Smart City Studium: Übersicht Schulen und Informationen

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Tipps und Entscheidungshilfen für die Ausbildungswahl zu «Smart City»

Hinter dem Begriff Smart City stecken gesamtheitliche Entwicklungskonzepte für effiziente, technologisch fortgeschrittene und grüne Städte. Solche modernen Städte werden sozial inklusiv gestaltet - das bedeutet unter Einbeziehung von Menschen in die Gesellschaft. Diese technisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich innovativen Städte sind auch als Stadtmarketing bekannt. Bei dieser Idee von technologiebasierten Veränderungen urbaner Räume steht die Nutzbarmachung digitaler Technologien im Vordergrund.

Die Smart Cities gelten als Lösung auf aktuelle wirtschaftliche, soziale und politische Herausforderungen. Fokussiert versuchen die Planer und Erbauer einen besseren Umgang mit Bevölkerungswachstum, Finanzkrise, Ressourcenknappheit, Umweltverschmutzung und demographischem Wandel zu finden. Dabei zeigt sich das Potenzial von Internet of Things and Services jedoch erst durch den Austausch von Bürgern, Stadtverwaltung, Wirtschaft, Politik und Wissenschaft.

Die Grundlagen, Konzepte und Umsetzungsphasen einer Smart City drehen sich um folgende Aspekte:

  • Wirtschaft
  • Politik und Verwaltung
  • Gesellschaft
  • Energie und Umwelt
  • Nachhaltigkeit
  • Mobilität
  • Gesundheit
  • Finanzierung
  • Datennutzung

 

In dem Smart City Nachdiplom-Studium werden meist etwa folgende Themen behandelt:

  • SC Konzepte
  • Co-Creation
  • Transition Management
  • Umsetzungsphasen
  • Szenarien
  • Strategie-Entwicklung
  • Governance und Partizipation
  • Geschäftsmodelle, DT
  • Fallbeispiele

Wer sich mit Smart Cities Konzepten, Strategieansätzen, den wichtigsten Elementen, Entwicklungsphasen, Werkzeugen, Design Thinking und Partizipationsplattformen auskennt, wird von grossen Technologiekonzernen oder zukunftsgerichteten Verwaltungen sehr gesucht und geschätzt sein.


Fragen und Antworten

Ein Smart City Lab ist ein Kreativ-Arbeitsort für Mitarbeitende – z.B. von Verwaltungen. Dort treffen Mitarbeitende aus unterschiedlichen Abteilungen und Aussenstehende zusammen. So können konkrete Fragestellungen in Smartcities gemeinsam in Angriff genommen und gelöst werden. Das Lab ist ein Ort der Inspiration, wo Dinge gemeinsam angegangen werden. Es können Innovationsmethoden und kreative Ansätze geteilt werden. Das Smart City Team vor Ort ist offen für alle damit zusammenhängenden Themen und innovativen Ansätzen sowie smarte Lösungen zu Smartcities.

Der Smart City Index hält den jährlichen Stand an Digitalisierung von Städten in einem Land fest. Das Digitalranking berücksichtigt meist Grossstädte. Die Ergebnisse sind dann pro Stadt einzeln abrufbar. Es gibt auch ein Smart City Ranking Index weltweit. In Deutschland heisst das Ranking Smart City Index IMD, da dieser vom Institute for Management Development durchgeführt wird. Hier findet die Klassifizierung intelligenter Städte auf der Grundlage wirtschaftlicher und technologischer Daten zum einen, zum anderen durch die Wahrnehmung der Bürger statt. In der Schweiz erfolgt die Erstellung der Swiss Smart City Survey durch die ZHAW. Dort erreichen die Schweizer Städte gemäss Swiss Smart City Index 2021 gerade mal 31 von 100 Punkten. Damit gibt es in der Schweiz diesbezüglich noch grosses Entwicklungspotenzial.

Smart City bedeutet ein nachhaltiges und effizientes Zusammenleben in einer Stadt, das als strategischer und fortlaufender Prozess zur Nachhaltigkeit und Ressourcen-Schonung gestaltet ist. Die Smart City Definition ist ein Internet der Dinge mit intelligenten Dienstleistungen und Angeboten in einer Stadt. Sie passt gut in die immer zunehmende Vernetzung und Nutzung moderner Technologien, die in unseren Ballungsgebieten allgegenwärtig sind. Smart Cities dienen zum Wohnen und Arbeiten. Dabei berücksichtigt das Smart City Konzept die Globalisierung und stetig wachsenden Bevölkerungszahlen. Es deckt den steigenden Bedarf an innovativen, effizienten und vernetzten Systemen für Mobilität, Energie, Umweltschutz oder Kommunikation. Die Smart City Ziele sind dabei, den in der Stadt lebenden Menschen das tägliche Leben durch intelligente Infrastruktur zu erleichtern und ihre Lebensqualität zu verbessern. Dies geschieht durch drahtlose und superschnelle Funknetze, smarte Endgeräte und innovative Anwendungen. Smart City Projekte können die Beziehung zwischen Bürgern, Wirtschaft und Verwaltung verbessern.

Eine Smart City Alliance dient der Förderung der Zusammenarbeit und des Wissensaustausches im Bereich Smart City. Die Hauptziele bei diesem Austausch sind die Verbesserung der politischen Effizienz, Reduzierung von Abfall, Maximierung der sozialen Integration sowie Verbesserung der sozialen und wirtschaftlichen Qualität durch den Einsatz von Technologie. Eine Smart City Alliance hilft:

  • Smart Cities erfolgsbringend zu gestalten
  • Intelligente Zukunft zu erschaffen
  • Plattform für Aufbau und Pflege eines Netzwerks

Es gibt unterschiedliche Smart City Beispiele mit sehr unterschiedlichen Massnahmen. Beispielsweise liegt in Amsterdam der Fokus im Energiebereich und auch um die Senkung der CO2-Emmissionen. In anderen Städten als Smart City Beispiele kommen noch Massnahmen um die Mobilität hinzu. Helsinki gilt als Stadt mit den am weitesten entwickelten Fernwärmenetze. In Luxemburg müssen alle neu errichteten Gebäude einen Passivhausstandard sowie Niedrigenergiehausstandard erfüllen. Die Potenziale von Smart Cities sind:

  • neue Informationswege für Bewohner/innen
  • neue Formen der Entscheidungsfindung
  • Energie- und Ressourceneffizienz wird gesteigert
  • Emissionen werden durch neue Geschäftsmodelle zur Bereitstellung, Verknüpfung sowie der gemeinsamen Steuerung technischer Infrastrukturen reduziert
  • Bürger/innen haben eine große Wahlfreiheit bei der städtischen Infrastruktur
  • ökologische und klimatische Zusammenhänge können besser beobachtet und aufgezeichnet werden
  • Wirtschaftsraum in einer Smart City wird attraktiver

Da eine Smart City vielfältig, voneinander unabhängige und doch vernetzte Themenfelder hat, die bei der Projektierung berücksichtigt werden müssen, wurde das Smart City Wheel als wichtige Grundlage geschaffen. Jeweils vier wichtige Massnahmen werden in diesem Rad den Zielgruppen Wirtschaft, Leben, Mobilität, Personen, Verwaltung und Umwelt zugeteilt. Definierte Massnahmen sind beispielsweise:

  • Smartes Arbeiten und Arbeitsräume
  • Smartes Zuhause
  • Saubere, gemeinsame und autonome Mobilität
  • Integrative und nachhaltige Gesellschaft
  • Digitaler Service und kooperative Regierung
  • Stadtplanung
  • Ressourcenmanagement

In der Schweizer ist EnergieSchweiz das Programm des Bundesrates zur Förderung von Energieeffizienz und erneuerbaren Energie. Das Programm Smart City Schweiz unterstützt Städte und Gemeinden bei der Planung und Umsetzung von smarten Initiativen. Es umfasst Beratung, Netzwerkangebote, Informationsveranstaltungen und Fördergelder. Beispiele für Smart Cities Schweiz sind Luzern, das Richtlinien für nachhaltige Beschaffung erarbeitet hat. Oder auch Winterthur, die mit der eigenen Fahrzeugflotte 100 Prozent elektrisch fahren möchten. Eine weitere Smart City Schweiz ist Basel durch den nachhaltigen Neubau für das Amt für Umwelt und Energie (AUE). Weiter kann der Entsorgungshof Zug, die Förderung privater Ladestationen in der Innerschwyz oder Teil der Gemeindekommunikation auf Social Media in Köniz als Projekte erwähnt werden. Es gibt sicher noch zahlreiche andere Smart City Projekte, die in der Schweiz schon umgesetzt werden oder noch umgesetzt werden.

Mit der Smart City Hub Switzerland sollen die smarten Ideen auf nationaler Ebene vorangetrieben werden. Der im 2018 gegründete Verband für die Strategie Digitale Schweiz hilft bei der Vernetzung der Akteure. Er ermöglicht die Bearbeitung von Themen im Kontext Smart City mit schweizweiter Relevanz und ergänzt die verschiedenen regionalen Gruppierungen (z.B. Smart Region Basel, Smart Capital Region). Die Hauptaufgabe ist auch die Unterstützung von Mitgliedern bei privaten und öffentlichen Vorhaben.


Redaktionelle Leitung:

Stefan Schmidlin, Bildungsberatung, Content-Team Modula AG

Quellen

Website des Schweizerischen Sekretariats für Bildung, Forschung und Innovation SBFI , Website www.berufsberatung.ch (offizielles schweizerisches Informationsportal der Studien-, Berufs- und Laufbahnberatung) sowie Websites und anderweitige Informationen der Berufsverbände und Bildungsanbieter.


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