Hermes Kurs: Überblick über Angebote, Tipps, Wissenswertes

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Tipps und Entscheidungshilfen für die Auswahl vom passenden Hermes Kurs

In einem HERMES Kurs wird eine durch die Schweizerische Bundesverwaltung entwickelte Methode für das Projektmanagement auf den Gebieten der Dienstleistungsentwicklung, Produktentwicklung, Informatik und Geschäftsorganisation vermittelt. In vielen Unternehmen, Bildungseinrichtungen, Städten und Kantonen wird die Methode bereits erfolgreich umgesetzt. Dank einfacher, klarer und modularer Struktur, welche erweitert werden kann, ist dieses Projektinstruments eine hilfreiche Vereinfachung der Projektabwicklung durch gezielte Führung, Steuerung und Umsetzung von Projekten unterschiedlichster Ausprägung und Vielschichtigkeit. 

Jede Organisation führt unterschiedlichste Projekte durch, welche sowohl inhaltlich wie auch in ihrer Komplexion ganz unterschliedlich sind. Damit dieser Vielfältigkeit gerecht werden kann, beruht HERMES auf verschiedenen Szenarien. Jede einzelne dieser Szenarien richtet sich an die Durchführung von einer bestimmten Art von Projekt und enthält genau die richtigen Elemente an Methoden, welche auf exakt dieses Projekt zugeschnitten und wichtig sind. So ist diese Projektmanagementmethode schnell und unkompliziert einsetzbar. 

Folgende Teilbereiche zeichnen HERMES aus und werden im HERMES Kurs vermittelt:

  • Szenarien
    Projektverantwortliche, welche ein HERMES Zertifikat erlangt haben, entscheiden sich für ein zum Projekt passendes Standartszenario, welches sie wo notwendig beliebig und invididuell je nach den bestehenden Bedürfnissen anpassen und erweitern können und planen aufgrund dieses Szenarios dann das gesamte Projekt. Eigens angepasste und subjektive Szenarien können dem Verein eCH unterbreitet werden und nach entsprechender Validierung offiziell auch anderen HERMES-Usern zur Verfügung gestellt werden.
  • Phasen und Meilensteine
    Das Modell der Phasen ist das Fundament eines Projekts und bietet Projektleitenden sowie allen anderen Beteiligten Orientation und Einheit bezüglich dem Projektablauf unter allen am Projekt beteiligten Parteien, auch über die Organisation hinaus. Mit dem Projektinitialisierungsauftrag beginnt die Phase der Initialisierung. Mit der Projektfreigabe eröffnet sich die Phase der Konzeptionierung. Mit jeweiligen Phasenfreigaben beginnen die Phasen der Realisierung und Einführung mit den dazugehörenden Meilensteinen der verschiedenen Abnahmestufen, welche mit dem Meilenstein Projektabschluss enden. In einem HERMES Kurs werden sämtliche Meilensteine und Phasen genau erläutert.
  • Module
    Jedes Modul kann als Baustein betrachtet werden und mehrfach in einem Szenario eingesetzt werden. Hier werden Aufgaben, Ergebnisse und Rollen verteilt und einzelnen Phasen und Meilensteinen zugeordnet.
  • Rollen
    Es werden sowohl Rollen der Stammorganisation wie auch Rollen der Projektorganisation wie auch deren Beziehungen festgelegt. Entsprechende Beschreibungen der Rollen im Bezug auf Verantwortung, Kompetenzen und notwenige Fähigkeiten sind klar festgelegt. Sämtliche Rollen im Bereich Projektorganisation sind hierarchisch geordnet in die Ebenen Steuerung, Führung oder Ausführung unterteilt. Zahlreiche verschiedene definierte Rollen können individuell eingesetzt werden.
  • Aufgaben
    Es bestehen Aufgabenbeschreibungen, welche die klaren Abläufe definieren um zu einem Ergebnis zu kommen. Jede Aufgabe wird einer bestimmten Rolle zugeordnet, welche verantwortlich ist für die Erarbeitung. Die zusammenhängenden Aufgaben sind modular konzipiert und den Projektphasen zugeordnet.
  • Ergebnisse
    In einem HERMES Kurs lernen Projektverantwortliche, Ergebnisse - auch Minimalergebnisse - klar zu beschreiben und zu definieren. Jedem Ergebnis sind die entsprechenden Rollen zugeteilt, welche wiederum die Beteiligung bei der Ergebnisstellung klären. Thematisch verwande Ergebnisse sind modular konzipiert und den Phasen und Aufgaben zugeteilt.
  • Hinweise zur Anwendung
    Spezifische Aspekte von HERMES werden in den Hinweisen zur Anwendung erläutert und bilden das Fundament für ein fundiertes Methodenverständnis. Sie erklären ausserdem, wie HERMES in verschiedenen Umständen eingesetzt werden soll oder wie Freiraum zur Interpretation reduziert werden kann.

Ein HERMES Kurs kann ohne formale Voraussetzungen besucht werden und richtet sich an Entscheidungsträger, Auftraggeber, Projektverantwortliche und -mitarbeiter/innen sowie Führungskräfte in der IT. Abgeschlossen wird mit dem HERMES Zertifikat "HERMES 5.1 Foundation Zertifikat".


Fragen und Antworten

Es bestehen grundsätzlich keine Voraussetzungen, um einen HERMES Kurs zu absolvieren. Der HERMES Kurs eignet sich insbesondere für die folgenden Personengruppen:

  • Projektleiter/innen
  • Projektmitarbeiter/innen
  • Projektcontroller/innen
  • Auftraggeber, vorwiegend in den Bereichen
    • Produktentwicklung
    • Dienstleistungsentwicklung
    • Informatik
    • Unternehmensorganisation
  • Entscheidungsträger
  • IT-Verantwortliche
  • IT-Berater/innen
  • IT-Mitarbeiter/innen

Die Kurskosten variieren leicht - je nach Kursanbieter. In der Regel kostet ein HERMES Kurs, welcher zum Zertifikat "HERMES 5.1 Foundation" führt, zwischen Fr. 1'900.- und 2'400.-. Man sollte dabei beachten, ob die Prüfungsgebür für das HERMES Zertifikat bereits inbegriffen ist. Diese kostet ansonsten zusätzliche Fr. 450.-.

Weitere HERMES Kurse, wie z.B. die Advanced Zertifizierung ("HERMES 5.1 Advanced Zertifikat"), kosten deutlich mehr. Hier variieren die Kurskosten zwischen Fr. 1'660.- und 3'400.-. Auch hier gilt zu beachten, ob die Prüfungsgebühr für das HERMES Zertifikat inkludiert ist. Diese beläuft sich auf Fr. 950.-.

Ebenfalls grosse Preisunterschiede entstehen je nach Kursform. Onlinekurse sind oft günstiger als Präsenzkurse.

Die HERMES Kurse dauern in der Regel zwei Tage - sowohl das Foundation Level, wie auch das Advanced Level

Die Prüfung zu den HERMES Zertifizierungen können im Anschluss an den Kurs auf zwei Arten absolviert werden:

  1. Online
    Bei der Anmeldung zum Kurs erhalten Sie vom TüV Süd einen Link zur Registrierung zur Prüfung. Der Termin kann selbst festgelegt werden. Vom TüV werden entsprechende Zeitfenster in der Woche nach dem Kurs festgelegt
  2. Onsite
    An spezifischen Daten können an verschiedenen Orten die Prüfungen auf Papier absolviert werden. 

Direkt nach dem Abschliessen der Prüfung kann im System eingesehen werden, ob die Prüfung bestanden wurde oder nicht. Der endgültige Entscheid über die Vergabe des Zertifikates wird erst nach dem Review getroffen. Das Zertifikat wird dann per eMail versendet.

Die Prüfung dauert im Foundation Level 60 Minuten, wobei 40 Multiple-Choice-Fragen beantwortet werden müssen.

Im Advanced Level dauert die Prüfung 2 x 60 Minuten. Im 1. Teil werden 30 theoretische Multiple-Choice-Fragen ausgefüllt, im 2. Teil 15 Multiple-Choice-Fragen zu einer Praxissituation.


Redaktionelle Leitung:

Stefan Schmidlin, Bildungsberatung, Content-Team Modula AG

Quellen

Website des Schweizerischen Sekretariats für Bildung, Forschung und Innovation SBFI , Website www.berufsberatung.ch (offizielles schweizerisches Informationsportal der Studien-, Berufs- und Laufbahnberatung) sowie Websites und anderweitige Informationen der Berufsverbände und Bildungsanbieter.


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