Lehrgangsbeschreibung «Traditionelle Chinesische Medizin TCM» (Zert.)
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Zielgruppe:
- Personen, die eine naturheilkundliche Ausbildung suchen, mit der sie sich selbständig machen und praktizieren können
- Bereits praktizierende Personen aus dem Bereich der Naturheilkunde, welche nachträglich den neuen eidgenössischen Abschluss als dipl. Naturheilpraktiker/in erwerben möchten
Abschluss und Titel:
Erfolgreiche Absolventinnen und Absolventen erhalten ein schuleigenes Zertifikat / Diplom der jeweiligen Schule: «TCM-Therapeut/in [Name der Schule]» oder auch «dipl. TCM-Therapeut/in [Name der Schule]»
Dauer:
Die Dauer der Lehrgänge wird von den Schulen eigenständig festgelegt, sie ist daher sehr unterschiedlich und hängt vom Anbieter und Angebot ab. Es ist zwischen fünf bis acht Jahren zu rechnen. Es gibt auch kürzere Kurse von wenigen Tage/Wochen, beispielsweise für Gesundheitspersonen, die sich im Bereich der Traditionellen Chinesischen Medizin weiterbilden möchten.
Voraussetzungen für die Zulassung zum Lehrgang:
In der Regel steht die TCM-Ausbildung allen interessierten Personen offen. So wird auch keine spezifische Vorbildung oder Berufserfahrung verlangt.
Manche Schulen setzen folgende Punkte für die Zulassung voraus:
- Mind. 22 Jahre alt
- Lehrabschluss mit eidg. Fähigkeitszeugnis (EFZ) oder Matura
- Mehrjährige Berufserfahrung
- Gute Deutschkenntnisse
Vermittelte Kompetenzen:
Die Naturheilpraktikerin / der Naturheilpraktiker TCM ist in der Lage:
- Gesundheitliche Störungen von Patientinnen und Patienten individuell mit den Methoden der Traditionellen Chinesischen Medizin zu erkennen und zu behandeln,
- Aufgrund einer medizinischen Einschätzung sicherzustellen, dass mit den Mitteln der TCM ohne Gesundheitsgefährdung wirksam gearbeitet werden kann
- Patientinnen und Patienten kompetent durch verschiedene Krankheitsphasen zu führen
- Therapeutisch wirkungsvolle Beziehungen und Kommunikationsprozesse zu gestalten
- Krankheitsprävention zu betreiben, die Gesundheitskompetenz zu fördern und Patientenressourcen zu stärken
- Einen Betrieb unternehmerisch zu führen, sich berufsfördernd und professionell zu verhalten und ethische Grundsätze zu beachten
Themenschwerpunkte:
- Grundlagen Traditionelle Chinesische Medizin (Ursprung, Geschichte, Entwicklung)
- Verständnis von Krankheit, Gesundheit und Heilung (Elemente, Meridiane, Pulsdiagnose, Zungendiagnose, Chinesische Arzneimittel)
- Akupunktur/Nadeltechnik und TuiNa
- Basis Schröpfen, Ohr-Diagnostik und Behandlung, QiGong, Shiatsu
- Grundsätze, Konzepte, Wirkung und Sinn der Behandlung
- Arbeit als Therapeut/in
- Aufbau einer Behandlung (Anamnese, Diagnostik, Kommunikation)
- Indikatoren, Kontraindikatoren und Grenzen der Behandlung
- Rechtliche Aspekte
Kosten:
- Das Schulgeld für die gesamte Ausbildung beträgt mit Kantonsbeiträgen um ca. Fr. 30´000, ohne Kantonsbeiträge ist mit ca. Fr. 50´000 zu rechnen
- Die Kosten für einzelne Module und verkürzte Ausbildungen sind individuell bei der jeweiligen Schule abzuklären
Folge-Weiterbildungen im Anschluss an einen Lehrgang Traditioneller Chinesischer Medizin TCM:
- Fachspezifische Weiterbildungen und Spezialisierungen in TCM
- Zertifikat OdA AM und Höhere Fachprüfung zum/zur Naturheilpraktiker/in.
- Bachelor-Studium Fachhochschule, z.B. in Osteopathie oder Ernährung und Diätetik
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