Selbsttest «Betriebswirtschafter / Betriebswirtschafterin HF mit eidg. Diplom»: Ist dieser Lehrgang für mich der Richtige?

Schritt 1: Analyse der Funktionen/Tätigkeiten einer Betriebswirtschafterin HF/ eines Betriebswirtschafters HF

Selbsttest

Zielgruppe:

Berufsleute mit einer Grundbildung im kaufmännischen Bereich sowie einer kaufmännischen Berufspraxis, die sich betriebswirtschaftlich generalistisch ausbilden lassen möchten und Fach- und Führungspositionen anstreben.

Tätigkeiten:

Ein Betriebswirtschafter oder eine Betriebwirtschafterin HF verfügt über generalistische Fähigkeiten, um Fach- oder Führungspositionen in verschiedenen Unternehmensbereichen zu übernehmen. Dies können Aufgaben in den Bereichen Marketing, HR, Rechnungswesen, Projektmanagement, Prozessmanagement, Informatik oder in anderen Fachgebieten sein. In KMUs sind Betriebswirtschafter und Betriebswirtschafterinnen HF mit entsprechender Berufserfahrung häufig in der Geschäftsleitung anzutreffen. Ihre Stärke ist das vielseitige Fachwissen und die damit verbundene unternehmensweite Sichtweise. In der Praxis erstellt ein Betriebswirtschafter oder Betriebswirtschafterin HF Konzepte, optimiert Geschäftsprozesse, plant und leitet Projekte und übernimmt verschiedene Umsetzungsarbeiten.

Anforderungen in Stellenausschreibungen:

  • Abgeschlossene kaufmännische Grundbildung
  • Betriebswirtschaftliche Weiterbildung auf Ebene Höhere Fachschule (HF), Fachhochschule (FH), Universität (Uni)
  • Branchen- und aufgabenbezogene Berufserfahrung
  • Sehr gute MS-Office-Kenntnisse (insbesondere Excel)
  • Exzellente schriftliche und mündliche Ausdrucksweise
  • Soziale Kompetenzen (Soft Skills): Belastbarkeit, selbständige Arbeitsweise, Kommunikationsfähigkeit, vernetztes Denken, analytische Fähigkeiten, sehr gutes Organisationsvermögen

 

Frage Schritt 1: Entsprechen die Tätigkeiten von Betriebswirtschafter/innen meinen Vorstellungen? Bitte markieren Sie Ihre Antwort; die kostenlose Auswertung erscheint direkt anschliessend.

Ja, wenn Ihnen die eigentliche Tätigkeit gefällt, können Sie davon ausgehen, dass Sie thematisch richtig liegen. Im Weiteren geht es dann um die Frage, wie Sie die entsprechenden Kompetenzen erwerben können.

Falls Sie „Teilweise“ oder „Nein“ markiert haben, sollten Sie andere Funktionen innerhalb eines Unternehmens in Betracht ziehen. In Frage kommen Funktionen innerhalb von einzelnen Unternehmensbereichen wie Marketing, HR, Rechnungswesen etc. oder weitere Funktionen wie beispielsweise in den Bereichen Projekt-, Prozess- oder Qualitätsmanagement.

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Schritt 2: Lehrgangsbeschreibung „Betriebswirtschafter / Betriebswirtschafterin HF mit eidg. Diplom“

Hier sind die wichtigsten Eckpunkte des Lehrgangs „Betriebswirtschafter / Betriebswirtschafterin HF mit eidg. Diplom“ beschrieben: » Lehrgangsbeschreibung Betriebswirtschafter/in (HF)

 

Frage Schritt 2: Interessiert Sie dieser Lehrgang grundsätzlich? Bitte markieren Sie Ihre Antwort; die kostenlose Auswertung erscheint direkt anschliessend.

Wenn Sie zwar an diesem Lehrgang interessiert sind, aber bei Frage 1 mit "teilweise" oder "Nein" geantwortet haben, sollten Sie herauszufinden versuchen, ob es noch andere Arten von Jobs gibt, die Sie mit dieser Ausbildung machen könnten und die Ihnen besser gefallen als das in Frage 1 beschriebene Tätigkeitsprofil.

Wenn Sie Frage 1 auch schon mit "Ja" beantwortet haben, dann scheint dieser Kurs grundsätzlich zu Ihren Vorstellungen zu passen und können sich auf die Lösung der praktischen Umsetzungsfragen konzentrieren.

Wenn Ihnen die Tätigkeitsbeschreibung unter Frage 1 gefällt und Sie hier „Nein“ markiert haben, sollten Sie versuchen zu analysieren, welche Inhalte des Lehrgangs Ihnen gefallen würden und welche nicht. Und mit dem, was Sie so herausfinden, können Sie unter folgenden Weiterbildungsmöglichkeiten in verwandten Gebieten schauen, ob Sie etwas finden, das Ihren Interessen besser entspricht:

Schritt 3: Voraussetzungen zum Zeitpunkt der Lehrgangsbeginns

  • Kaufmännische Berufslehre Profil M oder E mit eidg. Fähigkeitszeugnis oder Handelsmittelschuldiplom oder Handelsdiplom VSH oder eine gleichwertige Ausbildung
  • Kaufmännische Berufserfahrung von mindestens 2 Jahren
  • Berufsfähigkeit von mind. 50% (wird von vereinzelten Schulen erwartet)

Oder

  • Maturitätszeugnis mit Schwerpunkt „Wirtschaft“ sowie mind. 3 Jahre einschlägige Berufspraxis im kaufmännischen Bereich

Oder

  • Eidg. Fähigkeitszeugnis eines anderen Berufs mit einer mind. 3-jährigen Grundausbildung sowie mind. 3 Jahre kaufmännische Berufserfahrung und Zulassungsverfahrens

Und

  • Nachweis aller erforderlichen Zertifikatsabschlüsse bzw. Gleichwertigkeitsbescheinigung

 

Detaillierte Infos: http://www.hfw.ch/download/rahmenlehrplan_de.pdf

Frage Schritt 3: Erfülle ich die Voraussetzungen? Bitte markieren Sie Ihre Antwort; die kostenlose Auswertung erscheint direkt anschliessend.

Wenn Sie die Voraussetzungen erfüllen, können Sie zum nächstmöglichen Termin mit der Ausbildung beginnen.

Falls Sie „Teilweise“ oder „Nein“ markiert haben, sollten Sie Ihre Möglichkeiten zur Erfüllung der Voraussetzungen abklären (weitere Infos in der Schlussauswertung am Ende des Selbsttests) oder einen anderen Lehrgang in Betracht ziehen.

Schritt 4: Finanzierung der Weiterbildung

Die Kosten für den Lehrgang „Betriebswirtschafter / Betriebswirtschafterin HF“ werden häufig zu Beginn eines jeden Semesters in Rechnung gestellt. Von daher muss bei den meisten Schulen nicht der gesamte Betrag auf einmal bezahlt werden.

Frage Schritt 4: Sind Sie in der Lage die ca. Fr. 20’000.- (Lehrgang, Lehrmittel, Abschlussprüfungen, etc.) plus Spesen für Reisen und Verpflegung selber zu finanzieren? Bitte markieren Sie Ihre Antwort; die kostenlose Auswertung erscheint direkt anschliessend.

Falls Sie "Ja" markiert haben und sogar in der Lage wären, den gesamten Betrag im Voraus zu bezahlen, bekommen Sie bei vielen Schulen noch etwas zusätzlichen Rabatt.

Falls Sie „Teilweise“ oder „Nein“ markiert haben: Viele Schulen bieten im Einzelfall auch Möglichkeiten von Ratenzahlungen an. Zudem ist es mit einem Bildungsvorhaben relativ einfach, eine Beteiligung seitens des Arbeitgebers oder ein Darlehen aus dem sozialen Umfeld zu erhalten. Darüber hinaus gibt es Banken und Kreditinstitute, welche Bildungskredite gewähren. Beispiel: cashgateCAREER

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Schritt 5: Aufwand Präsenzunterricht und Lernaufwand

Der Lehrgang dauert in Vollzeit etwa vier Semester, berufsbegleitend etwa sechs Semester. Bei der Vollzeitausbildung gelten folgende Mindestanforderungen:

  • Präsenzstunden von mindestens 1’200 Lernstunden
  • Selbststudium mit mind. 1’200 Lernstunden
  • Diplomarbeit von 300 Lernstunden
  • Praktika von mind. 900 Lernstunden

Dies macht zusammen mindestens 3’600 Lernstunden. Diese Angaben sind für Personen, die bereits über ein einschlägiges EFZ verfügen, für Personen ohne einschlägiges EFZ sind Mindeststunden von 5’400 vorzuweisen.
Wer eine berufsbegleitende Ausbildung verfolgt, hat die gleiche Anzahl an Mindesttotalstunden vorzuweisen, die jedoch aus Lernstunden sowie einem Teil Berufstätigkeit bestehen. Auch die Aufteilung ist unterschiedlich und konzentriert sich vermehr auf das Selbststudium. Folgende Mindestanforderungen gelten für Personen mit einschlägigem EFZ:

  • Präsenz mindestens 960 Lernstunden
  • Selbststudium von mind. 1’620 Lernstunden
  • Diplomarbeit mind. 300 Lernstunden
  • Berufstätigkeit von mind. 720 Stunden

Frage Schritt 5: Ist der Aufwand für den Präsenzunterricht sowie für die Hausaufgaben für mich zu bewältigen? Bitte markieren Sie Ihre Antwort; die kostenlose Auswertung erscheint direkt anschliessend.

Wenn der Aufwand für Sie sogar sehr problemlos zu bewältigen ist, könnten Sie sogar prüfen, ob es für diese Ausbildung auch Intensivkurse gibt. Damit könnten Sie die gleiche Ausbildung in kürzerer Zeit absolvieren, wenn Sie dafür eine noch etwas höhere zeitliche Belastung in Kauf nehmen können.

Wenn Sie über wenig Zeit verfügen, suchen Sie nach Lehrgängen, die sich über einen längeren Zeitraum erstrecken und dafür weniger Unterrichtsstunden und Zeit für Hausaufgaben pro Woche verlangen. Und wenn es damit immer noch nicht reicht, sollten Sie prüfen, ob Sie sich auf eine andere Art mehr Freiraum verschaffen können. Vielleicht kann jemand aus Ihrem Umfeld für die befristete Zeit der Ausbildung gewisse Aufgaben für Sie übernehmen?

Schritt 6: Abschluss

Schaffe ich den Abschluss?
Das Diplomzeugnis beinhaltet die Noten aller Prüfungen, die pro Handlungsfeld erreicht wurden sowie die Noten der Diplomarbeit. Es wird im letzten Studienjahr eine Diplomarbeit geschrieben und diese im Anschluss schriftlich und/oder mündlich geprüft.
Um den Abschluss zum Betriebswirtschafter HF bzw. zur Betriebswirtschafterin HF zu bestehen, ist es notwendig, dass Sie ausreichend Motivation, Interesse an betriebswirtschaftlichen Themen, Durchhaltevermögen und Lernbereitschaft mitbringen.
Weitere Erfolgsfaktoren:

  • Regelmässiger Besuch des Unterrichts
  • Eingehende Vor- und Nachbearbeitung des Unterrichtsstoffes zu Hause
  • Bearbeitung von Fallstudien
  • Routine beim Lösen von Prüfungen (Musterprüfungen erhalten Sie meist von Ihrer Schule)

Frage Schritt 6: Traue ich mir zu die eidg. Abschlussprüfungen für Betriebswirtschaftler/innen zu bestehen? Bitte markieren Sie Ihre Antwort; die kostenlose Auswertung erscheint direkt anschliessend.

Wenn Sie sich das Bestehen dieses Abschlusses zutrauen, können Sie höchstens noch überlegen, ob Sie mit geeigneten Lern- und Arbeitsmethoden noch bessere Resultate oder die gleichen Resultate mit weniger Aufwand erzielen möchten.

Falls Sie „Unsicher“ oder „Nein“ markiert haben, könnten Sie z.B. einen Vorkurs für Fächer absolvieren, bei denen Sie Schwächen haben, mit Hilfe von Nachhilfelehrern bestehende Wissenslücken auffüllen oder mit der Schule besprechen ob es die Möglichkeit von Testprüfungen gibt. Bei intensiver Prüfungsangst könnten Sie eine andere Art von Lehrgang suchen, bei dem mehr mit Lernleistungen, Zwischenabschlüssen oder Semester-Arbeiten gearbeitet wird. Und zusätzlich kann auch externe Hilfe von Lerntherapeuten, Kinesiologen, Anbietern von autogenem Training oder Anbietern von mentalem Training überlegt werden.

Schritt 7: Nutzen des Lehrgangs

Was bringt der Lehrgang aus Sicht von Absolventen?

» Lehrgangsrating Betriebswirtschafter/in (HF)

Frage Schritt 7: Sind Sie vom Nutzen des Lehrgangs „Betriebswirtschafter / Betriebswirtschafterin HF“ überzeugt?

Wenn Sie "Ja" angekreuzt haben, können wir Ihnen nur noch gratulieren und viel Erfolg bei der Umsetzung Ihrer beruflichen Karrierepläne wünschen.

Falls Sie „Teilweise“ oder „Nein“ angekreuzt haben, analysieren Sie die Kurs- und Lehrgangsbewertungen von verwandten Lehrgängen wie ...

  • Bankwirtschafter/in HF
  • Marketingmanager/in HF
  • Marketingfachmann / Marketingfachfrau BP
  • Marketingleiter/in HFP
  • HR-Fachmann / HR-Fachfrau BP
  • HR-Leiter/in HFP
  • Versicherungswirtschafter/in HF
  • Wirtschaftsinformatiker/in HF

... unter www.ausbildung-weiterbildung.ch/Lehrgangsrating.aspx abklären.

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Schritt 8: Sofort Kurs- oder Lehrgangsunterlagen von passenden Schulen erhalten

Unter «Betriebswirtschafter/in (HF)» finden Sie eine Übersicht über Schulen, welche den Lehrgang „Betriebswirtschafter / Betriebswirtschafterin HF“ anbieten. Mit einem Klick können Sie detaillierte Unterlagen anfordern und erhalten diese in der Regel direkt per E-Mail zugesandt. Zudem erhalten Sie mit der Umkreissuche die Anbieter in Ihrer unmittelbaren Nähe.
Bildungsinteressenten, welche über Ausbildung-Weiterbildung.ch Kursunterlagen bei Schulen anfordern, erhalten auf Wunsch thematisch passende Stellenangebote. Darunter sind auch Stellenangebote, welche sich speziell an Personen richten, die sich noch in einer Aus- oder Weiterbildung befinden und diese noch gar nicht abgeschlossen haben. Dieser Service ist in der Schweiz einzigartig und bietet den Kurs- und Lehrgangsteilnehmenden zusätzliche Karriere-Chancen.

Fazit:
Bevor Sie den Lehrgang Betriebswirtschafterin HF / Betriebswirtschafter HF absolvieren möchten, sollten Sie davon überzeugt sein, dass Ihnen die Funktion von Betriebswirtschaftern HF wirklich zusagt. Zudem sollte Ihnen die Lehrgangsbeschreibung zusagen. Wenn Sie diese ersten beiden Fragen mit einem klaren „Ja“ beantwortet haben können Sie sich weiter mit diesem Lehrgang auseinandersetzen. Wenn Sie bei diesen Fragen unsicher sind sollten Sie sich überlegen, was es genau ist, das Ihnen zu wenig entspricht und welche anderen Bildungsrichtungen für Sie auch noch in Frage kommen. Wenn Ihnen das Aufgabengebiet von Betriebswirtschaftern zu breit ist und Sie sich lieber auf ein Thema spezialisieren möchten, kommen fachspezifische Bildungsgänge in Rechnungswesen, Marketing, Banking, Führung, Versicherungswirtschaft, Wirtschaftsinformatik etc. auf Stufe HF oder BP in Frage. Wenn Ihnen eine Führungsposition in dieser Art nicht zusagt, könnten Zwischenschritte wie Sachbearbeiter/in Rechnungswesen/Marketing oder eine persönliche Weiterentwicklung zum/zur Direktionsassistentin / Direktionsassistenten eine Lösung sein. Wenn Sie hingegen einen Schritt in eine noch höhere Kaderposition anstreben und eine Berufsmatura haben, dann könnte auch ein Fachhochschulstudium zum Betriebsökonomen / zur Betriebsökonomin FH interessant sein.

Wenn Sie die persönlichen Voraussetzungen noch nicht erfüllen, weil Sie weder eine kaufmännische Ausbildung noch kaufmännische Berufserfahrung haben, besteht die Möglichkeit, bei einer privaten Handelsschule das eidg. Fähigkeitszeugnis Kaufmann/-frau EFZ zu erwerben. Wenn Sie ohne KV-Abschluss seit mindestens fünf Jahren arbeiten und mindestens zwei davon im Büro, gibt es zweijährige Kurse "KV für Erwachsene", über die Sie zum eidg. Lehrabschluss kommen können. Wichtig zu wissen: Im Unterschied zu den eidgenössischen Prüfungen (BP und HFP) müssen für die Zulassung zu einer Höheren Fachschule HF die Voraussetzungen schon zu Beginn erfüllt sein und zusätzlich wird während der Dauer des dreijährigen Studiums eine 50%-Anstellung im kaufmännischen Bereich verlangt.

Die Finanzierung einer Weiterbildung ist nicht immer einfach. Verteilt auf 2-3 Jahre müssen mehrere tausend Franken bezahlt werden. In der Regel bieten die Schulen eine Bezahlung zu Semesterbeginn oder sogar eine Ratenzahlung, so dass nicht der ganze Betrag auf einmal bezahlt werden muss. Dazu kommt bei den berufsbegleitenden Lehrgängen, dass die Teilnehmenden während der Weiterbildung weiter arbeiten und oft die Weiterbildung mit dem eigenen Lohn bezahlen. Meistens ist es für eine Aus- oder Weiterbildung einfacher, im privaten Umfeld ein Darlehen zu erhalten. Banken und Kreditinstitute bieten teilweise auch Bildungskredite an (Beispiel cashgateCAREER). Ein gutes Argument für die Finanzierung einer Weiterbildung ist die relativ schnelle Amortisation der Kosten durch Lohnerhöhungen. Gemäss unseren Kurs- und Lehrgangsbewertungen (siehe » Lehrgangsrating Betriebswirtschafter/in (HF)) erhält die Mehrheit der Absolventen von Lehrgängen mit einem eidg. Abschluss innert 1-2 Jahren eine Lohnerhöhung. Machen Sie die folgende Rechnung: Wie viel würde eine Lohnerhöhung von 10% pro Jahr ausmachen? Wie viele Jahre brauchen Sie, um die Kosten für den Lehrgang wieder einzuspielen? Wie viel verdienen Sie aufgrund dieser Lohnerhöhung bezogen auf das gesamte Berufsleben mehr? Meistens ist das ein sechsstelliger Betrag was bestätigt, dass die Aus- oder Weiterbildung die beste persönliche Investition ist die es gibt.

Der zeitliche Aufwand für eine Aus- oder Weiterbildung ist nicht zu unterschätzen. Da bleiben Ausgang, Ferien und spontane Wellness-Weekends des öfteren auf der Strecke. Allerdings geht diese Zeit meistens relativ schnell vorbei. Die Aussicht auf besser Job-Chancen und mehr Lohn sollte Motivation genug sein, diese Zeit durchzustehen. Oft hilft es, sich in Lerngruppen zu organisieren. Sinnvoll ist es auch, von Anfang an dabei zu bleiben und fixe Lernzeiten einzuplanen. Gute Lerneffekte können durch das Erstellen von Zusammenfassungen und Mindmaps erzielt werden. Lernkartensysteme helfen beim Auswendiglernen. Es gibt viele Tools und Ideen, um das Lernen zu vereinfachen. Den Ratgeber „Die persönliche Lernstrategie“ erhalten Sie kostenlos, wenn Sie sich über Ausbildung-Weiterbildung.ch bei einer Schule anmelden.

Wenn Sie daran zweifeln, ob Sie die Abschlussprüfung bestehen, so sind die Zahlen der eidg. Abschlussprüfung interessant: Bei den Betriebswirtschafterinnen und Betriebswirtschaftern HF bestehen über 95% die eidg. Abschlussprüfungen. Es ist also davon auszugehen, dass Sie mit Fleiss und einer durchschnittlichen Intelligenz die Abschlussprüfung bestehen. Wenn Sie an Prüfungsangst leiden so helfen eine gute Vorbereitung, verschiedene Praxis-Tipps, therapeutische Behandlungen oder in schlimmen Fällen sogar Medikamente. Den Ratgeber „Prüfungsangst überwinden“ erhalten Sie, wenn Sie sich über Ausbildung-Weiterbildung.ch bei einer Schule anmelden.

Der Nutzen einer Weiterbildung wird üblicherweise an einem höheren Lohn, anspruchsvolleren Aufgaben oder Beförderungen gemessen. Das setzt voraus, dass Sie sich um entsprechende Veränderungen Ihrer beruflichen Position bemühen und wenn nötig, Ihre Forderungen auch durchsetzen können. Falls Sie schon die Erfahrung gemacht haben, dass Ihnen das nicht immer so leicht fällt, könnten Sie auch prüfen, ob ein persönliches Job-Coaching Ihnen zusätzlich zur Weiterbildung von Nutzen sein könnte.

So, nun liegt der Entscheid bei Ihnen. Im Zweifelsfalle nehmen Sie eine persönliche Beratung bei einer Schule oder externen Beratungsstelle in Anspruch. Wenn Sie über www.ausbildung-weiterbildung.ch eine Schule bezüglich Kurs- oder Lehrgangsunterlagen anfragen erhalten Sie auf Wunsch eine kostenlose Bildungs- oder Schulberatung im Wert von Fr. 150.00.

Eine Liste von Anbietern finden Sie hier: «Betriebswirtschafter/in (HF)»

Wir wünschen Ihnen beruflich und privat alles Gute und eine schöne und spannende Zukunft!

Das Team von Ausbildung-Weiterbildung.ch