Wie funktioniert eine Komplementärtherapie?

Wie funktioniert eine Komplementärtherapie?

Komplementärtherapeutische Massnahmen verfolgen unter anderem das Ziel einer ganzheitlichen Analyse und Pflege von Beschwerden aller Art. Diese geschehen anhand verschiedener beeinflussender (innerer und äusserer) Faktoren und im Einklang von Körper, Geist, Seele und Umfeld/Lebenslage. Genesung wird hierbei als ein Prozess betrachtet. Durch die Kombination aus körperzentrierten Methoden (Berührung, Bewegung, Atmung, Energie), Gesprächen und Anleitungen wird die eigene Wahrnehmung gestärkt und die Selbstregulation aktiviert. Es können neue Betrachtungsweisen gegenüber Beschwerden und Krankheiten aufgezeigt werden, die zu einer besseren und gesünderen Wahrnehmung, sowie Umgang mit Schmerzen, Beschwerden und Belastungen führt, was wiederum heilend sein kann. Die Patienten und Patientinnen lernen, wie sie ihre körperlichen, geistigen und seelischen Kräfte, sowie individuellen Ressourcen geeignet und verantwortungsvoll einsetzen. Damit wird das selbstkompetente Handeln gestärkt.

Eine komplementärtherapeutische Sitzung läuft deshalb auch nicht immer gleich ab, sondern wird den individuellen, persönlichen Bedürfnissen nach geformt und angepasst. Grundsätzlich können aber folgende Behandlungsschritte Teil einer Komplementärtherapie sein: Begegnung, Bearbeitung, Integration und Transformation. Diese Phasen können sich überschneiden und sind keineswegs als voneinander isolierte Gebilde zu betrachten.

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