4 Schritte zur richtigen Weiterbildung

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Immobilienbewertung – 8 Anbieter

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Häufige Fragen zu Immobilienbewertung

Mit welcher Kursdauer muss ich bei einer Weiterbildung in der Immobilienbewertung rechnen?

Eine Weiterbildung in der Immobilienbewertung kann eine ganz unterschiedliche Kursdauer aufweisen, je nach gewähltem Abschluss. Meist können Sie bei einem Zertifikatslehrgang zum/zur Sachbearbeiter/in Immobilien-Bewertung mit der Dauer von etwa 3 Monaten rechnen, bei einem CAS mit circa 9 Monaten und bei einer Berufsprüfung zum/zur Immobilien-Bewerter/in (BP) mit 1 Jahr. Ein MAS hat meist eine Dauer von 2 bis 4 Jahren, je nach Studiums-Intensität. 

Was lerne ich in einer Immobilienbewertungs-Weiterbildung?

Die Inhalte einer Weiterbildung in der Immobilien-Bewertung sind selbstverständlich nicht überall identisch und unterscheiden sich je nach Lehrgangsart und Schule. Ein möglicher Inhalt wird hier anhand des CAS Immobilienbewertung beispielhaft aufgezeigt:
  • Allgemeine Werttheorie
  • Wertelemente, Methoden und Gliederung
  • Ertrag (Mietwert, Mietzins, Mietrecht)
  • Zinssätze(Bruttozinssatz, Nettozinssatz)
  • Ertragswert (Netto- und Bruttokapitalisierung)
  • Reprokosten (Reproduktionskosten, Bauteil-Berechnung, Neuwert, Lebenszyklus-Gruppen)
  • Technische Entwertung (Technisches Alter, Restlebensdauer, Gesamtlebensdauer)
  • Finanzmathematik (Barwert, Abzinsen, Aufzinsen)
  • Verkehrswert
  • Objektbesichtigung und Bewertung
Diese Inhalte können sich je nach Semester unterscheiden und sind auch nicht an allen Schulen gleich, so dass Sie bei Zertifikatslehrgängen immer jede einzelne infrage kommende Bildungsreichrichtung anfragen sollten, um sich über die Inhalte des Kurses zu informieren. Anders sieht es bei den Kursen zur Berufsprüfung Immobilien-Bewerter/in mit eidg. Fachausweis aus. Diese sind eidgenössisch reglementiert, so dass Sie nahezu an allen Schulen die gleichen Inhalte vorfinden.

Gibt es auf Immobilienbewertungskurse Zulassungsbeschränkungen?

Eine Ausbildung in der Immobilienbewertung, etwa zum/zur Sachbearbeiter/in Immobilien-Bewertung setzt keinerlei Vorkenntnisse voraus und verlangt auch keine spezifischen schulischen oder beruflichen Abschlüsse. Bei Weiterbildungen, wie etwa einer Berufsprüfung, einer Höheren Fachprüfung oder einem Nachdiplomlehrgang (CAS, DAS, MAS) sieht dies jedoch anders aus. Da es sich dabei um Weiterbildungen handelt werden meist konkrete Berufserfahrung und Berufsabschlüsse vorausgesetzt, die Sie im Einzelnen bitte direkt bei den entsprechenden Anbietern erfragen sollten.

Kann ich auch als Laie einen Kurs zur Immobilienbewertung besuchen?

Auch für Personen, die nicht bereits in der Immobilienwirtschaft oder Baubranche tätig sind, werden Kurse in der Immobilienbewertung angeboten. Solche Kurse eignen sich beispielsweise für Kaufinteressenten oder Immobilienbesitzer, die verkaufen möchten und den Wert ihrer Immobilien selbständig ermitteln möchten, bzw. die Analysen des Schätzers nachvollzeihen wollen. Solche Kurse können ganz unterschiedlich aufgebaut sein und unterschiedliche Schwerpunkte setzten, so dass Sie sich bitte bei den einzelnen Anbietern immer umfangreich informieren sollten. Eine mögliche Weiterbildung für Personen ohne Kenntnisse in der Immobilien-Bewertung ist beispielsweise der Zertifikatskurs zum Sachbearbeiter bzw. zur Sachbearbeiterin Immobilien-Bewertung.

Suchen Sie einen passenden Anbieter für Ihre Aus- oder Weiterbildung im Bereich Immobilienbewertung?

Grundstücks- und Immobilienbewertung

Die Gründstücksbewertung oder Immobilienbewertung - früher auch Güterabschätzung genannt - fordert ein fundiertes betriebswirtschaftliches, juristisches und bautechnisches Wissen, welches in verschiedenen anerkannten Weiterbildungslehrgängen erlangt werden kann. Immobilien-Bewerter/innen errechnen einen Verkehrswert (auch Marktwert genannt) für bebaute oder auch unbebaute Grundstücke - der Wert wird für einem bestimmten Stichtag im gewöhnlichen Geschäftsverkehr ermittelt.

 

Sachverständige im Bereich Immobilien-Bewertung werden während ihrer anspruchsvollen und spannenden Weiterbildung unter anderem auch zu folgenden Themen geschult:

• Konventionelle Schätzungsmethoden

• Barwertmethode

• DCF-Methode

• Baurecht

• Grundbuch

• Dienstbarkeiten

• Stockwerkeigentum

• Miteigentum

• Bewertung von Spezialobjekten

 

Absolventen und Absolventinnen solcher Weiterbildungslehrgänge sind in den allermeisten Fällen Baufachleute oder Immobilienfachleute, welche künftig in das Schätzungswesen einsteigen möchten und als Immobilienschätzer/innen die Immobilienbewertungen in Auftrag geben und/oder die aktuellsten Begriffe und Grundsätze vertiefen wollen.

 

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