Wie werden die ECTS bei einem Studium in Verfahrenstechnik verrechnet?

Wie werden die ECTS bei einem Studium in Verfahrenstechnik verrechnet?

Um den Bachelortitel in Verfahrenstechnik zu erhalten, müssen Sie 180 ECTS-Kreditpunkte (European Credit Transfer System) sammeln, für einen Master 90 ETCS, bei manch anderen Studienfächern 120 ECTS. Die entsprechenden Punkte werden im Laufe des Studiums an einer Fachhochschule für Verfahrenstechnik in Vorlesungen, Projektarbeiten, Übungen, Laborarbeiten und der Bachelor- bzw. Masterarbeit gesammelt. Bei CAS und oftmals auch DAS Nachdiplomstudiengängen entfällt die Abschlussarbeit häufig. Jeder ECTS-Punkt entspricht einem Arbeitsaufwand von 25 bis 30 Stunden, so dass für ein Bachelorstudium mit 4500 bis 5400 Stunden gerechnet wird, bei einem Masterstudium entsprechend die Hälfte. Diese Arbeitsstunden entsprechen bei Vorlesungen (Frontal-Lektion) nicht der tatsächlichen reinen Vorlesungszeit, sondern setzen sich aus Vorlesung, Vor- und Nachbereitungszeit sowie Prüfungsvorbereitung zusammen. So wird bei einer 45-minütigen Vorlesung 90 Minuten verrechnet. Bei Fallstudien, Projekten und Ähnlichem wird die Zeit hingegen 1:1 mit ECTS verrechnet. Die Bachelorarbeit an einer Fachhochschule für Verfahrenstechnik wird mit einer festgelegten ECTS-Punktezahl angerechnet.

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