Was bringt eine Therapie mit Tieren?
Was bringt eine Therapie mit Tieren?
Eine Therapie mit Tieren kann Körper, Geist und Seele wieder ins Gleichgewicht bringen, in dem sich die zu Therapierenden ausreichend Zeit nehmen, ihr eigenes Innere (wieder) besser kennen und verstehen zu lernen. Das Tier, ob Pferd, Hund oder ein anderes, hilft dabei, die innere Ruhe aber auch die eigene Autorität wieder zu erlangen, da Tiere, besonders solche, die darauf sensibilisiert wurden, äusserst stark auf die noch so kleinsten Reize ihres Gegenüber reagieren. Sei dies bei einem Patienten, der auf einem Pferd sitzt, die zögernde Muskelanspannung der Oberschenkel oder bei einem Menschen, der eine Hundetherapie macht, die zaghafte Ansprache, die eine Unsicherheit in der Stimme erkennen lässt. Tiere interpretieren nicht, sie überlegen nicht, weshalb ein Mensch gerade jetzt genau so reagiert, wie er eben reagiert und welche Hintergründe ihn dazu treiben. Genau dies ist der Vorteil einer Tiertherapie. Tiere reagieren auf Reize, auf Stimmungen, Handlungen, Befehle und Eindrücke, ohne sie zu bewerten, doch reagieren sie unvermittelt darauf. Sie sind sozusagen der Spiegel der eigenen Emotionen und Gefühle, Äusserungen und Handlungsweisen. Sie reagieren unmittelbar und wahrhaftig. Ein Mensch, der einem Hund einen Befehl erteilt, obwohl er selbst ängstlich und unsicher ist, wird keinen Erfolg haben, ebenso wenig ein Geschäftsführer in einem Betrieb, der nicht mit Leib und Seele hinter seinen Aussagen steht. Das Üben mit einem dafür ausgebildeten Tier ist somit als Therapieform ideal, um Schwächen und Störungen zu erkennen, auf die zeitnah eine Gegenreaktion erfolgt, um Probleme zu erkennen, an ihnen zu arbeiten und Änderungen herbeizuführen.