Selbsttest: Ist der Lehrgang «Institutionsleiter/in im sozialen und sozialmedizinischen Bereich (HFP)» der Richtige für mich?

Schritt 1: Funktionen und Tätigkeiten eines Institutionsleiters / einer Institutionsleiterin mit eidg. Diplom

Selbsttest

Wie sieht der Berufsalltag von Institutionsleiter/innen resp. Heimleiter/innen aus?

Institutionsleiter/innen können die Leitung einer Institution wie ein Heim, eine geschützte Werkstatt, Kindertagesstätte oder Spitex-Organisation übernehmen. Zu den Leitungsaufgaben gehören die Finanzen und das Budget, die Verantwortung für den Unterhalt der Infrastruktur und die Einhaltung von Richtlinien und Gesetzen. Die Institutionsleitung legt die ethischen Richtlinien und die Rahmenbedingungen des Angebots fest und sichert die Qualität. Neben den strategischen Aufgaben sorgt sie im Alltag für einen einwandfreien Betrieb. Die Institutionsleiterin, der Institutionsleiter rekrutiert neue Mitarbeitende, schult und fördert sie, macht die Einsatzplanung und unterstützt die Teamleiter/innen in ihren Führungsaufgaben.

 

Im Detail verteilen sich die einzelnen Aufgaben ungefähr so:

Strategische und operative Leitung, Budget- und Personalverantwortung ca. 35% der Zeit
Operative Führung der Teilbereiche, Unterstützung und Begleitung der Teamleiter/innen und Fachpersonen ca. 45% der Zeit
Repräsentative Aufgaben, Vertretung der Institution gegenüber Behörden und der Öffentlichkeit, Interessenvertretung und Mitarbeit in Projekten ca. 20% der Zeit

 

Was wird in Stelleninseraten für Institutionsleiter/innen - Heimleiter/innen üblicherweise verlangt:

Berufliche Voraussetzungen:

  • Abgeschlossene Heimleiterausbildung
  • Höhere Fachausbildung und/oder gleichwertige Erfahrung

Fachwissen:

  • Mehrjährige erfolgreiche Führungserfahrung
  • Führungserfahrung in einem Betreuungsbetrieb
  • Fundierte finanz- und betriebswirtschaftliche Kenntnisse
  • Ausgeprägte organisatorische Fähigkeiten

Persönliche Eigenschaften:

  • Führungstalent mit Begeisterung und einer klaren Linie
  • Bereitschaft zur interdisziplinären Zusammenarbeit

Sonstiges:

  • Einwandfreier Leumund
  • Achtung der Würde des Menschen und Respekt vor seiner Einzigartigkeit

 

Frage Schritt 1: Entsprechen die Tätigkeiten von Institutionsleiter/innen meinen Vorstellungen? Bitte markieren Sie Ihre Antwort; die kostenlose Auswertung erscheint direkt anschliessend.

Wenn Ihnen die eigentliche Arbeit im Grossen und Ganzen gefällt, können Sie davon ausgehen, dass Sie sich im richtigen Fachbereich bewegen.

Im Weiteren geht es dann um die Frage, ob der Vorbereitungskurs auf die Berufsprüfung für Sie die passende Weiterbildung ist, um die Kompetenzen dazu zu erwerben.

Falls Sie „Teilweise“ oder „Nein“ markiert haben sollten Sie sich überlegen, welche Aufgaben Ihnen nicht gefallen. Unter Umständen können Sie in Stellenausschreibungen schauen, ob es auch Jobs gibt, in denen nur die Teile verlangt werden, die Sie suchen.

Oder Sie schauen sich ähnlich gelagerte Ausbildungen an. Vielleicht finden Sie einen anderen Abschluss, der besser zu Ihnen passt. Hier sind als Anregung einige Möglichkeiten (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Spitalexperte/-expertin (HFP)

 

»
Anbieter des Lehrgangs «Institutionsleiter/in im sozialen und sozialmedizinischen Bereich (HFP) (ehemals Heimleiter/in (HFP))» anzeigen und Infos anfordern

Schritt 2: Für wen eignet sich die Ausbildung «Institutionsleiter/in im sozialen und sozialmedizinischen Bereich (HFP)»

Zielgruppe

  • Personen, die im Sozialbereich personelle Führungsfunktionen haben
  • Personen, die im Sozialbereich Führungsfunktionen mit strategischen Managementaufgaben haben

 

Persönliche Voraussetzungen

  • Freude an der Arbeit mit Menschen
  • Hohe Sozialkompetenz
  • Belastbarkeit und Flexibilität
  • Führungsstärke

 

Lehrgangsbeschreibung
Hier sind weitere wichtige Merkmale des Lehrgangs «Institutionsleiter/in im sozialen und sozialmedizinischen Bereich (HFP)» beschrieben:

» Lehrgangsbeschreibung Institutionsleiter/in im sozialen und sozialmedizinischen Bereich (HFP) (ehemals Heimleiter/in (HFP))

Frage Schritt 2: Interessiert Sie dieser Lehrgang grundsätzlich? Bitte markieren Sie Ihre Antwort; die kostenlose Auswertung erscheint direkt anschliessend.

Wenn Sie Frage 1 auch schon mit "Ja" beantwortet haben, dann scheint diese Weiterbildung grundsätzlich zu Ihren Vorstellungen zu passen.

Wenn Sie zwar an diesem Lehrgang interessiert sind, aber bei Frage 1 mit "teilweise" oder "Nein" geantwortet haben, sollten Sie herauszufinden versuchen, ob es noch andere Arten von Jobs gibt, die Sie mit dieser Ausbildung machen könnten und die Ihnen besser gefallen als das in Frage 1 beschriebene Tätigkeitsprofil.

Wenn Ihnen die Tätigkeitsbeschreibung unter Frage 1 gefällt und Sie hier „Nein“ markiert haben, sollten Sie sich viele verschiedene Schulen anschauen, die diese Lehrgänge anbieten.

Oder Sie informieren sich über ähnlich ausgerichtete Weiterbildungen, vielleicht auf anderen Bildungsstufen, wie zum Beispiel die Folgenden (in alphabetischer Reihenfolge):

 

Schritt 3: Voraussetzungen für die Zulassung zur eidg. höheren Fachprüfung

  • Eidg. Abschluss auf Tertiärstufe (BP, HF, FH, PH) im Sozial- und Gesundheitswesen und mind. drei Jahre Berufspraxis im sozialen, sozialmedizinischen oder pflegerischen Bereich

oder

  • Eidg. Abschluss auf Tertiärstufe (BP, HF, FH, PH) in einem anderen Bereich und mind. drei Jahre Berufspraxis im sozialen, sozialmedizinischen oder pflegerischen Bereich und Nachweis des erforderlichen Branchenwissens

oder

  • Lehrabschluss mit EFZ im Sozial- oder Gesundheitswesen und mind. fünf Jahre Berufserfahrung in einem sozialen, sozialmedizinischen oder pflegerischen Umfeld

oder

  • Lehrabschluss mit EFZ in einem anderen Bereich und mind. fünf Jahre Berufserfahrung in einem sozialen, sozialmedizinischen oder pflegerischen Umfeld und Nachweis des erforderlichen Branchenwissens

und

  • Drei Jahre Führungserfahrung auf Stufe Teamleitung sowie Nachweis der Leitung eines ganzen Bereichs einer Institution im sozialen, sozialmedizinischen oder pflegerischen Bereich

und

  • Nachweis der erforderlichen Modulabschlüsse

Frage Schritt 3: Erfülle ich Bedingungen für die Zulassung zur höheren Fachprüfung? Bitte markieren Sie Ihre Antwort; die kostenlose Auswertung erscheint direkt anschliessend.

Wenn Sie die Voraussetzungen erfüllen, können Sie zum nächstmöglichen Termin mit der Ausbildung beginnen.

Wenn Sie noch nicht genügend Berufs- oder Führungserfahrung mitbringen, sollten Sie eine entsprechende Stelle suchen bevor Sie mit dem Lehrgang beginnen.

Falls Sie aus einem anderen Bereich kommen und sich das erforderliche Branchenwissen erst aneignen müssen, können Sie dieses am einfachsten in einem kombinierten Kurs erwerben. Zum Beispiel bei der Curaviva: http://www.ausbildung-weiterbildung.ch/Detail.aspx?schoolID=2482&catAutoID=1077&sf=1

Falls Sie die Voraussetzungen nicht erfüllen, weil Sie weder ein Aus- oder Weiterbildung im sozialen oder sozialmedizinischen Bereich, noch entsprechende Berufserfahrung haben, scheint dies keine sinnvolle Weiterbildung für Sie zu sein.

Schritt 4: Finanzierung der Weiterbildung

Die Kursgebühren für den Lehrgang «Institutionsleiter/in im sozialen und sozialmedizinischen Bereich (HFP)» sind entweder zu Beginn der Ausbildung oder semesterweise zu bezahlen. Es gibt jedoch im Einzelfall auch die Möglichkeit, individuelle Ratenzahlungen zu vereinbaren.

Frage Schritt 4: Sind Sie in der Lage, zwischen Fr. 7'000.- und Fr. 16´000.- für den Lehrgang, die Lehrmittel und die Abschlussprüfung zu bezahlen? Bitte markieren Sie Ihre Antwort; die kostenlose Auswertung erscheint direkt anschliessend.

Falls Sie "Ja" markiert haben und sogar in der Lage wären, den gesamten Betrag im Voraus zu bezahlen, bekommen Sie bei vielen Schulen noch etwas zusätzlichen Rabatt.

Falls Sie „Teilweise“ oder „Nein“ markiert haben: Erkundigen Sie sich bei den Schulen nach den konkreten Kosten, mit denen Sie rechnen müssen und fragen Sie nach einer Möglichkeit für individuelle Ratenzahlungen. Oder versuchen Sie, von Ihrem Arbeitgeber einen Beitrag an die Weiterbildungskosten zu erhalten oder im privaten sozialen Umfeld jemanden zu finden, der Ihr konkretes Weiterbildungsprojekt mit einem Darlehen unterstützt. Ansonsten gibt es Banken und Kreditinstitute, welche Bildungskredite gewähren. Beispiel: cashgateCAREER

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Anbieter des Lehrgangs «Institutionsleiter/in im sozialen und sozialmedizinischen Bereich (HFP) (ehemals Heimleiter/in (HFP))» anzeigen und Infos anfordern

Schritt 5: Aufwand Präsenzunterricht und Lernaufwand (Hausaufgaben)

Der Lehrgang dauert zwischen einem und drei Jahren, abhängig von Ihrer Vorbildung und der gewünschten Intensität. Der Unterricht findet in Blöcken statt, dazwischen sind Praxiserfahrungen und Selbststudium gefordert.

Der Zeitaufwand für die zweite plus dritte Ausbildungsstufe beträgt ca. 360 Std. Präsenzunterricht und 250 Std. Selbststudium. Das ergibt eine durchschnittliche zeitliche Belastung von 10-12 Stunden pro Woche während einem Jahr bis zu 4 Stunden pro Woche während drei Jahren.

Frage Schritt 5: Ist der Aufwand für den Präsenzunterricht, die Praxisausbildung und das Selbststudium für mich zu bewältigen? Bitte markieren Sie Ihre Antwort; die kostenlose Auswertung erscheint direkt anschliessend.

Wenn der Aufwand für Sie sogar sehr problemlos zu bewältigen ist, könnten Sie prüfen, ob es für diese Ausbildung Intensivkurse gibt. Damit könnten Sie die gleiche Ausbildung in kürzerer Zeit absolvieren, wenn Sie in der Lage sind, dafür eine noch etwas höhere zeitliche Belastung in Kauf zu nehmen.

Wenn Sie über wenig Zeit verfügen, sollten Sie prüfen, ob Sie sich auf eine andere Art mehr Freiraum verschaffen können. Vielleicht können Sie ihr berufliches Arbeitspensum für diese Zeit reduzieren, gewisse Aufgaben während der Arbeitszeit lösen oder kann jemand aus Ihrem Umfeld für die befristete Zeit der Ausbildung gewisse Aufgaben für Sie übernehmen?

Schritt 6: Abschluss

Schaffe ich den Abschluss?

Die Erfolgsquote für Institutionsleiter/innen (davor Heimleiter/innen) lag an den eidgenössischen Prüfungen von 2013 bei 72%., in 2014 bei 78%.

Das lässt den Schluss zu, dass Sie erwarten können diese Abschlussprüfung zu bestehen, wenn Sie sich kontinuierlich mit dem Lernstoff auseinandersetzen und gut auf die Modulprüfungen vorbereiten.

Weitere Erfolgsfaktoren, die die Chancen auf das Bestehen einer Abschlussprüfung deutlich erhöhen:

  • Interesse am Thema und hohe Motivation, das Ziel zu erreichen
  • Aktive Teilnahme am Unterricht
  • Vor- und Nachbearbeitung des Unterrichtsstoffes zu Hause
  • Regelmässiges Üben, um Routine im Lösen von Aufgaben zu bekommen
  • Regelmässiges Anwenden des Gelernten im praktischen Berufsalltag
  • Kontakt und Austausch mit anderen Teilnehmenden, Dozierenden und erfolgreichen früheren Absolventen/Absolventinnen der Weiterbildung

Frage Schritt 6: Traue ich mir zu, die Abschlussprüfungen zu bestehen? Bitte markieren Sie Ihre Antwort; die kostenlose Auswertung erscheint direkt anschliessend.

Wenn Sie sich das Bestehen dieses Abschlusses zutrauen, können Sie höchstens noch überlegen, ob Sie mit geeigneten Lern- und Arbeitsmethoden noch bessere Resultate oder die gleichen Resultate mit weniger Aufwand erzielen möchten.

Falls Sie sich sehr unsicher sind, könnten Sie nachschauen, welche Fächer Ihnen eventuell schon früher Mühe bereitet haben. Falls es Fächer sind, die in dieser Abschlussprüfung wieder vorkommen, sollten Sie sich über mögliche Vorkurse informieren, mit Hilfe von Nachhilfelehrern bestehende Wissenslücken auffüllen oder mit der Schule besprechen ob es die Möglichkeit von internen Testprüfungen gibt. Falls Ihnen das medizinische Basiswissen Angst macht, weil Sie dazu keine Vorbildung haben, besprechen Sie mit Ihrer Schule die Möglichkeit von vorbereitenden Kursen.

Bei intensiver Prüfungsangst könnten Sie eine andere Art von Lehrgang suchen, bei dem mehr mit Lernleistungen, Zwischenabschlüssen oder Semester-Arbeiten gearbeitet wird. Und zusätzlich kann auch externe Hilfe von Lerntherapeuten, Kinesiologen, Anbietern von autogenem Training oder Anbietern von mentalem Training überlegt werden.

Schritt 7: Nutzen des Lehrgangs

Was bringt der Lehrgang aus Sicht von Absolventen?

» Lehrgangsrating Institutionsleiter/in im sozialen und sozialmedizinischen Bereich (HFP) (ehemals Heimleiter/in (HFP))

Frage Schritt 7: Sind Sie vom Nutzen des Lehrgangs «Institutionsleiter/in im sozialen und sozialmedizinischen Bereich (HFP)» überzeugt?

Wenn Sie "Ja" angekreuzt haben, können wir Ihnen nur noch gratulieren und viel Erfolg bei der Umsetzung Ihrer beruflichen Karrierepläne wünschen.

Falls Sie „Teilweise“ oder „Nein“ angekreuzt haben analysieren Sie zum Vergleich die Kurs- und Lehrgangsbewertungen von verwandten Lehrgängen wie ...

  • Arbeitsagoge/-agogin (HFP)
  • Ausbildungsleiter/in (HFP)
  • Dienstleistungsmanagement, EMBA (FH)
  • Fachmann/Fachfrau Öffentliche Verwaltung (BP)
  • Fachmann/-frau für Justizvollzug (BP)
  • Führungsexperte/-expertin (HFP)
  • Führungsperson in Rettungsorganisationen (HFP)
  • Health Service Management, MAS (FH)
  • Kindererzieher/in HF
  • Leiter/in Kindertagesstätte
  • Manager/in Gesundheitstourismus und Bewegung (HFP)
  • Management Non Profit Organisation (Zert.)
  • Management of Healthcare Institutions, MAS (FH)
  • Organisationsberater/in (HFP)
  • Sozialpädagoge/-pädagogin HF
  • Spitalexperte/-expertin (HFP)
  • Supervisor/in-Coach (HFP)
  • Unternehmensführung im Gesundheitswesen CAS (FH)

... unter http://www.ausbildung-weiterbildung.ch/Lehrgangsrating.aspx

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Anbieter des Lehrgangs «Institutionsleiter/in im sozialen und sozialmedizinischen Bereich (HFP) (ehemals Heimleiter/in (HFP))» anzeigen und Infos anfordern

Schritt 8: Sofort Kurs- oder Lehrgangsunterlagen von passenden Schulen erhalten

Unter Institutionsleiter/in im sozialen und sozialmedizinischen Bereich (HFP) (ehemals Heimleiter/in (HFP)) finden Sie eine Übersicht über Schulen, welche den Lehrgang «Institutionsleiter/in im sozialen und sozialmedizinischen Bereich (HFP)» anbieten. Mit einem Klick können Sie detaillierte Unterlagen anfordern und erhalten diese in der Regel direkt per E-Mail zugesandt. Zudem erhalten Sie mit der Umkreissuche die Anbieter in Ihrer unmittelbaren Nähe.

Bildungsinteressenten, welche über Ausbildung-Weiterbildung.ch Kursunterlagen bei Schulen anfordern, erhalten auf Wunsch thematisch passende Stellenangebote. Darunter sind auch Stellenangebote, welche sich speziell an Personen richten, die sich noch in einer Aus- oder Weiterbildung befinden und diese noch gar nicht abgeschlossen haben. Dieser Service ist in der Schweiz einzigartig und bietet den Kurs- und Lehrgangsteilnehmenden zusätzliche Karriere-Chancen.

Fazit:

Bevor Sie den Lehrgang «Institutionsleiter/in im sozialen und sozialmedizinischen Bereich (HFP)» absolvieren möchten, sollten Sie davon überzeugt sein, dass Ihnen eine Führungs- und Managementtätigkeit im Sozialbereich wirklich gefällt. Zudem sollte Ihnen die Lehrgangsbeschreibung zusagen. Wenn Sie diese ersten beiden Fragen mit einem klaren „Ja“ beantwortet haben können Sie sich weiter mit diesem Lehrgang auseinandersetzen. Wenn Sie bei diesen Fragen unsicher sind sollten Sie sich überlegen, welche anderen Weiterbildungen für Sie auch noch in Frage kommen.

Wenn Sie die Zulassungsvoraussetzungen nicht erfüllen, weil Sie weder einen der geforderten Abschlüsse haben, noch über Berufserfahrung im sozialen oder sozialmedizinischen Bereich verfügen, scheint diese Weiterbildung für Sie nicht sinnvoll zu sein. Informieren Sie sich zum Vergleich über Weiterbildungsmöglichkeiten in Ihrem Beruf oder Arbeitsgebiet.

Die Finanzierung einer Weiterbildung ist nicht immer einfach. Verteilt auf 1-3 Jahre müssen mehrere tausend Franken bezahlt werden. Viele Schulen bieten im Einzelfall die Möglichkeit von semesterweisen oder sogar individuellen monatlichen Ratenzahlungen an, so dass nicht der ganze Betrag auf einmal bezahlt werden muss. Ausserdem ist es bei den berufsbegleitenden Lehrgängen hilfreich, dass die Teilnehmenden während der Weiterbildung weiter arbeiten und dadurch während der gesamten Ausbildungsdauer verdienen. Falls das nicht genügt, um die Weiterbildung alleine zu finanzieren, ist es manchmal möglich, im privaten Umfeld ein Darlehen zu erhalten. Banken und Kreditinstitute bieten teilweise auch Bildungskredite an (Beispiel cashgateCAREER). Ein gutes Argument für die Finanzierung einer Weiterbildung ist die relativ schnelle Amortisation der Kosten durch Lohnerhöhungen. Gemäss unseren Kurs- und Lehrgangsbewertungen (siehe http://www.ausbildung-weiterbildung.ch/Lehrgangsrating.aspx) erhält die Mehrheit der Absolventen von Lehrgängen mit einem eidg. Abschluss innert 1-2 Jahren eine Lohnerhöhung. Machen Sie die folgende Rechnung: Wie viel würde eine Lohnerhöhung von 10% pro Jahr ausmachen? Wie viele Jahre brauchen Sie, um die Kosten für den Lehrgang wieder einzuspielen? Wie viel verdienen Sie aufgrund dieser Lohnerhöhung bezogen auf das gesamte Berufsleben mehr? Meistens ist das ein sechsstelliger Betrag was bestätigt, dass die Aus- oder Weiterbildung die beste persönliche Investition ist die es gibt.

Der zeitliche Aufwand für eine Aus- oder Weiterbildung ist nicht zu unterschätzen. Da bleiben Ausgang, Ferien und spontane Wellness-Weekends des öfteren auf der Strecke. Allerdings geht diese Zeit meistens relativ schnell vorbei. Die Aussicht auf besser Job-Chancen und mehr Lohn sollte Motivation genug sein, diese Zeit durchzustehen. Oft hilft es, sich in Lerngruppen zu organisieren. Sinnvoll ist es auch, von Anfang an dabei zu bleiben und fixe Lernzeiten einzuplanen. Gute Lerneffekte können durch das Erstellen von Zusammenfassungen und Mindmaps erzielt werden. Lernkartensysteme helfen beim Auswendiglernen. Es gibt viele Tools und Ideen, um das Lernen zu vereinfachen. Den Ratgeber „Die persönliche Lernstrategie“ erhalten Sie kostenlos, wenn Sie sich über Ausbildung-Weiterbildung.ch bei einer Schule anmelden.

Wenn Sie zweifeln, ob Sie die Modul- und Abschlussprüfung bestehen, sprechen Sie mit Ihrem Schulleiter oder Lehrgangsverantwortlichen und fragen Sie nach Unterstützungsmöglichkeiten. Denn mit einer guten Motivation, Durchhaltewillen und Fleiss ist es absolut möglich, diese Prüfungen zu bestehen. Wenn Sie an Prüfungsangst leiden so helfen eine gute Vorbereitung, verschiedene Praxis-Tipps, therapeutische Behandlungen oder in schlimmen Fällen sogar Medikamente. Den Ratgeber „Prüfungsangst überwinden“ erhalten Sie, wenn Sie sich über Ausbildung-Weiterbildung.ch bei einer Schule anmelden.

Der Nutzen einer Weiterbildung wird üblicherweise an einem höheren Lohn, anspruchsvolleren Aufgaben oder Beförderungen gemessen. Das setzt voraus, dass Sie sich um entsprechende Veränderungen Ihrer beruflichen Position bemühen und wenn nötig, Ihre Forderungen auch durchsetzen können. Falls Sie schon die Erfahrung gemacht haben, dass Ihnen das nicht immer so leicht fällt, könnten Sie auch prüfen, ob ein persönliches Job-Coaching Ihnen zusätzlich zur Weiterbildung von Nutzen sein könnte.

So, nun liegt der Entscheid bei Ihnen. Im Zweifelsfalle nehmen Sie eine persönliche Beratung bei einer Schule oder externen Beratungsstelle in Anspruch. Wenn Sie über www.ausbildung-weiterbildung.ch eine Schule bezüglich Kurs- oder Lehrgangsunterlagen anfragen erhalten Sie auf Wunsch eine kostenlose Bildungs- oder Schulberatung im Wert von Fr. 150.00.

Eine Liste von Anbietern finden Sie hier: Institutionsleiter/in im sozialen und sozialmedizinischen Bereich (HFP) (ehemals Heimleiter/in (HFP))

Wir wünschen Ihnen beruflich und privat alles Gute und eine schöne und spannende Zukunft!

Das Team von Ausbildung-Weiterbildung.ch