Ratgeber «Die richtige Weiterbildung finden»


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4 Schritte zur richtigen Weiterbildung

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Energiemanagement – 28 Anbieter

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Häufige Fragen zu Energiemanagement

Um was für eine Ausbildung handelt es sich beim NDS-HF Energiemanagement genau?

Bei einem NDS HF Energiemanagement handelt es sich um einen Nachdiplomstudiengang, der bereits eine abgeschlossene höhere Weiterbildung voraussetzt, etwa ein Höheres Fachschul-Diplom (HF), einen eidgenössischen Fachausweis oder ein Diplom einer Höheren Fachprüfung (HFP) im verwandten Bereich. Das zwei Semester dauernde Nachdiplomstudium ist sehr praxisbezogen und bildet Sie für zukünftige Aufgaben im Bereich der nachhaltigen Energien, der effizienten Energienutzung und erneuerbarer Energien als  Energieberater, Energiemanager, Projektierungs- oder Entwicklungsingenieur oder Lehrkraft aus.

Welche Inhalte vermittelt ein Diplomlehrgang zum Energie- und Effizienz-Berater?

Der Energiemanagement-Lehrgang zur Höheren Fachprüfung HFP Energie- und Effizienzberater/in mit eidg. Diplom ist in sechs Module unterteilt, die mit einer schriftlichen Modulprüfung abgeschlossen werden. Er besteht aus den Modulen „Technische Grundlagen Energietechnik“ mit den Modulteilen Physikalische Grundlagen (Energie und Leistung, Energieträger, Grundlagen Elektrizität, Installationen Elektrizität), Messtechnik (Messinstrumente, Messmethoden, Prüfverfahren und Einflüsse, Kennzahlen, Energiemanagementsysteme), Steuerungs- und Regelungstechnik (Grundlagen, Praxis-Anwendung), Antriebs. Und Prozesstechnik (Grundlagen, Praxis-Anwendung), dem Modul „Technische Grundlagen Bauwesen“ mit den Modulteilen Energie am Bau (Wärmetransportarten, Wärmewiderstand von Materialien, Gebäude-Energiefluss, Gebäudebestand Schweiz), Baukonstruktionen, Labels und Tools (Baukonstriktionen, Labels und Standards, SIA 380/1), „Technische Anlagen“ mit den Modulteilen Elektrische Komponenten, Einzelverbraucher (Haushaltsgeräte, Beleuchtung, Förderung Motoren) Wichtige Anlagensysteme (Heizung und Warmwasser, Thermische Solaranlagen, WKK Anlagen, Lüftungsanlagen, Klimaanlagen, Druckluftanlagen, Abwärme-Nutzung, Wärmerückgewinnung, Steuerung, Regelung und Hausleitsysteme, Normen und Tools), dem Modul „Energiewirtschaft“ mit den Modulteilen Energiepolitik (Energiestatistik, Erneuerbare Energie, Energiestrategie), Instrumente (Gesetze und Grundlagen, Labels und Richtlinien, Player), dem Modul „Massnahmen zur Energieeffizienz und zum Einsatz erneuerbarer Energien“ mit den Modulteilen Effizienzpotentiale und Potentiale der erneuerbaren Energien (Spezifische Kennzahlen, Anlagentechnik), Massnahmen (Massnahmenbeschrieb, Sanierungsstrategie, Umsetzungsbegleitung, Betriebsoptimierung) sowie dem Modul „Unternehmensführung“ mit den Modulteilen Personalmanagement und Personalpolitik (Personalmanagement, Personalförderung, Personalplanung, Mitarbeiterführung), BWL (Wirtschaftlichkeit, Versicherungswesen, Unternehmensfinanzierung, Steuerwesen, Rechnungswesen), Marketing in der Energie- und Effizienzberatung (Marketinginstrumente, Kundenbetreuung und Auftreten, Marktanalyse, Verkauf / Beratung, Marketingplanung, Praktische Anwendung), Unternehmensstrategie und Organisation, Rechtswesen (Rechtsbegriffe, Vertragslehre, Gesellschaftsformen, Forderungen, Arbeitsrecht). Weiterführende Informationen zu diesem Energiemanagement Lehrgang und weiteren erfragen Sie bitte direkt bei den entsprechenden Schulen.

Welchen Nutzen bringt mir der CAS in Energiemanagement?

Der Certificate of Advanced Studies CAS Energiemanagement befähigt Sie dazu, die energetische Situation von Immobilien zu prüfen und daraus hervorgehend Verbesserungsmassnahmen vorzuschlagen, zu entwickeln und einzuleiten. Sie kennen die qualitäts-sichernden Prozesse und Instrumente sowie deren Anwendung, wissen um die Organisation einer Energie-Management-Einführung, die Sicht der Führungsschicht und sind ein fachkundiger Ansprechpartner bei allen fachlichen Belagen.

An welche Zielgruppe richtet sich der Zertifikatslehrgang in Energiemanagement?

Der Lehrgang in Energiemanagement richtet sich an Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Verbänden und Fachstellen, Fachschulen, auf das Thema spezialisierten Anwalts- und Ingenieurbüros, an Spezialisten /Spezialistinnen und Entscheidungsträger/innen aus Unternehmen der Entsorgung, vor allem aus den Bereichen Netz und Vertrieb sowie Produktion und Beschaffung. Auch Einkäufer und Einkäuferinnen grosser Energie-Kunden sind bei den Energie-Management-Kurs angesprochen.

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Energiemanagement - ein Tätigkeitsgebiet mit Zukunft und Perspektive

Es gibt wohl kaum ein Tätigkeitsgebiet mit grösseren Zukunftsaussichten als das Energiemanagement. Immer mehr Unternehmen und Betriebe, seien es Produktionsbetriebe, Vertriebe oder andere Firmen, beschäftigen sich mit dem Thema Energie. Sei es die Gewinnung der Energie oder aber deren Verbrauch, ökologisch denkende und somit auch zukunftsbewusste Führungskräfte legen grossen Wert auf einen umweltbewussten Umgang mit der Energie. Alternative Energie kann sehr unterschiedlich gewonnen werden und zeichnet sich dadurch aus, dass die Energiequellen entweder kurzfristig von selbst erneuert werden oder gar unerschöpflich sind (Solarenergie, Windenergie, Wasserkraft, Bioenergie u.s.w.).

 

Energiemanagement ist somit ein stets präsentes und zukunftsweisendes Ressort. Denn in der Wirtschaft herrscht teilweise grosse Unsicherheit bezüglich der neuen Technologien der Energiegewinnung. Es sind kompetente und fachkundige Managerinnen und Führungskräfte gefragt, die sich diesem Thema annehmen und ihre Unternehmen im Bereich der Energiepolitik professionell führen und leiten.

 

Ein sehr interessanter Bildungsgang zum Thema der alternativen und erneuerbaren Energien ist z.B. das Diploma of Advanced Studies (DAS) Management erneuerbarer Energien auf universitärem Niveau. Hier werden Fachleute in sämtlichen Themengebieten rund um das Energiemanagement ausgebildet. Folgende Themen bilden den Hauptbestandteil des Weiterbildungsstudiengangs:

 

• Energiemarkt

• Wettbewerbsumfeld von erneuerbaren Energien

• Marketinggrundlagen für erneuerbare Energien

• Energiewirtschaft und Finanzierung

• Geschäftsmodelle sowie deren Vermarktung

• Innovations-Management

• Strategisches Management

• Int. Projekt-Management

• Erfolgsfaktoren im Umgang mit Politik und Risiko

• Zukunftsszenarien

 

Darüber hinaus können Sie auch einen Bachelor in Erneuerbare Energien und Umwelttechnik an einer Fachhochschule absolvieren oder aber an einer Höheren Fachschule ein Nachdiplomstudium in Energiemanagement. Infos zu den einzelnen Angeboten im Bereich Energie-Management und Kontaktmöglichkeiten mit den Universitäten und Fachhochschulen finden Sie unter Ausbildung-Weiterbildung.ch.