bildungsberatung, Content-Team Modula AG

Quellen

Website des Schweizerischen Sekretariats für Bildung, Forschung und Innovation SBFI , Website www.berufsberatung.ch (offizielles schweizerisches Informationsportal der Studien-, Berufs- und Laufbahnberatung) sowie Websites und anderweitige Informationen der Berufsverbände und Bildungsanbieter.


Erfahrungen, Bewertungen und Meinungen zur Ausbildung / Weiterbildung

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Bildungsberatung für die Wahl der richtigen Ausbildung oder Weiterbildung

Die Wahl der richtigen Ausbildung oder Weiterbildung fällt vielen Bildungsinteressenten nicht leicht. Denn der nächste Schritt in der beruflichen Laufbahn sollte gut überlegt sein. Häufig ist auch ein Zwischenschritt nötig, um das gesteckte Bildungsziel erreichen zu können. Wer bei der Wahl seiner Ausbildung oder Weiterbildung trotz unserer Informationen und Tipps noch unsicher ist, kann sich von einem erfahrenen neutralen Bildungsberater helfen lassen. Dadurch erhalten Sie von einem Bildungsprofi konkrete Inputs und relevante Hintergrundinformationen zu Bildungsweg- und Bildungsanbieter-Wahl. Ihre Vorteile dabei sind:

  • Neutrale Empfehlung über mögliche Weiterentwicklungsoptionen
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