Ausbildung / Weiterbildung Paartherapeut / Paartherapeutin

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Paartherapeut / Paartherapeutin: Die erhoffte Hilfe für manche Schwierigkeit

Arbeiten Sie als Sozialarbeiter/in, Familienhelfer/in, Lehrer/in, Hortner/in, Kleinkindererzieher/in, Diakon/in, Pflegefachperson oder als Mitglied einer Schulpflege bzw. Kirchenpflege? Oder haben Sie schon eine Berater- oder therapeutische Ausbildung abgeschlossen und möchten sich in der Paartherapie weiterbilden? Sind Sie interessiert an der Beratung und möchten Sie mehr über die Paartherapie lernen? Denken Sie, eine Weiterbildung als Paartherapeut / Paartherapeutin gibt Ihnen mehr Sicherheit im Umgang mit den Ehepaaren, die bei Ihnen Rat suchen? Dann lohnt sich ein genauerer Blick in die Tätigkeit eines Paartherapeuten oder einer Paartherapeutin.

 

Sie erlangen Fachkompetenzen in der Psychologie, Paar- und Familiensysteme, den Grundlagen der Psychopathologie und in Beratungstechniken. Sie lernen, wie ein Beratungsgespräch zu führen ist und finden zusammen mit den Ratsuchenden Möglichkeiten, Konflikte und Probleme zu lösen. Sie können den Ehepaaren zuhören und sie reflektieren, um Klarheit in gewisse Situationen zu bringen. Sie begleiten die Paare in Krisensituationen und Konflikten und stehen beratend zur Seite.

 

Eine Ausbildung in der Paartherapie dauert je nach Ausbildungsplatz berufsbegleitend ein bis zwei Jahre und wird mit einem Schuldiplom abgeschlossen. Auf dem Bildungsportal Ausbildung-Weiterbildung.ch finden Sie diverse Kontaktadressen für eine Weiterbildung in diesem Bereich.


Fragen und Antworten

Die Ausbildung in Beziehungscoaching, sowie Partner-, Paar- und Familienberatung ist berufsbegleitend konzipiert. Das bedeutet, dass angehende Paartherapeuten / Paartherapeutinnen weiterhin mindestens 80% Ihrer bisherigen beruflichen Tätigkeit nachgehen können und sich nebenbei weiterbilden.

Während 1.5 Jahren besuchen Sie einen Zertifikatslehrgang, der Sie zum Beziehungscoach ausbildet und Ihnen einen Zertifikatsabschluss einbringt, auf dem Sie aufbauend eine Diplomlehrgang zum/zur Partner-, Paar- und Familienberater/in absolvieren. Dieser hat ebenfalls eine Dauer von 1.5 Jahren und schliesst mit einer Diplomarbeit und Diplomprüfung. Während der Ausbildung zum Paartherapeuten / zur Paartherapeutin besuchen Sie sowohl festgelegte Module, als auch frei wählbare Seminare, führen eigene Beratungen durch und nehmen an Supervisionen teil. Die gesamte Weiterbildung dauert demnach drei Jahre, sie kann jedoch auch auf einen längeren Zeitraum ausgedehnt werden, wenn Ihnen die anberaumte Lernbelastung zu hoch ist. Besprechen Sie diesen Punkt bitte direkt mit den einzelnen Schulen.

Bei der Ausbildung zum Paartherapeut / zur Paartherapeutin handelt es sich bei dem Lehrgang Partner-, Paar- und Familienberatung nicht um einen eidgenössisch anerkannten Abschluss, jedoch wird dieser von der SGfB, der Schweizerischen Gesellschaft für Beratung anerkannt. Zudem bietet dieser Abschluss die Möglichkeit, sich mit einer Höheren Fachprüfung (HFP) zum/zur Berater/in im psychosozialen Bereich mit eidgenössischem Diplom weiterbilden zu lassen. Bis zur HFP sind lediglich 272 Stunden notwendig, davon nur etwa 72 Stunden Präsenzunterricht, welcher in neun Module zu je acht Lektionen stattfindet und sich über etwa neun Monate erstreckt. Der Kurs in der Paartherapie bietet daher die ideale Basis, um sich im Anschluss bei Bedarf eidgenössisch anerkannt fortzubilden.

Sollten Sie bereits in der Beratung oder auch der Psychotherapie tätig sein, so können Sie sich mit gezielten Weiterbildungen zum/zur Paartherapeut / Paartherapeutin auf diesem Fachgebiet fortbilden. Suchen Sie jedoch eine Grundlagen-Ausbildung, die Sie in der Familien-, Paar- und Partnertherapie fundiert ausbildet, so ist ein längerer Lehrgang zu empfehlen, der Ihnen beispielsweise auch die Anerkennung des SGfB verleiht, der Schweizerischen Gesellschaft für Beratung. Mit einer vom Verband anerkannten Ausbildung können Sie sich gut ausgebildet selbständig machen und Ihre Beratertätigkeit aufnahmen.


Redaktionelle Leitung:

Stefan Schmidlin, Bildungsberatung, Content-Team Modula AG

Quellen

Website des Schweizerischen Sekretariats für Bildung, Forschung und Innovation SBFI , Website www.berufsberatung.ch (offizielles schweizerisches Informationsportal der Studien-, Berufs- und Laufbahnberatung) sowie Websites und anderweitige Informationen der Berufsverbände und Bildungsanbieter.


Erfahrungen, Bewertungen und Meinungen zur Ausbildung / Weiterbildung

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Bildungsberatung für die Wahl der richtigen Ausbildung oder Weiterbildung

Die Wahl der richtigen Ausbildung oder Weiterbildung fällt vielen Bildungsinteressenten nicht leicht. Denn der nächste Schritt in der beruflichen Laufbahn sollte gut überlegt sein. Häufig ist auch ein Zwischenschritt nötig, um das gesteckte Bildungsziel erreichen zu können. Wer bei der Wahl seiner Ausbildung oder Weiterbildung trotz unserer Informationen und Tipps noch unsicher ist, kann sich von einem erfahrenen neutralen Bildungsberater helfen lassen. Dadurch erhalten Sie von einem Bildungsprofi konkrete Inputs und relevante Hintergrundinformationen zu Bildungsweg- und Bildungsanbieter-Wahl. Ihre Vorteile dabei sind:

  • Neutrale Empfehlung über mögliche Weiterentwicklungsoptionen
  • Vorschläge für passende Kurse, Seminare oder Lehrgänge
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Stärken: Aus- und Weiterbildung im IKP: wissenschaftlich ▪ praxisbezogen ▪ anerkannt
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Standorte: Bern, Zürich
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