Ausbildung / Weiterbildung Fachexpertin / Fachexperte in Palliative Care (HFP)

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Fachexpertin / Fachexperte in Palliative Care (HFP): Ausbildung, Weiterbildung, Kurse, Schulen

Menschen auf ihrem letzten Lebensabschnitt begleiten als Fachexpertin / Fachexperte in Palliative Care (HFP)

 

Unheilbare Krankheit, Sterben, Tod und Trauer sind in der Gesellschaft nach wie vor Tabuthemen. Für Fachpersonen im Bereich Fachexpertin / Fachexperte in Palliative Care (HFP) gehören diese Themen jedoch zum Alltag und sie begleiten in ihrer Arbeit Betroffene und Angehörige in solch schwierigen Lebenssituationen. Konkret gehört besonders der Umgang mit resp. die Betreuung und Behandlung von schwer kranken Menschen zu ihren Aufgaben. Dabei unterstützt die/der Fachexpertin / Fachexperte in Palliative Care (HFP) Patient*innen darin, trotz der schweren Krankheit positiv zu bleiben und das Leben zu bejahen, möglichst lange aktiv zu bleiben und das Sterben als normalen Prozess des Lebenszyklus zu betrachten. Eine weitere Aufgabe ist es, den Angehörigen bei der Verarbeitung der Krankheit der/des Patient*in und der eigenen Trauer zu helfen.

 

Die/der Fachexpertin / Fachexperte in Palliative Care (HFP) nimmt stets einen neutralen, nüchternen Gesichtspunkt ein und will den Tod weder verzögern noch beschleunigen. Ihre/seine Hauptaufgabe ist es, Schmerzen und andere belastende Beschwerden – zum Beispiel psychische oder psychosoziale Probleme – frühzeitig und aktiv zu lindern und so die Lebensqualität der/des Patient*in im letzten Lebensabschnitt zu erhöhen.

 

Innerhalb eines interprofessionellen Teams übernimmt die/der Fachexpertin / Fachexperte in Palliative Care (HFP) die Führung für den palliativen Pflegeprozess, welchen sie/er dank vertiefter Pflegekompetenz steuert, koordiniert und evaluiert. Sie/er unterstützt die Patient*innen bei Entscheidungen betreffend Weiterführung oder Abbruch von Therapien und verfolgt dabei stets die bestmögliche Lösung unter Respektierung des Patientenwillens.

 

Die Weiterbildung zur/zum Fachexpertin / Fachexperte in Palliative Care (HFP) umfasst fünf Module und schliesst mit der Prüfung zum eidgenössischem Diplom ab. Vorausgesetzt wird ein Abschluss auf Tertiärstufe als dipl. Pflegefachfrau/-fachmann HF, Bachelor/Master of Science in Pflege FH oder ein vom Schweizerischen Roten Kreuz (SKRK) anerkanntes ausländisches Pflegediplom. Dazu sind mindestens zwei Jahre Berufserfahrung sowie eine Anstellung im Berufsfeld der Pflege mit palliativen Situationen erforderlich.


Fragen und Antworten

Ein Patient, eine Patientin geht dann in die Palliativpflege über, wenn er oder sie die Diagnose «unheilbare Krankheit» bekommt. Dies ist für Patient*in und Angehörige ein Schock, umso wichtiger ist es, möglichst früh eine optimale Betreuung sicherzustellen. Ein/e Fachexpertin / Fachexperte in Palliative Care (HFP) als Begleitung ist eine optimale Ergänzung, auch wenn die heilende und lebensverlängernde Medizin noch die Hauptrolle im Leben des/der Erkrankten spielt.

Palliative Care richtet sich an Patient*innen, die an einer unheilbaren Krankheit leiden. Dies kann zum Beispiel Krebs, aber auch Demenz sein. Es können Personen jeden Alters in ihrem letzten Lebensabschnitt von Palliativpflege begleitet werden.

Palliative Care umfasst sämtliche Massnahmen, die dazu dienen schwerkranken Personen die Schmerzen und andere belastende Symptome wie zum Beispiel Atemnot zu lindern. Ausserdem unterstützen Fachexpertinnen / Fachexperten in Palliative Care (HFP) ihre Patient*innen bei psychischen und sozialen Problemen. Allgemein geht es darum, ihren letzten Lebensabschnitt so lebenswert wie möglich zu gestalten.

Die Aufgabe einer/eines Fachexpertin / Fachexperten in Palliative Care (HFP) ist es, den Patienten bzw. die Patientin würdevoll bis zum Tod zu begleiten. Dabei verhält er/sie sich jederzeit neutral, fokussiert auf Lebensqualität statt Lebensverlängerung und respektiert stets den Willen des Patienten bzw. der Patientin.

Palliativ Care lässt sich auf Deutsch mit palliativer Betreuung oder Palliativpflege übersetzen. «Palliativ» ist ein medizinischer Begriff, der so viel heisst wie «schmerzlindernd». Es geht bei der palliativen Betreuung also nicht mehr um die Heilung einer Krankheit, sondern darum, die Beschwerden bestmöglich zu lindern.


Redaktionelle Leitung:

Stefan Schmidlin, Bildungsberatung, Content-Team Modula AG

Quellen

Website des Schweizerischen Sekretariats für Bildung, Forschung und Innovation SBFI , Website www.berufsberatung.ch (offizielles schweizerisches Informationsportal der Studien-, Berufs- und Laufbahnberatung) sowie Websites und anderweitige Informationen der Berufsverbände und Bildungsanbieter.


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