Ratgeber «Die richtige Weiterbildung finden»


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4 Schritte zur richtigen Weiterbildung

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Immobilienbewertung – 8 Anbieter

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Häufige Fragen zu Immobilienbewertung

Mit welcher Kursdauer muss ich bei einer Weiterbildung in der Immobilienbewertung rechnen?

Eine Weiterbildung in der Immobilienbewertung kann eine ganz unterschiedliche Kursdauer aufweisen, je nach gewähltem Abschluss. Meist können Sie bei einem Zertifikatslehrgang zum/zur Sachbearbeiter/in Immobilien-Bewertung mit der Dauer von etwa 3 Monaten rechnen, bei einem CAS mit circa 9 Monaten und bei einer Berufsprüfung zum/zur Immobilien-Bewerter/in (BP) mit 1 Jahr. Ein MAS hat meist eine Dauer von 2 bis 4 Jahren, je nach Studiums-Intensität. 

Welche Voraussetzungen muss ich für die einzelnen Ausbildungen zum Immobilien-Bewerter erfüllen?

Die Anforderungen an die Weiterbildung zum Immobilienbewerter variieren je nach gewähltem Kurs und Anschluss. So steht der Zertifikatslehrgang zum/zur Sachbearbeiter/in Immobilien-Bewertung beispielsweise jedem offen, der Interesse an der Immobilienschätzung mitbringt und nach Möglichkeiten Grundkenntnisse in der Finanzmathematik mitbringt, was allerdings keine zwingende Voraussetzung zur Teilnahme an diesem Kurs darstellt. Etwas umfangreichere Zulassungsbedingungen gelten für die Berufsprüfungen sowie die Nachdiplomlehrgänge wie Certificate of Advanced Studies (CAS). Um zum Kurs zum/zur Immobilien-Bewerter/in (BP) zugelassen zu werden müssen Teilnehmer einen Sekundarstufe II-Abschluss, höheren Fachschul-Abschluss, eidg. Fachausweis, eidg. Diplom oder Hochschul-Abschluss vorweisen können. Ebenso sind mindestens drei Jahre Berufserfahrung in der Immobilienwirtschaft vorzuweisen, mindestens zwei Jahre davon in der Schweiz oder im Fürstentum Liechtenstein. Mindestens fünf Jahre Berufserfahrung in der Immobilienwirtschaft (2 davon in CH oder FL) müssen Personen vorweisen können, die keinen dieser oben aufgeführten Abschlüsse besitzen.

Die Zulassungsbedingungen für einen CAS oder DAS Abschluss setzen auch einen Abschluss auf Tertiärstufe voraus sowie mindestens zwei Jahre Berufserfahrung in der Immobilienbranche. Für eine MAS wird ein Hochschulabschluss vorausgesetzt. Dennoch können auch Interessenten ohne höhere Berufsbildung in beschränkter Teilnehmerzahl an diesen Weiterbildungen (CAS, DAS) teilnehmen, sofern sie eine Berufslehre oder Maturität besitzen, mindestens 30 Jahre alt sind und zwei Jahre qualifizieret Berufstätigkeit vorweisen können. Die Anforderungen variieren je nach Hochschule, so dass Sie die exakten Zulassungsbedingungen für eine Weiterbildung zum Immobilienbewerter bitte immer mit den einzelnen Bildungseirichtungen abklären sollten.

Was lerne ich in einer Immobilienbewertungs-Weiterbildung?

Die Inhalte einer Weiterbildung in der Immobilien-Bewertung sind selbstverständlich nicht überall identisch und unterscheiden sich je nach Lehrgangsart und Schule. Ein möglicher Inhalt wird hier anhand des CAS Immobilienbewertung beispielhaft aufgezeigt:
  • Allgemeine Werttheorie
  • Wertelemente, Methoden und Gliederung
  • Ertrag (Mietwert, Mietzins, Mietrecht)
  • Zinssätze(Bruttozinssatz, Nettozinssatz)
  • Ertragswert (Netto- und Bruttokapitalisierung)
  • Reprokosten (Reproduktionskosten, Bauteil-Berechnung, Neuwert, Lebenszyklus-Gruppen)
  • Technische Entwertung (Technisches Alter, Restlebensdauer, Gesamtlebensdauer)
  • Finanzmathematik (Barwert, Abzinsen, Aufzinsen)
  • Verkehrswert
  • Objektbesichtigung und Bewertung
Diese Inhalte können sich je nach Semester unterscheiden und sind auch nicht an allen Schulen gleich, so dass Sie bei Zertifikatslehrgängen immer jede einzelne infrage kommende Bildungsreichrichtung anfragen sollten, um sich über die Inhalte des Kurses zu informieren. Anders sieht es bei den Kursen zur Berufsprüfung Immobilien-Bewerter/in mit eidg. Fachausweis aus. Diese sind eidgenössisch reglementiert, so dass Sie nahezu an allen Schulen die gleichen Inhalte vorfinden.

Sind die Ausbildungen in der Immobilien-Bewertung berufsbegleitend?

Der Sachbearbeiterkurs zum/zur Immobilienbewertungs-Assistent/in oder Sachbearbeiter/in Immobilien-Bewertung findet berufsgleitend an mindestens 1, oftmals 2 Abenden in der Woche statt, so dass Sie meist direkt nach der Arbeit an diesen Weiterbildungen teilnehmen können. Auch Vorbereitungskurse für Berufsprüfungen zum Immobilienbewerter, bzw. zur Immobilien-Bewerterin (BP), früher Immobilien-Schätzer/in, finden meist zwei Abenden unter der Woche oder einem Abend und Samstag vormittags statt. Auch der Certificate of Advanced Studies (CAS) findet üblicherweise berufsbegleitend statt.

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Grundstücks- und Immobilienbewertung

Die Gründstücksbewertung oder Immobilienbewertung - früher auch Güterabschätzung genannt - fordert ein fundiertes betriebswirtschaftliches, juristisches und bautechnisches Wissen, welches in verschiedenen anerkannten Weiterbildungslehrgängen erlangt werden kann. Immobilien-Bewerter/innen errechnen einen Verkehrswert (auch Marktwert genannt) für bebaute oder auch unbebaute Grundstücke - der Wert wird für einem bestimmten Stichtag im gewöhnlichen Geschäftsverkehr ermittelt.

 

Sachverständige im Bereich Immobilien-Bewertung werden während ihrer anspruchsvollen und spannenden Weiterbildung unter anderem auch zu folgenden Themen geschult:

• Konventionelle Schätzungsmethoden

• Barwertmethode

• DCF-Methode

• Baurecht

• Grundbuch

• Dienstbarkeiten

• Stockwerkeigentum

• Miteigentum

• Bewertung von Spezialobjekten

 

Absolventen und Absolventinnen solcher Weiterbildungslehrgänge sind in den allermeisten Fällen Baufachleute oder Immobilienfachleute, welche künftig in das Schätzungswesen einsteigen möchten und als Immobilienschätzer/innen die Immobilienbewertungen in Auftrag geben und/oder die aktuellsten Begriffe und Grundsätze vertiefen wollen.

 

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