Kann mein Kind auch eine private Sekundarschule besuchen?
Kann mein Kind auch eine private Sekundarschule besuchen?
Neben den öffentlichen Volksschulen gibt es in der Schweiz verschiedene Alternativen. Dazu zählen Privatschulen sowie Internationale Schulen. In einzelnen Kantonen oder Regionen bestehen zudem spezielle öffentliche Angebote wie Kunst- oder Sportschulen, die jedoch nicht flächendeckend vorhanden sind und oft mit der regulären Schulbildung kombiniert werden. Auch der Unterricht zu Hause (Homeschooling) kann eine Alternative darstellen, ist jedoch kantonal unterschiedlich geregelt und teilweise nur mit Bewilligung oder stark eingeschränkt zulässig.
Private Sekundarschulen benötigen für den Schulbetrieb eine kantonale Bewilligung und unterstehen der staatlichen Aufsicht. Diese Aufsicht stellt sicher, dass grundlegende Bildungsziele sowie das Kindeswohl gewährleistet sind. Je nach Kanton werden bewilligte Privatschulen in Listen oder Registern geführt, die nicht immer öffentlich zugänglich sind. Auch die Anforderungen an Lehrpersonen an Privatschulen unterscheiden sich kantonal und können von formellen Bewilligungen bis hin zu anerkannten oder gleichwertigen Ausbildungen reichen.
Die Gründe für den Besuch einer privaten Sekundarschule können vielfältig sein:
- Kind fühlt sich auf öffentlichen Schulen nicht wohl
- Mobbing
- Unterforderung
- Fehlender bilingualer Unterricht
- Bessere Entfaltungsmöglichkeiten
- Angebot an sportlichen oder künstlerischen Freizeitbeschäftigungen
- Individuelle Förderung
- Talente ausbauen
- An Schwächen gezielt arbeiten
- Soziale Kompetenz trainieren
- Beste Betreuung gesucht
- Pädagogisch wertvoll gestalteter Schulalltag
- Freies Lernen und offener Unterricht
- Sich nachträglich den Weg ans Gymnasium gezielt ebnen