4 Schritte zur richtigen Weiterbildung

Bildungsberatung online

Häufige Fragen zu Aussenhandelsleiter / Aussenhandelsleiterin (HFP) (ehemals Exportleiter / Exportleiterin (HFP) / Importleiter / Importleiterin (HFP))

Wie ist die Prüfung zum Exportleiter aufgebaut?

Die Höhere Fachprüfung (HFP) zum dipl. Exportleiter / zur dipl. Exportleiterin dauert insgesamt 465 Minuten und ist in 5 Prüfungsteile untergliedert, die entweder schriftlich oder mündlich durchgeführt werden. Bevor Sie zur Prüfung zugelassen werden, müssen Sie eine Diplomarbeit erstellen, in welcher man Sie auch mündlich prüft, Dauer: eine halbe Stunde. Die einzelnen Prüfungsteile können wiederum Unterteilungen haben, setzen sich jedoch aus Import und Export mit 180 Minuten schriftlicher Prüfung, aus Unternehmensführung mit derselben schriftlichen Prüfungsdauer, aus einem 45-minütigen Fachgespräch über Import und Export sowie einem 45minütigen Fachgespräch über Unternehmensführung zusammen. Exakte Angaben zu der Prüfung erhalten Sie auch in der Wegleitung zur Prüfung, welche Sie von den entsprechenden Schulen für Exportleiter bei Bedarf erhalten.

Welche Voraussetzungen muss ich denn für die HFP zum Exportleiter erfüllen?

Um zur Höheren Fachprüfung dipl. Exportleiter/in resp. der neuen Bezeichnung dipl. Aussenhandelsleiter/in zugelassen zu werden, müssen Sie entweder über einen Abschluss als Aussenhandelfsachmann / Aussenhandelsfachfrau mit eidg. Fachausweis sowie mindestens zwei Jahren Berufserfahrung nach der Weiterbildung im Aussenhandel, über ein EFZ, ein Handelsmittelschul-Diplom, ein Maturitätszeugnis oder einen gleichwertig anerkannten Abschluss plus sechs Jahre Berufserfahrung im Aussenhandel, oder aber über einen Hochschul- oder Höheren Fachschul-Abschluss, eine Höhere Fachprüfung im kaufmännischen Bereich oder einen gleichwertigen Abschluss verfügen und drei Jahre Aussenhandelserfahrung mitbringen. Zudem müssen Sie eine Diplomarbeit abgeben, über deren genauen Aufbau und Inhalt Sie die entsprechenden Schulen für Ihre Weiterbildung informieren.

Wenn ich auf anderen Seiten suche, finde ich die Weiterbildung zum Exportleiter nicht. Gibt es die denn überhaupt noch?

Die Höhere Fachprüfung HFP zum dipl. Exportleiter / zur dipl. Exportleiterin gibt es unter dieser Bezeichnung nicht mehr. Sie wurde in die HFP zum dipl. Aussenhandelsleiter / zur dipl. Aussenhandelsleiterin umbenannt, ist inhaltlich jedoch weitestgehend gleich geblieben und eignet sich für die gleichen Positionen wie mit der Ausbildung in der Exportleitung.

Muss ich für die Weiterbildung zur Exportleiterin gut englisch oder französisch sprechen können?

Für die Höher Fachprüfung zum diplomierten Exportleiter / Aussenhandelsleiter sind Fremdsprachenkenntnisse nicht vorzuweisen, jedoch für Ihre Arbeit als solcher durchaus. Da Sie im Aussenhandel in international agierenden Unternehmen tätig sein werden, sind sehr gute Englisch- und Französischkenntnisse unabdingbar. Manche Schulen bieten Ihnen, manchmal kostenlos, manchmal gegen eine geringe Gebühr, die Möglichkeit, Sprachkurse zu besuchen, um Ihre Sprachkenntnisse zu verbessern. Sollten Sie das Gefühl haben, dass dies notwendig sein sollte, so achten Sie bei der Wahl der richtigen Schule darauf, dass Sie ggf. von diesen Zusatzleistungen profitieren können.
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Ausbildung-Weiterbildung.ch : Exportleiter - Ratgeber für Interessenten und Studenten

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Eidg. dipl. Exportleiter/in (neue Berufsbezeichnung: Aussenhandelsleiter/in)

Aussenhandelsleiter/innen sind für den gesamten Ablauf von Export und Import von Investitions- und Konsumgütern sowie von Dienstleistungen verantwortlich. Sie sind in der Führungsebene von international ausgerichteten Unternehmen von Industrie, Handel, Banken, Logistik und Transportversicherungen tätig.

 

Der Aussenhandelsleiter (bzw. Exportleiter) kennt sich in Betriebswirtschaft aus, er lotet die Möglichkeiten und Risiken bei der Erschliessung und Bearbeitung vom Markt im Ausland aus, kalkuliert die Risiken im Aussenhandel und legt Strategien in der Absicherung fest. Weitere Aufgabenbereiche sind die Kontrolle der Lieferbedingungen, Finanzierung, Zahlungssicherung, Wechselkursabsicherung. Zudem ist eine Absprache mit dem Management teil der Arbeit. Der Exportleiter spricht mehrere Sprachen und setzt diese mit Kunden, Lieferanten und Behörden im Ausland ein. Seine Verhandlungstaktik und ein breites Allgemeinwissen, sowie die zeitgemässe Präsentationsweise sind Markenzeichen.

 

Der Aussenhandelsleiter berät sich mit Juristen und anderen Fachpersonen über die Absatzmittel und Lieferverträge im Wettbewerbs-, Produkthaftpflicht- und Immaterialgüterrecht. Mit Fachpersonen aus Speditions-, Transport-, Logistikunternehmen und Transportversicherern plant und analysiert er die Distributionslogistik. Das Befassen mit Fragen rund um internationale Zoll-Ursprungs- und MWST-Problem sowie das Ausführen von Projekte für Auftritte an ausländischen Messen oder für Produktionsverlagerungen sind weitere wichtige Aufgaben. Der Exportleiter erarbeitet auch Konzepte für die fachliche Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter im Betrieb. Eine stete, gezielte Weiterbildung an Schulen und im Unternehmen sichert seine Stelle, um im Exportmanagement zu den Spezialisten zu gehören.

 

Zielgruppen: Führungskräfte aus den Bereichen Export, Spedition, Einkauf und Verkauf, Handel, Industrie, Dienstleistung, Transport- und Bankwesen.

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Ausbildung / Weiterbildung Exportleiter: 4 Anbieter

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Wichtige Info vom 04.04.2020

Viele Veranstaltungen, Beratungsgespräche, Seminare, Kurse und Lehrgänge finden im Moment online/virtuell statt. Die Bildungsanbieter freuen sich jetzt natürlich ganz besonders, wenn Sie sich bei Ihnen melden. ... mehr Infos

HFA Höhere Fachschule für Aussenwirtschaft AG
Im HFA-Verbund setzen sich die Höhere Fachschule für Aussenwirtschaft zusammen mit der Handelsschule KV Aarau, der Handelsschule KV Basel, der KV Luzern Berufsakademie, dem Weiterbildungszentrum WZR Rorschach-Rheintal und der KV Business School Zürich für den Auf- und Ausbau einer umfassenden, einheitlichen Bildungswelt mit Weiterbildungen für Berufsleute im Export, Import und Crosstrade ein.

Ziel des HFA-Verbundes ist es, den Berufsleuten im Aussenhandel qualitativ hochwertige, bedarfsorientierte, praxisnahe und stufengerechte Weiterbildungsmöglichkeiten in allen Bildungsregionen der Schweiz anbieten zu können. Studentinnen und Studenten profitieren von verschiedenen Vorteilen und Synergien des HFA-Verbunds. Das Vor- und Nachholen von verpasstem Unterricht ist beispielsweise in den meisten Fällen schulübergreifend möglich. In der HFA Community finden alle Absolventinnen und Absolventen über die Weiterbildungen hinaus Möglichkeiten, sich zu untereinander zu vernetzen und exklusive Fachanlässe, Exkursionen und Studienreisen zu besuche
Zertifizierungen / Mitgliedschaften / Qualifizierungen:
Region: Aargau, Basel, Bern, Ostschweiz, Zentralschweiz, Zürich
Standorte: Aarau, Altstätten, Basel, Bern, Luzern, Rorschach, Zürich
KV Business School Zürich
Als grösste kaufmännische Schule der Schweiz bietet die KV Business School Zürich ein umfassendes Weiterbildungsangebot auf allen Bildungsstufen an – ganz nach dem Leitsatz «kein Abschluss ohne Anschluss».

Berufsbildende Angebote mit nationalen und zentralen Abschlüssen gehören genauso dazu, wie Kurse, die aktuelle Themen aufnehmen und entsprechende Kompetenzen praxisorientiert zertifizieren. Ergänzt wird das Angebot mit über 140 Tagesseminaren zu aktuellen Themen. Gegliedert in zwölf Bildungswelten, deckt die Schule sämtliche kaufmännisch-betriebswirtschaftlichen Themenbereiche ab.
Stärken: Ihr Bildungspartner für Individuen und Organisationen gleichermassen. In Zürich hat Weiterbildung einen Ort: unser Bildungszentrum Sihlpost, direkt beim HB Zürich.
Zertifizierungen / Mitgliedschaften / Qualifizierungen:
Region: Zürich
Standorte: Zürich
HHB Hochschule für Höhere Berufsbildung
Die HHB-Lehrgänge werden ausschliesslich an Samstagen durchgeführt und sind somit zu 100% berufsbegleitend absolvierbar. Sie führen zu einem Hochschulabschluss mit rechtlich geschützten Titeln und/oder eidg. anerkannten Abschlüssen.
Region: Zürich
Standorte: Zürich
SSIB - Swiss School for International Business
Die SSIB ist führender Anbieter von Aus- & Weiterbildungen im Aussenhandel. Durch unsere Trägerschaft – die kantonalen Industrie- und Handelskammern – bündelt sich das Wissen und die Erfahrung der Handelskammern sowie der SSIB. Wir bieten Ihnen ein reichhaltiges Dienstleistungs- und Schulungsangebot im Exportbereich. Dies ist für alle unserer Kunden ein grosser Mehrwert, da das Know-how verstärkt wird und regional bzw. national Anlaufstellen für Schulungen/Beratungen bestehen.
Durchschnittliche Bewertung über alle Lehrgänge:
(5.1) Sehr gut 30 30 Bewertungen (96% )
Stärken: Neu: Kompakt-Kurse / 5 Standorte / Zentrale Lage / Persönliche Beratung / Workshops / Seminare / Referenten mit internationaler Erfahrung / Fachkongresse
Zertifizierungen / Mitgliedschaften / Qualifizierungen:
Region: Basel, Bern, Ostschweiz, Zentralschweiz, Zürich
Standorte: Zürich, Bern, Basel, St. Gallen, Luzern, Olten