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Lohn nach Abschluss des FH-Studiums «Physiotherapie Bachelor (FH)»

Der Bachelorabschluss in Physiotherapie FH bescheinigt Ihnen die Fachkompetenz, selbständig physiotherapeutische Behandlungen durchführen zu können. Damit können Sie eine Anstellung in einer physiotherapeutischen Einrichtung finden und eine Position im medizinischen Kader einer Klinik anstreben. Sie können sich auch mit einer eigenen Physiotherapie-Praxis selbständig machen.

Die Lohnaussuchten können Sie anhand der Zahlen des Bundesamts für Statistik berechnen.

Wir haben ein Beispiel für Sie gerechnet, um zu zeigen, wie das geht: Eine 26jährige gelernte medizinische Praxisassistentin arbeitet in der Region Aarau im Sekretariat eines grösseren Akutspitals und verdient dort rund CHF 5´000 pro Monat. Sie entscheidet sich dann für ein Bachelorstudium in Physiotherapie. Nach Abschluss des Studiums ist sie 30. Im selben Spital erhält sie nun eine Stelle in der therapeutischen Abteilung, übernimmt entsprechende Aufgaben und steigt dadurch in eine andere, höhere Lohngruppe ein. Ihr monatlicher Lohn beträgt nun CHF 6´500, was einer Steigerung von CHF 1´500 oder rund 30% entspricht.

Ihre persönlichen Lohnchancen hängen von verschiedenen Kriterien wie der Region, Ihrem Arbeitgeber, Ihren bisherigen Ausbildungen, Ihrer Berufserfahrung und Ihrem Alter ab. Mit dem Lohnrechner «Salarium» können Sie die potenzielle Lohnerhöhung aber berechnen.

Das geht so: Klicken Sie auf den Button «Lohn berechnen»

  • REGION:  Wählen Sie Ihre Region / Ihren Arbeitsort (im Beispiel Nordwestschweiz)
  • BRANCHE:  Wählen Sie «86 Gesundheitswesen»
  • BERUFSGRUPPE:  geben Sie «Physiotherapeutin FH» ein, dann schlägt Ihnen Salarium die zugehörige Berufsgruppe vor: 22 Akademische und verwandte Gesundheitsberufe
  • STELLUNG IM BETRIEB:  ohne Kaderfunktion
  • WOCHENSTUNDEN:  42
  • AUSBILDUNG:  Fachhochschule
  • ALTER:  Ihr geschätztes Alter nach Abschluss der Weiterbildung (im Beispiel 30)
  • DIENSTJAHRE:  Ihre Anzahl Dienstjahre (im Beispiel 0)
  • UNTERNEHMENSGRÖSSE:  Im Beispiel 50 und mehr Beschäftigte
  • 12/13 MONATSLOHN:  12 Monatslöhne
  • SONDERZAHLUNGEN:  Nein
  • MONATS-/STUNDENLOHN:  Monatslohn

(Quelle: «Bundesamt für Statistik, BFS»)

Weiteres Beispiel Physiotherapeut FH mit Bachelorabschluss: CHF 577´000 mehr Lohn bis zur Pensionierung

Matthias ist 23 Jahre alt und arbeitet als Elektroniker EFZ mit Berufsmaturität bei einem Maschinenbauer in Solothurn. Er realisiert bei seiner Tätigkeit Schaltungen und entwickelt Hard- sowie Software für Maschinen. Zudem führt Matthias Inbetriebsetzungen, Mess-, Wartungs- und Prüfarbeiten an diesen Maschinen durch. Ihm macht die Arbeit als Elektroniker und die enge Zusammenarbeit im Team viel Spass. Elektroniker erstellen grafische Entwürfe der Software und setzen diese mit höherer Programmiersprache um. Im Anschluss testen sie die Funktionstüchtigkeit der Steuerungen, halten den gesamten Entwicklungsprozess fest und verfassen technische Dokumente. Dann bauen sie die Hardware und bereiten die Fertigungsarbeiten vor. Matthias ist wegen seinem guten Verständnis abstrakter Zusammenhänge, Interesse an neuen Technologien und seinen geschickten Händen im Team beliebt. Für seine Zukunft kann er sich das Ausüben einer Schnittstellenfunktion zwischen Betriebswirtschaft und Technik vorstellen. Deshalb absolviert Matthias ein Bachelorstudium in Wirtschaftsingenieurwesen. Mit diesem Fachhochschul-Studium möchte er vertieftes betriebswirtschaftliches Fachwissen und Kenntnisse in Informatik, Mathematik, Logistik, Unternehmensorganisation sowie Finanzen erlangen. Vertiefen kann er im Studium zudem sein Wissen in Elektrotechnik und dieses mit seinem Know-how in Konstruktion und Produktion ergänzen. Während des vierjährigen Studiums an der Fachhochschule arbeitet Matthias 50% im Maschinenbau weiter. Nach dem Bachelorabschluss möchte er als Produktionsleiter im Maschinenbau einsteigen. Zu seinen künftigen Aufgaben gehört die Analyse der wirtschaftlich-technischen Zusammenhänge in der Produktion und das damit einhergehende Qualitätsmanagement und Service-Management. Als Produktionsleiter stellt Matthias den reibungslosen, effizienten Produktionsprozess sicher und sucht mittels finanzmathematischer und ökonomischer Analysen laufend nach neuen Optimierungsmöglichkeiten. Mit dem Bachelorabschluss in Wirtschaftsingenieurwesen kann Matthias als Führungskraft in Industrieunternehmen anspruchsvolle Aufgaben übernehmen oder als Consultant tätig sein. Mit dem Studium verfügt er über gute Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt und hat seinen Lohn deutlich erhöht.

Finanzieller Nutzen des Bachelorstudiums in Wirtschaftsingenieurwesen

Matthias wird nach seinem Studium in Wirtschaftsingenieurwesen monatlich CHF 3’955 mehr Lohn erhalten als vorher und dadurch bis zu seiner Pensionierung mindestens CHF 1.82 Mio. mehr zur Verfügung haben, als wenn er nicht studiert hätte.

Da in dieser theoretischen Berechnung keine weiteren Lohnerhöhungen, Beförderungen und Sparzinsen berücksichtigt sind, kann der Lohn sich noch deutlich steigern.

Berechnung im Detail

FH-Studium in Wirtschaftsingenieurwesen:

  • 4 Jahre, Teilzeitstudium, 50% Praxistätigkeit
  • Studienkosten (Immatrikulation, Studiengebühren etc.): CHF 5'800
  • Lohnausfall während dem vierjährigen Teilzeitstudium: CHF 121’134 (4’659 / 2 = 2'329.5 x 13 x 4)
  • Total Ausbildungskosten: CHF 126’934 (Ausbildungskosten plus Lohnausfall CHF 5'800 + CHF 121’134 = CHF 126’934)

Lohndifferenz und Renditeberechnung:

  • Lohndifferenz zwischen der Stelle als Elektroniker EFZ und der Stelle als Wirtschaftsingenieur: CHF 8’614 - CHF 4’659= CHF 3’955 pro Monat und CHF 51’415 pro Jahr (13 x CHF 3’955 = CHF 51’415)
  • Die gesamten Ausbildungskosten von CHF 126’934 holt er mit dem höheren Lohn als Wirtschaftsingenieur in 2,5 Jahren wieder herein (CHF 126’934 / CHF 51’415 pro Jahr = 2,5 Jahre)
  • In den verbleibenden 38 Jahren bis zur Pensionierung (27 bis 65) werden sich diese Mehreinnahmen auf CHF 1’953’770 summieren (38 x CHF 51’415 = CHF 1’953’770)
  • Wenn man von diesen Mehreinnahmen die Ausbildungskosten abzieht, bleibt eine Summe von rund CHF 1’826’836, die ihr zusätzlich zur Verfügung steht (CHF 1’953’770 – CHF 126’934 = CHF 1’826’836)

Quellen:

  • Die Ausbildungskosten entsprechen einem Mittelwert der angebotenen Lehrgänge in der Deutschschweiz.
  • Die Löhne wurden im Lohnrechner des Bundes www.salarium.ch mit folgenden Einstellungen erhoben:
  • Berechnungen als Elektroniker EFZ mit Berufsmaturität vor dem Bachelorabschluss:
    • Region: Espace Mittelland
    • Branche: 28 Maschinenbau
    • Berufsgruppe: 74 Elektriker/innen und Elektroniker/innen
    • Stellung im Betrieb: Stufe 5 ohne Kaderfunktion
    • Wochenstunden: 42 Stunden
    • Ausbildung: Matura
    • Alter: 23 Jahre
    • Dienstjahre: keine Angabe
    • Unternehmensgrösse: 20 - 49 Beschäftigte
    • 12/13 Monatslohn: 13 Monatslohn
    • Sonderzahlungen: nein
    • Monats- / Stundenlohn: Monatslohn
    • Resultat: Zentralwert (Median) von CHF 4’659
  • Berechnungen nach dem Bachelorabschluss:
    • Region: Espace Mittelland
    • Branche: 28 Maschinenbau
    • Berufsgruppe: 21 Naturwissenschaftler/innen, Mathematiker/innen und Ingenieur/innen
    • Stellung im Betrieb: Stufe 1+2 Oberes und mittleres Kader
    • Wochenstunden: 42 Stunden
    • Ausbildung: Fachhochschule (FH)
    • Alter: 27 Jahre
    • Dienstjahre: keine Angabe
    • Unternehmensgrösse: 20 - 49 Beschäftigte
    • 12/13 Monatslohn: 13 Monatslohn
    • Sonderzahlungen: nein
    • Monats- / Stundenlohn: Monatslohn
    • Resultat: Zentralwert (Median) von CHF 8’614

(Alle Angaben Stand März 2020)

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Salarium - Statistischer Lohnrechner 2020