Ratgeber «Die richtige Weiterbildung finden»


» Download (PDF)

4 Schritte zur richtigen Weiterbildung

Bildungsberatung online

Kooperationspartner:

Raumplaner / Raumplanerin – 7 Anbieter

Suchen Sie eine passende Schule für die Ausbildung / Weiterbildung bezüglich Raumplanung?

Häufige Fragen zu Raumplaner / Raumplanerin

Welche Voraussetzungen muss ich für einen Bachelor in Raumplanung erfüllen?

Für die Aufnahme zum Bachelorstudium in Raumplanung ohne Aufnahmeprüfung müssen Studieninteressenten entweder eine  gymnasiale Maturität sowie mindestens 1 Jahr Berufserfahrung in einem verwandten Bereich oder eine Berufsmaturität mit einer beruflichen Grundbildung in einem verwandten Bereich. Anerkannte Berufslehren sind:
  • Raumplanungszeichner/in
  • Bauzeichner/in
  • Landschaftsbauzeichner/in
  • Hochbauzeichner/in
  • Geomatiker/in Fachrichtung Geoinformation, amtliche Vermessung oder Kartografie
Wer keine Maturität besitzt, der kann auch als Erwachsener die Berufsmaturität nachholen und auf diese Weise das Studium zum Raumplaner bzw. zur Raumplanerin beginnen. Anbieter dazu finden Sie auch hier auf Ausbildung-Weiterbildung.ch. Sollten Sie hingegen eine Berufsmaturität besitzen, Ihre Lehre jedoch in einem der Raumplanung nicht-verwandten Bereich absolviert haben, so ist das Absolvieren eines Vorpraktikums mit der Mindestdauer von 43 Wochen obligatorisch. Nähere Informationen erhalten Sie direkt bei den Hochschulen.

Für wen ist ein CAS in Raumplanung sinnvoll?

Ein CAS, Certificate of Advanced Studies, ist ein Weiterbildungslehrgang, welcher alleine Sie noch nicht zu einem Raumplaner ausbildet. Ein solcher Lehrgang eignet sich für Personen aus berufsnahen Bereichen, wie etwa Ingenieuren, Geographen, Architekten oder Ökonomen, die sich Kenntnisse in der Raumplanung bzw. einem Teilbereich dessen aneignen möchten. Mehrere CAS führen zu einem Master of Advanced Studies, MAS, etwa zum MAS Raumentwicklung, der eine umfassende Weiterbildung in der Raumplanung darstellt. Für Personen jedoch, die ausschliesslich zu einem ganz bestimmten Bereich in der Raumplanung Kenntnisse erwerben möchten bzw. welche einen ersten allgemeinen Einblick in dieses Fachgebiet erhalten wollen, kann ein CAS eine äusserst interessante Weiterbildung darstellen.

Was genau macht ein Raumplaner?

Ein Raumplaner oder eine Raumplanerin ist für die Gestaltung von Siedlungen und Wohnquartieren verantwortlich, für die Planung von Verkehrssystemen und –wegen, was neben Plätzen und Strassen auch Bus- und Tramlinien, Fussgänger- und Velo-Wege mit einschliesst. Sie sind mitverantwortlich für die Entwicklung ganzer Stadtquartiere, welche neben Wohnflächen auch Arbeitsplätze und Freizeit-Nutzung mit einschliesst. Personen aus der Raumplanung sind bemüht, die Lebensqualität von Gemeinden und Städten dank durchdachter Konzepte und Nutzungspläne zu verbessern, unter Berücksichtigung der Mobilität, sozialer Brennpunkte, der Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit, um nur einige Punkte zu nennen. Raumplaner/innen sind für die Entwicklung eines nutzbaren Raumes zuständig, sie entwickeln Planungs- und Nutzungskonzepte und Visionen, die die Interessen einer möglichst breiten Bevölkerungsschicht abdecken sollen. Dazu erstellen die territoriale Analysen, definieren die Strategien, entwickeln Planungsprojekte zur Raumnutzung und Raumplanung, erstellen Planungsdokumente, Richtlinien und Bauprojekte. Raum-Planer sind zudem für das Raum- und Stadtmanagement zuständig, sie koordinieren und leiten städtebauliche und territoriale Projekt und managen auch komplexe oder hochsensible Raumplanungsprojekte.

Wie werde ich Raumplanerin?

Wer als Raumplaner oder Raumplanerin arbeiten möchte, dem ist ein Bachelorstudium in Raumplanung mit anschliessendem Masterstudium sehr zu empfehlen. Es existieren zwar auch zahlreiche CAS Nachdiplomstudiengänge, doch vermitteln diese nicht im gleichen Masse das Wissen, welches für eine professionelle und erfolgreiche Tätigkeit auf diesem Gebiet benötigt wird und dienen eher als Weiterbildung, denn als grundlegende Ausbildung. Ein MAS, ein Master of Advanced Studies, kann jedoch eine sinnvolle Alternative zu einem Bachelor-Studium sein, vorausgesetzt, Sie besitzen bereits einen Hochschulabschluss in einem verwandten Bereich, etwa als Ökonom, Ingenieurin, Architektin oder Geograph.

Ausbildung-Weiterbildung.ch: Raumplaner / Raumplanerin - Ratgeber für Interessenten und Studenten

Suchen Sie eine Ausbildung oder Weiterbildung als Raumplaner / Raumplanerin?

Raumplaner / Raumplanerin - Ein Beruf mit vielen Facetten

Wenn Sie soeben die Matur oder eine industrielle-gewerbliche Lehre mit begleitender Berufsmaturität abgeschlossen haben, stehen Ihnen zahlreiche Wege für eine Weiterbildung offen. Das Bildungsportal Ausbildung-Weiterbildung.ch vermittelt Ihnen eine Vorstellung der unbegrenzten Möglichkeiten auf dem Markt und präsentiert zahlreiche grössere und kleinere Schulen und deren Angebote. Unverbindlich und kostenlos können Sie Informationsunterlagen bestellen. Unter anderem finden Sie auch Angebote für die Weiterbildung zum Raumplaner / zur Raumplanerin.

 

In der Raumplanung werden öffentliche und private Räume, Verkehrsanlagen und Gebäude nach den im Bundesgesetz verankerten Vorschriften geplant und entworfen. Als Raumplaner / Raumplanerin überprüfen Sie die Möglichkeiten, eine ethisch und ökologisch optimale Lösung für eine räumliche Veränderung auszuarbeiten und bringen diese zu Papier. Das Grundstudium dauert drei Jahre Vollzeit (Teilzeit entsprechend länger) und wird nach dem Bachelor-System abgeschlossen. Nach erfolgreichem Abschluss stehen einem/einer Raumplaner/Raumplanerin FH mit Bachelor zahlreiche Arbeitsplätze offen, wie z.B. bei einer öffentlichen Verwaltung, einem privaten Ingenieur- oder Planungsbüro, oder auch im Liegenschaftsmanagement.

 

Des weiteren stehen ausgebildeten Raumplaner und Raumplanerinnen auch zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten und Spezialisierungslehrgänge offen. Sei dies im Bereich der Geographischen Informationssysteme (GIS), welche in Planungsbüros und Verwaltungen täglich eingesetzt werden, im Bereich der Planung in Agglomerationsräumen, der Verkehrs- oder Städteplanung u.v.m. Die Möglichkeiten scheinen unbegrenzt. Für einen guten Überblick empfiehlt sich ein Besuch des oben erwähnten Bildungsportals.