Welche Tätigkeiten werden nach der Weiterbildung Aktivierungsfachfrau ausgeübt?
Welche Tätigkeiten werden nach der Weiterbildung Aktivierungsfachfrau ausgeübt?
Nach der Weiterbildung Aktivierungsfachfrau werden folgende Tätigkeiten ausgeübt:
- Aktivierungsangebote gestalten
- Beziehung zu Klientinnen sowie ihren Angehörigen und Bezugspersonen aufbauen
- Angebote für Einzelpersonen oder gestalten
- Klienten eine Tages- und Wochenstruktur vermitteln
- Personen dabei anleiten, ihre eigenen Interessen aktiv zu verfolgen, sinnstiftende Erfahrungen zu machen
- Personen darin unterstützen und bestärken, möglichst selbstständig zu leben und Entscheidungen zu treffen
- Personen ermöglichen, sich trotz Einschränkungen erfolgreich und nützlich zu fühlen
- Rituale, Feiern und kulturelle Anlässe in Institutionen planen und durchführen
- Aktivierungstherapien durchführen
- ganzheitliche Informationen zur Krankengeschichte und zur aktuellen Lebenssituation einer Klientin sammeln
- therapeutische Ziele und Massnahmen definieren
- geeignete Therapieformen wählen und einen Therapieplan erstellen
- Beobachtungen, Erfahrungen und Resultate der Therapie dokumentieren und analysieren und bei Bedarf die weiterführende Therapie anpassen
- Klientinnen und bei Bedarf auch die Angehörigen zu Therapieformen und Aktivitäten beraten
- Führungsaufgaben
- in einer Institution den gesamten Bereich der Aktivierung verantworten
- Teams leiten und Einsätze der Mitarbeitenden planen
- Mitarbeitende anleiten und schulen
- eigene Tätigkeiten mit denjenigen anderer Fachpersonen im pflegerischen, betreuenden und therapeutischen Bereich koordinieren
- Informationsfluss zwischen Fachpersonen und Fachstellen sicherstellen