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Häufige Fragen zu Geomatik Bachelor (FH)

Wo kann ich die Berufslehre in Geomatik absolvieren?

Die Berufslehre zum Geomatiker / zur Geomatikerin EFZ findet in der schulischen Bildung in Form von Blockkursen an einer Baugewerblichen Berufsschule statt und in der beruflichen Praxis je nach gewähltem Schwerpunkt in verschiedenen Ausbildungsbetrieben. So kann die praktische Ausbildung mit Schwerpunkt Kartografie im Bundesamt für Statistik in Neuchâtel oder im Bundesamt für Landestopografie swisstopo in Wabern absolviert werden. Mit den Schwerpunkten Geoinformatik oder amtliche Vermessung haben Auszubildende der Geomatik etwas umfangreichere Möglichkeiten der Praxisausbildungswahl, nämlich in Vermessungsämtern, Strom-, Gas- und Wasserwerken sowie in Ingenieursbüros.

Welche Inhalte vermittelt der Geomatik Bachelorstudiengang?

Im ersten Semester des Geomatik Bachelorstudiums werden die fünf Pflichtmodulen zu den folgenden Themen belegt: Messtechnik; Geoinformatik, Einführung in Geoinformationssysteme, GIS Praktikum; Physik für Geomatiker, Statistik I, Geometrie, Mathematik I, Kommunikation und Umwelt sowie Technical English I. Als Wahlpflichtmodul kann entweder Informatik für Geomatiker/innen oder Geomatik-Basics für Nichtgeomatiker/innen gewählt werden. Im zweiten Semester (stehen ausschliesslich fünf Pflichtmodule auf dem Programm: Geodätische Messtechnik I (GMT-Grundlagen I und GMT-Praktikum); Datenmodellierung und DBMS & Programmierung I; Naturwissenschaften II (Physik für Geomatiker/innen II; Statistik II; Geodätische Statistik); Mathematik II; sowie Sprache und Gesellschaft II. Das dritte Semester umfasst die Bereiche Geodätzische Messtechnik III, Geodätische Statistik sowie Ausgleichsrechnung I, Vektor- und Bilddaten, Programmierung II, Ingenieur-Mathematik, Sprache und Gesellschaft III (Recht I, SoftSkills I, Englisch, GIS& Environment). Im vierten Semester kommt zu der Geodätischen Messtechnik II, der Geodätischen Statistik und Ausgleichsrechnung II noch die Photogrammerie I hinzu, die GI Modellierung und –Analyse, die Geovisualisierung sowie Wirtschaft und Recht. Das fünfte Semester umfasst Photogrammetrie II und Fernerkundung, Amtliche Vermessung I, ein Geomatik Seminar I sowie Blockprojekt I und II. Als Wahlprofil stehen Ingenieurgeodäsie, Geoinformatik oder GUP zur Verfügung, wobei zwei Module auszuwählen sind. Im sechsten Semester werden schliesslich die Module Moderne Geosensorik, Geomatik-Seminar II sowie ein Blockprojekt III angeboten, sowie wiederum zwei von drei Wahlprofilen. Auch die Bachelor-Thesis wird im sechsten Semester erstellt.

Kann ich Geomatik nur studieren?

Es besteht hier in der Schweiz neben einem Bachelor-Studium in Geomatik auch die Möglichkeit, sich in einer Berufslehre mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ) zum Geomatiker / zur Geomatikerin ausbilden zu lassen. Diese vierjährige Berufsausbildung kann mit den Schwerpunkten Amtliche Vermessung; Kartographie oder Geoinformatik abgeschlossen werden.

Ist es auch möglich, das Geomatik Studium berufsbegleitend zu absolvieren?

Die Vorlesungen und Veranstaltungen des Bachelorstudiums in Geomatik finden nicht ausschliesslich nach Feierabend statt, so dass es möglich ist, weiterhin in Vollzeit oder ein wenig reduziert zu arbeiten. Das Studium ist als Vollzeitstudium angelegt, kann jedoch in den ersten vier Semestern mit einem verringerten Modulpensum pro Semester auch in Teilzeit belegt werden, wodurch sich die Studienzeit jedoch entsprechend verlängert. Welche Tage und Tageszeiten durch ein Teilzeitstudium Unterrichtsfrei sind ist jedoch individuell unterschiedlich und sollte mit der Studienleitung abgeklärt werden. Das letzte Studienjahr kann jedoch nicht in Teilzeit absolviert werden, da die Blockkurse für alle angehenden Geomatiker/innen obligatorisch sind.

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Die Geomatik beschäftigt sich mit genausten Informationen über den Raum, dessen Beschaffenheit und Nutzung. Die Informationen dienen zur effizienten und zuverlässigen Nutzung von Räumen, denn nur dadurch können Folgen für die weiterführende Verwendung abgeschätzt werden. Berufsleute erfassen und bearbeiten die wesentlichen raumbezogenen Informationen oder einem abgegrenzten Gebiet und stellen diese beispielsweise mit Grafiken oder Statistiken dar, sodass diese zweckmässig genutzt werden können. In der Geomatik ist genauste und qualitative Arbeit Voraussetzung, sodass Entscheidungen zur Nutzung des Raumes gefällt und erfolgreich durchgeführt werden können.

Absolvieren Sie ein Bachelor Studium zu diesem Thema und lassen Sie sich zu einem fachkundigen Ingenieur ausbilden. Beschäftigen Sie sich auf hohem Niveau mit Raumvermessung und Verarbeitung von Geoinformation. Sie kennen und beherrschen mathematisch-naturwissenschaftliche Basics und kombinieren diverse Technologien für die Erfassung und Auswertung von Geoinformationen. Sie arbeiten an der Schnittstelle zwischen der Geoinformatik und der Geodäsie, sind aber auch mit der Kartographie und der Geographie vertraut.

Die Voraussetzung zur Zulassung zur Ausbildung Bachelor of Science in Geomatik an einer Schweizer Fachhochschule (FH) ist eine abgeschlossene Berufslehre als Geomatiker, sowie die Berufsmaturität. Angebote, weiterführende Infos und Fachhochschulen zu dieser herausfordernden Bachelorausbildung finden Sie auf Ausbildung-Weiterbildung.ch.

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FHNW Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik
Die Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik ist ein Fachbereich der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW mit Sitz in Muttenz bei Basel. Sie besteht aus den vier Instituten Architektur, Bauingenieurwesen, Vermessung und Geoinformation sowie Energie am Bau.
Region: Basel
Standorte: Muttenz