4 Schritte zur richtigen Weiterbildung

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Immobilienbewertung – 8 Anbieter

Suchen Sie einen geeigneten Anbieter für Ihre Aus- oder Weiterbildung im Bereich Immobilienbewertung? Auf Ausbildung-Weiterbildung.ch finden Sie zahlreiche interessante Lehrgänge:

Häufige Fragen zu Immobilienbewertung

An wen richten sich Ausbildungen zum Immobilienbewerter?

Kurse zum Immobilienbewerter bzw. zur Immobilienbewerterin richten sich je nach Bildungsabschluss an unterschiedliche Zielgruppen. So eignet sich der Weiterbildungslehrgang mit anschliessender Berufsprüfung (BP) zum/zur Immobilien-Bewerter/in mit eidgenössischem Fachausweis, vormals Immobilien-Schätzer/in mit eidg. Fachausweis, bestens für Personen aus der Immobilienbewertung, die ihre spezifischen Fähigkeiten vertiefen und ihre Kompetenzen erweitern möchten. Eine andere Zielgruppe peilt der Certificate of Advanced Studies (CAS) in Immobilienbewertung an. Dieser Lehrgang auf Nachdiplomstufe richte sich vorrangig an Personen aus der Immobilien- und Baubranche, die aktuelles Wissen rund um das Schätzwesen erwerben oder auffrischen möchten. Das bedeutet, dass Kursteilnehmer sowohl Immobilienbewerter sein können, als auch Fachkräfte, welche Immobilien-Bewertungen in Auftrag geben. Der Sacharbeiterkurs hat wiederum eine völlig andere Zielgruppe und eignet sich hervorragend für all jene, die einen Einblick in die Immobilienschätzung erhalten möchten, da sie beispielsweise als Immobilienbesitzer oder Kaufinteressentin das Vorgehen und die Kriterien verstehen und nachvollziehen möchten.

Kann ich auch als Laie einen Kurs zur Immobilienbewertung besuchen?

Auch für Personen, die nicht bereits in der Immobilienwirtschaft oder Baubranche tätig sind, werden Kurse in der Immobilienbewertung angeboten. Solche Kurse eignen sich beispielsweise für Kaufinteressenten oder Immobilienbesitzer, die verkaufen möchten und den Wert ihrer Immobilien selbständig ermitteln möchten, bzw. die Analysen des Schätzers nachvollzeihen wollen. Solche Kurse können ganz unterschiedlich aufgebaut sein und unterschiedliche Schwerpunkte setzten, so dass Sie sich bitte bei den einzelnen Anbietern immer umfangreich informieren sollten. Eine mögliche Weiterbildung für Personen ohne Kenntnisse in der Immobilien-Bewertung ist beispielsweise der Zertifikatskurs zum Sachbearbeiter bzw. zur Sachbearbeiterin Immobilien-Bewertung.

Mit welcher Kursdauer muss ich bei einer Weiterbildung in der Immobilienbewertung rechnen?

Eine Weiterbildung in der Immobilienbewertung kann eine ganz unterschiedliche Kursdauer aufweisen, je nach gewähltem Abschluss. Meist können Sie bei einem Zertifikatslehrgang zum/zur Sachbearbeiter/in Immobilien-Bewertung mit der Dauer von etwa 3 Monaten rechnen, bei einem CAS mit circa 9 Monaten und bei einer Berufsprüfung zum/zur Immobilien-Bewerter/in (BP) mit 1 Jahr. Ein MAS hat meist eine Dauer von 2 bis 4 Jahren, je nach Studiums-Intensität. 

Welche Voraussetzungen muss ich für die einzelnen Ausbildungen zum Immobilien-Bewerter erfüllen?

Die Anforderungen an die Weiterbildung zum Immobilienbewerter variieren je nach gewähltem Kurs und Anschluss. So steht der Zertifikatslehrgang zum/zur Sachbearbeiter/in Immobilien-Bewertung beispielsweise jedem offen, der Interesse an der Immobilienschätzung mitbringt und nach Möglichkeiten Grundkenntnisse in der Finanzmathematik mitbringt, was allerdings keine zwingende Voraussetzung zur Teilnahme an diesem Kurs darstellt. Etwas umfangreichere Zulassungsbedingungen gelten für die Berufsprüfungen sowie die Nachdiplomlehrgänge wie Certificate of Advanced Studies (CAS). Um zum Kurs zum/zur Immobilien-Bewerter/in (BP) zugelassen zu werden müssen Teilnehmer einen Sekundarstufe II-Abschluss, höheren Fachschul-Abschluss, eidg. Fachausweis, eidg. Diplom oder Hochschul-Abschluss vorweisen können. Ebenso sind mindestens drei Jahre Berufserfahrung in der Immobilienwirtschaft vorzuweisen, mindestens zwei Jahre davon in der Schweiz oder im Fürstentum Liechtenstein. Mindestens fünf Jahre Berufserfahrung in der Immobilienwirtschaft (2 davon in CH oder FL) müssen Personen vorweisen können, die keinen dieser oben aufgeführten Abschlüsse besitzen.

Die Zulassungsbedingungen für einen CAS oder DAS Abschluss setzen auch einen Abschluss auf Tertiärstufe voraus sowie mindestens zwei Jahre Berufserfahrung in der Immobilienbranche. Für eine MAS wird ein Hochschulabschluss vorausgesetzt. Dennoch können auch Interessenten ohne höhere Berufsbildung in beschränkter Teilnehmerzahl an diesen Weiterbildungen (CAS, DAS) teilnehmen, sofern sie eine Berufslehre oder Maturität besitzen, mindestens 30 Jahre alt sind und zwei Jahre qualifizieret Berufstätigkeit vorweisen können. Die Anforderungen variieren je nach Hochschule, so dass Sie die exakten Zulassungsbedingungen für eine Weiterbildung zum Immobilienbewerter bitte immer mit den einzelnen Bildungseirichtungen abklären sollten.

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Grundstücks- und Immobilienbewertung

Die Gründstücksbewertung oder Immobilienbewertung - früher auch Güterabschätzung genannt - fordert ein fundiertes betriebswirtschaftliches, juristisches und bautechnisches Wissen, welches in verschiedenen anerkannten Weiterbildungslehrgängen erlangt werden kann. Immobilien-Bewerter/innen errechnen einen Verkehrswert (auch Marktwert genannt) für bebaute oder auch unbebaute Grundstücke - der Wert wird für einem bestimmten Stichtag im gewöhnlichen Geschäftsverkehr ermittelt.

 

Sachverständige im Bereich Immobilien-Bewertung werden während ihrer anspruchsvollen und spannenden Weiterbildung unter anderem auch zu folgenden Themen geschult:

• Konventionelle Schätzungsmethoden

• Barwertmethode

• DCF-Methode

• Baurecht

• Grundbuch

• Dienstbarkeiten

• Stockwerkeigentum

• Miteigentum

• Bewertung von Spezialobjekten

 

Absolventen und Absolventinnen solcher Weiterbildungslehrgänge sind in den allermeisten Fällen Baufachleute oder Immobilienfachleute, welche künftig in das Schätzungswesen einsteigen möchten und als Immobilienschätzer/innen die Immobilienbewertungen in Auftrag geben und/oder die aktuellsten Begriffe und Grundsätze vertiefen wollen.

 

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