Diplomierter Betriebswirtschafter: höhere Fachschule

Diplomierter Betriebswirtschafter: Was ist eine höhere Fachschule?

Die Höheren Fachschulen (HF) zählen zur Tertiärstufe der höheren Berufsbildung und bieten praxisnahe Bildungsgänge an, in denen fundierte Fachkenntnisse des jeweiligen Bereiches vermittelt werden. Zusätzlich fördern HF-Lehrgänge die Fach- und Führungskompetenzen der Teilnehmenden und bereiten gezielt auf verantwortungsvolle Aufgaben im Berufsalltag vor.

HF-Ausbildungen, wie beispielsweise zum diplomierten Betriebswirtschafter HF, richten sich an Personen mit einem Abschluss der Sekundarstufe II und entsprechender Berufserfahrung im jeweiligen Fachgebiet. Die Dauer eines Lehrgangs liegt in der Regel zwischen zwei und vier Jahren, berufsbegleitend oder in Vollzeit.

Alle Lehrgänge an höheren Fachschulen sind vom Bund anerkannt und führen zu einem geschützten Diplom, das auch den Zugang zu Fachhochschulen ermöglicht. Aktuell regelt der Bund acht HF-Bereiche:

  • Wirtschaft
  • Technik
  • Gastgewerbe, Tourismus, Hauswirtschaft
  • Land- und Forstwirtschaft
  • Soziales / Erwachsenenbildung
  • Gesundheit
  • Verkehr / Transport
  • Künste, Gestaltung und Design

Damit bieten Höhere Fachschulen eine praxisnahe, staatlich anerkannte Weiterbildungsmöglichkeit, um fachlich und persönlich auf die Übernahme anspruchsvoller Aufgaben vorbereitet zu werden. Also auch die diplomierter Betriebswirtschafter Ausbildung.

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