Ich möchte mein Kind auf eine Sprachreise schicken, worauf sollte ich da achten?

Ich möchte mein Kind auf eine Sprachreise schicken, worauf sollte ich da achten?

Ganz gleich, ob Sie Ihr Kind für einen Sprachaufenthalt Französisch nach Frankreich oder eine andere französischsprachige Regionen schicken, Sie haben vor der Buchung einiges zu beachten, um die passende Sprachschule für Ihren Sohn oder Ihre Tochter zu finden. Zuerst ist es wichtig, dass Sie sich für den passenden Ort entscheiden. Bei Kindern unter 13 Jahren kann es sonnvoller sein, sie zuerst einmal zu einem Sprachcamp anzumelden, das an vielen Orten in der Schweiz stattfindet und nicht all zu weit von zu Hause entfernt ist. Bei der Wahl der Schule sollten Sie in allen Fällen darauf achten, dass sie bereits seit einigen Jahren besteht und über gute Referenzen verfügt.

Klären Sie auch, welche Qualifikationen die Lehrpersonen haben und welche Kursmodelle es gibt. Bei Kindern und jüngeren Jugendlichen sind Intensivkurse nicht empfehlenswert und können schnell zu einer Verweigerung führen. Fangen Sie lieber klein an und schauen Sie sich nach einem Französischkurs um, der nicht mehr als drei oder vier Lektionen am Tag umfasst. Überlegen Sie sich, ob Sie möchten, dass Ihr Kind während des Französisch-Sprachaufenthalts in einer Gastfamilie oder lieber auf dem Campus der Schule wohnt. Beide Möglichkeiten bieten Vor- und Nachteile und sollte familienintern geregelt werden. Ein Kind mit Heimweh ist wohl besser in einer Gastfamilie aufgehoben, eines mit grosser Abenteuerlust in einem Wohnheim.

Klären Sie ab, wie es mit der Betreuung aussieht. Wie viele Lehrkräfte und Betreuer kommen auf wie viele Kinder? Sind die Kinder rund um die Uhr unter Aufsicht? Ist das Gelände gesichert? Kann kein Unbefugter hereinkommen? Auch sollten organisierte Freizeitangebote vorhanden sein, seien dies Malkurse oder Volleyball-Spiele. Für die Wahl der richtigen Schule finden Sie weitere Informationen in unserem kostenlosen Ratgeber „So entscheiden Sie sich für den richtigen Bildungsanbieter“ (siehe Navigationspunkt „Bildungshilfe“ oben).<

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