Prüfungsangst: Ausbildung, Coaching, Training, Kurse
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Fragen-Antworten

  • Unter dem Begriff Prüfungsangst wird die Angst vor einer Bewertungssituation verstanden. Also die Situation in welcher das zuvor erlernte Wissen schriftlich oder mündlich geprüft wird. Es handelt sich hierbei nicht selten um extrem ausgeprägte Versagensängste, wenn die persönliche Leistung beurteilt, respektive eben bewertet werden soll. In den meisten Fällen tritt sie in der Schule oder im Beruf bei Prüfungen auf. Sie kann aber auch in anderen Wettbewerbssituationen, wie zum Beispiel in der Freizeit beim Hobby oder Sport auftreten.

    Stress und Nervosität nehmen bei der Prüfungsangst eine Dimension an, die weit über das “Normale“ hinausgeht. Diese übermässige Furcht kann bei Betroffenen beispielsweise schon mehrere Tage vorher eine innere Unruhe, Schlafstörungen, Panikattacken, Übelkeit, Durchfall oder Schwitzen hervorrufen. Solche extremen Anspannungen können dazu führen, dass der Abruf von Leistungen gehindert oder sogar blockiert wird. Betroffene können also das Abgefragte sehr wohl wissen, können dieses Wissen in der Prüfungssituation aber dann nicht unter Beweis stellen, da durch die Prüfungsangst der Zugang dazu erschwert oder eben sogar ganz blockiert wird. Eine Folge davon ist das Nichtbestehen von Prüfungen.

    Nicht selten findet Prüfungsangst “im Kopf“ der Betroffenen statt. Sie kreisen in negativen Gedanken, Selbstzweifel und Perfektionismus, womit sie sich einen enormen zusätzlichen Druck machen.

  • Prüfungsangst kann für die Betroffenen sehr belastend und beeinträchtigend sein. Mit simplen Tricks lässt sich aber durchaus vor und während der Prüfung etwas dagegen tun:

    • Richtige Vorbereitung und richtiges Lernen: Eine richtige, seriöse und vor allem frühzeitige Prüfungsvorbereitung ist das A und O. Es ist ratsam sich über die geeignete Lernmethode klar zu werden und einen Zeitplan aufzustellen. Sie nehmen Druck und Stress weg. Sollten umfangreiche Prüfungen anstehen, lohnt es sich zuerst einmal die wesentlichen Themen herauszusuchen, die gelernt werden sollten. Dies spart nicht nur Zeit und Energie, sondern hat auch eine beruhigende Wirkung, wenn man weiss, dass die wichtigen Themen bereits gelernt wurden.
    • Positiv denken und Erwartungen reduzieren: Positiv denken kann gelernt werden. Häufig ist es hilfreich sich auf negative Gedanken, wie zum Beispiel “ich schaffe das nie“ zu achten. Wörter wie “nie“ oder “immer“ haben so etwas Absolutes, was zum einen nicht realistisch ist und zum anderen wieder Stress und Druck hervorrufen kann. Man sollte versuchen solche Gedanken in einen positiven Satz umzuformulieren, wie zum Beispiel “ich schaffe das“ und damit negative Gedanken zu verdrängen.
    • Darüber reden: Sprechen Sie mit anderen Personen über Ihre Ängste, dies kann sehr befreiend sein. Informieren Sie auch die Lehrer/Lehrerinnen und Prüfer/Prüferinnen über Ihre Prüfungsangst, diese sind in den meisten Fällen sehr verständnisvoll.
    • Prüfungssituation üben: Versetzen Sie sich psychisch und physisch immer wieder in die Prüfungssituation. Sie können sich beispielsweise Übungen zusammenstellen und diese als schriftlichen Test lösen. Bei mündlichen Tests können Sie zum Beispiel Freunde, Eltern, Verwandte oder den Partner/Partnerin fragen, ob sie Sie abfragen oder bei der Präsentation zuschauen könnten, um das Präsentieren vor Publikum zu üben.
    • Entspannungstechniken und Atemübungen: Entspannungsmethoden wie zum Beispiel Autogenes Training, Meditation, Yoga, Tai-Chi, Qigong oder spezifische Atemübungen können sehr hilfreich sein. Manche lassen sich auch unauffällig in einer Prüfungssituation praktizieren. Denken Sie daran, diese frühzeitig einzuüben und zu lernen, sodass Sie bei Bedarf ohne Mühe darauf zurückgreifen können.
    • Freunde und Sport: Bauen Sie überschüssige Stresshormone durch Bewegung und sozialen Austausch ab.
    • Ausreichend Schlaf: Schlaf ist wichtig für den Körper und Geist. Hier werden Stresshormone abgebaut und neue Energie aufgetankt.
    • Pflanzliche Arzneimittel: Es gibt mittlerweile eine grosse Palette an pflanzlichen Wirkstoffen aus der Natur, die beim Entspannen unterstützend wirken können. Leiden Sie unter einer starken Prüfungsangst mit schweren Symptomen? Dann sollten Sie sich professionellen Rat bei einem Arzt/Ärztin einholen.
  • Die Angst vor Prüfungen, respektive Bewertungssituationen ist oftmals an starken (Selbst-) Anforderungen, Druck, überhöhte Ansprüche, Perfektionismus und Selbstkritik geknüpft.

    Es besteht die Furcht, diesen nicht nach gewünschtem Masse gerecht zu werden, respektive eben zu versagen. Solche Gedanken und Emotionen sind altersunabhängig und können bei 

    • Kindern,
    • Jugendlichen und
    • Erwachsenen auftreten.

    Je nachdem kann sich die Prüfungsangst mit dem Alter sogar noch stärker ausprägen oder aber auch abschwächen.

    Hierbei gibt es eine Vielzahl an hilfreichen Tipps, Entspannungsübungen oder auch pflanzliche Beruhigungsmittel, um die Prüfungsangst zu lindern. Bei ausgeprägten und starken Symptomen ist es sicherlich ratsam professionelle Hilfe von einer qualifizierten Fachperson einzuholen.

  • Prüfungsangst kann sich kurz- oder langfristig auf mehreren Ebenen zeigen, respektive bemerkbar machen. So zum Beispiel auf der kognitiven Ebene, wenn durch negative Gedanken und grosse Selbstzweifel eine verzerrte Wahrnehmung entsteht. Auf emotionaler Ebene durch die ausgeprägte (Dauer-) Anspannung. Auf aktionaler Ebene, wenn die von Prüfungsangst Betroffenen versuchen der Situation zu entfliehen. Schliesslich eben auch auf körperlicher Ebene, wenn der Körper mit psycho- oder physiologischen Symptomen reagiert. Zum Beispiel:  

    • Steigerung des Bluthochdrucks
    • Schwitzen und Zittern
    • Herzrasen
    • Harndrang
    • Übelkeit, Magenschmerzen und Durchfall
    • Schlafstörungen
    • Innere Unruhe, Schwindel
    • Angst- und Panikattacken
    • Kopf-, Nacken- und Rückenschmerzen
    • Herz-Kreislauf-Erkrankungen aufgrund der überschüssig ausgestossenen Stresshormone
    • Depressionen

    Bei starken Symptomen und Beschwerden sollte ein Arzt konsultiert werden. 

  • Die Gründe wieso manche Menschen unter Prüfungsangst leiden und manche nicht sind sehr unterschiedlich und hängen von vielen Faktoren ab. Grundsätzlich kann gesagt werden, dass Prüfungsangst eigentlich keine Angst vor der Prüfung selbst ist. Vielmehr geht es um die Furcht bestimmten Erwartungen und Anforderungen nicht gerecht zu werden, diese also nicht erfüllen zu können. Man hat Angst sich blamieren zu können, zu versagen und folglich von den Mitschülern, Lehrern, Eltern oder Kollegen ausgelacht, gemobbt oder verstossen zu werden. Solche Erwartungen können vom Umfeld, vom Arbeitsmarkt, der Leistungsgesellschaft, von Seiten der Eltern oder auch von den Betroffenen selbst geschürt werden.

    Schlechte oder traumatische Erlebnisse und Erfahrungen mit einer Prüfungssituation können ebenfalls als Ursache für eine Prüfungsangst geltend gemacht werden. Solche Misserfolge werden dann auch für zukünftige Prüfungssituationen, respektive Ergebnisse als Referenzwert genommen, wodurch es zu einer negativen Gedankenspirale kommen kann.

    Schliesslich kann auch ein ausgeprägter Perfektionismus zu Prüfungsangst führen. Man möchte alles perfekt machen und die hohen Ansprüche nicht nur erfüllen, sondern immer und immer wieder übertreffen. Das führt zu einem enormen Leistungs- und Erwartungsdruck.

Beschreibung

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Prüfungsangst: Selbstbewusst an Herausforderungen herantreten

Die wohl meisten Menschen kennen das Gefühl vor einer Prüfung oder einem Auftritt nervös zu sein. Die einen etwas stärker, die anderen etwas weniger. Ein solcher Stress oder Nervosität muss dabei nicht gleich zwingend etwas Schlechtes sein, im Gegenteil. Denn sie versetzen einem in eine Art “Kampfbereitschaft“, in welcher wir uns nur noch auf die “Gefahren“, respektive eben das Wesentliche konzentrieren und fokussieren. Sie steigern unsere Aufmerksamkeit und Leistungsfähigkeit.

Wenn aber Prüfungsstress und Nervosität Dimensionen annehmen, die über das “Normale“ hinausgehen, dann werden sie oft als negativ, störend, hinderlich und teilweise sogar als blockierend empfunden, um das Wissen zum gewünschten Zeitpunkt abzurufen.

Man spricht dann von einer sogenannten Prüfungsangst, respektive eben Bewertungsangst. Prüfungsangst kann dabei unterschiedliche Formen und Dimensionen annehmen. Die einen merken sie nur schwach und können sie gut kontrollieren, für andere kann sie schlimmstenfalls zu Angst- und Panikattacken, einem Blackout und dem Nichtbestehen von wichtigen Prüfungen in der Schule oder bei der Arbeit führen. So führt die Prüfungsangst zu einer erhöhten Anspannung, die eine geringere Aufmerksamkeit und Leistungsfähigkeit zur Folge haben kann. Menschen, die an Prüfungsangst leiden, beschreiben sie als ein ohnmächtiges Gefühl, das nicht selten sehr belastend sein kann. Sie sollte deshalb nicht unterschätzt werden. Es gibt eine Vielzahl an Tipps, wie zum Beispiel Entspannungstechniken und Atemübungen aber auch pflanzliche Beruhigungsmittel, welche bei Prüfungsangst helfen können.

Alternativ können Sie sich auch professionelle Hilfe bei einer qualifizierten Fachperson holen. Sie wird Ihnen anhand unterschiedlicher Methoden wie beispielsweise einer Therapie helfen, Ihre Prüfungsangst zu überwinden. In einem Coaching wird sie Sie auf Ihrem Weg begleiten Ihre Prüfungsangst besser kennenzulernen. Sie erkundigen ihre Hintergründe, Ursachen sowie Symptome, womit vielleicht sogar ein besserer, freundschaftlicher Umgang möglich wird. Weitere Möglichkeiten, um Ihre Angst vor Prüfungen zu besiegen bieten Ausbildungen, Kurse oder Trainings.

Sie interessieren sich für das Thema Prüfungsangst und wollen beispielsweise in der Rolle als Lerntherapeut/Lerntherapeutin, Coach oder Berater/Beraterin Betroffenen helfen und sie unterstützen? Auf Ausbildung-Weiterbildung.ch finden Sie hierzu passende Bildungsangebote von verschiedenen Anbietern. Bestellen Sie sich ausserdem die kostenlos und unverbindlichen Kursunteralgen mit hilfreichen Informationen. Sie können sich natürlich auch in einem persönlichen Beratungsgespräch unverbindlich informieren. Kontaktieren Sie dafür den jeweiligen Anbieter über das Anfrageformular. Sie sind sich bereits sicher? Dann können Sie sich auch gleich einen der begehrten Studienplätze sichern.