Ausbildung / Weiterbildung Importfachmann

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Importfachfrau / Importfachmann mit eidg. Fachausweis heisst jetzt Aussenhandelsfachmann / Aussenhandelsfachfrau mit eidg. Fachausweis

Der weltweite Handel übt eine grosse Anziehung und Gelegenheit auf Personen aus.

Die heutige weltweite Veränderung durch die Technik hat vieles beschleunigt. Als Aussenhandelsfachmann/-frau ist man deshalb stark gefordert und der Verlauf der Konjunktur beeinflusst den Alltag im Beruf besonders. Ein Unternehmen bestimmt mit seiner Ausrichtung und seinen Produkten die jeweilige Tätigkeit. Der/die Importfachmann/-frau (neue Bezeichnung: Aussenhandelsfachmann/-frau) kennt sich ausgezeichnet aus über die schweizerische Förderung der Importe und Exporttätigkeiten, wobei sie/er sich jederzeit der grosssen Bedeutung der weltweiten wirtschaftlichen Situation bewusst ist. Eine Fachperson im Import ist vertraut mit dem Gebiet des Marketings und kennt sich bestens aus, wie Geschäfte im Import erfolgreich durchgeführt werden. Bevor diese abgewickelt werden, gibt es jedoch viele Dinge die geklärt werden müssen, wie z.B Einfuhrbeschränkungen der Ware, Zollbestimmungen sowie diverse andere Beschränkungen des Handels.

 

Der/die Importfachmann/-frau ist interessiert an einer kostengünstigen und störungsfreien Einführung der Importware. Er/sie ist darum in engem Kontakt mit den Speditions- und Transportunternehmen, welche dafür sorgen, dass die importierte Ware intakt und planmässig am Ort der Bestimmung eintrifft. Zwecks Abwicklung von Fragen in Bezug der Devisen und Zahlungen ist ein reger Kontakt mit Versicherungen und Banken üblich.

 

Importfachleute bzw. Aussenhandelsfachpersonen leiten in grossen Unternehmen ganze Ländergruppen, in Klein- oder Mittelbetrieben sind sie eher Allrounder, wo sich die Arbeit mit anderen Berufszweigen wie Einkauf oder Spedition kreuzt. Verhandlungsgeschick und das fliessende Beherrschen mehrerer Sprachen sind ein grosser Vorteil.

 

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Fragen und Antworten

Die Weiterbildung zum Importfachmann respektive zur Importfachfrau gibt es in dieser Form nicht mehr. Seit dem Jahr 2012 läuft sie unter der Bezeichnung Aussenhandelsfachfrau / Aussenhandelsfachmann mit eidgenössischem fachausweis.

Für die Zulassung zur Weiterbildung zum Aussenhandelsfachmann / zur Aussenhandelsfachfrau mit eidgenössischem Fachausweis (früher Importfachmann / Importfachfrau mit eidg. Fachausweis) müssen Bewerber/innen entweder ein EFU, ein Handelsmittelschuldiplom, ein Maturitätszeugnis oder einen vergleichbaren Ausweis besitzen sowie mindestens zwei Jahre Berufserfahrung um Aussenhandel vorweisen können.

Die Weiterbildung zum Importfachmann / Importfachfrau respektive zur Aussenhandelsfachfrau / zum Aussenhandelsfachmann, wie sie heute heisst, hat je nach Schule und Ausbildungsmodell eine unterschiedliche Dauer, die sich auf etwa ein bis anderthalb Jahre beläuft, welche berufsbegleitend absolviert wird.

Die Berufsprüfung (BP) zum Importfachmann / zur Importfachfrau mit eidg. Fachausweis (heute Aussenhandelsfachmann / Aussenhandelsfachfrau mit eidg. Fachausweis) besteht aus fünf Prüfungsteilen, die schriftlich oder mündlich geprüft werden. Schriftlich werden die Prüfungsteile „Import und Export“, „Betriebswirtschaft“ sowie eine Fallstudie geprüft, mündlich erfolgt jeweils ein Fachgespräch zu Import und Export sowie zu Betriebswirtschaft. Jede der Prüfungsteile wird einfach gewertet mit Ausnahme der Fallstudie, die zweifach zählt.

Aussenhandelsfachleute mit eidg. Fachausweis (früher Importfachmann / Importfachfrau) sind für die Analyse von Kundenwünschen und die fach- und termingerechte Einhaltung von Gütern und Dienstleistungen im Import und Export zuständig, ebenso wie für die Verhandlungen mit Kunden und Lieferanten in unterschiedlichen Sprachen und das Erringen vorteilhafter Konditionen. Aussenhandelsfachmänner und Aussenhandelsfachfrauen sind mit der Planung und Organisation von Transporten weltweit auf den unterschiedlichsten Transportwegen befasst und besitzen Kenntnisse der verschiedensten Handelshemmnisse, Ursprungsregelungen, länderspezifischen, ökologischen und ökonomischen Gegebenheiten sowie über die speziellen Zollabfertigungen zu denen sie die erforderlichen Dokumente vorbereiten und einleiten. Auch die Angebotserstellung und Überprüfung der Wirtschaftlichkeit nach Auftragsabwicklung obliegt ihrer Verantwortung, ebenso wie die Teamentwicklung und Ausbildung.


Redaktionelle Leitung:

Stefan Schmidlin, Bildungsberatung, Content-Team Modula AG

Quellen

Website des Schweizerischen Sekretariats für Bildung, Forschung und Innovation SBFI , Website www.berufsberatung.ch (offizielles schweizerisches Informationsportal der Studien-, Berufs- und Laufbahnberatung) sowie Websites und anderweitige Informationen der Berufsverbände und Bildungsanbieter.


Erfahrungen, Bewertungen und Meinungen zur Ausbildung / Weiterbildung

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