Was sagen die ECTS-Credits denn eigentlich für einen Bachelor in Wirtschaftsrecht aus?
Was sagen die ECTS-Credits denn eigentlich für einen Bachelor in Wirtschaftsrecht aus?
Jeder Bachelorstudiengang, auch der Bachelor Wirtschaftsrecht, unterliegt in Europa der Bologna-Reform, welche die Studienleistungen mit European Credit Transfer and Accumulation System (ECTS) Kreditpunkten verrechnen. Auf diese Weise sind die Leistungen vergleichbar und auch für andere Studiengänge, Hochschulen oder Länder anrechenbar. Ein Bachelorstudium wird mit 180 ECTS Credits verrechnet, was bei einem Arbeitsaufwand von etwa 30 Stunden pro Punkt einem Gesamtarbeitsaufwand von 5`400 Stunden entspricht. Diese verteilen sich jedoch auf drei Jahre und beinhalten neben den effektiven Zeiten bei Vorlesungen auch die Bachelorarbeit sowie die Stunden, die Sie im Selbststudium verbringen. Das entspräche einem durchschnittlichen Lern- und Arbeitsaufwand von etwa 34 Stunden in der Woche, was jedoch eine blosse Annahme und keinerlei verpflichtendes Mass darstellt, auch, da die Geschwindigkeit und Effektivität des Lernens sehr individuell sind. Für jedes Modul welches Sie abschliessen, erhalten Sie zusätzliche Credits, so dass Sie im Verlaufe Ihres Wirtschaftsrechtsstudiums alle notwendigen Kreditpunkte ansammeln. Wie viel Zeit Sie für Ihr Bachelor Wirtschaftsrecht pro Woche einplanen müssen, kann also nur sehr grob vorausgesagt werden und liegt zu einem sehr grossen Teil an Ihnen, Ihrer Lernbereitschaft und Motivation, an Ihren Interessen und Neigungen.