Ausbildung / Weiterbildung Betriebstechniker / Betriebstechnikerin

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Betriebstechniker warten elektrotechnische und elektronische Steueranlagen sowie kommunikationstechnische Anlagen. Auf Anweisung bauen sie bestehende Anlagen um und betreuen spezielle Maschinen- und Anlageteile. Daneben sind sie mitverantwortlich für die Hausverwaltung und teilen den Bereitschaftsdienst ein. Zu den haustechnischen Anlagen, die es gilt zu warten gehören Heizung, Lüftung, Klima, u.a.

 

Schulen, welche die Weiterbildung zum Betriebstechniker / zur Betriebstechnikerin anbieten, verlangen mindestens drei Jahre Berufslehre im Bereich Maschinen-, Apparate- oder Anlagenindustrie, evtl. auch Elektroindustrie. Es sollten weiter folgende Fähigkeiten vorhanden sein: Selbstständigkeit, Flexibilität, Zuverlässigkeit, Kenntnisse computergesteuerter Anlagen und der Elektrotechnik, Kran- und Fördertechnik, Hydraulik, Pneumatik und Erfahrung mit Grossanlagen. Weiter sind Interesse am Planen, Disponieren und Kontrollieren sowie Organisationstalent und analytisches Denkvermögen von Bedeutung. Geschick im Umgang mit Menschen, Teamfähigkeit und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, gehören ebenfalls zu den Fähigkeiten eines angehenden Betriebstechnikers / einer angehenden Betriebstechnikerin.

 

Nach Erlangen des Titels "Diplomierte/r Techniker/in HF" ist eine Neueintragung im Europäischen Ingenieursregister mit dem Titel "Ing. EurEta" möglich. Im Detail können Sie sich auf dem grossen Bildungsportal Ausbildung-Weiterbildung.ch informieren.


Fragen und Antworten

Eine weiterführende Berufstätigkeit während der Ausbildung zum Betriebstechniker / zur Betriebstechnikerin ist nicht nur möglich, sondern auch Voraussetzung, um den Lehrgang besuchen zu dürfen. Dazu müssen Bewerber / Bewerberinnen eine mindestens 50%-Anstellung in einem verwandten Berufsfeld vorweisen können.

Ein Lehrabschluss eines kaufmännischen oder technischen Berufes, etwa als Produktionsmechaniker / Produktionsmechanikerin EFZ, Informatiker / Informatikerin EFZ, Polymechaniker / Polymechanikerin EFZ, Elektroniker / Elektronikerin EFZ, Logistiker / Logistikerin EFZ, Kaufmann / Kauffrau EFZ und ähnlichen Berufen oder ein anderer Sekundarstufe II Abschluss mit mindestens einem Jahr Berufserfahrung sind in der Regel Voraussetzung für die Teilnahme an der HF-Ausbildung zum dipl. Betriebstechniker HF / zur dipl. Betriebstechnikerin HF. Die Schulen informieren Sie über die einzelnen Zulassungsbedingungen.

Die Weiterbildung zum Betriebstechniker / zur Betriebstechnikerin HF dauert 6 Semester und wird berufsbegleitend absolviert.

Inhalte für den Lehrgang Betriebstechnik HF Unternehmensprozesse:

Recht
Marketing
Betriebsmittel / Instandhaltung
Unternehmensführung & Personalmanagement
Produkteentwicklung / -pflege
Qualitätsmanagement & Umwelt
Produktkostenrechnung & Zeitwirtschaft
Materialwirtschaft & Produktionslogistik
Fertigungsplanung & Arbeitsgestaltung
Produktionsplanung & Steuerung
Supply Chain Management
Mathematik/Statistik
Arbeitstechnik
Führung
Projektmanagement
Nachhaltigkeit & Ethik
Englisch & Deutsch Korrespondenz
Lean Management
Finanzielles Rechnungswesen & Controlling
Volks- und Betriebswirtschaft
Risikomanagement
Kommunikation und Konfliktmanagement
Informatik in der Logistik
Industrie 4.0

Nach bestandener Ausbildung erlangen angehende Betriebstechniker / Betriebstechnikerinnen den eidgenössisch anerkannten Titel „dipl. Techniker / dipl. Technikerin HF Unternehmensprozesse“ mit Vertiefung in Betriebstechnik.

 

Um ein wirtschaftlich erfolgreiches Unternehmen aufzubauen und dessen Betrieb zu gewährleisten, befassen sich Betriebstechniker und Betriebstechnikerinnen mit den Unternehmensprozessen, dem optimalen Einsatz und Steuerung von Ressourcen, Produktionsverfahren, Arbeitsabläufen sowie Material- und Informationsflüssen. Dazu befassen sich Techniker / Technikerinnen HF Unternehmensprozesse Vertiefungsrichtung Betriebstechnik mit der Erhebung und Analyse relevanter Daten, dem Vergleich und der Bewertung technischer Hilfsmittel und Verfahren, der Erfassung von Material- und Informationsflüssen, der Erstellung von Kosten-Nutzen-Rechnungen, der Verfolgung der Marktentwicklung und daraus resultierend der Erarbeitung von Verbesserungslösungen der betrieblichen Prozesse. Sie leiten interdisziplinäre Teams, sind als Abteilungs- oder Gruppenleitende oder Projektleitende tätig und übernehmen teilweise auch Ausbildungsaufgaben.


Redaktionelle Leitung:

Stefan Schmidlin, Bildungsberatung, Content-Team Modula AG

Quellen

Website des Schweizerischen Sekretariats für Bildung, Forschung und Innovation SBFI , Website www.berufsberatung.ch (offizielles schweizerisches Informationsportal der Studien-, Berufs- und Laufbahnberatung) sowie Websites und anderweitige Informationen der Berufsverbände und Bildungsanbieter.


Erfahrungen, Bewertungen und Meinungen zur Ausbildung / Weiterbildung

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Bildungsberatung für die Wahl der richtigen Ausbildung oder Weiterbildung

Die Wahl der richtigen Ausbildung oder Weiterbildung fällt vielen Bildungsinteressenten nicht leicht. Denn der nächste Schritt in der beruflichen Laufbahn sollte gut überlegt sein. Häufig ist auch ein Zwischenschritt nötig, um das gesteckte Bildungsziel erreichen zu können. Wer bei der Wahl seiner Ausbildung oder Weiterbildung trotz unserer Informationen und Tipps noch unsicher ist, kann sich von einem erfahrenen neutralen Bildungsberater helfen lassen. Dadurch erhalten Sie von einem Bildungsprofi konkrete Inputs und relevante Hintergrundinformationen zu Bildungsweg- und Bildungsanbieter-Wahl. Ihre Vorteile dabei sind:

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