Arztsekretärin – was ist das?

Arztsekretärin – was ist das?

Eine Arztsekretärin nimmt eine Schlüsselfunktion in der Organisation jeder medizinischen und paramedizinischen Einrichtung ein. Sie kümmert sich um administrative Aufgaben in diversen Arztpraxen wie Hausarzt-, Zahnarzt-, Frauenarzt-, Hautarzt- oder Augenarzt-Praxis sowie Gemeinschaftspraxen. Als Fachkräfte verfügen sie über fundierte kaufmännische und medizinische Kenntnisse wie Terminologie, Kenntnisse der Anatomie, Physiologie, Pharmakologie und Pathologie. Zudem kennen Sie die notwendigen Computersysteme für die Praxisorganisation und kennen sich mit rechtlichen Grundlagen aus. Sie unterstützen die Ärzte bei der Ausübung deren Berufe und tragen eine grosse Verantwortung durch selbständiges Handeln. Neben dem optimalen Zeitablauf im Praxisalltag kümmern Sie sich auch um die Abrechnungen sowie weitere administrative Tätigkeiten. Sie ist Ansprechperson für Arzt, Patienten und viele weitere Stellen.
Es gibt auch artverwandte Berufe wie Spitalsekretärin oder Medizinische Sekretärin. Diese führen ähnliche Aufgaben in Spitälern, Heimen, Verwaltungen, Ämtern, Krankenkassen etc. aus. Je nach Ausbildung unterscheidet sich das Einsatzgebiet, der Umfang und somit das erlernte Wissen in den Zertifikatslehrgängen. Es lohnt sich also, im Vorfeld Ihre Berufsziele mit den Lerninhalten genau abzugleichen. Um die Wertigkeit der Schuldiplome zu vergleichen ist es wichtig, die Bekanntheit und Akzeptanz der Schulen in der Branche zu kennen. Wer einen eidgenössisch geregelten Abschluss sucht, sollte sich näher mit der Medizinischen Sekretärin H+ Ausbildung befassen. Denn diese Ausbildung steht unter Aufsicht des Verbandes der schweizerischen Spitäler.

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