Shared Leadership: Ausbildung, Weiterbildung, Anbieter zu geteilter Führung

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Tipps und Entscheidungshilfen für die Ausbildungswahl zu «Shared Leadership»

Die Anforderungen an Führungskräfte nehmen stetig zu und verändern sich laufend. In diesem Zusammenhang kommt immer mehr der Begriff «Shared Leadership» zum Zuge. Dieser Begriff kann unterschiedlich verstanden werden. Grundsätzlich beschreibt der Begriff die Aufteilung des Führungshandels bzw. der Führungsverantwortung. Hierfür gibt es unterschiedliche Modelle. So können sich beispielsweise zwei Führungspersonen im Teilzeit-Pensum die Position teilen. Es kann aber auch sein, dass die Führungsverantwortung an Teammitglieder übertragen wird. Generell wird, entgegen des klassischen Führungsprinzips, die Führungsrolle bzw. die Führungsaufgabe auf unterschiedliche Akteure verteilt, sodass diese nicht mehr nur auf ein paar Schultern lasten.
Der Begriff geht von der Grundannahme aus, dass es eben nicht möglich ist, dass eine einzelne Person alles Wissen sowie alle nötigen Ressourcen in einem vereint, um den dynamischen Herausforderungen stets gerecht zu werden. Shared Leadership, also geteilte Führung bzw. das Konzept dahinter wird häufig auch mit den Begriffen «komplementäre Führung», «kollaborative Führung» oder «distributive Führung» gleichgesetzt.

Mit Shared Leadership wird das Ziel einer erfolgreichen gemeinsamen Zusammenarbeit verfolgt. Wie dieser Erfolg genau kategorisiert bzw. gemessen wird, kann dabei variieren. So kann hier zum Beispiel die Mitarbeitermotivation, deren Engagement oder Leistungsbereitschaft dazu zählen. Ein wichtiger positiver Effekt von Shared Leadership ist der Einfluss auf die Einstellung der Mitarbeitenden gegenüber dem Team. So können sie sich besser mit dem Team und ihren Aufgaben identifizieren und sind zufriedener, kooperativer und produktiver. Folglich sind Mitarbeitende langfristig loyaler gegenüber ihrem Arbeitgeber, womit eine grössere Fluktuation womöglich verhindert werden kann.

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Fragen und Antworten

Im klassischen Führungsprinzip sind Führungskräfte oft Einzelkämpfer, welche den Ton und die Richtung im Team angeben. In der vertikalen Hierarchie gliedern sie sich ganz oben ein und haben die Verantwortung für wichtige Entscheidungen. Des Weiteren geben sie Befehle und verteilen Aufgaben an ihre Mitarbeitenden.

Shared Leadership zeichnet sich durch andere Komponenten aus: So wird die Führungsverantwortung, also Macht und Einfluss, geteilt und lasten nicht nur auf ein paar Schultern. Ausserdem zeichnet sich die geteilte Führung durch flache Hierarchien aus, sie zeichnet sich durch gemeinschaftliche Anstrengung aus.

Shared Leadership bringt gemäss diversen Forschungsergebnissen zahlreiche Vorteile sowohl für die Mitglieder eines Unternehmens als auch für das Unternehmen an sich mit. So hängt der Führungsstil der geteilten Führung mit der Effektivität des Teams zusammen.

Mit Shared Leadership wird nicht nur die Arbeitszufriedenheit und das Engagement von Mitarbeitenden gefördert und verbessert, sondern der Führungsstil bietet Unternehmen ausserdem die Möglichkeit rascher auf Veränderungen reagieren und sich anpassen zu können. In diesem zusammen ebenfalls von zentraler Bedeutung ist die Förderung von Kreativität und die Entwicklung neuer Ideen. Schliesslich hat die geteilte Führung auch eine positive Wirkung auf die Leistung von Teams. So wird mit der Nutzung unterschiedlicher Fähigkeiten, Kenntnisse und Kompetenzen eine grössere Wirkung erzielt, als im klassischen Top-Down-Führungsprinzip.

Grundsätzlich kann jeder und jede eine Shared Leadership Ausbildung absolvieren, sofern er/sie die Zulassungsvoraussetzungen erfüllt. Diese können von Anbieter zu Anbieter variieren und hängen massgeblich auch von der Zielgruppe einer entsprechenden Ausbildung zum Thema ab. So zum Beispiel, ob sich eine Shared Leadership Ausbildung an Anfänger/innen ohne jegliche Führungserfahrung richtet oder ob sie sich an erfahrene Berufsleute, die ihre Führungskompetenzen erweitern möchten. Am besten Sie kontaktieren die Schule Ihrer Wahl gleich direkt.

Shared Leadership ist nicht etwa nur ein neuer Führungsstil, sondern immer mehr auch ein attraktives Arbeitsmodell. So können Mitarbeitende, wie das Pflegepersonal auf der einen Seite ihren Aufgaben am Patienten nachkommen und auf der anderen Seite punktuell zusätzlich Verantwortung übernehmen. Ein weiterer Grund, weshalb Shared Leadership für das Gesundheitswesen interessant sein könnte ist die Möglichkeit, dass auch Teilzeit-Mitarbeiter/innen Verantwortung bzw. Führungsaufgaben übernehmen und zugleich Beruf und Familie miteinander vereinbaren können.

Damit Shared Leadership erfolgreich umgesetzt und angewendet wird, sind bestimmte Strukturen und Kompetenzen notwendig, hierzu gehören zum Beispiel auch entsprechende Dokumentationen.

Wird die geteilte Führung mit zwei Mitarbeitenden in einer Führungsposition durchgeführt ist es wichtig, dass diese Personen ähnlich führen, allenfalls könnte das Team verunsichert werden. Ähnlich sieht es aus, wenn die Führung auf mehrere Mitarbeitende aufgeteilt wird. Hier sollten die gleichen Prinzipien und Werte verkörpert werden.

Ebenfalls von Notwendigkeit sind eine gute und transparente Kommunikation und Übergabe, sodass alle gleichermassen informiert sind.


Redaktionelle Leitung:

Stefan Schmidlin, Bildungsberatung, Content-Team Modula AG

Quellen

Website des Schweizerischen Sekretariats für Bildung, Forschung und Innovation SBFI , Website www.berufsberatung.ch (offizielles schweizerisches Informationsportal der Studien-, Berufs- und Laufbahnberatung) sowie Websites und anderweitige Informationen der Berufsverbände und Bildungsanbieter.


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Bildungsberatung für die Wahl der richtigen Ausbildung oder Weiterbildung

Die Wahl der richtigen Ausbildung oder Weiterbildung fällt vielen Bildungsinteressenten nicht leicht. Denn der nächste Schritt in der beruflichen Laufbahn sollte gut überlegt sein. Häufig ist auch ein Zwischenschritt nötig, um das gesteckte Bildungsziel erreichen zu können.

Wer bei der Wahl seiner Ausbildung oder Weiterbildung trotz unserer Informationen und Tipps noch unsicher ist, kann sich von erfahrenen neutralen Bildungsberatenden helfen lassen. Dadurch erhalten Sie von Bildungsprofis konkrete Inputs und relevante Hintergrundinformationen zur Wahl des richtigen Bildungsangebots:

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