Lehrgangsbeschreibung «Komplementärtherapeut/in (HFP)»

Zielgruppe:

  • An Körpertherapie interessierte Personen, die eine anerkannte Ausbildung suchen
  • Personen aus dem Gesundheitsbereich, die ihre Kompetenzen ausweiten möchten
  • Personen, die schon in einer Methode der Körperarbeit tätig sind und sich für den eidgenössischen Abschluss interessieren

Abschluss:

  • Branchen- oder Schulzertifikat der Methode
  • Branchenzertifikat OdA Komplementärtherapie
  • Eidgenössisches Diplom der Höheren Fachprüfung HFP

Titel:

Die Titel der schuleigenen Abschlüsse können unterschiedlich heissen:

  • Akupressur-Therapeut/in
  • Akupunktmassage APM-Therapeut/in
  • Therapeut/in Alexandertechnik
  • Atemtherapeut/in
  • Ayurveda-Therapeut/in
  • Bewegungs- und Körper-Therapeut/in
  • Craniosacral–Therapeut/in
  • Eutonie-Therapeut/in
  • Feldenkrais-Therapeut/in
  • Heileurythmie-Therapeut/in
  • Kinesiologe / Kinesiologin*
  • Polarity-Therapeut/in
  • Rebalancing-Therapeut/in
  • Reflexzonen-Therapeut/in
  • Shiatsu-Therapeut/in
  • Therapeut/in Strukturelle Integration
  • Yoga-Therapeut/in

 * In Planung. Zur Zeit können noch keine eidgenössischen Prüfungen abgelegt werden.

 

Nach Bestehen der eidg. höheren Fachprüfung:

  • KomplementärTherapeut/in mit eidg. Diplom, der entsprechenden Methode

Dauer und Ablauf:

  • Die gesamte Ausbildung inklusive schulmedizinische Grundlagen dauert drei bis vier Jahre und umfasst die Präsenzstunden, Praktika, Supervision und Selbststudium.
  • Die Unterrichtszeiten sind so gelegt, das eine reduzierte Berufstätigkeit daneben möglich ist. Der Unterricht findet an Abenden, einzelnen Nachmittagen und Wochenenden statt.
  • Für Personen mit einer anerkannten Ausbildung des Gesundheitswesens werden verkürzte Lehrgänge angeboten.
  • Einzelne Schulen bieten auch die Möglichkeit, die Module einzeln zu absolvieren und so eine kürzere Ausbildung ohne eidgenössischen Abschluss zu erwerben.

Voraussetzungen für die Zulassung zum Lehrgang:

Im Detail werden die Zulassungsbedingungen zur Ausbildung von der Schule festgelegt. Im Allgemeinen sehen sie wie folgt aus:

  • Abgeschlossene Berufsausbildung oder Matura
  • Besuchter Einführungskurs

Voraussetzungen für die Zulassung zur eidg. höheren Fachprüfung

Zur Prüfung wird zugelassen wer:

  • Einen Abschluss auf mindestens Sekundarstufe II und
  • Ein Branchenzertifikat der Organisation der Arbeitswelt KomplementärTherapie und
  • Mindestens 2 Jahre komplementärtherapeutische Berufspraxis mit einem Arbeitspensum von mindestens 50% in den letzten 2 Jahren vor der Anmeldung zur HFP oder mindestens 3 Jahre mit einem Arbeitspensum von mindestens 30% in den letzten 3 Jahren vor der Anmeldung zur HFP und
  • 36 Stunden Supervision (Einzel- und Gruppensupervision) der komplementärtherapeutischen Praxis in den letzten 2 respektive 3 Jahren vor der Anmeldung zur Prüfung bei von der OdA KT zugelassenen Supervisorinnen und Supervisoren nachweist

Vermittelte Kompetenzen:

Die Komplementärtherapeutin / der Komplementärtherapeut mit eidg. Diplom ist in der Lage:

  • Die Selbstregulierungskräfte eines Menschen zu unterstützen
  • Durch interaktive und körperorientierte Arbeitsweisen Genesungsprozesse zu fördern
  • Die Selbstwahrnehmung des Patienten zu fördern
  • Eine eigene Praxis zu führen und sich mit anderen Fachleuten zu vernetzen

Themenschwerpunkte:

  • Komplementärtherapeutisch handeln: Den therapeutischen Prozess anleiten, körper- und prozesszentriert handeln, das Prozessgeschehen vertiefen, die Nachhaltigkeit im Alltag sichern, körperzentrierte Gruppenprozesse gestalten
  • Klientenbezogen zusammenarbeiten: Falbezogen mit Bezugspersonen zusammenarbeiten, fallbezogen mit Fachpersonen anderer Disziplinen zusammenarbeiten
  • Persönlichkeit entwickeln: Persönliche und fachliche Weiterentwicklung, Pflege des eigenen Gleichgewichts
  • Professionell handeln: Nach berufsethischen Prinzipien handeln, den Beruf engagiert vertreten
  • Öffentlich und vernetzt arbeiten: Die Gesundheit der Gesellschaft fördern, sich ein fachliches Netzwerk sichern, als Fachperson im Team arbeiten
  • Betrieb führen und organisieren: Die Praxis führen, Qualität sichern und entwickeln

Kosten:

  • Das Schulgeld für die gesamte Ausbildung beträgt um ca. Fr. 25´000
  • Die Kosten für einzelne Module und verkürzte Ausbildungen sind individuell bei der jeweiligen Schule abzuklären

Folge-Weiterbildungen im Anschluss an einen Lehrgang in einer Methode der Komplementärtherapie:

  • Nach Abschluss der Methode: Eidg. Höhere Fachprüfung als «dipl. Komplementärtherapeut/in»
  • Fachspezifische Weiterbildungen und Spezialisierungen der gewählten Fachrichtung
  • Bachelor-Studium Fachhochschule, z.B. in Osteopathie oder Ernährung und Diätetik

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