Gebäudeautomatiker
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Gebäudeautomation - ein vielseitiges Berufsfeld

Sie sind auf der Suche nach einer neuen beruflichen Herausforderung und interessieren sich für einen Lehrgang oder ein Studium an einer Höheren Fachschule in der Gebäudeautomation? Berufstätige in diesem Bereich arbeiten in einem vielseitigen und interessanten Berufsfeld. Gebäudeautomatiker/innen sind Spezialisten für gebäudetechnische Anlagen, kennen deren Funktionen und Verknüpfungen und gelten als erste Ansprechperson rund um die Gebäudetechnik. Sie sind zudem zuständig für den Verkauf von gebäudetechnischen Anlagen, sowie deren Planung, Instandsetzung und Wartung. Das Fachgebiet von Gebäudetechniker/innen reicht von Messanlagen über Steueranlagen bis hin zu Regel- und Leittechnikanlagen. Somit verfügen sie über ein breites technisches Wissen und über viel Verantwortung. Der Zweck der Tätigkeit von Gebäudeautomatiker und Gebäudeautomatikerinnen ist es, das Gebäude für die Bewohner und Nutzer „benutzbar“ zu machen und verschiedene Sicherheitsaufgaben zu erfüllen.

 

Die Weiterbildung in Gebäudeautomation ist eine sehr praxisbezogene Ausbildung und richtet sich in erster Linie an Fachleute mit abgeschlossener Berufslehre im Bereich der Elektro- oder Haustechnikbranche. Anwärter/innen für diese Weiterbildung sollten mindestens zwei Jahre Berufserfahrung vorweisen können. Nach Abschluss der einjährigen Weiterbildung verfügen Sie über eine fundierte Fachkompetenz in der Gebäudeautomation und der Regeltechnik und können sowohl im Service, als auch in der Systemberatung, im Innendienst und der Kalkulation, dem Gebäudeunterhalt oder der in Projekten und Inbetriebsetzungen tätig werden.

 

Für weitere Informationen zu Ausbildungen und Weiterbildungen zum Gebäudeautomatiker und Gebäudeautomatikerinnen wenden Sie sich bitte über Ausbildung-Weiterbildung.ch direkt an die einzelnen Anbieter.


Fragen und Antworten

Der Unterricht zum Gebäudeautomatiker ist ein Tageskurs, der Ihnen zwar erlaubt, weiterhin Ihrer beruflichen Tätigkeit nachzugehen, jedoch nur mit reduziertem Pensum. So findet der Zertifikatskurs freitags ganztags und samstags vormittags statt, der Diplomlehrgang an einer Höheren Fachschule in Gebäudeautomatik an zwei halben Tagen pro Woche.
Bei den beiden Weiterbildungen zum Gebäudeautomatiker handelt es sich um unterschiedliche Abschlüsse, die Ihnen zum einen ein Zertifikat verleihen und zum anderen ein Diplom einer Höheren Fachschule(HF) . Bei den Diplom handelt es sich um einen eidgenössisch anerkannten Abschluss, der Zertifikatsabschluss ist dies nicht, dafür ist er von Branchenverbänden wie FKR, GNI, MeGa, ProKlima, suissetec, SWKI, usic, VSAS und VSEI anerkannt. Beide Weiterbildungen vermitteln Ihnen umfassendes Wissen rund um die Gebäudeautomation, wobei sich der Diplomlehrgang an der HF über die Dauer von drei Jahren erstreckt, der Zertifikatslehrgang über ein Jahr. Somit ist die Ausbildung an der Höheren Fachschule wesentlich intensiver und erlaubt Ihnen auch, in höheren beruflichen Stellungen nach der Weiterbildung einzusteigen, etwa als Systembetreuer, Systementwickler, Projektmanager oder Projektleiter oder auch in einer Kaderposition im Verkauf, Betrieb oder Engineering. Somit entwickelt der dipl. Techniker HF Gebäudeautomatik Projekte, Produkte, Lösungen und Dienstleistungen und leitet diverse Projekte, welcher ein Gebäudeautomatiker mit Zertifikat in der Systemberatung, der Inbetriebsetzung, dem Innendienst, dem Gebäudeunterhalt, dem Service und der Planung umsetzt.
Nein, für das Studium an einer Höheren Fachschule in Gebäudeautomatik HF benötigen Sie keine Berufsmaturität, jedoch einen Berufsabschluss in einem technischen Beruf, etwa zum Elektroplaner EFZ, Sanitärinstallateur, Lüftungsanlagenbauer, Haustechnikplaner, Gebäudetechnikplaner, Elektroinstallateur, Kältemonteur, Spengler-Sanitärinstallateur oder ähnliches. Bei anderen Abschlüssen muss eine mindestens einjährige Berufserfahrung im technischen Bereich vorgewiesen werden. Auch Personen mit einer gymnasialen Maturität können zur Ausbildung zum Gebäudeautomatiker zugelassen werden, sofern sie über mehrere Jahre Praxiserfahrung in der Elektrotechnikbranche verfügen. Genaue Angaben zu den Zulassungsbedingungen zum Studium erhalten Sie direkt von den entsprechenden Schulen.
Eine Weiterbildung zum Gebäudeautomatiker bzw. zur Gebäudeautomatikerin verlangt neben dem Unterricht an der Schule oder Höheren Fachschule auch eine Nach- und Vorbereitung im Selbststudium, um das Gelernte zu festigen. Bei einem Studium an einer Höheren Fachschule können Sie mit etwa zwei Stunden pro Woche zusätzlichem Lernaufwand rechnen, in den Zeiten des Vordiploms und der Diplomprüfung ist das Lernpensum selbstverständlich weitaus höher, variiert jedoch immer sehr stark, je nach persönlicher Motivation, Einsatz und Merkfähigkeit. Bei einem Zertifikatslehrgang, welcher sich über einen kürzeren Zeitraum erstreckt, müssen Sie mit etwas mehr Zeit für das Selbststudium rechnen. Auf jede Lektion können Sie etwa zwanzig Minuten bis eine halbe Stunde Selbststudium einrechnen, so dass bei 12 Lektionen pro Woche etwa  4 bis 6 Stunden zusätzlicher Lernaufwand anfällt. 

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Redaktionelle Leitung:

Stefan Schmidlin, Bildungsberatung, Content-Team Modula AG

Quellen

Website des Schweizerischen Sekretariats für Bildung, Forschung und Innovation SBFI , Website www.berufsberatung.ch (offizielles schweizerisches Informationsportal der Studien-, Berufs- und Laufbahnberatung) sowie Websites und anderweitige Informationen der Berufsverbände und Bildungsanbieter.


Erfahrungen, Bewertungen und Meinungen zur Ausbildung / Weiterbildung

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Bildungsberatung für die Wahl der richtigen Ausbildung oder Weiterbildung

Die Wahl der richtigen Ausbildung oder Weiterbildung fällt vielen Bildungsinteressenten nicht leicht. Denn der nächste Schritt in der beruflichen Laufbahn sollte gut überlegt sein. Häufig ist auch ein Zwischenschritt nötig, um das gesteckte Bildungsziel erreichen zu können. Wer bei der Wahl seiner Ausbildung oder Weiterbildung trotz unserer Informationen und Tipps noch unsicher ist, kann sich von einem erfahrenen neutralen Bildungsberater helfen lassen. Dadurch erhalten Sie von einem Bildungsprofi konkrete Inputs und relevante Hintergrundinformationen zu Bildungsweg- und Bildungsanbieter-Wahl. Ihre Vorteile dabei sind:

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