Was ein gutes Video ausmacht, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dabei spielen auch Einsatz und Zweck des Videos eine grosse Rolle. So ist es gut möglich, dass man aus demselben Videomaterial verschiedene Videos schneidet, förmlichere und strukturierte Clips und weniger förmliche, lockerere Clips.
Gerade in Sozialen Medien braucht es weniger Struktur, hier zählt der Unterhaltungscharakter und die ersten Sekunden sollten den User so packen, dass er das gesamte Video anschauen will.
Auf einer Website hingegen, z.B. bei Testimonial-Videos, achtet man viel eher auf das Corporate Design und eine einheitliche Struktur. In der Regel – aber nicht zwingend - bestehen solche Videos aus Intro – Hauptteil – Outro.
Darsteller/innen und Interviewpartner/innen sollten bei der Kleidung auf folgendes achten:
Sofern mehrere Kameras vorhanden sind, macht es Sinn, eine sprechende Person aus unterschiedlichen Winkeln gleichzeitig zu filmen. So können bei der Videobearbeitung verschiedene Perspektiven zusammengeschnitten und die Sequenzen abwechslungsreicher gestaltet werden. Es ist auch möglich, mit einer Kamera Detailaufnahmen zu machen wie z.B. von den gestikulierenden Händen des Sprechers.
Abwechslung ist das A und O. Wenn eine Person in die Kamera spricht, wie z.B. bei Erfahrungsberichten oder Testimonials, ist es besonders wichtig, Bewegtbilder zu drehen, welche über den gesprochenen Inhalt gelegt werden können. So können Schnitte oder unvorteilhafte Momente kaschiert werden.
Videoschnittprogramme bieten stets eine riesige Auswahl an unterschiedlichen Übergängen an: Wischen, Überblenden, Mosaik, Kreisförmig, Wirbel, Drehen u.v.m. Beim professionellen Videoschnitt sollte man möglichst harte, schnelle Schnitte einfügen. Eine Ausnahme können Schnitte im Intro / Outro sein.
Ob man glaubt oder nicht: Bei Videos ist der Ton wichtiger als die Bildqualität. Bei Bildproblemen kann man dem Video dennoch gut folgen, wenn die Tonqualität gut ist. Bei Tonproblemen (Aussetzer, Verzerrungen, Hall etc.) wird es sehr schwer dem Inhalt zu folgen. Die Investition in ein solides Mikrofon ist deshalb ein sehr lohnender Entscheid. Auch ist es wichtig, in einer ruhigen, ungestörten Umgebung zu drehen.
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Lavalier / Ansteck-Mikrofon Bei statischen Aufnahmen mit einem Sprecher empfiehlt sich ein kleines Ansteck-Mikrofon, welches über Kabel, oder auch per Funk mit der Kamera verbunden werden kann. Einsatzgebiete sind Sprachaufnahmen von Darstellern und Interviews. Das Lavalier wird unauffällig an der Kleidung angesteckt. |
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Richtmikrofon Richtmikrofone sind in der Regel länglich gebaut und fokussieren eine Schallquelle, während Umgebungsgeräusche erstaunlich gut rausgefiltert werden. Sie sind für fast alle Situationen geeignet. |
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Audio Recorder Die handlichen digitalen «Diktiergeräte» eignen sich gut als Aufnahmemedium an Drehs. Sie haben gute Mikrofone verbaut und können deshalb einerseits als Backup für den Ton genutzt werden. Anderseits können je nach Modell ein oder mehrere externe Mikrofone am Audio Recorder angeschlossen werden. Der Ton wird dann auf einer SD-Karte separat gespeichert und im Videoschnitt unter die Bildaufnahmen gelegt |
Tonangel: Die Tonangel ist eine Stange mit Befestigung für das Richtmikrofon. Sie wird über die Tonquelle gehalten. Diese kann so auch verfolgt werden, was gerade bei der Aufnahme von Gruppensituationen oder Bewegtbildern mit Ton hilfreich ist.
Deadcat: Auch nur ein leichter Windhauch kann eine gesamte Dreharbeit zerstören. Ein das Mikrofon umhüllender Korb aus Schaumstoff wird standardmässig bei praktisch allen Mikrofonen mitgeliefert. Nicht immer inbegriffen ist der Fell-Windschutz.
Wenn möglich, wirkt natürliches Licht am besten. Jedoch reicht dies nur in Ausnahmefällen aus. Deshalb sollte mindestens eine künstliche Lichtquelle angeschafft werden, um das Gesicht oder die Szene auszuleuchten. Hier empfehlen sich Softbox-Sets mit mobiler Akkustation, Scheinwerferlicht, mobile Led-Beleuchtung und Reflektoren. Mit einem Diffusor können hartes Licht, extreme Kontraste und Schatten vermieden werden, da dieses zerstreut wird.
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Unbedingt vermeiden:
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Spricht eine Person direkt in die Kamera, sollte diese möglichst genau auf Augenhöhe stehen.
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Auf die Zwei-Drittel-Regel achten: Dabei wird das Bild in drei gleich grosse horizontale und vertikale Bereiche unterteilt. Alles, was für die Darstellung oder die Information aussagekräftig ist, muss von zwei der jeweils drei Bereichen abgedeckt werden. |
Untertitel in einem Video machen die Produktion barrierefrei und Videos können so auch ohne Ton abgespielt werden. Am sinnvollsten ist es, die Untertitel dann zu erstellen, wenn die Videos auf YouTube, Vimeo oder in Sozialen Medien eingesetzt werden. Die Plattformen bieten hier verschiedene Transkriptionsmöglichkeiten.
Gerade für die Suchmaschinenoptimierung sind Untertitel unverzichtbar.
Unser erfahrenes Video-Team mit Linda und Denise hat bereits über 100 Videos für Schulen produziert und unterstützt Sie sehr gerne.
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