Exportfachmann: Übersicht Schulen, Tipps, Ratgeber
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Aussenhandelsfachmann/-fachfrau (Exportfachmann/-fachfrau) mit eidg. Fachausweis

Der Aussenhandelsfachmann bzw. die Aussenhandelsfachfrau ist im Export von Gütern tätig. Als Expertin/Experte im Aussenhandel ist ein fundiertes Wissen im internationalen Speditionswesen, im Zoll- und MWST-Recht, im internationalen Marketing, in der Aussenhandelsfinanzierung sowie im internationalen Recht notwendig.

 

Der Aussenhandelsfachmann (ehemalige Bezeichnung: Exportfachmann) kann in Unternehmen, die exportieren oder importieren, als Spezialist oder Generalist tätig sein. In der Administration kann er in der Auftragsabwicklung (order processing), Verkaufsinnendienst, Exportverkauf, Shipping, Distributionslogistik, Supply Chain Management oder im Versand arbeiten. Ausserdem ist die Bearbeitung von Dokumenten bei international tätigen Banken, wo Bankgarantien, Dokumentarinkassi oder Akkreditive erstellt werden, ein möglicher Aufgabenbereich. Versicherungstechnische, steuer- und zolltechnische Fragen, Exportrisikogarantien und Wechselkursabsicherungen sind ebenfalls Bereiche der Ausbildung. Ein Exportfachmann kann in Speditionsfirmen, Logistikfirmen und Gesellschaften von Transportversicherungen tätig sein. Er ist fähig, die Risiken und Chancen des internationalen Handels zu erkennen, beherrscht mehrere Sprachen und kann sich den verschiedenen Gepflogenheiten der internationalen Kundschaft anpassen und entsprechend geschickt verhandeln. Der internationale Markt ist bekannt das Potenzial der Zielmärkte im Ausland kann aufgrund fundierter Marketingkenntnisse erkannt werden.

 

Der Exportfachmann kennt auch die Aussenwirtschaft der Schweiz und deren Rahmenbedingungen für den internationalen Handel. Er klärt Rechtsfragen in Kaufrecht und Gerichtstand ab, wofür die Voraussetzungen für einen sauberen Abschluss und die reibungslose Abwicklung von Verträgen mit Abnehmern aus dem Ausland gegeben werden. Umfangreiche Abklärungen in der Verkaufsabwicklung bezüglich Steuern, Zöllen und Versicherungen ist sich der Fachmann im Export gewohnt, und er fördert mit seinem Fachwissen den Absatz des Unternehmens.

 

Auf dem grossen Bildungsportal Ausbildung-Weiterbildung.ch finden Sie diverse Anbieter von Lehrgängen im Bereich Aussenhandel und Export.


Fragen und Antworten

Bei einem Zertifikatskurs zum Exportfachmann / Importfachmann oder Aussenhandelsfachmann, wie diese Ausbildung nun neu heisst, handelt es sich um eine Fortbildung, die Ihnen bei Bestehen der Abschlussprüfung ein schulinternen Abschlusszeugnis verleiht, etwa ein „Basiswissen im Aussenhandel“ Zertifikat der Höheren Fachschule für Aussenwirtschaft. Dabei handelt es sich jedoch, anders als bei einem eidgenössischen Fachausweis, welchen Sie bei Besten der Berufsprüfung erlangen, nicht um eine eidgenössisch reglementierte Weiterbildung, die Sie zu weiterführenden Bildungslehrgängen, etwa Höheren Fachprüfungen, berechtigt.
Die Weiterbildung zum Exportfachmann / zur Exportfachfrau setzt neben einem EFZ, einem Handelsmittelschuldiplom oder einem Maturitätszeugnis weitere zwei Jahre Berufserfahrung im Aussenhandel voraus, was entweder einer Tätigkeit  im Import, Export, in der Spedition, dem Transithandel oder dem Internationalen Handel entspricht. Für Ihre zukünftige Tätigkeit sollten Sie sowohl teamfähig sein, als auch Führung übernehmen können, verantwortungsbewusst und serviceorientiert sein, mathematisch und kalkulatorisch, sowie sprachlich und fremdsprachlich, begabt. Ein offenes und freundliches Wesen, Pünktlichkeit und akkurates Handeln entsprechen Ihrem Wesen, ebenso wie Organisationstalent und den Drang, sich immer wieder auf den neusten Stand betreffend Gesetzen und Richtlinien (Zollabfertigung, Dokumente, Zielmärkte,…) zu bringen.
Für die Weiterbildung zum Exportfachmann mit Zertifikat ist eine Berufspraxis im Aussenhandel nicht zwingend notwendig, selbstverständlich jedoch von Vorteil. Bei einem Kurs als Vorbereitung auf die Berufsprüfung sieht dies etwas anders aus. Dort wird eine mindestens zweijährige Berufserfahrung im Aussenhandel nach Abschluss einer Ausbildung, einer Handelsmittelschule oder einer Maturität als Voraussetzung für die erwartet.
Die Dauer der Ausbildungen zum Aussenhandelsfachmann / zur Aussenhandelsfachfrau BP (ehemals Exportfachmann /-frau / Importfachmann/-frau BP unterscheidet sich stark. So erstreckt sich der Zertifikatslehrgang für Exportfachleute über nicht einmal zwei Monate, der Vorbereitungslehrgang auf die Berufsprüfung dauert hingegen ein bis anderthalb Jahre.

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Redaktionelle Leitung:

Stefan Schmidlin, Bildungsberatung, Content-Team Modula AG

Quellen

Website des Schweizerischen Sekretariats für Bildung, Forschung und Innovation SBFI , Website www.berufsberatung.ch (offizielles schweizerisches Informationsportal der Studien-, Berufs- und Laufbahnberatung) sowie Websites und anderweitige Informationen der Berufsverbände und Bildungsanbieter.


Erfahrungen, Bewertungen und Meinungen zur Ausbildung / Weiterbildung

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Bildungsberatung für die Wahl der richtigen Ausbildung oder Weiterbildung

Die Wahl der richtigen Ausbildung oder Weiterbildung fällt vielen Bildungsinteressenten nicht leicht. Denn der nächste Schritt in der beruflichen Laufbahn sollte gut überlegt sein. Häufig ist auch ein Zwischenschritt nötig, um das gesteckte Bildungsziel erreichen zu können. Wer bei der Wahl seiner Ausbildung oder Weiterbildung trotz unserer Informationen und Tipps noch unsicher ist, kann sich von einem erfahrenen neutralen Bildungsberater helfen lassen. Dadurch erhalten Sie von einem Bildungsprofi konkrete Inputs und relevante Hintergrundinformationen zu Bildungsweg- und Bildungsanbieter-Wahl. Ihre Vorteile dabei sind:

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