Ausbildung / Weiterbildung Rechtsfachmann / Rechtsfachfrau

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Rechtsfachmann / Rechtsfachfrau HF- top Experten auf sämtlichen Rechtsgebieten

Rechtsfachleute sind top qualifizierte Experten für unterschiedliche rechtliche Belange und Aufgaben in Unternehmen, Verwaltungen, Versicherungsgesellschaften, Banken, Treuhandfirmen, Anwaltskanzleien, bei der Polizei, der Staatsanwaltschaft etc.. Der Arbeitsalltag sieht je nach Arbeitgeber sehr unterschiedlich aus.

Da der Rechtsfachmann bzw. die Rechtsfachfrau nicht über ein Anwaltspatent verfügt ist ein Auftritt vor Gericht verwehrt. Deshalb übernehmen sie in Unternehmen, Kanzleien oder öffentlichen Verwaltungen und Untersuchungsorganen meistens eine interne Beratungsfunktion und gelten als professionelle Sachbearbeiter auf rechtlichem Gebiet. Rechtsfachpersonen übernehmen Beratungsaufgaben für interne wie auch externe Kunden. Sie entwerfen und kontrollieren Verträge und stellen die notwendigen Unterlagen für Beurkundungen bereit. Sie bearbeiten Fragestellungen und rechtliche Aufgaben in Unternehmen und bearbeiten einfachere Rechtsfälle selbstständig. Mit ihrer akribischen Arbeit unterstützen sie Juristen und Anwälte und beschleunigen somit die Rechtsverfahren in entscheidender Weise. In Anwaltskanzleien oder bei der Staatsanwaltschaft übernehmen sie einen grossen Teil der wichtigen Vorarbeit bei Gerichtsfällen und Untersuchungen und gelten daher als unverzichtbare und kompetente Fachkraft an der Seite von (Staats-)Anwälten. In öffentlichen Verwaltungen bearbeiten sie Rekurse und Einsprachen und sind dazu befähigt, Verfügungen eigenständig zu veranlassen. In Versicherungen gelten sie als Beratungsexperten bei Schadenfällen. Rechtsfachpersonen kennen sich auf sämtlichen Rechtsgebieten aus und haben deshalb die Kompetenz, Fälle aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten.

Die dreijährige berufsbegleitende Ausbildung als Rechtsfachmann / Rechtsfachfrau ist ein Lehrgang der Höheren Fachschule und richtet sich an kaufmännische Fachkräfte mit abgeschlossener Grundbildung und mindestens zwei Jahren Berufserfahrung. Der Lehrgang vermittelt umfangreiche juristische Kompetenzen und Grundlagen. Teilnehmer/innen werden darin geschult, juristisch und vernetzt zu denken und Zusammenhänge zu erkennen. Während der Ausbildung muss eine berufliche Tätigkeit ausgeübt werden, welche einen starken Bezug zum Thema Recht hat.

Möchten Sie mehr über den Lerhgang Rechtsfachmann / Rechtsfachfrau (HF) erfahren und suchen Sie umfangreiche Informationsbroschüren und konkrete Kursangebote von Höheren Fachschulen? Das Schweizer Bildungsportal Ausbildung-Weiterbildung.ch listet Ihnen die wichtigsten Schulen und Lehrgänge, sowie themenrelevante Ratgeber, Checklisten und Informationen, welche kostenlos als Download zur Verfügung stehen. 


Fragen und Antworten

Ein Rechtsfachmann HF oder eine Rechtsfachfrau HF haben folgende Aufgaben:

  • Rechtliche Aufgaben und Problemstellungen analysieren und bearbeiten
  • In öffentlichen Verwaltungen:
    • erstinstanzliche Verfügungen erstellen
    • bei Einsprachen und Rekurs entscheiden das gesamte Vorverfahren durchführen
    • Gegenpartei und kantonale Ämter zur Stellungnahme einladen
    • Einsprache-Entscheide vorbereiten und der entscheidenden Instanz zur Begutachtung und Beratung vorlegen
  • In Anwaltskanzleien:
    • kleinere Rechtsfälle bearbeiten
    • juristische Recherchen durchführen
    • öffentliche Urkunden und Registeranmeldungen entwerfen
  • In Treuhandfirmen:
    • rechtliche Beratung oder korrektes Erstellen von Verträgen, z.B. beim Verkauf von Liegenschaften oder bei Nachfolgeregelungen
  • Bei Untersuchungsorganen wie Polizei oder Staatsanwaltschaft:
    • kleinere Fälle wie Strassenverkehrs- oder Drogendelikte abwickeln

Folgende Weiterbildungen sind für eine Fachperson HF Recht sinnvoll:

  • Bachelor of Science ZFH in Wirtschaftsrecht
  • Bachelor of Science FH International Management
  • Nachdiplomstudiengänge an Höheren Fachschulen oder Fachhochschulen, z. B. Master of Advanced Studies MAS in Public Management, MAS in Unternehmensmanagement

Mit einem Rechtsfachmann HF Studium können folgende Verantwortlichkeiten und Kompetenzen erlangt werden:

  • Juristisch korrekte Abwicklung der zugeteilten Aufgaben
  • Notwenige Kompetenzen im Rahmen des Aufgabengebiets

Die HF-Ausbildung zur dipl. Rechtsfachfrau / zum dipl. Rechtsfachmann erstreckt sich über die Dauer von drei Jahren.

Zivilrecht, Strafrecht, Strafprozessrecht, Staatsrecht, Verwaltungsrecht, Zivilprozessrecht, Zwangsvollstreckungsrecht, Handelsrecht sowie Wirtschaftsrecht sind die Themenschwerpunkte der HF-Ausbildung zum dipl. Rechtsfachmann HF / zur dipl. Rechtsfachfrau HF.

Mindestens 50 Prozent müssen Teilnehmende der HF-Ausbildung zum dipl. Rechtsfachmann HF / zur dipl. Rechtsfachfrau HF parallel zu ihrer Ausbildung in einer Tätigkeit arbeiten, in der auch Rechtsfragen behandelt werden. Anerkannt werden kantonale Verwaltungen, Gemeindeverwaltungen, KMU, Anwaltskanzleien, Polizei, Staatsanwaltschaften, Untersuchungsrichteramt, KMU, Treuhandwesen, Bankwesen und Versicherungswesen.

Die Ausbildung an der Höheren Fachschule zum dipl. Rechtsfachmann / zur Rechtsfachfrau HF eignet sich für Kaufleute und Absolventen / Absolventinnen kantonal anerkannter Handelsmittelschulen ebenso wie für Polizisten und Polizistinnen (mit 3-jähriger beruflicher Grundbildung und Berufsprüfung) und Personen mit anderer 3-jähriger Berufsbildung mit kaufmännischer Zusatzausbildung, etwa einem Handelsdiplom, einem Fachausweis als Technischer Kaufmann / Technische Kauffrau oder HFP-Diplom als Betriebswirtschafter/in des Gewerbes. Zusätzlich müssen alle Ausbildungsteilnehmer/innen über eine zweijährige Berufspraxis verfügen sowie während der gesamten Ausbildung einer mindestens 50%-Beschäftigung nachgehen und dies in einer Tätigkeit, in der Rechtsfragen behandelt werden.

Die Voraussetzungen für eine Ausbildung zum dipl. Rechtsfachmann HF resp. zur dipl. Rechtsfachfrau HF sind:

  • Abschluss einer beruflichen Grundbildung als Kaufmann/-frau oder einer kantonal anerkannten Handelsmittelschule

oder

  • Abschluss einer anderen dreijährigen beruflichen Grundbildung und Berufsprüfung als Polizist/in

oder

  • Abschluss einer anderen dreijährigen beruflichen Grundbildung und kaufmännische Zusatzausbildung (z. B. anerkanntes Handelsdiplom, Berufsprüfung als Technische/r Kaufmann/-frau, Höhere Fachprüfung als Betriebswirtschafter/in des Gewerbes)

und

  • Zwei Jahre Berufspraxis - während der Ausbildung muss eine Berufspraxis von mindestens 50 Prozent nachgewiesen werden, in der Rechtsfragen behandelt werde (anerkannte Tätigkeitsfelder: KMU, Polizei, Untersuchungsrichteramt, Staatsanwaltschaft, Bank und Versicherungswesen, Treuhandwesen, Anwaltskanzlei, Gemeinde- oder kantonale Verwaltung).

Personen, die sich zum dipl. Rechtsfachmann HF / zur dipl. Rechtsfachfrau HF haben ausbilden lassen, bearbeiten Rechtsfälle, sind aber nicht vor Gericht aktiv. Sie arbeiten bei Polizeikorps und Versicherungsgesellschaften, bei Migrationsämtern, Sozialämtern und Treuhandgesellschaften, in KMU, Untersuchungsrichterämtern und Bankinstituten, bei Staatsanwaltschaften, in Bau- und Steuerverwaltungen, Vormundschaftsämtern, Strassenverkehrsämtern und in Anwaltskanzleien.


Redaktionelle Leitung:

Stefan Schmidlin, Bildungsberatung, Content-Team Modula AG

Quellen

Website des Schweizerischen Sekretariats für Bildung, Forschung und Innovation SBFI , Website www.berufsberatung.ch (offizielles schweizerisches Informationsportal der Studien-, Berufs- und Laufbahnberatung) sowie Websites und anderweitige Informationen der Berufsverbände und Bildungsanbieter.


Erfahrungen, Bewertungen und Meinungen zur Ausbildung / Weiterbildung

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