Immobilienbewertung
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Die richtige Weiterbildung bringt in der Regel nicht nur zusätzliche fachliche und persönliche Kompetenzen, sondern steigert die Chancen auf interessantere Stellen.

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Fragen-Antworten

  • Eine Ausbildung in der Immobilienbewertung, etwa zum/zur Sachbearbeiter/in Immobilien-Bewertung setzt keinerlei Vorkenntnisse voraus und verlangt auch keine spezifischen schulischen oder beruflichen Abschlüsse. Bei Weiterbildungen, wie etwa einer Berufsprüfung, einer Höheren Fachprüfung oder einem Nachdiplomlehrgang (CAS, DAS, MAS) sieht dies jedoch anders aus. Da es sich dabei um Weiterbildungen handelt werden meist konkrete Berufserfahrung und Berufsabschlüsse vorausgesetzt, die Sie im Einzelnen bitte direkt bei den entsprechenden Anbietern erfragen sollten.
  • Die Inhalte einer Weiterbildung in der Immobilien-Bewertung sind selbstverständlich nicht überall identisch und unterscheiden sich je nach Lehrgangsart und Schule. Ein möglicher Inhalt wird hier anhand des CAS Immobilienbewertung beispielhaft aufgezeigt:
    • Allgemeine Werttheorie
    • Wertelemente, Methoden und Gliederung
    • Ertrag (Mietwert, Mietzins, Mietrecht)
    • Zinssätze(Bruttozinssatz, Nettozinssatz)
    • Ertragswert (Netto- und Bruttokapitalisierung)
    • Reprokosten (Reproduktionskosten, Bauteil-Berechnung, Neuwert, Lebenszyklus-Gruppen)
    • Technische Entwertung (Technisches Alter, Restlebensdauer, Gesamtlebensdauer)
    • Finanzmathematik (Barwert, Abzinsen, Aufzinsen)
    • Verkehrswert
    • Objektbesichtigung und Bewertung
    Diese Inhalte können sich je nach Semester unterscheiden und sind auch nicht an allen Schulen gleich, so dass Sie bei Zertifikatslehrgängen immer jede einzelne infrage kommende Bildungsreichrichtung anfragen sollten, um sich über die Inhalte des Kurses zu informieren. Anders sieht es bei den Kursen zur Berufsprüfung Immobilien-Bewerter/in mit eidg. Fachausweis aus. Diese sind eidgenössisch reglementiert, so dass Sie nahezu an allen Schulen die gleichen Inhalte vorfinden.
  • Eine Weiterbildung in der Immobilienbewertung kann eine ganz unterschiedliche Kursdauer aufweisen, je nach gewähltem Abschluss. Meist können Sie bei einem Zertifikatslehrgang zum/zur Sachbearbeiter/in Immobilien-Bewertung mit der Dauer von etwa 3 Monaten rechnen, bei einem CAS mit circa 9 Monaten und bei einer Berufsprüfung zum/zur Immobilien-Bewerter/in (BP) mit 1 Jahr. Ein MAS hat meist eine Dauer von 2 bis 4 Jahren, je nach Studiums-Intensität. 
  • Der Sachbearbeiterkurs zum/zur Immobilienbewertungs-Assistent/in oder Sachbearbeiter/in Immobilien-Bewertung findet berufsgleitend an mindestens 1, oftmals 2 Abenden in der Woche statt, so dass Sie meist direkt nach der Arbeit an diesen Weiterbildungen teilnehmen können. Auch Vorbereitungskurse für Berufsprüfungen zum Immobilienbewerter, bzw. zur Immobilien-Bewerterin (BP), früher Immobilien-Schätzer/in, finden meist zwei Abenden unter der Woche oder einem Abend und Samstag vormittags statt. Auch der Certificate of Advanced Studies (CAS) findet üblicherweise berufsbegleitend statt.

  • Auch für Personen, die nicht bereits in der Immobilienwirtschaft oder Baubranche tätig sind, werden Kurse in der Immobilienbewertung angeboten. Solche Kurse eignen sich beispielsweise für Kaufinteressenten oder Immobilienbesitzer, die verkaufen möchten und den Wert ihrer Immobilien selbständig ermitteln möchten, bzw. die Analysen des Schätzers nachvollzeihen wollen. Solche Kurse können ganz unterschiedlich aufgebaut sein und unterschiedliche Schwerpunkte setzten, so dass Sie sich bitte bei den einzelnen Anbietern immer umfangreich informieren sollten. Eine mögliche Weiterbildung für Personen ohne Kenntnisse in der Immobilien-Bewertung ist beispielsweise der Zertifikatskurs zum Sachbearbeiter bzw. zur Sachbearbeiterin Immobilien-Bewertung.
  • Die Anforderungen an die Weiterbildung zum Immobilienbewerter variieren je nach gewähltem Kurs und Anschluss. So steht der Zertifikatslehrgang zum/zur Sachbearbeiter/in Immobilien-Bewertung beispielsweise jedem offen, der Interesse an der Immobilienschätzung mitbringt und nach Möglichkeiten Grundkenntnisse in der Finanzmathematik mitbringt, was allerdings keine zwingende Voraussetzung zur Teilnahme an diesem Kurs darstellt. Etwas umfangreichere Zulassungsbedingungen gelten für die Berufsprüfungen sowie die Nachdiplomlehrgänge wie Certificate of Advanced Studies (CAS). Um zum Kurs zum/zur Immobilien-Bewerter/in (BP) zugelassen zu werden müssen Teilnehmer einen Sekundarstufe II-Abschluss, höheren Fachschul-Abschluss, eidg. Fachausweis, eidg. Diplom oder Hochschul-Abschluss vorweisen können. Ebenso sind mindestens drei Jahre Berufserfahrung in der Immobilienwirtschaft vorzuweisen, mindestens zwei Jahre davon in der Schweiz oder im Fürstentum Liechtenstein. Mindestens fünf Jahre Berufserfahrung in der Immobilienwirtschaft (2 davon in CH oder FL) müssen Personen vorweisen können, die keinen dieser oben aufgeführten Abschlüsse besitzen.

    Die Zulassungsbedingungen für einen CAS oder DAS Abschluss setzen auch einen Abschluss auf Tertiärstufe voraus sowie mindestens zwei Jahre Berufserfahrung in der Immobilienbranche. Für eine MAS wird ein Hochschulabschluss vorausgesetzt. Dennoch können auch Interessenten ohne höhere Berufsbildung in beschränkter Teilnehmerzahl an diesen Weiterbildungen (CAS, DAS) teilnehmen, sofern sie eine Berufslehre oder Maturität besitzen, mindestens 30 Jahre alt sind und zwei Jahre qualifizieret Berufstätigkeit vorweisen können. Die Anforderungen variieren je nach Hochschule, so dass Sie die exakten Zulassungsbedingungen für eine Weiterbildung zum Immobilienbewerter bitte immer mit den einzelnen Bildungseirichtungen abklären sollten.

  • Kurse zum Immobilienbewerter bzw. zur Immobilienbewerterin richten sich je nach Bildungsabschluss an unterschiedliche Zielgruppen. So eignet sich der Weiterbildungslehrgang mit anschliessender Berufsprüfung (BP) zum/zur Immobilien-Bewerter/in mit eidgenössischem Fachausweis, vormals Immobilien-Schätzer/in mit eidg. Fachausweis, bestens für Personen aus der Immobilienbewertung, die ihre spezifischen Fähigkeiten vertiefen und ihre Kompetenzen erweitern möchten. Eine andere Zielgruppe peilt der Certificate of Advanced Studies (CAS) in Immobilienbewertung an. Dieser Lehrgang auf Nachdiplomstufe richte sich vorrangig an Personen aus der Immobilien- und Baubranche, die aktuelles Wissen rund um das Schätzwesen erwerben oder auffrischen möchten. Das bedeutet, dass Kursteilnehmer sowohl Immobilienbewerter sein können, als auch Fachkräfte, welche Immobilien-Bewertungen in Auftrag geben. Der Sacharbeiterkurs hat wiederum eine völlig andere Zielgruppe und eignet sich hervorragend für all jene, die einen Einblick in die Immobilienschätzung erhalten möchten, da sie beispielsweise als Immobilienbesitzer oder Kaufinteressentin das Vorgehen und die Kriterien verstehen und nachvollziehen möchten.

Beschreibung

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Grundstücks- und Immobilienbewertung

Die Gründstücksbewertung oder Immobilienbewertung - früher auch Güterabschätzung genannt - fordert ein fundiertes betriebswirtschaftliches, juristisches und bautechnisches Wissen, welches in verschiedenen anerkannten Weiterbildungslehrgängen erlangt werden kann. Immobilien-Bewerter/innen errechnen einen Verkehrswert (auch Marktwert genannt) für bebaute oder auch unbebaute Grundstücke - der Wert wird für einem bestimmten Stichtag im gewöhnlichen Geschäftsverkehr ermittelt.

 

Sachverständige im Bereich Immobilien-Bewertung werden während ihrer anspruchsvollen und spannenden Weiterbildung unter anderem auch zu folgenden Themen geschult:

• Konventionelle Schätzungsmethoden

• Barwertmethode

• DCF-Methode

• Baurecht

• Grundbuch

• Dienstbarkeiten

• Stockwerkeigentum

• Miteigentum

• Bewertung von Spezialobjekten

 

Absolventen und Absolventinnen solcher Weiterbildungslehrgänge sind in den allermeisten Fällen Baufachleute oder Immobilienfachleute, welche künftig in das Schätzungswesen einsteigen möchten und als Immobilienschätzer/innen die Immobilienbewertungen in Auftrag geben und/oder die aktuellsten Begriffe und Grundsätze vertiefen wollen.

 

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