4 Schritte zur richtigen Weiterbildung

Vorschaubild des Videos «4 Schritte zur richtigen Weiterbildung»

Bildungsberatung online

Häufige Fragen zu Institutionsleiter/in im sozialen und sozialmedizinischen Bereich (HFP) (ehemals Heimleiter/in (HFP))

Ist die Heimleiter-Ausbildung an allen Schulen gleich lang?

Da jede Schule verschiedene Kursmodelle anbietet, die eine unterschiedliche Anzahl von Lehrstunden pro Woche umfassen, kann die Dauer der Weiterbildung zum/zur dipl. Heimleiter/in resp. dipl. Institutionsleiter/in im sozialen und sozialmedizinischen Bereich zwischen einem und drei Jahren variieren.

Benötige ich für die Höhere Fachprüfung zum Heimleiter bereits Erfahrung in der Heimleitung?

Um zur Höheren Fachprüfung zum/zur dipl. Heimleiter/in zugelassen zu werden, benötigen Sie mindestens fünf Jahre Berufserfahrung, wovon mindestens drei Jahre in einer leitenden Funktion im Heimbereich vorzuweisen sind. Sollten Sie keine dreijährige Berufslehre, sonder eine zweijährige Lehre abgeschlossen haben, so sind anstelle von fünf Jahren Berufserfahrung mindestens sieben Jahre nachzuweisen, dennoch auch hier nur drei Jahre in einer leitenden Funktion.

Sind in den Kurskosten zum Heimleiter auch die Prüfungsgebühren inbegriffen?

Die Kurskosten für die Weiterbildung zum Heimleiter resp. Institutionsleiter/in im sozialen und sozialmedizinischen Bereich beinhalten nicht die Prüfungsgebühren. Diese sind separat zu entrichten und belaufen sich für das Jahr 2015 auf 1`800 CHF. Zusätzlich fallen Gebühren für die Ausstellung des Diploms und der Registrierung in das SBFI-Register in Höhe von 40.- CHF an. Im Falle von Prüfungswiederholungen sind für die einzelnen Prüfungsteile (schriftliche Diplomarbeit; Fallstudie; Präsentation und Fachgespräch zur Diplomarbeit) jeweils 600.- CHF zu bezahlen. Auch für eventuelle Gleichwertigkeitsbeurteilungen müssen Sie eine Gebühr bezahlen, welche sich bei einem Erstgesuch auf 600.- CHF und bei einem Zweitgesuch auf 400.- CHF beläuft.

Welche Fächer werden in der Weiterbildung zum Heimleiter unterrichtet?

Schulen, welche Sie auf die Höhere Fachprüfung (HFP) dipl. Heimleiter/in vorbereiten, vermitteln Ihnen das Wissen, welches Sie benötigen, um Ihre zukünftigen Aufgaben wahrnehmen zu können. Dazu werden Ihnen Themen wie diese näher gebracht: Führungsverständnis, Führungsverhalten, Zielorientierte Führung im Team, Organisation und Qualität der Teamarbeit, Teamentwicklung und Zusammenarbeit, Führungsaufgaben planen, durchführen und evaluieren, sich und andere führen, Personal, Finanzen, Organisation, strategisches und normatives Management. Darüber hinaus werden bei den einzelnen Schulen für die Weiterbildung in der Heimleitung / Institutionsleitung zudem weitere Themen behandelt, die jedoch von Schule zu Schule variieren. Erfragen Sie bitte den exakten Heimleiter-Stundenplan direkt bei den einzelnen Bildungsanbietern.

» alle Fragen anzeigen...

Ausbildung-Weiterbildung.ch: Heimleiter / Heimleiterin - Ratgeber für Interessenten und Studenten

Suchen Sie eine Schule, an welcher Sie sich zum Heimleiter bzw. zur Heimleiterin ausbilden lassen können?

Die Führungsposition in Heimen

Haben Sie einen Abschluss der höheren Berufsbildung oder einer Hochschule im sozialen Bereich und möchten Sie sich weiterbilden? Könnten Sie sich vorstellen in einem Heim zu arbeiten und als Heimleiter / Heimleiterin tätig zu sein? In diesem Beruf sollte man ein gutes Organisationstalent sein. Es besteht die Möglichkeit, in einem Kinder-, Schul-, Behinderten-, Alters- oder Pflegeheim zu arbeiten. Sie führen die gesamte Institution in Bereichen wie Hauswirtschaft und Administration und auch bei Erziehungsfragen. Sie erstellen ein Heimkonzept und sind für dessen Realisierung verantwortlich. Da Sie auch die gesamte Personalführung unter sich haben, rekrutieren Sie neue Mitarbeiter und sind für die Einführung verantwortlich. Sie erstellen monatlich einen Einsatzplan für die Mitarbeiter und führen die Teamsitzung durch. Da Sie auch für die Finanzsituation des Heimes Verantwortung tragen, übernehmen Sie die Finanzplanung und erstellen ein jährliches Budget. Sie stellen sicher, dass die Hygiene- und Recycling-Vorschriften eingehalten werden. Dies sind einige Verantwortungsbereiche der Heimleitung. Wenn Sie gerne eine Weiterbildung als Institutionsleiter/in im sozialen und sozialmedizinischen Bereich (ehemals Heimleiter / Heimleiterin) absolvieren möchten, finden Sie mehr Informationen auf Ausbildung-Weiterbildung.ch

Kooperationspartner:

Ausbildung / Weiterbildung Heimleiter / Heimleiterin: 2 Anbieter

Suchen Sie eine passende Schule für Ihre Ausbildung / Weiterbildung als Heimleiter/in (HFP)?

Careum Weiterbildung
Careum Weiterbildung bietet eine breite Palette an Weiterbildungen für Fach- und Führungspersonen aus Institutionen im Gesundheits- und Sozialwesen:
Spitäler - Heime - Spitex - Gesundheitszentren.

Careum Weiterbildung entstand 2012 aus dem Zusammenschluss von Institutionen, die sich in der Weiterbildung von Berufsleuten im Gesundheits- und Sozialwesen engagieren. Die Trägerschaft umfasst Partner aus dem ganzen Spektrum der Gesundheitsversorgung: Careum Stiftung, WE'G Stiftung, TERTIANUM AG, Stiftung Zukunft Alter – Wohnen und Betreuung, Diakonat Bethesda und Stiftung Diakoniewerk Neumünster – Schweizerische Pflegerinnenschule.
Region: Aargau
Standorte: Aarau
CURAVIVA Weiterbildung
CURAVIVA Weiterbildung ist Ihr Kompetenzzentrum für praxisnahe, innovative Weiterbildung für Berufsleute aus Heimen und sozialen Institutionen.

Unsere Angebote gliedern wir in fünf Fachbereiche:
- Selbst- und Sozialkompetenz
- Führung/Management/Beratung
- Sozialpädagogik/Kindererziehung
- Pflege und Betreuung
- Gastronomie/Hauswirtschaft

In unseren Fachkursen bilden sich Mitarbeitende extern gezielt zu einem Thema weiter. In Lehrgängen, Nachdiplomkursen und Nachdiplomstudien eigenen sich Berufsleute vertieftes Wissen und Handlungskompetenz an. Inhouse Schulungen unterstützen die gemeinsame Haltung und das Handeln einer Institution. Beratungen begleiten konzeptionell und bei Entwicklungsaufgaben und coachen fall- und sachbezogen.
Region: Bern, Zentralschweiz
Standorte: Bern, Luzern