Ratgeber «Die richtige Weiterbildung finden»


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4 Schritte zur richtigen Weiterbildung

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Palliativpflege – 5 Anbieter

Suchen Sie einen geeigneten Anbieter für eine fundierte Aus- oder Weiterbildung im Bereich Palliativpflege? Auf Ausbildung-Weiterbildung.ch finden Sie schnell und direkt zahlreiche interessante und lohnende Bildungsangebote zum Thema Palliativpflege:

Häufige Fragen zu Palliativpflege

Gibt es auch eine eidgenössisch anerkannte Weiterbildung in Palliativpflege?

Eine Höhere Fachprüfung (HFP) in der Palliativpflege ist in Vorbereitung, bislang (Stand 2017) jedoch noch nicht umgesetzt.

Wie lange dauert ein Lehrgang in Palliativpflege?

Die Dauer eines Lehrgangs in Palliativpflege variiert je nach Anbieter und Angebot. So gibt es beispielsweise eintägige Kurse für Personen, die Ihr Wissen auffrischen möchten oder Grundkenntnisse auf dem Gebiet der Sterbebegleitung erlangen möchten. Für Pflegepersonal, das seine Fachkompetenz spezialisieren und vertiefen möchte, bieten sich hingegen Seminare an, die sich über einen längeren Zeitraum erstrecken. Möglich wäre beispielsweise ein Lehrgang von 10 Tagen, verteilt über einen Zeitraum von einem halben Jahr.

An welche Zielgruppe richtet sich der Lehrgang in Palliativpflege?

So unterschiedlich wie die Menschen, die sich mit dem Thema Sterbebegleitung befassen, so verschieden sind auch die Zielgruppen für Kurse und Lehrgänge im Bereich der Palliativpflege. Jedes Seminar eignet sich für einen anderen Teilnehmerkreis, beispielsweise für:

  • Angehörige von Schwerkranken
  • Personen, die beruflich gelegentlich mit schwerkranken Patienten zu tun haben
  • Freiwillige aus der Sterbebegleitung
  • Fachmänner/-frauen Gesundheit
  • Fachmänner/-frauen Betreuung
  • Hauspfleger/innen
  • Betagtenbetreuer/innen
  • dipl. Pflegefachpersonen
  • Pfleger/innen FA SRK
  • Altenpfleger/innen

Welche Kompetenzen und welches Wissen vermittelt ein Lehrgang in der Palliativpflege?

Einen Menschen auf seinem letzten Weg zu begleiten, ist für alle eine grosse Herausforderung, Erfahrung, Ehre, Arbeit und Verpflichtung. Dies gilt für erfahrene Pflegefachleute und Ärzte, wie auch für Freiwillige und Angehörige. Ein Kurs in Palliativpflege kann Ihnen helfen, diese Aufgabe gestärkter und fachkundiger zu bewältigen. Je nach Kurs befassen Sie sich mit unterschiedlichen Ausprägungen und Schwerpunkten der Palliativmedizin oder der Palliative Care, neben dem Erkennen und Behandeln von Schmerzen, psychosozialen, physischen oder spirituellen Problemen, Belastungen und Ängsten, beispielsweise auch mit der Regelung des neuen Erwachsenenschutzrechtes. Sie begleiten einen Menschen kompetent und einfühlsam, wissen um passende Unterstützungsangebote für Familie und Freunde und besitzen die Kompetenz, in jeder Situation im Verlaufe des Sterbeprozesses richtig zu handeln.

Suchen Sie einen passenden Anbieter für Ihre Aus- oder Weiterbildung im Themenbereich Palliativpflege?

Palliativpflege - Begleitung von schwer erkrankten Menschen

Wenn ein Patient bzw. eine Patientin die Diagnose "unheilbar krank" erhält, fällt für ihn und alle um ihn herum eine Welt zusammen. Es tauchen unzählige Fragen auf und der Alltag ist nicht selten geprägt von Unsicherheit vor der Zukunft und Angst vor dem Ungewissen. Neben den psychischen und seelischen Nöten sind meistens auch die körperlichen Beschwerden und die Schmerzen eine grosse Belastung für die Betroffenen und ihre Nächsten.

Die Palliativpflege sieht sich als Ergänzung der kurativen (heilenden) Medizin und begleitet Menschen aller Altersgruppen (Kinder, Jugendliche, Erwachsene und alte Menschen) in der schwierigen Lebensphase während der Krankheit bis zum Lebensende. Ihr grösstes Ziel ist es, den Patienten durch ihre Haltung und Behandlung eine möglichst hohe Lebensqualität bis zum Ende zu sichern. Sie suchen und erkennen Situationen wie z.B. physisches Leiden, psychische und spirituelle Fragen und handeln stets im Interesse der Patienten. So setzt sich der Sterbebegleiter oder die Sterbebegleiterin für einen möglichst schmerzfreien Zustand des Patienten ein und spricht mit ihm über spirituelle und psychologische Themen, welche gerade bei todkranken Menschen ein grosses und wichtiges Thema sind. Dabei zieht sie oder er die Angehörigen der Patienten stets mit ein und stellt so auch für sie eine wichtige Stütze im Alltag dar. Im Bereich der Palliativpflege sind Mitarbeiter/innen von Spitälern und Kliniken, einem Hospiz, aber auch Hausärzte und Hausärztinnen, die Spitex und Mitarbeiter/innen von Alters- und Pflegeheimen tätig.

Möchten auch Sie sich im Bereich Palliative Care weiterbilden? Fundierte Bildungsangebote finden Sie unter Ausbildung-Weiterbildung.ch - dem grössten Schweizer Bildungsportal. So haben Sie beispielsweise die Möglichkeit, sich in einem Zertifikatslehrgang zu diesem Thema eingehend weiterzubilden und sich Schritt für Schritt ihrer zukünftigen Tätigkeit in der Sterbebegleitung anzunähern. Nehmen Sie mit entsprechenden Schulen Kontakt auf und finden Sie den geeigneten Kurs für Ihre Ausbildung in der Palliativpflege.

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